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Kritiken

Pressetag der Bregenzer Festspiele mit einem letzten Update - Kommerziell und künstlerisch ist alles auf Schiene
  Das Ambiente für die erste Gesprächsrunde ergab einen Blick in den Dschungel der „Zauberflöte“ von Mozart und den (Wiener) Wald von HK Gruber. (v.l.n.r.) Pressechef und Moderator Axel Renner, Puppenspieler Mark Down, Intendant und „Zauberflöte“-Regisseur David Pountney, „Königin der Nacht“ Daniela Fally, Action- und Stunt-Choreograph Ran Arthur Braun
Musik / Konzert
03.07.2014 Fritz Jurmann

Drei Wochen vor Beginn der 69. Bregenzer Festspiele am 23. Juli gaben die Verantwortlichen des Festivals am Donnerstagvormittag bei einem Pressetag zahlreichen Medienschaffenden aus dem Bodenseeraum Einblick in die laufenden Proben der beiden Hauptproduktionen am See und im Haus und informierten über den Stand des Kartenvorverkaufs. Alles deutet auf eine erfolgreiche letzte Saison für den scheidenden Intendanten David Pountney hin.

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Aktuell in den Filmclubs (4.7. - 10.7. 2014)
Precious – Das Leben ist kostbar
Film / Kino
03.07.2014 Walter Gasperi

Filme, die in soziale Tristesse entführen und dennoch nicht in Depression verfallen, laufen diese Woche im Filmforum Bregenz und beim Open-Air in Hard: Carlos Lechuga vermittelt in „Melaza“ bestechend den Stillstand in Kuba, Lee Daniels blickt "Precious - Das Leben ist kostbar" auf einen gedemütigten und missbrauchten afroamerikanischen Teenager.

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Das Feeling vorne an der Rampe spüren – Sieben Solistinnen und Solisten sowie das Symphonieorchester des Landeskonservatoriums luden zum Festkonzert
In ausgelassener Stimmung wurde den Interpreten (Juan Carlos Diaz-Bueno, Roman Wüthrich, Andreas Wachter, Nadja Nigg, Shiori Suda, Eva-Maria Hamberger und Alina Summesberger (v.l.n.r.) und dem Dirigenten Benjamin Lack für die gelungenen Werkdeutungen gedankt. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
03.07.2014 Silvia Thurner

Für Musikerinnen und Musiker ist es immer ein besonderes Ereignis, als Solist mit einem Orchester zu musizieren. Für einen Auftritt beim alljährlichen Solistenkonzert des Landeskonservatoriums hatten sich bereits vor Monaten fünfunddreißig Studierende beworben. Roman Wüthrich (Klavier), Juan Carlos Diaz-Bueno (Flöte), Eva-Maria Hamberger (Cembalo), Nadja Nigg (Sopran), Shiori Suda (Klavier), Alina Summesberger (Oboe) und Andreas Wachter (Trommel) wurden ausgewählt und standen nun im voll besetzten Dornbirner Kulturhaus im Mittelpunkt. Alle SolistInnen wurden mit viel Anteilnahme und Beifall gefeiert.

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Yann Tiersen: ∞ (Infinity)
CD-Tipp
03.07.2014 Peter Füssl

Der Soundtrack zu Jean-Pierre Jeunets „Die fabelhafte Welt der Amélie“ machte ihn über Nacht berühmt, jener zu Wolfgang Beckers „Good-Bye Lenin!“ festigte seinen Ruf als genialer Schöpfer verträumt verspielter Filmmusiken. Aber der 44-jährige Multiinstrumentalist, der zurückgezogen auf einer Insel vor der Bretagne haust, sieht sein musikalisches Universum wohl etwas weiter gespannt, wie der Titel „∞ (Infinity)“ vermuten lässt.

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Der industriegeschichtliche Wanderführer „Orte – Fabriken – Geschichten“
Literatur
01.07.2014 Markus Barnay

Gerade noch hat Hanno Loewy, der Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, anlässlich der Zusammenstellung eines Buchpakets für die Vorarlberger Hotellerie geklagt, dass es für manche Bereiche der Vorarlberger Geschichte und Kulturlandschaft keine kompakte Übersichtsdarstellung gibt, da ist zumindest in einem Bereich eine Lücke geschlossen: Der vom Wirtschaftsarchiv Vorarlberg herausgegebene Führer zu 188 historischen Industriebauten in Vorarlberg ist nämlich nicht nur eine spannende Reise zu den Orten der Industrialisierung, sondern gibt zugleich einen präzisen Überblick über die Industriegeschichte des Landes.

