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Kritiken

SIMPLE. die neue Einfachheit – Das designforum Vorarlberg zeigt Möbel und Alltagsgegenstände
Drei bunte Betonvasen „Weight Vases” von Decha Archjananun
Ausstellung
10.04.2015 Christina Porod

Sie streben nach Einfachheit, die lokalen und internationalen Gestalter, die aktuell dem designforum Vorarlberg in Dornbirn ihre Objekte unentgeltlich zur Verfügung gestellt haben. 60 Exponate sind noch bis 9. Mai zu sehen, bevor sie sich ein Jahr lang auf die Reise zu weiteren österreichischen designforen machen.

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Eine neue Freundin
Claires Hetero-Ehe ist ermüdet.
Film / Kino
10.04.2015 Gunnar Landsgesell

Als Claire durch den frühen Tod ihre beste Freundin verliert, findet sie im Transgender-Ehemann der Verstorbenen die titelgebende "neue" Freundin. Francois Ozon macht Schluss mit Männer- und Frauenrollen und packt Genderfragen in eine Komödie, die ein wenig an der Konstruiertheit ihrer Wendungen leidet.

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ORF-Vorarlberg-Direktor Markus Klement verhindert Skulptur von Matthias Klien
Materialpakete für die Skulptur "Kältetod" von Matthias Klien, deren Aufstellung ORF-Vorarlberg-Chef Markus Klement verhindert hat
Ausstellung
09.04.2015 Karlheinz Pichler

Im ORF Landesstudio Vorarlberg ist unter dem Titel „Kältetod“ und unter der Kuratorenschaft von Carina Jielg gerade eine Ausstellung des vielversprechenden jungen Vorarlberger Künstlers Matthias Klien eröffnet worden. Der Titel dieser Werkpräsentation leitet sich von einer Skulptur ab, die in der Mitte des Rondell-Foyers des Hauses hätte aufgestellt werden sollen. Es bleibt beim „hätte“, denn der Direktor des Vorarlberger Landesstudios, Markus Klement, hat die Aufstellung der Skulptur verboten. Aus fadenscheinigen Gründen, wie es scheint. Sehenswert ist die Ausstellung trotzdem.

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Aktuell in den Filmclubs (10.4. - 16.4. 2015)
Rush
Film / Kino
09.04.2015 Walter Gasperi

Im Gasthaus Jöslar in Andelsbuch steht mit „Rush“ diesen Sonntag Ron Howards Spielfilm über den Kampf zwischen Niki Lauda und James Hunt um die Formel 1-WM 1976 auf dem Programm. Eine faszinierende filmische Auseinandersetzung mit Pieter Bruegels Gemälde „Die Kreuztragung Christi“ gibt es dagegen mit „Die Mühle und das Kreuz“ im Rahmen der „Museumsfilm“-Reihe am Spielboden Dornbirn zu entdecken.

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Anders Jormin/Lena Willemark/Karin Nakagawa: Trees of Light
CD-Tipp
09.04.2015 Peter Füssl

Der gleichermaßen kraftvolle wie einfallsreiche schwedische Bassist und Komponist Anders Jormin zählt zu den vielbeschäftigten Akteuren des ECM-Labels und spielte unter anderem bei Bobo Stenson, Charles Lloyd, Tomasz Stanko, Mark Feldman oder Jon Balke, er lässt aber auch immer wieder mit unkonventionellen eigenen Projekten aufhorchen.

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„Vorarlberg“ kontra „Karl Renner“ – Die Fußach-Affäre
Zum ersten Mal in der noch jungen 2. Republik widersetzen sich aufgebrachte BürgerInnen in einem Bundesland den Wiener Zentralisten  © Landespolizeidirektion Vorarlberg, Bregenz
Literatur
08.04.2015 Peter Fischer

