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Kritiken

Emotion, Singtechnik und pianistische Ausgestaltung im Einklang – Mauro Peter und Helmut Deutsch zogen die Zuhörenden in ihren Bann
Mauro Peter und Helmut Deutsch lösten bei der Schubertiade Schwarzenberg Begeisterungsstürme aus. (Foto: Schubertiade Schwarzenberg)
Musik / Konzert
26.08.2014 Silvia Thurner

Der Schweizer Tenor Mauro Peter sang anstelle von Elisabeth Kulman einen Liederabend bei der Schubertiade Schwarzenberg. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Helmut Deutsch interpretierte er Lieder von Franz Schubert, Robert Schumann, Johannes Brahms und Hugo Wolf. Die Art, wie Mauro Peter die Werkdeutungen anlegte, in jedem Lied die Quintessenz herauskristallisierte und mit einer bewundernswerten technischen und emotionalen Ausdruckskraft ausdifferenzierte, bewegte die Zuhörenden im Angelika-Kauffmann-Saal. Die Konzentration und Ruhe im Saal waren so dicht, man hätte eine Stecknadel fallen hören.

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Out now!
Kritiken
26.08.2014 Christina Porod

In der September-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Louis Sclavis Quartet: Silk And Salt Melodies
CD-Tipp
26.08.2014 Peter Füssl

Das vor zwei Jahren erschienene Album „Sources“ ist sicherlich eine der herausragendsten Produktionen im außergewöhnlich abwechslungsreichen und qualitativ stets erstklassigen Oeuvre des französischen Klarinettisten Louis Sclavis. Aber die „Silk And Salt Melodies“ toppen das formidable Debut-Album von Sclavis’ Atlas Trio mit Gilles Coronado an der Gitarre und Benjamin Moussay an Piano und Keyboards noch. Nicht unmaßgeblichen Anteil daran hat der neu dazu gestoßene iranische Perkussionist und Zarb-Virtuose Keyvan Chemirani, der das musikalisch vielschichtige Geschehen des nunmehrigen Quartetts mit seinen brodelnden Rhythmen und unorthodoxen Ideen anfeuert.

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Vorletztes Wochenende des Kultursommers - Energiebündel Keziah Jones
Keziah Jones ist bekannt für perkussives Gitarrenspiel (Alle Fotos: Pete Ionian)
Kritiken
23.08.2014 Peter Ionian

Keziah Jones prägte den Genrebegriff Blufunk mit einer Fusion von rohen Blues-Elementen und kantigen Funk-Rhythmen. Seine nigerianischen Wurzeln hat er in der Yoruba Musik und im Soul, was seinen Sound maßgeblich mitgeprägt hat. Mit seinem aktuellen Album „Captain Rugged“ verwandelt er sich selbst in einen afropolitischen Superhelden und Repräsentanten eines modernen Afrikas und seiner urbanen Bewegungen. Das Conrad Sohm Kultursommer Festival brachte den Künstler ins Ländle.

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Sinnvolle Kooperationen befruchten sich gegenseitig – Die Sommerakadmie OPUS XXI zu Gast bei den Festspielen
Die Sommerakademie ist eine Kooperation der Musikhochschulen Hamburg und des französischen Vereins "OPUS XXI" sowie der Musikhochschule Trossingen. Auf Schloss Salem haben die Musikerinnen und Musiker das ansprechende Konzertprogramm erarbeitet. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Kritiken
23.08.2014 Silvia Thurner

Das Abschlusskonzert der 13. Internationalen Sommerakademie „Opus XXI“ bereicherte die Reihe „Kunst aus der Zeit“ bei den Bregenzer Festspielen. Im konzentrierten Ambiente des Seestudios musizierten Studentinnen und Studenten aus aller Herren Länder sowie die Musiker des französischen Ensembles „L’Instant Donné“ in unterschiedlichen Besetzungen zusammen. Vier Kompositionen von Sarah Nemtsov und Sirah Martinez-Alvarez sowie Antonis Adamopoulos und Julien Jamet kamen zu Uraufführung. Abgerundet wurde das inspirierende Konzert mit dem Werk „Mask“ von Michel van der Aa. Die Musiker spielten gut aufeinander abgestimmt und in kollegialer Atmosphäre, professionell geleitet von der Dirigentin Claire Levacher.

