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Kritiken

Schuaplattla, Kensög & Aperpeitschn - Simon Mayer begeistert beim tanz ist Festival am Spielboden mit seiner kreativ-witzigen Kombination aus Traditionellem und zeitgenössischer Performance-Kunst
Simon Mayer vereint im autobiographisch gefärbten "SunBengSitting" außerordentliches Können mit Kreativität und Witz
Tanz
01.11.2014 Peter Füssl

„Homeland“ lautet das Motto für den Herbst-Durchgang des tanz ist Festivals am Dornbirner Spielboden. Im Fall des 30-jährigen Ausnahmetänzers Simon Mayer bedeutet das die Auseinandersetzung mit seiner Kindheit auf einem oberösterreichischen Bio-Bauernhof. Für die 60-minütige Performance, die weit über den üblichen Rahmen einer zeitgenössischen Tanzveranstaltung hinausging, erntete der vielseitige Solo-Künstler heftigen Applaus.

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Auf Augenhöhe mit dem Asphalt – Rudy Burckhardt in der Fotostiftung Schweiz
Flat Iron Building, New York, 1947/48 © The Estate of Rudy Burckhardt and Tibor de Nagy Gallery, New York
Ausstellung
30.10.2014 Karlheinz Pichler

Zu Lebzeiten war Rudy Burckhardt nur Insidern als Foto- und Filmschaffender bekannt, obwohl er mit seinen Bildern völlig gegen den Strom „schoss“. Mit 21 Jahren kam er 1935 in New York an und war von der Stadt so fasziniert, dass er gleich dort blieb. Er hielt aber nicht die grandiosen Architekturen und Plätze im Bild fest, sondern zumeist nur Details. Er pickte winzige Ausschnitte wie etwa Hydranten, Gebäudesockel, Beine von Passanten oder den Asphalt heraus und zerschnipselte damit die Metropole fast dadaistisch mit der Kamera. Anlässlich seines 100. Geburtstages unternimmt die Fotostiftung Schweiz in Winterthur eine längst fällige Würdigung seines Schaffens.

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Aktuell in den Filmclubs (31.10. - 6.11. 2014)
Carlos
Film / Kino
30.10.2014 Walter Gasperi

Im Andelsbucher Gasthaus Jöslar steht diese Woche Olivier Assayas´ grandioses Biopic „Carlos“ auf dem Programm. Am Spielboden Dornbirn wird dagegen im Rahmen des „Tanz Ist“-Festivals mit Stephan Setteles „Erwachen aus dem Schicksal“ ein vielschichtiger Dokumentarfilm über den Dornbirner Zeichner Edmund Kalb gezeigt.

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Pride
Nach einer realen Figur: Ben Schnetzer als Mark Ashton, der den Schulterschluss mit den Minenarbeitern vordachte.
Film / Kino
29.10.2014 Gunnar Landsgesell

Schwule Aktivisten aus Brixton und hartgesottene Bergarbeiter aus Wales gegen die Iron Lady Margaret Thatcher? Kein einfacher Schulterschluss, damals im Jahr 1984. "Pride" entreisst diese historische Episode mit viel Witz und Esprit dem Vergessen und erzählt sie auf äußerst kluge Weise neu.

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David Virelles: Mbókò
CD-Tipp
28.10.2014 Peter Füssl

Der in New York lebende kubanische Pianist David Virelles fiel schon letztes Jahr auf Tomasz Stankos „Wislawa“ und auf Chris Potters „The Sirens“ als frische und unkonventionelle junge Stimme auf. Kein Wunder also, dass er nun auf ECM sein von Manfred Eicher produziertes Debut-Album vorlegt.

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Beeindruckende Deutung einer gar nicht kleinen Messe – Der Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums sowie Gesangs- und Instrumentalsolisten führten Rossinis „Petite Messe solennelle“ auf
Die Solisten, der Chor und Instrumentalisten des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack freuten sich über den begeisterten Applaus nach der Aufführung der "Petite Messe solennelle" von Gioachino Rossini.
Musik / Konzert
27.10.2014 Silvia Thurner

Der Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums, die Pianistinnen Eva-Maria Hamberger und Shiori Suda, der Akkordeonist Bernhard Oss und die Solisten Julia Großsteiner (Sopran), Victoria Türtscher (Alt), Konstantinos Printezis (Tenor) und Milan Babic (Bass) interpretierten die berühmte „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini und erhielten dafür euphorischen Applaus. Unter der Leitung von Benjamin Lack brachten die Studentinnen und Studenten das Werk im Festsaal des Landeskonservatoriums in der reizvollen Fassung für Klavier und Akkordeon zur Aufführung.

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Er möchte lieber nicht – Jess Jochimsen überzeugt in der Kammgarn Hard
Jess Jochimsen war gestern in Hard und ist heute in Lindau zu sehen (Fotos © Albert J. Schmidt).
Kleinkunst / Kabarett
26.10.2014 Thorsten Bayer

„Für die Jahreszeit zu laut“ ist das 17. Programm des Freiburger Kabarettisten überschrieben. Darin widmet er sich mit Texten, Liedern und Dias der allgemeinen Lage und seinen Mitmenschen, vorzugsweise den „Bescheidwissern und Tonangebern“. Obwohl er häufig einen melancholischen Ton anschlägt, gelingt es ihm, eine warmherzige, gelassene und heitere Stimmung zu verbreiten. Am heutigen Sonntag zeigt er um 20 Uhr dieses sehenswerte Programm im Zeughaus Lindau.

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„Blow-Up“: Die Kult-Fotos aus Antonionis Filmklassiker im Fotomuseum Winterthur
Arthur Evans, David Hemmings in Blow-Up, 1966 Film-Still, Silbergelatine-Abzug, 20.3 x 25.4 cm Privatsammlung, Wien, Foto: Arthur Evans, Privatsammlung Wien, Courtesy: Neue Visionen Filmverleih GmbH
Kritiken
25.10.2014 Karlheinz Pichler

Der vom italienischen Meisterregisseur Michelangelo Antonioni 1966 ins Kino gebrachte Filmklassiker „Blow-Up“ nimmt nicht nur in der Film-, sondern auch in der Fotogeschichte eine besondere Stellung ein. In diesem ersten englischsprachigen und kommerziell erfolgreichsten Film Antonionis geht es um einen Fotografen, der glaubt, einen Mord fotografisch dokumentiert zu haben. Das Fotomuseum Winterthur zeigt aktuell Aufnahmen rund um dieses grandiose Opus, die ein Spektrum aufzeichnen, das von der Modefotografie über die Sozialreportage und Pop-Art bis hin zur abstrakten Fotografie reicht. In der Verbindung von Film, Fotografie und Film-Stills zeichnet die Ausstellung ein fantastisches visuelles Spannungsfeld.

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Out now!
Kritiken
24.10.2014 Christina Porod

In der November-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Hin und weg
Eine gesellige Runde, in dieser Szene sogar mal mit Galgenhumor.
Film / Kino
23.10.2014 Gunnar Landsgesell

Eine letzte Radtour mit Freunden nach Belgien, dort will Hannes, unheilbar krank, Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Keine Angst vor dem Tod, zumindest in diesem Film, könnte man sagen. "Hin und weg" bemüht sich um eine Heiterkeit, in der die eigentliche Problematik fast verloren geht.

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