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Kritiken

Depart: Refire
CD-Tipp
19.08.2014 Peter Füssl

Wer die quicklebendigen musikalischen Ideen, den geradezu elektrisierenden Spielwitz und die mitreißenden Grooves von Depart zum ersten Mal hört, würde wohl kaum vermuten, dass die Anfänge dieses Trios schon bald dreißig Jahre zurückliegen. Denn schon ab Mitte der 80er Jahre setzten der Wiener Saxophonist Harry Sokal und der Schweizer Kontrabassist Heiri Känzig, die sich vom Vienna Art Orchstra, dem Art Farmer Quintet und ihrer eigenen Band Timeless her bestens kannten, und der blutjunge, mit allen Zeichen rhythmischer Genialität behaftete Schweizer Drummer Jojo Mayer zehn Jahre lang pulsierende Akzente in der zeitgenössischen Jazz-Szene.

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Eine Nachtigall und eine Schwalbe entzückten das Publikum im Bregenzer Festspielhaus – stürmischer Applaus für einen inspirierenden Opernvormittag
Die Compagnie "Blind SumMiT" rund um Mark Down bot eine ausnehmend fantasiereiche und originelle Inszenierung von Strawinskys Oper "Le Rossignol". Fotos: Bregenzer Festspiele
Musik / Konzert
17.08.2014 Silvia Thurner

Erstmals wurde im Rahmen der Bregenzer Festspielen ein Vormittag mit sogennanten Familienopern angeboten. Dies war zwar ein Etikettenschwindel, denn Igor Strawinskys „Le Rossignol“ und der Operneinakter „L’Hirondelle inattendue“ des polnisch-französischen Komponisten Simon Laks sind nur bedingt für Kinder geeignet. Trotzdem war die Vorstellung ein fulminanter Erfolg. So geistreich und fantasievoll in Szene gesetzt vom Figurentheater „Blind SumMiT“, musikalisch hervorragend ausgeführt vom Symphonieorchester Vorarlberg und den Gesangsolisten gelangen faszinierende Werkdeutungen.

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Lucy
Hypersensibel, hypereiskalt, hypertödlich: Scarlett Johansson ist einfach hyper.
Kritiken
14.08.2014 Gunnar Landsgesell

Was könnte man mit einer Gehirnleistung von 100 Prozent so alles machen? Luc Besson zeigt es in "Lucy": Eine Drogenbande eliminieren, die Zeit anhalten und so richtig high sein. Scarlett Johansson arbeitet sich als unfreiwilliges Drogen-Genie durch Zeit und Raum.

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Aktuell in den Filmclubs (15.8. - 21.8. 2014)
Der wundersame Katzenfisch
Film / Kino
14.08.2014 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche einerseits die mexikanische Tragikomödie „Der wundersame Katzenfisch“ und andererseits als Open-Air-Kino den Spielfilm "Dein Weg", in dem ein amerikanischer Augenarzt auf dem Jakobsweg zu sich selbst findet.

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Blutrünstiges und Blumiges bitten zum Stelldichein – „Blood & Roses“ von Marina Koldobskaya in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle
Marina Koldobskaya: o.T., 2014
Ausstellung
13.08.2014 Karlheinz Pichler

Die diesjährige Sommerausstellung in der Bregenzer Galerie Lisi Hämmerle ist der russischen Kunstschaffenden Marina Koldobskaya gewidmet. Koldobskayas Tier- und Blumenbilder sind kalkuliert plakativ hingemalt und beanspruchen durchaus auch politisch zu sein. Es ist dies die erste Ausstellung der in Petersburg lebenden und arbeitenden Künstlerin in Österreich.

