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Kritiken

Geschindelt und verkabelt – Franziska Stiegholzer in der Schnepfauer Galerie 365
Erinnert an eine Ziehharmonika oder Raupe: Schindelskulptur von Franziska Stiegholzer:
Ausstellung
07.08.2014 Karlheinz Pichler

Die heute in Frastanz lebende und arbeitende Wiener Künstlerin Franziska Stiegholzer arbeitet bevorzugterweise ortsbezogen. Im Bregenzerwald haben es ihr die Schindeln angetan, die sie aus ihrem ursprünglichen Verwendungszusammenhang herauslöst und in der Schnepfauer Galerie 365 zu verdichteten Objekten arrangiert.

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Aktuell in den Filmclubs (8.8. - 14.8. 2014)
12 Years a Slave
Film / Kino
07.08.2014 Walter Gasperi

Auf dem Marktplatz Rankweil läuft diese Woche im Rahmen der Open-Air-Reihe „Filme unter Sternen“ der heurige Oscar-Sieger „12 Years a Slave. Im Filmforum Bregenz steht dagegen mit „Love Steaks“ ein frecher und frischer, völlig unsentimentaler deutscher Liebesfilm auf dem Programm.

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Stimmungsvolles Serenadenkonzert – Das Altenberg Trio Wien musizierte im Kunsthaus Bregenz
Das Altenberg Trio Wien erhielt viel Applaus für seine  Werkdeutungen von Ravel, Piazzolla und Gruber.  (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
06.08.2014 Silvia Thurner

Es ist bereits Tradition, dass die Bregenzer Festspiele im Kunsthaus Bregenz mit Kammermusikkonzerten zu Gast sind. Weil die „Kunst aus der Zeit“-Konzerte auf ein Minimum reduziert worden sind, musizierte bereits im vergangenen Jahr und auch in dieser Saison wieder das „Altenberg Trio Wien“ im Foyer des KUB. Auf dem Programm standen Werke von Maurice Ravel, Astor Piazzolla und HK Gruber. Amiram Ganz (Violine), Christoph Stradner (Violoncello) und Christopher Hinterhuber (Klavier) passten sich hervorragend an die schwierigen akustischen Verhältnisse an und präsentierten ein ansprechendes Konzertprogramm.

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Tanz, Musik, Stimme und ein Schuss Geometrie: Um drei Ecken getanzt, Musik gemacht und nachgedacht – Die Workshopwoche poolTanz
poolTanz wird bereits zum zweiten Mal vom Verein netzwerkTanz und dem poolbar-Festival veranstaltet
Tanz
06.08.2014 Caroline Begle

Leises Murmeln, ein nervöses „Was kommt jetzt?“, aufgeregtes Gelächter - Und dann geht es los. Blick nach vorn, Arme hoch, in der Drehung auf den Boden – das war jetzt nicht sehr elegant, egal, weiter. Rechte Hand zieht nach links hinten, dann geht der linke Arm nach rechts und zieht den ganzen Körper mit. Die Stirn liegt auf dem Holzboden, eine große Staubflocke schwebt davon – hat niemand geputzt? Jetzt kommt der Sonnenaufgang: Becken hoch! Autsch, der Muskelkater. Ein verstohlener Blick nach rechts – die anderen sind schon weiter, jetzt aber schnell. Rollen, rollen, rollen, auf die Knie, Popo hoch oder in die Pyramide, wie Martin sagen würde. Runter, sitzen, linker Arm zieht nach rechts. Der erste Teil ist geschafft, fühlt sich gut an. Unauffälliger Blick ins Publikum: noch schauen sie interessiert. Rechter Arm nach links und jetzt wieder retour.

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„In meinem Wälderkleide ...“ – Die Sonderausstellung der Juppenwerkstatt Riefensberg widmet sich der Festtagstracht der Bregenzerwälderinnen zur Felderzeit
Zum ersten Mal seit der Entstehung der Juppenwerkstatt gibt es eine Sonderausstellung zur Juppe selbst
Ausstellung
05.08.2014 Christina Porod

In der Juppenwerkstatt in Riefensberg wird nicht nur das traditionelle Wälderkleid – d´Jûppô – hergestellt, das ehemalige Gasthaus Krone ist auch gleichzeitig Kursort und Museum. Zum ersten Mal seit ihrer Entstehung im Jahr 2003 gibt es eine Sonderausstellung zur Juppe selbst. Anlässlich des Jubiläums „175 Jahre Franz Michael Felder“ rückt sie, in Kooperation mit dem Franz-Michael-Felder-Verein, die Festtagstracht zur Felderzeit ins Zentrum und beleuchtet so eine Zeit, in der sich die Bekleidungskultur im Bregenzerwald nachhaltig gewandelt hat.

