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Kritiken

Kendrick Lamar: To Pimp A Butterfly
CD-Tipp
27.03.2015 Peter Füssl

Das neue Album des 27-jährigen Rap-Superstars aus Compton/L.A., der sich mit seinem Major-Debut „Good kid, m.A.A.d city“ vor zwei Jahren in die Top-Liga katapultierte, brach schon wenige Tage nach seinem überraschend vorverlegten Release-Termin Rekorde: es wurde beispielsweise innerhalb von 24 Stunden 9,6 Millionen mal auf Spotify gestreamt, und es gab dies und jenseits des Großen Teichs kein – noch so rap-fernes – Qualitätsmedium, das Kendrick Lamar nicht gewürdigt hätte.

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Der Nanny
Überhitztes Business und Kraken auf Eis: Immo-Developer Clemens (Matthias Schweighöfer) in Nöten.
Film / Kino
26.03.2015 Gunnar Landsgesell

Überdrehte deutsche Komödie: Gewissenloser Immo-Hai (Matthias Schweighöfer) will mittellose Kiez-Bewohner delogieren lassen, während seine Kinder eine Nanny nach der anderen fertig machen. Dann kommt Rolf (Milan Peschel), der Nanny. Spaßig, auch wenn nicht alles originär wirkt.

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Aktuell in den Filmclubs (27.3. - 2.4. 2015)
Double Happiness
Film / Kino
26.03.2015 Walter Gasperi

Ella Raidel blickt in ihrem Dokumentarfilm „Double Happiness“ auf die chinesische Kopie des oberösterreichischen Hallstatt, während Jem Cohen in „Museum Hours“ feinfühlig über Kunst und Wiener Stadtarchitektur, aber auch über Kunst und Leben reflektiert. – Beide Filme laufen diese Woche am Spielboden Dornbirn

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Der 4. Hohenemser Literaturpreis geht an die in Bielefeld lebende Autorin Que Du Luu
Que Du Luu erhält den 4. Hohenemser Literaturpreis.  © privat
Literatur
26.03.2015 Christina Porod

Der „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache”, der auf eine Idee von Michael Köhlmeier zurückgeht, wird alle zwei Jahre international ausgeschrieben. Eingesandt werden konnten wieder unveröffentlichte Prosatexte, die „in freier Themenwahl das Ineinandergreifen verschiedener kultureller Traditionen und biographischer Prägungen vor dem Hintergrund einer sich beständig wandelnden Gegenwart thematisieren“. Die 1973 geborene Autorin Que Du Luu folgt Saša Stanišić, der 2013 für einen Auszug aus seinem in Folge erschienenen Roman „Vor dem Fest“ ausgezeichnet wurde. Für ihre Erzählung „Das Fest des ersten Morgens“ erhält Luu das diesjährige Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

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Out now!
Kritiken
25.03.2015 Christina Porod

In der April-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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„Vorarlberg – und darüber hinaus“ – Alois Niederstätters Vorträge zu Geschichte und Gegenwart zum Nachlesen
Literatur
24.03.2015 Markus Barnay

Was macht eigentlich ein Landesarchivar? Ganz so einfach ist die Antwort auf diese Frage nicht. Ein Landesarchivar sorgt in erster Linie dafür, dass jenes Schriftgut, das von Amts wegen aufbewahrt werden muss, gesichtet, bewertet und geordnet wird – und schließlich in geeigneter Form den Archivbenutzern zugänglich gemacht wird. Zu den Benutzern gehören nicht zuletzt die MitarbeiterInnen der Landesverwaltung, denen der Landesarchivar wiederum beibringen muss, wie sie ihre Akten am besten so aufbewahren, dass sie später ordentlich archiviert werden können. Ein Landesarchivar muss aber auch Unterlagen für Reden der Landespolitiker liefern, sie fachlich beraten und mitunter auch selbst Vorträge zu bestimmten Themen halten. Ein Landesarchivar sollte eigentlich auch forschen und die Ergebnisse seiner Forschungen publizieren – wenn er dafür Zeit hat.

