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Kritiken

Ein lyrischer Operntenor auf der Liederbühne – Piotr Beczala sang bewundernswert, jedoch (noch) wenig den kleinen Gesten innerhalb der Liedkunst verpflichtet
Piotr Beczala und Kristin Okerlund waren zum ersten Mal zu Gast bei der Schubertiade Schwarzenberg.
Musik / Konzert
23.06.2014 Silvia Thurner

Der Tenor Piotr Beczala ist in der Opernwelt ein gefeierter Star. Auch als Konzertsänger hat er sich einen guten Namen gemacht. Nun war er mit Liedern von Schumann, Karlowicz, Rachmaninow und Dvorak zum ersten Mal bei der Schubertiade Schwarzenberg zu Gast. Sein Debüt im Angelika Kauffmann Saal war ein zwiespältiges Erlebnis. Piotr Beczala hat eine wunderbar flexible Stimme mit einem warmen Timbre, aber in seinen Lieddarbietungen zeigte sich, wie unterschiedlich die Welten des Liedgesanges und des Opernfaches sind.

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Ein Brief für Dich
Schülerin mit Rockband - eint die Welt...
Film / Kino
20.06.2014 Gunnar Landsgesell

Ein Film wie eine Bibelstelle: Eine Schülerin, in deren Leben nicht alles rund läuft, wird vom Heiligen Geist in Form eines alten Briefeschreibers erfasst, der die frohe Botschaft der Nächstenliebe in die Welt trägt. Das wirkt.

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Filetierter und gestapelter Kartonmüll von Alois Galehr in der Artenne Nenzing
Alois Galehr: Findling
Ausstellung
19.06.2014 Karlheinz Pichler

Der Künstler Alois Galehr ist ein Recycler. Er sammelt seit Jahren Schachteln und Kartonagen, die er in den Ausgangsbereichen verschiedenster Läden findet und lagert sie in verschiedenen Kellerräumen, bis er sie weiterverarbeitet. Im Rahmen einer Ausstellung in der Artenne Nenzing zerrt er nun sein ganz privates Depot in die Öffentlichkeit.

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Aktuell in den Filmclubs (20.6. - 26.6. 2014)
Cerro Torre - Nicht den Hauch einer Chance
Film / Kino
19.06.2014 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche den Bergfilm „Cerro Torre“, der durch spektakuläre Aufnahmen packt. Beim FKC-Dornbirn steht Johanna Moders Komödie „High Performance – Mandarinen lügen nicht“, die mit dem Publikumspreis des Max Ophüls-Festivals ausgezeichnet wurde, auf dem Programm.

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Lob der Sprache, Glück des Schreibens - Kurze Texte von Karl-Markus Gauß
Literatur
18.06.2014 Willibald Feinig

Wohin mit den großen Nationen? Ihre Macht beruht auf Einheitlichkeit, Monokultur, Rentabilität. Übrigens sagt man nicht mehr Nationen, sondern Volkswirtschaften. Andere stehen an der Schwelle, um ihnen nachzueifern. Sind sie mitsamt ihrer Hochrüstung und Geheimdienste nicht in Wirklichkeit dement und haben die Vielfalt vergessen, die auf ihrem Boden gewachsen ist, wachsen würde, wächst – die Vielzahl an Sprachen, Gewohnheiten, Ökonomien? Das Große ist gefährlich und gefährdet, nicht das Kleine. Uniformität bedroht das Leben, nicht Komplexes.

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„Der fliegende Engländer“ - Das Abschiedsgeschenk der Festspiele an ihren Intendanten David Pountney ist ein dicker Wälzer geworden
Präsentiert stolz das Buch über seine elf Jahre als Festspiel-Intendant in Bregenz: der Engländer David Pountney vor einem der Drachenhunde der Seebühne.
Literatur
17.06.2014 Fritz Jurmann

David Pountney hat als Intendant der Bregenzer Festspiele zwar noch eine Saison vor sich, die elfte und endgültig letzte. Dennoch wurde von den Festspielen am Dienstagvormittag mit der Präsentation eines umfangreichen Buches über die Ära des scheidenden Intendanten bereits im Vorfeld quasi der Abschied für Pountney am Bodensee eingeläutet. Der 2 kg schwere Wälzer trägt den Titel „Der fliegende Engländer – Die Bregenzer Festspiele und ihr Intendant David Pountney von 2004 bis 2014“ und umfasst auf 360 großformatigen Seiten über einhundert Textbeiträge und 291 Abbildungen von Inszenierungen der vergangenen zehn Jahre. Als Herausgeber und Redakteure fungierten Dorothée Schaeffer, Kulturwissenschaftlerin und seit 2004 persönliche Assistentin des Intendanten, und Axel Renner, langjähriger Pressesprecher und Leiter der Abteilung Kommunikation der Festspiele.

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Marialy Pacheco: Introducing
CD-Tipp
17.06.2014 Peter Füssl

Weshalb die vorliegende CD „Introducing“ heißt, obwohl schon mindestens vier CDs der fabelhaften kubanischen Pianistin vorliegen, bleibt wohl ein Geheimnis der sich auch optisch wirkungsvoll in Szene setzenden Tastenvirtuosin. Vielleicht will sie ja ihren Sieg beim hoch angesehenen Solo-Piano-Wettbewerb des Montreux Jazz Festivals 2012, den sie als erste Frau überhaupt gewonnen hat, für einen künstlerischen Neustart nützen.

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Kein Männermagazin würde Günter heißen - Hagen Rether im SAL in Schaan
Hagen Rether - das Klavier ist nicht nur Dekoration!
Kleinkunst / Kabarett
16.06.2014 Anita Grüneis

„Warum machen wir das?“ fragt Hagen Rether sein Publikum immer wieder während er es im Schaaner SAL drei Stunden lang durch ein Spiegelkabinett führt. In Zerr- und Hohlspiegeln zeigt er ihm das aktuelle Weltgeschehen wie auch das gesellschaftspolitische Verhalten. Das ist nicht immer erheiternd, aber immer extrem nachhaltig.

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Mörderische Wellness - „Gesundes Gift“ von Franz Kabelka
Literatur
15.06.2014 Ingrid Bertel

In seinem Indien-Krimi „Gesundes Gift“ findet Franz Kabelka tödliche Spuren von Schwermetallen im ayurvedischen Massageöl.

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Rollentausch und solistisches Wetteifern – Das "Concerto Stella Matutina" und Wolfram Schurig faszinierten mit einer erfrischenden Spielart
Selten hat das "Concerto Stella Matutina" so erfrischend und schwungvoll musiziert wie im Rahmen des zweiten Abokonzertes unter der Leitung von Wolfram Schurig. Auf dem Programm standen ausschließlich Werke von G.P. Telemann, doch die hatten es in sich.
Musik / Konzert
14.06.2014 Silvia Thurner

Das „Concerto Stella Matutina“ ist bekannt für die hohe Qualität seiner Abonnementkonzerte. Doch beim Konzert unter dem Motto „Der getreue Musikmeister“ herrschte eine besondere Hochstimmung, die die Messlatte noch einmal in die Höhe schraubte. Ausschließlich Konzerte von Telemann standen auf dem Programm, das vom Komponisten und Blockflötisten Wolfram Schurig zusammengestellt und geleitet wurde. Er holte viel aus seinen Musikerfreunden heraus, alle musizierten mit großer Eigenverantwortung und die Werkdeutungen entwickelten einen mitreißenden Drive.

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