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In orchestraler Gemütlichkeit aufgehen und diese demaskieren – Die Wiener Symphoniker und Claus Peter Flor vervollständigten das Komponistenporträt von HK Gruber
Der belgische Trompeter Jeroen Berwaerts begeisterte beim zweiten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele mit HK Grubers Konzert "Busking" (Fotos: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
05.08.2014 Silvia Thurner

Die beiden Werke „Charivari“ und „Busking“ des „Composer in residence“ bei den diesjährigen Bregenzer Festspielen, HK Gruber, machten das Komponistenporträt um zwei Facetten reicher. Im Mittelpunkt des Abends stand der herausragende belgische Trompeter Jeroen Berwaerts. Abgerundet wurde das zweite Orchesterkonzert mit der Werkdeutung der 4. Symphonie von Franz Schmidt. Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Claus Peter Flor erhielten für ihre engagierte Spielart der enorm anspruchsvollen Werke viel Applaus.

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Christof Lauer & NDR Bigband play Sidney Bechet: Petite Fleur
CD-Tipp
05.08.2014 Peter Füssl

Obwohl der 1897 in New Orleans geborene und 1959 in Paris gestorbene Sidney Bechet neben Louis Armstrong eine der prägenden Stimmen des frühen Jazz war und mit Gershwins „Summertime“ Ende der Dreißiger Jahre und mit seinen Eigenkompositionen „Petite fleur“ und „Dans la rue d’Antibes“ in den Fünfzigern veritable Hits zu verzeichnen hatte, ist der exzellente Sopransaxophonist und Klarinettist und geniale Schöpfer leicht ins Ohr schlüpfender Melodien heute etwas in Vergessenheit geraten.

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Wenn schon Sitcom, dann doch lieber im Fernsehen - „Das Leben am Ende der Milchstraße“ von Bernhard Gander
Die neue Sitcom-Oper "Das Leben am Rande der Milchstraße" von Bernhard Gander lebte vor allem durch die Qualität der Sängerinnen und Sänger. (Fotos: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
04.08.2014 Silvia Thurner

Die erste drei Teile der Sitcom-Oper „Das Leben am Ende der Milchstraße“ von Bernhard Gander wurden im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“ bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Das Projekt als Ganzes hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite verdienen das Ensemble PHACE unter der Leitung von Simeon Pironkoff sowie die Sängerinnen und Sänger höchste Anerkennung. Auch die Musik von Bernhard Gander bot einigen Unterhaltungswert. Andernteils beinhalteten die Texte eher wenige Pointen und die Regie war lediglich zweckmäßig.

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Jubiläumsfestival am Alten Rhein Lustenau - 25 Jahre Szene Openair
Das Szene Openair mitten im Naturjuwel Alter Rhein Lustenau
Musik / Konzert
03.08.2014 Peter Ionian

Das Szene Openair feierte heuer ein Vierteljahrhundert als Jubiläum. In den vergangenen 25 Jahren ist es zum größten Open Air Festival Westösterreichs geworden und brachte während dieser Zeit Headliner wie Deichkind, Parov Stelar Band, Archive, Casper, Sportfreunde Stiller, Mando Diao, Ska-P, Max Herre, Papa Roach, Clueso & Band, Digitalism Live, The Baseballs, Maximo Park, Wizo, Culcha Candela und viele mehr an den Alten Rhein in Lustenau. Hunderte jugendliche Helfer tragen die Großveranstaltung durch ihre ehrenamtliche Arbeit. Das vergangene Wochenende bescherte dem Szene Openair drei Tage Wetterglück und einen Tag Pech mit dem Headliner.

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Hintersinnige Schweinerei: HK Grubers Satire-Oper „Gloria von Jaxtberg“ ist eine bunte, freche, grelle Revue – und dabei ganz schön crazy
 Gloria von Jaxtberg, das schönste Schwein des Alpenlandes, ist eitel und etwas dümmlich (Gillian Keith als Gloria, Andrew Dickinson als Gerhard) – Alle Fotos: Bregenzer Festspiele/Anja Köhler
Musik / Konzert
01.08.2014 Fritz Jurmann

Begeisterte Zustimmung im vollbesetzten Haus am Kornmarkt ausgelöst hat am Donnerstag bei den Bregenzer Festspielen ein früheres Werk des heurigen „Composers in Residence“. Mit seiner Satire-Oper „Gloria von Jaxtberg“ wollte man eine weitere Fassette im Schaffen des so flexiblen Wiener Multitalents HK „Nali“ Gruber zeigen. Das Stück um das Schicksal eines blondgelockten Schweins offenbart hinter seiner äußeren Fassade von typisch britischem Humor auch menschliche Schwächen, gesellschaftskritische und politische Anspielungen, bei denen manchem wohl das Lachen im Hals stecken bleibt.

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