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Kritiken

Fast and Furious 6
Dwayne Johnson, ein Mann wie ein Fels.
Film / Kino
24.05.2013 Gunnar Landsgesell

Handlungs- bzw. dialogarm wäre die falsche Charakterisierung für diesen Film. Immerhin wurden 300 bis 400 Autos für "Fast and Furious 6" zu Schrott gefahren. Muskeln, Testosteron und beinharte Männerfreundschaften sind da fast nur mehr das schmückende Beiwerk. - Was wirklich fehlt, ist aber der Joystick. Weil Raser-Spiele zum Zuschauen, seien wir ehrlich, sind nur der halbe Spaß.

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Eine klangsinnliche und bilderreiche musikalische Sprache – Michael Floredos Werke fanden viel Zustimmung
Das Ambiente in der Altacher Kirche unterstützte die eindringliche Deutung des Werkes "Padre nuestro" von Michael Floredo mit dem "ensemble plus" unter der Leitung von Thomas Gertner.
Musik / Konzert
23.05.2013 Silvia Thurner

Einen großen Erfolg feierte der Komponist Michael Floredo im Rahmen der Altacher Orgelsoiree VI. Das "ensemble plus" unter der Leitung von Thomas Gertner spielte unter anderem das Werk „Padre nuestro“, das durch seinen beschwörenden musikalischen Charakter beim Publikum viel Anklang gefunden hat. Im Gespräch mit Jürgen Natter sprach der Komponist über seine kompositorischen Ausgangsüberlegungen. Darüber hinaus gab er zu bedenken, dass das Musizieren viel zu oft mit der Wiedergabe von bereits Notiertem in Verbindung gebracht wird, anstatt das kreative Tun des Musikerfindens zu pflegen.

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Wegmarken einer großen Komponistenkarriere – Georg Friedrich Haas in Schwetzingen, Hamburg, London und New York
Die neueste Oper "Thomas" von Georg Friedrich Haas wird im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2013 uraufgeführt.
Musik / Konzert
23.05.2013 Silvia Thurner

Der Komponist Georg Friedrich Haas ist auf dem besten Weg zu einer Weltkarriere. Aktuell steht er mit der Uraufführung seiner neuesten Oper „Thomas“ im Mittelpunkt der Schwetzinger Festspiele. Ergänzend dazu wird sein kompositorisches Schaffen in Porträtkonzerten dargestellt. Im Herbst ist dem Komponisten ein Schwerpunkt in Hamburg gewidmet, wo unter anderem das Werk „Limited Approximations“ für sechs im Zwölfteltonabstand gestimmte Klaviere und Orchester. Die Uraufführung im Jahr 2010 war „nicht nur eine Sensation, sondern eine jener halben Stunden, in denen Musikgeschichte geschrieben wurde“ berichtete die „Zeit“. Georg Friedrich Haas ist in Vorarlberg aufgewachsen. Zu Beginn seines künstlerischen Schaffens erhielt er von Gerold Amann wesentliche Impulse. Einer der ersten Kompositionsaufträge erhielt er von Hans-Peter Frick, erster Leiter der gegründeten „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“. Der Intendant der Bregenzer Festspiele, Alfred Wopmann, erkannte das Potential des Komponisten. Vor allem die beiden Opern „Nacht“ und „Die schöne Wunde“ ermöglichten Georg Friedrich Haas den Start seiner internationalen Karriere. Den vorläufigen Höhepunkt stellt die Berufung an die Columbia Universität in New York ab September 2013 dar. Im kommenden Jahr präsentieren die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle ein neues Orchesterwerk und für 2015 ist eine neue Oper in der Londoner Covent Garden Opera angekündigt.

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Aktuell in den Filmclubs (24.5. - 30.5. 2013)
To Be or Not to Be
Film / Kino
23.05.2013 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz feiert diese Woche mit einem Festabend und Ernst Lubitschs „To Be or Not to Be“ sein 20-jähriges Bestehen. Das TaSKino Feldkirch vermittelt dagegen mit Nadav Lapids „Policeman - Ha-Shoter“ einen Eindruck von den gesellschaftlichen Spannungen in Israel.

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Lia Pale: gone too far
CD-Tipp
23.05.2013 Peter Füssl

Hermann Prey, Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Schreier, Thomas Quasthoff, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Christoph Prégardien, Ian Bostridge – und unzählige andere legendäre LiedsängerInnen haben es getan, manche auch mehrmals, nämlich Franz Schuberts „Die Winterreise“ auf Platte gebannt. Da musste die 27-jährige in Wien lebende Oberösterreicherin Lia Pale in große Fußstapfen treten, aber das Risiko war kalkulierbar, denn ihre Welt ist nicht die Klassik, sondern der Jazz.

