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Kritiken

Was ist die wahre Liebe? - Das Schauspielhaus Wien mit „Illusionen“ im TAK Liechtenstein
"Illusionen" vom Schauspielhaus Wien im Schaaner TAK - VIer Paare outen sich an ihrem Lebensende
Theater
02.04.2014 Anita Grüneis

Zwei eng befreundete Ehepaare stehen am Ende ihres Lebens. „Wahre Liebe beruht immer auf Gegenseitigkeit“ behaupten sie. Aber was ist wahre Liebe? Was Lüge, was Illusion? In kurzen Sequenzen reflektieren sie Szenen ihres Lebens. Dabei entfalten sich vor den Augen der Zuschauer vier Lebens- und Liebesgeschichten. Oder ist doch alles eins? Ein Gastspiel des Stücks „Illusionen“ des Schauspielhauses Wien im TAK Liechtenstein.

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Himalaya und Platanen - Ausstellungen von Armin Pramstaller und Nikolaus Walter
Armin Pramstaller, Kosmos, 2002
Ausstellung
02.04.2014 Willibald Feinig

Die Dornbirner Galerie Art House zeigt in der Ausstellung „Druckgrafiken als Ausdruck“ Werke von Armin Pramstaller. Die Götzner Galerie Kurzemann stellt Fotografien von Nikolaus Walter unter dem Titel „Platanen“ aus.

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Helden, Mythen und eine Nibelungenpremiere – Das Figurentheaterfestival Homunculus in Hohenems
Der künstlerische Leiter Pierre Schäfer
Kleinkunst / Kabarett
01.04.2014 Christina Porod

Die 23. Auflage des Festivals für Puppen, Pointen und Poesie „Homunculus“ bietet auch in diesem Jahr so einiges: Vom 22. bis 30. Mai 2014 präsentieren Künstler aus Frankreich, Italien, Mexiko, Korea, Österreich und der Schweiz im und um den Hohenemser Löwensaal Märchen- und Heldenhaftes. Der künstlerische Leiter des Vereins Homunculus Pierre Schäfer, Präsident Günter Bucher, Geschäftsführer Dieter Heidegger sowie der Hohenemser Bürgermeister Richard Amann stellten heute Vormittag im Hohenemser Palast das Programm vor - genau in dem Raum, wo einst die Nibelungenhandschriften A und C gefunden wurden, in der ehemaligen „Bibliotheka Emsiana“.

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Ndidi: Dark Swing
CD-Tipp
01.04.2014 Peter Füssl

Man nehme eine Prise der eindrucksvollen Naturschönheiten British Columbias, wo allerdings auch der provinzielle Rassismus-Mief lauert, gebe eine ordentliche Portion New Yorker „Open Mic“-Szene inklusive HipHop-, Blues- und Jazz-Erfahrungen dazu, mixe noch ein bisschen Rock- und Elektro-Szene à la Toronto hinein und gieße am Schluss noch eine ordentliche Portion Pariser Coolness und einen Schuss afrikanisches Erbe drüber – dann hat man die wichtigsten Lebensstationen von Ndidi Onukuwulu, die sich in ihrer äußerst stimmigen Pop-Jazz-Folk-Soul-Mischung auch musikalisch niedergeschlagen haben.

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Zwischen Tradition und Manga – Art Brut aus Japan im St. Galler Museum im Lagerhaus
 Matsumoto Hironobu: "Die Vereinten Flotten der Welt", 2010, Farbstift auf Papier
Ausstellung
31.03.2014 Karlheinz Pichler

Das auf Art Brut und naive Kunst ausgerichtete „Museum im Lagerhaus“ stellt derzeit japanische Außenseiterkunst in einen Dialog mit ausgewählten Werken der hauseigenen Sammlung. Neben „Stars“ japanischer Art Brut, wie etwa dem Biennale-Teilnehmer Shinichi Sawada, sind auch neue Werke zu bestaunen, die bislang noch nie in Europa zu sehen waren.

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Furioses Weckerleuchten mit ewigen Augenblicken
Musik / Konzert
31.03.2014 Anita Grüneis

Das ist der Liedermacher Konstantin Wecker, wie ihn sein Publikum seit 40 Jahren kennt: vital, zärtlich, poetisch und immer ein bisschen verschmitzt. Mit seinen 66 Jahren ist er nun auch ein bisschen leiser geworden. Und sehr, sehr liebevoll. Tosender Applaus und standing ovations dankten ihm für sein Solo-Programm „Jeder Augenblick ist ewig“ im Schaaner SAL.

