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Kritiken

Christof Lauer & NDR Bigband play Sidney Bechet: Petite Fleur
CD-Tipp
05.08.2014 Peter Füssl

Obwohl der 1897 in New Orleans geborene und 1959 in Paris gestorbene Sidney Bechet neben Louis Armstrong eine der prägenden Stimmen des frühen Jazz war und mit Gershwins „Summertime“ Ende der Dreißiger Jahre und mit seinen Eigenkompositionen „Petite fleur“ und „Dans la rue d’Antibes“ in den Fünfzigern veritable Hits zu verzeichnen hatte, ist der exzellente Sopransaxophonist und Klarinettist und geniale Schöpfer leicht ins Ohr schlüpfender Melodien heute etwas in Vergessenheit geraten.

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Wenn schon Sitcom, dann doch lieber im Fernsehen - „Das Leben am Ende der Milchstraße“ von Bernhard Gander
Die neue Sitcom-Oper "Das Leben am Rande der Milchstraße" von Bernhard Gander lebte vor allem durch die Qualität der Sängerinnen und Sänger. (Fotos: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
04.08.2014 Silvia Thurner

Die erste drei Teile der Sitcom-Oper „Das Leben am Ende der Milchstraße“ von Bernhard Gander wurden im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“ bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Das Projekt als Ganzes hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite verdienen das Ensemble PHACE unter der Leitung von Simeon Pironkoff sowie die Sängerinnen und Sänger höchste Anerkennung. Auch die Musik von Bernhard Gander bot einigen Unterhaltungswert. Andernteils beinhalteten die Texte eher wenige Pointen und die Regie war lediglich zweckmäßig.

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Jubiläumsfestival am Alten Rhein Lustenau - 25 Jahre Szene Openair
Das Szene Openair mitten im Naturjuwel Alter Rhein Lustenau
Musik / Konzert
03.08.2014 Peter Ionian

Das Szene Openair feierte heuer ein Vierteljahrhundert als Jubiläum. In den vergangenen 25 Jahren ist es zum größten Open Air Festival Westösterreichs geworden und brachte während dieser Zeit Headliner wie Deichkind, Parov Stelar Band, Archive, Casper, Sportfreunde Stiller, Mando Diao, Ska-P, Max Herre, Papa Roach, Clueso & Band, Digitalism Live, The Baseballs, Maximo Park, Wizo, Culcha Candela und viele mehr an den Alten Rhein in Lustenau. Hunderte jugendliche Helfer tragen die Großveranstaltung durch ihre ehrenamtliche Arbeit. Das vergangene Wochenende bescherte dem Szene Openair drei Tage Wetterglück und einen Tag Pech mit dem Headliner.

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Hintersinnige Schweinerei: HK Grubers Satire-Oper „Gloria von Jaxtberg“ ist eine bunte, freche, grelle Revue – und dabei ganz schön crazy
 Gloria von Jaxtberg, das schönste Schwein des Alpenlandes, ist eitel und etwas dümmlich (Gillian Keith als Gloria, Andrew Dickinson als Gerhard) – Alle Fotos: Bregenzer Festspiele/Anja Köhler
Musik / Konzert
01.08.2014 Fritz Jurmann

Begeisterte Zustimmung im vollbesetzten Haus am Kornmarkt ausgelöst hat am Donnerstag bei den Bregenzer Festspielen ein früheres Werk des heurigen „Composers in Residence“. Mit seiner Satire-Oper „Gloria von Jaxtberg“ wollte man eine weitere Fassette im Schaffen des so flexiblen Wiener Multitalents HK „Nali“ Gruber zeigen. Das Stück um das Schicksal eines blondgelockten Schweins offenbart hinter seiner äußeren Fassade von typisch britischem Humor auch menschliche Schwächen, gesellschaftskritische und politische Anspielungen, bei denen manchem wohl das Lachen im Hals stecken bleibt.

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Eyjafjallajökull - Der unaussprechliche Vulkanfilm
Film / Kino
31.07.2014 Walter Gasperi

Weil der titelgebende isländische Vulkan mit einer Aschewolke den europäischen Flugverkehr lahmlegt, muss sich ein Ex-Ehepaar, das sich seit 20 Jahren leidenschaftlich hasst, auf dem Landweg von Deutschland nach Griechenland durchschlagen, wo die Tochter in wenigen Tagen heiratet. – An Tempo und Action fehlt es Alexandre Choffres Komödie nicht, doch die Pointen sind so vorhersehbar wie der Handlungsverlauf.