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Die Tragödie der Kinder – Mariella Scherling-Elia in der Feldkircher Johanniterkirche
"Kinderleid": Installationsansicht
Ausstellung
23.05.2013 Karlheinz Pichler

In der Feldkircher Johanniterkirche sind derzeit schwarze Stoffbahnen ausgelegt, auf denen Porträts von lachenden Kindern aus aller Welt aufgedruckt sind. Die Installation stammt von der Hohenemser Künstlerin Mariella Scherling-Elia, die damit auf die permanent mit Füßen getretenen Rechte der Kinder in aller Welt aufmerksam machen will.

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Gewonnen haben alle beim 8. Jugendblasorchesterwettbewerb – nicht nur Preise, sondern auch für sich selbst
Die Jugendkapelle des MVH Altach unter der Leitung von Josef Eberle belegte den ersten Platz ihrer Kategorie und reist Ende Oktober nach Linz.
Musik / Konzert
21.05.2013 Silvia Thurner

Über siebenhundert Kinder und Jugendliche tummelten sich beim 8. Jugend-Blasorchester-Landeswettbewerb für Vorarlberg und Liechtenstein in der Kulturbühne AmBach. In neunzehn Musikkapellen formierten sich die BläserInnen und Schlagwerker und präsentierten der prominent besetzte Jury mit Helmut Schmid, Wolfgang Jud und Pirmin Hodel jeweils zwei Kompositionen. Gewonnen haben ausnahmslos alle teilnehmenden MusikantInnen und ihre musikalischen Leiter, denn auch bei diesem Bewerb zählte der olympische Gedanke. Jubeln durften am Ende die Jugendkapelle Altach mit ihrem Dirigenten Josef Eberle sowie das Schülerblasorchester der Musikschule Walgau mit Christian Mathis am Dirigentenpult. Diese beiden Blasorchester werden Ende Oktober zum Bundeswettbewerb antreten.

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Julia Hülsmann Quartet: In Full View
CD-Tipp
21.05.2013 Peter Füssl

Die in Berlin lebende Pianistin Julia Hülsmann ist vor allem durch ihre Produktionen mit den VokalistInnen Rebekka Bakken, Roger Cicero und Anna Lauvernac einem größeren Kreis von Jazzliebhabern bekannt geworden. Nach zwei Trio-Produktionen mit dem Bassisten Marc Muellbauer und Drummer Heinrich Köbberling hat sie nun den ebenfalls in der deutschen Metropole lebenden britischen Trompeter und Flügelhornisten Tom Arthurs mit an Bord geholt.

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Tastenspiele in allen Variationen – am Landeskonservatorium wurde während einer kurzweiligen „Langen Nacht der Tasten“ viel geboten
Bei der "Langen Nacht der Tasten" stand das Klavier im Mittelpunkt, gespielt zu zwei, zu vier und sogar zu acht Händen. Raphaela Pfanner und Isolde Rösner präsentierten ein Werk für zwei Klaviere von David Helbock.
Musik / Konzert
19.05.2013 Silvia Thurner

In Kooperation mit dem Internationalen Bodenseefestival lud das Landeskonservatorium nach Feldkirch zu einer „Langen Nacht der Tasten“. Der Abend mit zahleichen Kurzkonzerten im Festsaal, im Kleinen Saal, in der Kapelle sowie im Schlagzeugraum und in der Lounge war ein großer Erfolg. Ein vielseitiges Programm bot den BesucherInnen über viereinhalb Stunden lang Kammermusik auf einem oder zwei Klavieren, zu zwei-, vier- oder sogar acht Händen, Akkordeonensemble und sogar Livemusik zum Filmklassiker „Nosferatu“. Gleichberechtigt nebeneinander wirkten Lehrende und Lernende. Viele Werke des 20. und 21. Jahrhunderts gab es zu hören sowie die Uraufführung von Hans-Udo Kreuels Quintett „Tanz und Beschwörung“ für Klavier und Saxophonquartett wurde präsentiert.

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Personelle Weichenstellungen schaffen neue Perspektiven – Thomas Heißbauer ist neuer Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg
Thomas Heißbauer übernimmt eine für die Vorarlberger Musikszene bedeutende Stelle.
Musik / Konzert
18.05.2013 Silvia Thurner

Nachdem sich Anfang des Jahres die Wege von Michael Löbl und dem Symphonieorchester Vorarlberg getrennt haben, wurde die Stelle des Geschäftsführers umgehend ausgeschrieben. Aus vierundvierzig Bewerbungen erhielt der Salzburger Kulturmanager und ehemaliger Profimusiker Thomas Heißbauer den Zuschlag und wurde als neuer Mann in dieser für die Musikszene des Landes bedeutenden Stelle vorgestellt. Derzeit ist der 45-Jährige beim Mozarteumorchester in Salzbug für die Orchesterdisposition und im Projektmanagement für kulturelle Bildung tätig. Ab September 2013 wird er für die Geschicke des Symphonieorchesters Vorarlberg (Mit)Verantwortung tragen. Im Interview mit Silvia Thurner erzählt Thomas Heißbauer von seinen Plänen, erinnert sich an MusikerInnen des SOVs, erwähnt die Musikvermittlung als sein Herzensanliegen und gibt Einblicke in die zukünftigen Vorhaben des Symphonieorchesters.

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