Mit dem gleichnamigen Titel greift der Historiker Gerhard Wanner in seiner neuesten Publikation (Gerhard Wanner. „Vorarlberg“ kontra „Karl Renner“. Die Fußach-Affäre um ein Bodenseeschiff 1964/1965. Schriftenreihe der Rheticus-Gesellschaft 64, Feldkirch 2015) anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Fußach-Affäre das Thema wieder auf. Er knüpft damit an seinen 1980 erschienen und mittlerweile vergriffenen Band „Schiffstaufe Fußach 1964“ an. Jetzt fließen neue Sichtweisen und Erklärungen ein, die vor allem auf neues Quellenmaterial zurückzuführen sind. Dieses Material beruht auf Berichten der Erhebungsabteilung des Landesgendarmeriekommandos für Vorarlberg, der Vorarlberger Exekutivbehörden und dem Aktenmaterial der Justiz in Feldkirch, Innsbruck und Wien. Wanner beleuchtet das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln von Beteiligten und Betroffenen, von „Opfern und Tätern“. In fünf Hauptkapiteln werden die Fußach-Ereignisse und deren Folgen sehr genau geschildert und mit vielen Zitaten und Bildern belegt. Die folgende Rezension gibt nur einige aus meiner Sicht wesentliche Aspekte aus dem lesenswerten Werk Wanners wieder.

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Das Symphonieorchester Vorarlberg zeigte großes Format – Werke von Gerhard Schedl und Witold Lutoslawski brachten nicht Alltägliches in den Konzertsaal
Das Symphonieorchester Vorarlberg und Gerard Korsten forderten das Publikum mit Werken von Gerhard Scheld und Witold Lutoslawski und gewannen auf allen Linien. Der Perspektivenwechsel mit fokussiertem Blick auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts tat gut und kam gut an.
Musik / Konzert
07.04.2015 Silvia Thurner

Das vierte Konzert der aktuellen Abonnementreihe des Symphonieorchesters Vorarlberg war ein besonderes musikalisches Ereignis, das vom Publikum mit begeistertem Applaus goutiert wurde. Dabei war die Werkauswahl alles andere als leichte Kost. Eröffnet wurde der Konzertabend im Feldkircher Montforthaus mit einer großen Orchestersuite des Wiener Komponisten Gerhard Schedl. Passend dazu interpretierte das hoch motivierte SOV unter der Leitung von Gerard Korsten das „Konzert für Orchester“ von Witold Lutoslawski. Nach diesen beiden Kraftakten erklang Bruckners erste Symphonie.

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Ida Sand: Young At Heart
CD-Tipp
07.04.2015 Peter Füssl

Im Pop-Business wird Neil Young relativ häufig gecovert, nun scheint er zunehmend in den Focus der Jazz-Szene zu rücken, man denke etwa an das experimentierfreudige Tribute-Album der „Glorreichen Sieben“ oder an die Young-Cover von „The Bad Plus“. Unter dem wortspielerischen Titel „Young At Heart“ demonstriert nun Schwedens souligste Jazzstimme Ida Sand ihren ganz persönlichen Zugang zu den sich gnadenlos in die Gehörgänge fressenden Melodien und poetischen Texten des zweifellos zu den größten Singersongwritern aller Zeiten zählenden Kanadiers.

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Das Geheimnis eines Kunstwerkes erschließt sich außerhalb des Rationalen
Anne Marie Jehle: Ohne Titel (Die Welt). Wollpullover, Globus, Ledergürtel, Holz (stummer Diener)
Ausstellung
05.04.2015 Karlheinz Pichler

Im Rahmen der Ausstellung „Unverfügbar“ werden in der Villa Claudia derzeit ältere Kunstwerke aus dem sakralen Bereich dreizehn zeitgenössischen Positionen aus Vorarlberg zur Seite gestellt. Laut Georg Vith, der die Ausstellung zusammen mit Kathrin Dünser und Udo Rabensteiner kuratiert, soll dabei aber nicht das Religiöse im Vordergrund stehen, sondern die Gedanken und Ideen sowie die Transzendenz, die von solchen in kreativer Arbeit entstandenen Zeugnissen ausgeht.

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Aus Liebe zur Literatur! - Zum ersten Mal "Literatur im Schwärzler"
Constantin Göttfert
Literatur
05.04.2015 Dagmar Ullmann-Bautz

Susanne Denk, Direktorin des Bregenzer Hotels Schwärzler, liest für ihr Leben gerne, und dies war für sie Anlass und Motivation, ein kleines aber feines Literaturfestival zu initiieren. Für "Literatur im Schwärzler"suchte sie Partner und fand in Literatur Vorarlberg und Theater Kosmos nicht nur interessierte, sondern auch höchst kompetente Mitstreiter. Unter dem Motto "Der Gast" (was ja sehr nahe liegt) wurde zum ersten, jedoch sicher nicht zum letzten Mal zu "Literatur im Schwärzler" eingeladen.

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