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Keith Jarrett/Charlie Haden: Last Dance
CD-Tipp
01.07.2014 Peter Füssl

2007 trafen sich Keith Jarrett und Charlie Haden, nachdem sie nach ihrer epochalen Trio- und Quartett-Arbeit in den späten 60- und 70-er Jahren beinahe 30 Jahre getrennte musikalische Wege beschritten hatten, in Jarretts Haus in der Abgeschiedenheit von Oxford, New Jersey. Dort jammten sie vier Tage lang über Standards des „Great American Songbook“ und ließen dabei die Bandmaschine laufen.

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Im Spannungsfeld von Malerei und Skulptur – Farbkörper und Bildobjekte in der Feldkircher Galerie Feurstein
Carmen Pfanner: Wandrelief (Ausschnitt)
Ausstellung
30.06.2014 Karlheinz Pichler

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommerausstellung rück die Feldkircher Galerie Feurstein derzeit das Zusammenspiel von Form, Farbe, Licht, Raum und Körper anhand von farbigen Bildobjekten aus dem eigenen Sammlungsbestand ins Zentrum.

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Knallbunter Plastikspaß! - Christian Morgensterns "Galgenlieder" aufgeführt vom Theater Wagabunt im TiK in Dornbirn
Spielzeugfiguren: Dorrit Aniuchi, Wolfgang Pevestorf, Robert Kahr, Peter Fitz
Theater
29.06.2014 Dagmar Ullmann-Bautz

Als Morgenstern Anfang zwanzig war, begann er sich mit Friedrich Nietzsche und dessen Werk zu befassen und bezeichnete ihn später als seinen "eigentlichen Bildner". Nietzsche und dessen suchende Seele wurde zu einer jahrelangen "leidenschaftlichen Liebe" des immer kränkelnden und im Alter von 43 Jahren 1914 verstorbenen Schriftstellers. Und so war es wahrscheinlich auch Nietzsches Satz "Im echten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen", der Morgenstern zu seinen sprachspielerischen Gedichten inspirierte. So schrieb Morgenstern: "In jedem Menschen ist ein Kind verborgen, das heißt Bildnertrieb und will als liebstes Spiel- und Ernst-Zeug nicht das bis auf den letzten Rest nachgearbeitete Miniatur-Schiff, sondern die Walnußschale mit der Vogelfeder als Segelmast und dem Kieselstein als Kapitän. Das will auch in der Kunst mit-spielen, mit-schaffen dürfen und nicht so sehr bloß bewundernder Zuschauer sein. Denn dieses ›Kind im Menschen‹ ist der unsterbliche Schöpfer in ihm ..."

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„Zauberflötentiere“ - Eröffnung der Sommerausstellung bei ARTquer in der Frastanzer Felsenau
Reinhard Wieland, Vogel, Holz, bemalt, 2014
Ausstellung
28.06.2014 Peter Niedermair

Peter Niedermair hielt am gestrigen Freitagabend folgende Eröffnungsrede.

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Zum Schubertiade-Jubiläum 2015/16 alle Lieder von Franz Schubert – Gerd Nachbauer plant ein Mammut-Unternehmen und hat dazu bereits Details
Zentrum der Schubertiade ist der inmitten der Bergwelt des vorderen Bregenzerwaldes gelegene Angelika-Kauffmann-Saal von Schwarzenberg.
Musik / Konzert
28.06.2014 Fritz Jurmann

Traditionsgemäß am Ende des ersten Schubertiade-Teils von Schwarzenberg wird das Detailprogramm des kommenden Jahres veröffentlicht. Und das ist nicht von schlechten Eltern. Aus Anlass der 40. Ausgabe des 1976 in Hohenems gegründeten Festivals im Jahr 2015 und des 40-jährigen Bestehens der Schubertiade 2016 plant Geschäftsführer Gerd Nachbauer einen großen Jubiläums-Zyklus, in dem sämtliche über 600 Lieder Franz Schuberts aufgeführt werden sollen.

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