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- Gianluigi Trovesi/Gianni Coscia: Frère Jacques – Round About Offenbach
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31.01.2012 Peter FüsslUmberto Eco schlägt in seinem Booklet-Text vor, die neunzehn Stücke des neuesten Trovesi/Coscia-Werkes unter dem Titel „Wie man Offenbach frei verwendet, um (musikalisch) glücklich zu sein“ zu betrachten.
zum Artikel > - Kate Bush: 50 Words For Snow
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24.01.2012 Peter FüsslAls der „Sunday Telegraph“ 1980 in einer Leserumfrage nach der beliebtesten und der meistgehassten Sängerin Großbritanniens suchte, gewann Kate Bush in beiden Kategorien. Damals hatte sie es bereits mit drei Alben und dem Hit „Wuthering Heights“ ins Spitzenfeld der Charts geschafft, polarisierte Kritiker und Pop-Volk aber im selben Maße, wie sie es bis heute tut. Kate Bush war immer schon Glaubenssache, gleichermaßen Hassobjekt und kultisch verehrte Lichtgestalt.
zum Artikel > - Anna Ternheim: The Night Visitor
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10.01.2012 Peter FüsslVor zwei Jahren verabschiedete sich Anna Ternheim mit dem grandiosen Album „Leaving on a mayday“ von ihrer schwedischen Heimat in Richtung New York und verschaffte ihrer inneren Zerrissenheit, diesen melancholischen Abschiedsgedanken ein Ventil durch ihre Songs, die von einer tanzbaren Traurigkeit geprägt waren.
zum Artikel > - Sinikka Langeland: The Land That Is Not
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03.01.2012 Peter FüsslWie auf ihrem 2006 erschienenen ECM-Debut „Starflowers“ hat die norwegische Sängerin und Kantele-Spielerin Sinikka Langeland auch auf „The Land That Is Not“ die erste Riege der zweiten Generation nordischer ECM-Musiker um sich geschart.
zum Artikel > - Nneka: Soul Is Heavy
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29.12.2011 Peter Füssl„21st Century Soul“ ist das Label, das man der dreißigjährigen nigerianischen Singersongwriterin Nneka Egbuna, die seit ihrem 18. Lebensjahr in Hamburg wohnt, verpasst hat – und angesichts von „Soul Is Heavy“ ist das durchaus auch passend.
zum Artikel > - Theo Bleckmann: Hello Earth! The Music Of Kate Bush
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27.12.2011 Peter FüsslGerade dieser Tage hat die britische Pop-Exzentrikerin Nr.1 Kate Bush mit „50 Words for Snow“ erstmals seit sechs Jahren wieder neue Songs vorgelegt, am Anfang ihrer Karriere stand ja 1978 der Hit „Wuthering Heights“. Wenn auch kaum jemand an ihrer Genialität zweifelte, so schieden sich doch besonders an Kate Bushs exaltiertem, manchmal ob ihrer markant hohen Stimme leicht hysterisch wirkenden Gesangsstil immer schon die Geister – die einen lagen ihr zu Füßen, den anderen ging sie schlichtweg auf die Nerven. Lauwarme Reaktionen waren eher die Ausnahme.
zum Artikel > - Florence + The Machine: Ceremonials
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22.12.2011 Peter FüsslDie 25-jährige Florence Welch liebt die große Pose, die theatralische Selbstinszenierung, das perfekt ausgeklügelte Styling, die sich auftürmende Dramatik, ja, den Bombast. Aber anders als zum Beispiel Lady Gaga erweist sie sich dabei durchwegs als stilsicher und muss sich nicht ins Vulgäre flüchten, um fehlende Kreativität wettzumachen, denn davon hat Florence Welche mehr als genug.
zum Artikel > - radio.string.quartet.vienna: radiodream
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20.12.2011 Peter FüsslOb extravagante Bearbeitungen des Repertoires von John McLaughlins Mahavishnu Orchestra oder Aufsehen erregende Kooperationen mit dem schwedischen Gitarristen Ulf Wakenius, dem Akkordeonisten Klaus Paier oder der Sängerin Rigmor Gustafsson auf dem Programm stehen, das radio.string.quartet.vienna garantiert zuverlässig für ein hochkarätiges musikalisches Vergnügen.
zum Artikel > - Dino Saluzzi/Anja Lechner/Felix Saluzzi: Navidad de los Andes
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15.12.2011 Peter FüsslHier haben sich drei alte Bekannte zu einem neuen Trio zusammengeschlossen, um im grenzenlosen Zwischenreich von Jazz, Tango und Klassik die hohe Kunst der Kammermusik zu zelebrieren, und als Ergebnis ist das vielleicht einzige „Weihnachtsalbum“ heraus gekommen, das man sich mit Sicherheit zu jeder Jahreszeit gerne anhören wird.
zum Artikel > - Enrico Rava: Tribe
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12.12.2011 Peter FüsslMeilensteine des Freejazz oder Ausflüge in den Jazzrock sind in der langen Karriere des italienischen Trompeters Enrico Rava ebenso zu finden wie die Beschäftigung mit Opernarien oder Filmmusik. All diese Einflüsse vereinen sich im ausgereiften Alterswerk des 72-Jährigen auf unglaublich stimmige Weise zu einem musikalischen Fluss von großer Schönheit, der vor allem durch seine lyrische Intensität besticht.