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Kontraste zwischen feinsinniger Musik und actionreicher Regieführung – Die Uraufführung von Peter Herberts „Trans Maghreb“ ließ niemanden unberührt
Die Uraufführung von Peter Herberts "Trans Maghreb" war eine vielschichtige und seit Langem nicht mehr in dieser Dichte erlebte Performance, die im Rahmen der "Kunst aus der Zeit" bei den Bregenzer Festspielen geboten wurde. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
22.08.2014 Silvia Thurner

Wagemut bewiesen Peter Herbert, Hans Platzgumer und Ingrid Bertel als Initiatoren des Musiktheaters „Trans Maghreb“. Schließlich weckten sie mit ihrem Projekt das Interesse von David Pountney und nun wurde im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“ bei den Bregenzer Festspiele eine Performance auf die Werkstattbühne gestellt, die man in dieser Dichte noch selten erlebt hat. Die Idee des Regisseurs Ran Arthur Braun, die Inszenierung von „Trans Maghreb“ als interaktives Musiktheater aufzuziehen, war hervorragend und wurde auch konsequent umgesetzt. So wurden auch die Besucher als Teil der Inszenierung miteinbezogen, herumkommandiert und in Gruppen ‚kanalisiert’. Peter Herbert hat dazu eine ausnehmend feinsinnige Musik geschaffen, die jedoch aufgrund der Turbulenzen, denen die Zuschauer ausgesetzt waren, allzu sehr in den Hintergrund abgedrängt wurde.

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Madame Mallory und der Duft von Curry
Manish Dayal als Meisterkoch mit viel Gefühl: das ist es, was Frankreich fehlt, sagt der Film.
Kritiken
22.08.2014 Gunnar Landsgesell

Flüchtlinge aus Indien eröffnen ein ebensolches Lokal in einem beschaulichen französischen Dorf. Die Haut-Cuisine-Chefin Helen Mirren vis-a-vis mobilisiert daraufhin zur Abwehr. Durchdesignte Komödie mit guten Absichten, von Steven Spielberg und Oprah Winfrey produziert.

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In jedem Ding schlummert ein Knall – „Kleine und große Ereignisse“ von Roman Signer im Kunstmuseum St. Gallen
Roman Signer: "Piaggio", 2013, Installationsansicht ( Foto Stefan Rohner)
Ausstellung
21.08.2014 Karlheinz Pichler

Der 1938 in Appenzell geborene und in St. Gallen lebende und arbeitende Künstler Roman Signer ist mit „explosiven“ Aktionen international bekannt geworden. Er selbst spricht von „kleinen und großen Ereignissen“. Nach einer ersten Retrospektive im Jahre 1993 widmet ihm das Kunstmuseum St. Gallen jetzt erneut eine große Ausstellung. Diesmal stehen allerdings fast nur neuere Werke auf dem Programm, die er teils eigens für diese Schau entwickelt hat.

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FKA Twigs: LP1
CD-Tipp
21.08.2014 Peter Füssl

Die 26-jährige Engländerin Tahliah Barnett, besser bekannt als FKA Twigs, hat mit zwei EPs und millionenfach angeklickten Youtube-Videos bereits einiges Aufsehen erregt und ist nun mit ihrem lapidar mit „LP1“ betitelten Debut-Album endgültig zur neuen Stil-Ikone und zum Darling des Musik-Feuilletons aufgestiegen. Wie von einem anderen Stern erscheint die in jeglicher Hinsicht perfekt durchgestylte in London lebende und sich gerne als extraterrestrische Sexgöttin präsentierende Tochter eines Jamaikaners und einer Spanierin – und genauso klingt sie auch.

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Aktuell in den Filmclubs (22.8. - 28.8. 2014)
Under the Skin
Film / Kino
21.08.2014 Walter Gasperi

Im Takino Schaan läuft diese Woche Jonathan Glazers sensationeller „Under the Skin“, der in Deutschland und Österreich nur auf DVD/Blu-ray erscheinen wird. Das Filmforum Bregenz zeigt mit „20 Feet from Stardom“ den heurigen Gewinner des Oscars für den besten Dokumentarfilm.

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