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Walzerseligkeit, Unpassendes und eine Entdeckung – Wechselnde Gefühle beim dritten Orchesterkonzert mit Ulf Schirmer und den Wiener Symphonikern
Ulf Schirmer und die Wiener Symphoniker hinterließen vor allem mit Alexander von Zemlinskys Komposition "Die Seejungfrau" einen nachhaltigen Eindruck.
Musik / Konzert
12.08.2014 Silvia Thurner

Seit fünfundzwanzig Jahren arbeitet der renommierte Dirigent Ulf Schirmer mit den Wiener Symphonikern zusammen, zuletzt leitete er im Jahr 2012 die Seeaufführungen von Umberto Giordanos „André Chénier“. Nun stand Ulf Schirmer im Rahmen des dritten Orchesterkonzertes in Bregenz wieder am Pult der Wiener Symphoniker. Zu hören gab es ein eigenartiges Programm mit Werken von Johann Strauß (Sohn) und Franz Lehár. Eine Entdeckung stellte Alexander Zemlinskys Fantasie für Orchester „Die Seejungfrau“ dar.

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Andreas Matthias Pichler: The Waltz Of Our Hundred Kids
CD-Tipp
12.08.2014 Peter Füssl

Die 1981 im Tirol geborenen Zwillinge Matthias und Andreas Pichler haben sich als Bassist und Drummer vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Wolfgang Muthspiel einen hervorragenden Namen in der Jazzszene gemacht. Mit „The Waltz Of Our Hundred Kids“ bewegen sie sich nun jenseits aller Genre-Grenzen und erfinden ihren ureigenen Klangkosmos, der sich aus musikalischen Zutaten von dies- und jenseits des Atlantiks speist.

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Ungestüme ghanaische Lebensfreude am Wälderbähnle: ein fulminanter Abschluss der Bezau Beatz in einer ungewöhnlich stimmigen Kulisse
"King Kofi" brachte seine Agoo Group aus Ghana mit in den Bregenzerwald.
Musik / Konzert
10.08.2014 Thorsten Bayer

Die Bezau Beatz 2014 sind am gestrigen Samstagabend mit drei hochklassigen Konzerten zu Ende gegangen. In diesem Jahr hat der künstlerische Leiter Alfred Vogel die ursprüngliche Sommer-Konzertreihe zu einem dreitägigen Festival gemacht, das er zudem in die Remise des Wälderbähnles verlegt hat – ein Erfolg auf ganzer Linie. Der Besucherandrang war auch gestern riesig, die Begeisterung auf Seiten der Künstler und der Besucher ebenso.

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Lillinger trommelt in Überschallgeschwindgkeit, und Njava röhrt sich die Seele aus dem Leib – ein wahrlich abwechslungsreicher 2. Abend bei den Bezau Beatz
Christian Lillinger, Petter Eldh und Wanja Slavin - "The Neubauten" begeistern mit mehrheitstauglichem Avantgarde-Jazz (schade, dass das die Mehrheit nie erfahren wird!)
Musik / Konzert
09.08.2014 Peter Füssl

Bezau Beatz-Mastermind Alfred Vogel beschreitet gerne neue Wege. So hat er heuer die Konzertreihe auf ein dreitägiges Festival komprimiert und wettersicher und kompakt in die Wälderbähnle-Remise verlegt. Dort kann sich der aufgeschlossene Musik-Fan nun zwischen Bar und Dampflokomotiven platziert in stimmiger Atmosphäre und bei durchaus ansprechender Akustik über Hochklassiges und gleichzeitig Mainstream-Fernes aus den unterschiedlichsten Genres freuen. Da dürfen schon mal musikalische Welten aufeinanderprallen, was wie im Falle von „The Neubauten“ und „Island Jazz“ am zweiten Festivalabend durchaus seinen Reiz haben kann.

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Planet der Affen: Revolution
Affen reiten auf Pferden: Sinnbild für die verlorene Vormacht des Menschen.
Film / Kino
08.08.2014 Gunnar Landsgesell

Nach einer verheerenden Seuche stehen die wenigen Menschen einer Übermacht von Affen gegenüber. Idealer Anlass, um die hochintelligenten Primaten im zweiten Teil der Planet-of-the-Apes-Saga zu den Hauptfiguren zu machen. Ein regenwaldnasses Epos über Verrat, Vertrauen und die Grenzen zwischen Mensch und Tier.

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