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Brachiales Rock-Spektakel und düstere Tanzshow – Hofesh Shechter brach mit seinem beklemmenden Erfolgsstück „Political Mother“ den Dezibel-Rekord beim „Bregenzer Frühling“
Die unglaublich schnellen und energievollen TänzerInnen und Tänzer bewegen sich oft wie fremdgesteuert, unterliegen einem Gruppenzwang – sind Bedrängte und Verführte zugleich
Tanz
30.03.2014 Peter Füssl

Der 39-jährige israelische Musiker, Tänzer und Choreograph hat in den letzten Jahren via London die Tanzwelt mit seinen außergewöhnlichen Produktionen im Sturm erobert. Mit seinem ersten abendfüllenden Stück, das 2010 uraufgeführt wurde, hat er das nicht rockaffine Publikum mit seinen lautstarken Soundattacken ebenso irritiert, wie mit seinen zwischen Frustration und Aggression pendelnden Assoziationen zur Rolle des stets in der Gefahr der Selbstauslöschung schwebenden Individuums in einer totalitären Gesellschaft. Eine gute Stunde höchst intensiver akustischer und visueller Erfahrungen, die kaum einmal Entspannung zuließen.

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Die Liebe bedarf keiner Erwiderung – „Alcin@“ am Vorarlberger Landestheater hinterließ zwiespältige Gefühle
Alcin@ ist eine Koproduktion des Landestheaters mit dem Landeskonservatorium und der Band Naked Lunch.
Kritiken
29.03.2014 Silvia Thurner

„Alcina“, alias „Alcin@“ feierte als Koproduktion des Landestheaters mit dem Landeskonservatorium und der Band Naked Lunch im Kornmarkt in Bregenz Premiere. Händels gleichnamige Oper diente als Vorlage für eine Musik- und Schauspielcollage, die die Vergangenheit mit der Gegenwart in realen und fiktiven (Gefühls)Welten zueinander in Beziehung bringen sollte. Die aktualisierte Lesart des Opernstoffes gelang dem Autor und Regisseur Bernd Liepold-Mosser, doch der Austausch und die Reibung der barocken Musik mit der Musik von Naked Lunch hinterließ den Eindruck eines eher unverbindlichen Nebeneinanders.

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Rausch der Klänge - Lowlakes (AUS) im Gemeindekeller Göfis
Lowlakes (AUS) im stimmungsvollen Gewölbe des Gemeindekellers Göfis
Musik / Konzert
29.03.2014 Peter Ionian

Wenn im Tourplan einer Band zwischen Amsterdam, Hamburg, London und Zürich plötzlich Göfis auftaucht, kann man davon ausgehen, dass der Cultureclub Hangover mal wieder am Werk war. Sie bringen immer wieder Bands in den Göfner Gemeindekeller, von denen man vorher noch nie gehört hat. Statt großer Namen bekommt man hier familiäre Konzerte. Das Große wird im Kleinen gesucht. Freitagabend spülte diese Welle mit Lowlakes aus Australien eine Perle in das Gewölbe des Sonnendorfs.

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Ein echter Trumpf in der deutschsprachigen Musiklandschaft – Garish am Spielboden
Laut und rockig ging es bei Garish - hier Christoph Jarmer an der Gitarre - zu (Fotos: Matthias Rhomberg / http://rhomberg.cc).
Musik / Konzert
29.03.2014 Thorsten Bayer

Die Arbeit am neuen Album war für die fünf Burgenländer zäh. Nach 17 Jahren Bandgeschichte und vielen Nebenprojekten der einzelnen Mitglieder stand das Projekt Garish auf der Kippe. Doch sie haben sich wieder zusammengerauft – und wie! Die Songs des neuen Albums „Trumpf“ fügten sich am Spielboden wunderbar in das abwechslungsreiche Repertoire der Band ein. Auf einen bestimmten Hit wartete mancher Besucher vergebens. Doch eine Lücke entstand deswegen nicht. Stattdessen begeisterten Garish ihre Zuhörerschaft mit einer unwiderstehlichen Mischung aus musikalischer Klasse jedes einzelnen Künstlers und mit ihren Live-Qualitäten im Zusammenspiel. So wurde das Ganze auf spielerisch leichte Art mehr als die Summe seiner Teile.

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