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Von der hyperrealen bis zur immateriellen Plastik - Die Veränderung der Skulptur durch die Fotografie
Ron Mueck: Still Life, 2009
Ausstellung
31.07.2014 Karlheinz Pichler

Im Kunstmuseum Liechtenstein läuft mit „Lens-Based Sculpture“ derzeit eine Ausstellung, die auf neue Aspekte in der Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts verweist. Im Mittelpunkt der Schau, an der Kunstgrößen wie etwa Bruce Naumann, Tony Cragg, Valie Export, Gilbert & George, Duane Hanson oder Rebecca Horn partizipieren, steht dabei die Skulptur und der Einfluss, den die Fotografie mit ihren technischen Möglichkeiten und ihrer Raum- und Dinganschauung auf sie ausübt. Es ist ein gelungener Versuch, die Wechselwirkungen zwischen plastischer Wirklichkeit und zweidimensionalem Bild auszuloten.

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Aktuell in den Filmclubs (1.8. - 7.8. 2014)
Tracks - Spuren
Film / Kino
31.07.2014 Walter Gasperi

Open-Air-Kino par excellence gibt’s in Rankweil beim „Filme unter Sternen“ mit „Tracks – Spuren“, der zur Gänze im australischen Outback spielt. Das Filmforum Bregenz zeigt dagegen mit „Les garçons et Guillaume, à table! - Maman und ich“ eine witzige, autobiographisch geprägte Selbstfindungsgeschichte.

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Totengedenken, Mahnmal und Friedensappell in einem – Die bewegende Werkdeutung von Benjamin Brittens „War Requiem“ bei den Bregenzer Festspielen wird im Gedächtnis bleiben
Benjamin Brittens "War Requiem" erklang in riesiger Chor- und Orchesterbesetzung und verströmte eine eindringliche Wirkung. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
29.07.2014 Silvia Thurner

Den Gedenktag zum Beginn des 1. Weltkriegs vor genau 100 Jahren widmeten die Bregenzer Festspiele all jenen, die in Kriegen gelitten haben und leiden. Keine andere Komposition scheint dazu passender als Benjamin Brittens "War Requiem", op. 66. Die Wiener Symphoniker, der Prager Philharmonische Chor, der Bregenzer Festspielchor, die Wiltener Sängerknaben, die Sopranistin Oksana Dyka, der Tenor Allan Clayton und der Bariton Michael Volle stellten sich unter der Leitung von Philippe Jordan in den Dienst der Musik und boten eine intensive Interpretation, die das Publikum in konzentrierter Ruhe miterlebte.

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Jean-Louis Matinier/Marco Ambrosini: Inventio
CD-Tipp
29.07.2014 Peter Füssl

Italiener Marco Ambrosini, ausgebildeter Violinist und Komponist, in der Alten Musik gleichermaßen zuhause wie in der zeitgenössischen, ist außerhalb Schwedens der wichtigste Protagonist auf der mittelalterlichen Nyckelharpa. Nicht weniger vielseitig und jegliche stilistischen Grenzen sprengend ist der französische Akkordeonvirtuose Jean-Louis Matinier, der hierzulande vor allem durch seine Projekte mit dem Kontrabassisten Renaud Garcia-Fons bekannt wurde.

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„Global denken, lokal trinken" - Philipp Weber lässt beim FOEN-X14 in der Kulturwerkstatt Kammgarn sein Publikum vor Freude vibrieren
Wohltuendes Lachen mit Philipp Weber beim FOEN-X14 © Inka Meyer
Kleinkunst / Kabarett
28.07.2014 Christina Porod

Eine mitreißende Show präsentierte am gestrigen Sonntagabend der deutsche Kabarettist Philipp Weber. Mitgebracht hat er sein neues Programm „Durst – Warten auf Merlot“. Wie der Titel bereits verrät, geht es darin um etwas ganz Essentielles – Trinken. Und das Wichtigste gleich vorweg: Es war ein erfrischender Abend mit Dauerlachen und einer angenehmen Dosis Gesellschaftskritik. Einziger Wermutstropfen: Die außerordentlich hohe Lach-Dichte übertönte so manche Pointe.

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