zum Artikel > - Rez Abbasi’s Invocation: Suno Suno
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08.12.2011 Peter FüsslBereits vor mehr als tausend Jahren erkannten die Sufis die ekstatischen Qualitäten, die in der Kombination ihrer Texte mit rhythmischem Händeklatschen, polyphonen Gesängen und Perkussionsinstrumenten liegt. Der von der nordindischen klassischen Musik beeinflusste Qawwli integrierte in den letzten fünfzig Jahren aber auch Pop, Rock und Dub, erfolgreichster Vertreter dieser Richtung ist Nusrat Fateh Ali Khan, dem Abbasi die Komposition „Nusrath“ gewidmet hat.
zum Artikel > - Richard Galliano: Nino Rota
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06.12.2011 Peter FüsslWas soll anderes dabei herauskommen, wenn sich einer der brilliantesten Akkordeonisten der Gegenwart eines der größten Filmkomponisten aller Zeiten annimmt, als großartige Unterhaltungsmusik auf höchstem musikalischem Niveau? Bei jedem der zwanzig Titel wird klar, dass hier verwandte Geister aufeinandertreffen.
zum Artikel > - Bill Frisell: all we are saying ...
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29.11.2011 Peter Füssl„Frisell Plays Lennon. The Most Innovative & Influential Guitarist of The Last 25 Years“ steht auf einem Aufkleber, der zum Kauf der neuen Bill Frisell-CD animieren soll. Nun soll an Frisells gitarristischen Qualitäten keineswegs gezweifelt werden, „all we are saying ...“ ist aber sicherlich keine innovative Höchstleistung des Gitarrenzampanos.
zum Artikel > - Charles Lloyd/Maria Farantouri: Athens Concert
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22.11.2011 Peter FüsslDas Alterswerk des 73-jährigen Saxophonisten Charles Lloyd hat einen eindeutig „klassischen“ Touch, im Vordergrund steht ein perfekt inszenierter, wunderschöner Gruppenklang, über den der Meister seine von starken Emotionen geprägten Melodien legt. Er singt auf dem Saxophon, könnte man sagen, und für ein denkwürdiges Konzert in Athen im Juni 2010 hat er sich mit einer weiteren einzigartigen Stimme vereinigt, mit jener der um ein Jahrzehnt jüngeren griechischen Sängerin und 60er Jahre-Ikone des Widerstands gegen die Militärdiktatur, Maria Farantouri.
zum Artikel > - Rudresh Mahanthappa: Samdhi
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15.11.2011 Peter FüsslDer indischstämmige, in den USA aufgewachsene Rudresh Mahanthappa gilt schon seit Jahren als großartiges Talent und Zukunftshoffnung der Jazzszene und hat heuer den renommierten und prestigeträchtigen „Downbeat International Critics Poll“ als bester Altsaxophonist gewonnen. Mahanthappa ist aber nicht nur ein grandioser Instrumentalist, sondern auch ein höchst experimentierfreudiger und eigenwilliger musikalischer Trendsetter.
zum Artikel > - Stefano Battaglia Trio: The River of Anyder
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08.11.2011 Peter FüsslDer 46-jährige, aus Mailand stammende Pianist Stefano Battaglia legt mit „The River of Anyder“ seine vierte ECM-CD seit 2003 vor, dieses Mal im Trio mit dem Kontrabassisten Salvatore Maiore und Drummer Roberto Dani. Nun besteht ja wahrlich kein Mangel an Piano-Trios, im Gegenteil, die schießen im Augenblick wie die Pilze aus dem Boden, und es ist nicht ganz einfach, sich in dieser Konstellation buchstäblich Gehör zu verschaffen.
zum Artikel > - Feist: Metals
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04.11.2011 Peter FüsslDie kanadische Singer-Songwriterin Feist hat mit ihrem 2007 erschienen Album „The Reminder“ praktisch alles abgeräumt, was abzuräumen war. Dann hat sie sich aber jede Menge Zeit gelassen, sich aus dem ganzen Rummel zurückgezogen und in völliger Abgeschiedenheit die zwölf Songs von „Metal“ geschrieben. Ganz allein, zur Gitarre.
zum Artikel > - Tom Waits: Bad As Me
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01.11.2011 Peter Füssl„Bad As Me“ dürfte in etwa das zwanzigste Album des unkonventionellen Singer-Songwriters sein, der sich ganz bewusst fernab des Mainstream bewegt, wo er längst eine einträgliche Marktnische gefunden hat. Und es ist, wie es zu erwarten war: wo Tom Waits draufsteht, ist auch Tom Waits drin.
zum Artikel > - Björk: Biophilia
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27.10.2011 Peter FüsslMit „Biophilia“ geht die isländische Zauberfee wieder einmal völlig unkonventionelle Wege. Denn zum siebten Studioalbum, mit dem sie Musik, Technologie und Natur auf völlig neue Weise zusammenbringen will, werden noch individuelle iPad- und iTune-Apps, eine Website mit 3D-Animationen und eine Filmdokumentation angeboten. Live will Björk die zehn Titel im Rahmen einer dreijährigen Welttournee präsentieren, in nur acht Städten, dafür aber jeweils sechs Wochen lang.
zum Artikel > - Pierrick Pédron: Cheerleaders
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25.10.2011 Peter FüsslKenner schätzen den französischen Jazz schon lange als unerschöpflichen Pool höchst eigenwilliger, kreativer Querköpfe, und hier hat gerade das ACT-Label immer wieder äußerst Hörenswertes in unsere Breitengrade gebracht: man denke etwa an die diversen Bands von Nguyên Lê, an Céline Bonacina oder Youn Sun Nah. Der 42-jährige virtuose Altsaxophonist Pierrick Pédron ist bei uns völlig unbekannt, obwohl er in Frankreich schon seit 25 Jahren auf der Bühne steht und mit so renommierten Preisen wie dem „Prix Boris Vian“ oder dem „Prix Django Reinhardt“ ausgezeichnet wurde.
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