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Jakob Bro: Gefion
CD-Tipp
24.03.2015 Peter Füssl

Außerhalb Dänemarks ist der 36-jährige Gitarrist Jakob Bro als Bandmitglied von Paul Motian oder Tomasz Stanko bekannt geworden, manchen vielleicht durch sein eigenes, auch als Dokufilm verewigtes CD-Projekt „Balladeering“ mit Motian und Bill Frisell. An Letzteren erinnert – freilich nur von der Stimmung und den Klangfarben her, aber ohne Americana-Einsprengsel – Jakob Bros Debut-Album bei ECM, das ihm einen ordentlichen Popularitätsschub bescheren dürfte.

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Die Zuhörenden in Staunen versetzt – Die „Cantori Silvae“ brachten die „Meditationen von San Giulio“ unter der Leitung des Komponisten Thomas Thurnher zur Uraufführung
Die "Cantori Silvae" profilierten sich mit dem Passionskonzert und der Uraufführung von Thomas Thurnher.
Musik / Konzert
23.03.2015 Silvia Thurner

Vor einigen Monaten hat der Komponist Thomas Thurnher die Leitung der Bregenzerwälder Chorgemeinschaft „Cantori Silvae“ übernommen. Was möglich ist, wenn die Chemie stimmt und sich alle Beteiligten mit positiver Einstellung an eine große Herausforderung wagen, war beim traditionellen Passionskonzert in der Propstei eindrucksvoll zu erleben. Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger von Christian Lebar am Cembalo und Gabi Fercher an der Violine. Teil des Konzertes war auch die Rezitatorin Gudrun Erath, die sich mit ihrer schönen Stimme sehr gut in das musikalische Ganze einfügte.

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Keinen Groschen für diesen Wirt! + Nachspiel + Das große Finale
In die Eingangstür des Gasthaus „Kornmesser“ geheftet fanden Vorübergehende und Gäste veritable Drohungen gegen den SPÖ-Vorsitzenden Michael Ritsch sowie die grüne Abgeordnete Sandra Schoch
Aktuell
23.03.2015 Ingrid Bertel

Ein einigermaßen bizarres Bild bot gestern, Sonntag, die Bregenzer Innenstadt. Hundertschaften von Polizei riegelten in Reih und Glied Straßen und Plätze ab. Geschäftig radelte der Bürgermeister von einem Posten zum nächsten. Ein versprengtes Häuflein von Pegida-DemonstrantInnen hörte sich am Kornmarktplatz die islamophoben Reden von Michael Stürzenberger (Deutschland) und Ignaz Bearth (Schweiz) an. Offenbar war die Kundgebung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands“ durch oberösterreichische Islamgegner organisiert worden, weil die Ein-Frau-Organisation in Vorarlberg damit überfordert gewesen wäre.

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Den gemeinsamen Puls gefunden – Das Kammerorchester „Arpeggione Hohenems“ startete mit einem vielseitigen Programm und einer Uraufführung von Murat Üstün in die Jubiläumssaison
Seit 25 Jahren treffen sich Musikerinnen und Musiker aus aller Welt beim Kammerorchester "Arpeggione Hohenems". Unter der Leitung von Robert Bokor präsentierten sie zum Auftakt der Jubiläumssaison im Rittersaal des Palastes ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.
Musik / Konzert
22.03.2015 Silvia Thurner

Sein fünfundzwanzigstes Jahresprogramm eröffnete das Kammerorchester „Arpeggione Hohenems“ mit drei sehr unterschiedlichen Werkcharakteren. Im schönen Ambiente des Rittersaales im Hohenemser Palast musizierte das 16-köpfige Streichorchester engagiert und spielfreudig. Am Beginn stand die Uraufführung des Auftragswerkes „Spektrum“ von Murat Üstün. Das originell konzipierte Werk kam jedoch nicht optimal zur Geltung, weil die Komposition missverständlich positioniert wurde. Eine kraftvolle Interpretation des Konzertes für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester, op. 76 von Bohuslav Martinu boten das Klaviertrio „Swiss Piano Trio“ und das Arpeggione-Orchester unter der Leitung von Robert Bokor. Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Konzertabend mit einer eingängigen Serenade von Josef Suk.

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