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Kritiken

„Global denken, lokal trinken" - Philipp Weber lässt beim FOEN-X14 in der Kulturwerkstatt Kammgarn sein Publikum vor Freude vibrieren
Wohltuendes Lachen mit Philipp Weber beim FOEN-X14 © Inka Meyer
Kleinkunst / Kabarett
28.07.2014 Christina Porod

Eine mitreißende Show präsentierte am gestrigen Sonntagabend der deutsche Kabarettist Philipp Weber. Mitgebracht hat er sein neues Programm „Durst – Warten auf Merlot“. Wie der Titel bereits verrät, geht es darin um etwas ganz Essentielles – Trinken. Und das Wichtigste gleich vorweg: Es war ein erfrischender Abend mit Dauerlachen und einer angenehmen Dosis Gesellschaftskritik. Einziger Wermutstropfen: Die außerordentlich hohe Lach-Dichte übertönte so manche Pointe.

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Was Sie immer schon über „Nali“ wissen wollten – Eine Monographie beleuchtet Leben und Wirken der schillernden Wiener Komponistenpersönlichkeit HK Gruber
 Die Monographie über den Komponisten HK „Nali“ Gruber von Andrea Zschunke ist in der MUSIKZEITedition im Verlag Lafite erschienen und zum Preis von Euro 38.- erhältlich.
Literatur
26.07.2014 Fritz Jurmann

Wer durch die in den vergangenen Tagen von der Kritik viel diskutierte, vom Publikum sehr beifällig aufgenommene Uraufführung der diesjährigen Hausoper der Bregenzer Festspiele darauf neugierig geworden ist, wie deren Komponist „tickt“, der kann sich nun in einem aktuellen Buch in die Biografie, die Gedankenwelt und das Schaffen des Wiener Multitalents HK Gruber vertiefen. Seine „Geschichten aus dem Wiener Wald“, eine in dreieinhalb Jahren entstandene Vertonung nach Ödön von Horváths gleichnamigem Theaterklassiker als Auftragswerk der Bregenzer Festspiele, boten den Anlass für diese in der MUSIKZEITedition im Wiener Verlag Lafite als Band 31 in der Reihe „Komponisten unserer Zeit“ erschienene Monographie.

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Go Go Berlin und Maximo Park rocken die poolbar
Ein Dandy aus Nordengland: Paul Smith, Frontman von Maximo Park (Fotos: Matthias Rhomberg).
Musik / Konzert
26.07.2014 Thorsten Bayer

Am gestrigen Freitagabend standen zwei Rock-Konzerte auf dem Spielplan der poolbar. Headliner waren die Briten Maximo Park, die auf ihrem neuen Album „Too Much Information“ ruhigere und elektronischere Töne anschlagen als zu ihren erfolgreichsten Zeiten rund um das Jahr 2007. Eine deutlich energiegeladenere Show zeigte die junge dänische Vorband Go Go Berlin.

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„Zauberflöte“ die Zweite – Pountneys Spektakel am See ist turbulent in die neue Saison gestartet
Die von Johan Engels gestaltete Seebühne für die Produktion von Mozarts „Zauberflöte“ mit ihrem Schildkrötenpanzer samt Gras und den feuerspeienden Drachenhunden ist in Bregenz längst zum Wahrzeichen geworden (Fotos: Bregenzer Festspiele/Karl Forster, Anja Köhler).
Musik / Konzert
25.07.2014 Fritz Jurmann

Donnerstagabend, 21.15 Uhr, Bregenzer Seebühne. Der Himmel ist klar, die Temperatur um die 20 Grad, nicht zu heiß und nicht zu kühl – insgesamt also ideale Bedingungen für die Premiere der Wiederaufnahme von Mozarts „Zauberflöte“ bei den Bregenzer Festspielen. Es ist, wie zu erwarten war, mit kleinen Adaptierungen das opulente und turbulente vorjährige Fantasy-Gewand, mit dem David Pountney die traditionelle Mozartoper clever ein Stück in unsere Gegenwart geholt hat und das auch heuer gleich beim ersten Mal die Massen auf der ausverkauften Tribüne samt politischer und gesellschaftlicher Prominenz begeistert. Mit ihren neuen Stars im Ensemble wie der Sopranistin Daniela Fally als „Königin der Nacht“ halten die Festspiele entgegen sonstiger Gepflogenheiten bei dieser Premiere freilich noch hinterm Berg. Es spricht aber für das Casting des Festivals, dass sich dadurch nichts an der musikalischen Qualität des Abends ändert. An dieser haben auch die sehr konzentriert, klangschön und in mozartgerechter Schlankheit aufspielenden Wiener Symphoniker unter Patrick Summers wesentlichen Anteil.

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Drachenzähmen leicht gemacht 2
Film / Kino
24.07.2014 Walter Gasperi

Actiongeladen und düsterer als das erste Kinoabenteuer um den jungen Wikinger Hicks präsentiert sich dieses Sequel. Kaum Platz für Charme und Witz bleibt aber bei dieser DreamWorks-Produktion und die Identitätssuche des jugendlichen Helden geht im Kampfgetümmel weitgehend unter.

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Mit rassigen Chevrolets, Rock & Pop und heißen Girls symbolisiert Richard Prince im KUB den amerikanischen (Männer)Traum vom freien und unabhängigen Leben
Richard Prince: "It's a free Concert", Installationsansicht (Bild: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
24.07.2014 Karlheinz Pichler

Neben Berufskollegen wie Damian Hirst oder Jeff Koons zählt Richard Prince zu den Topstars der internationalen Kunstszene, deren Werke auf Auktionen immer wieder für Rekordpreise gut sind. Berühmt wurde Prince mit re-fotografierten Werbebildern, aber auch Rockmusik und die Alltagskultur inspirieren den „klauenden“ Künstler. Im Kunsthaus Bregenz (KUB) zeigt der 65-jährige Kunstschaffende unter dem Titel „It’s a Free Concert“ derzeit eine Reihe von Werkgruppen, die er teils eigens für die Schau in der Bodenseestadt produziert hat.

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Aktuell in den Filmclubs (25.7. – 31.7. 2014)
Der Goalie bin ig
Film / Kino
24.07.2014 Walter Gasperi

Die Open-Air-Veranstaltungen bieten in dieser Woche unter anderem in Altstätten Sabine Boss´ mit vier Schweizer Filmpreisen ausgezeichnete Underdog-Geschichte „Der Goalie bin ig“ und in Vaduz Jeff Nichols´ starkes Jugenddrama „Mud“.

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Bombenerfolg für Festspielpremiere - „Nali“ Grubers „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nach Ödön von Horváth als beklemmend dichtes Musikdrama
Der Wiener Komponist KH „Nali“ Gruber schuf im Auftrag der Festspiele eine Vertonung des Schauspiels „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von Horváth und dirigierte auch die Uraufführung selber am Pult der Wiener Symphoniker (Fotos: Bregenzer Festspiele/Karl Forster).
Musik / Konzert
24.07.2014 Fritz Jurmann

Mit allen Anzeichen eines internationalen Kulturevents ging am Mittwochabend die Premiere der Hausoper der Bregenzer Festspiele über die Bühne. In der damit zu Ende gehenden Reihe von Opern-Uraufführungen, die der scheidende Intendant David Pountney mit viel Mut und feinem künstlerischen Gespür konzipiert hat, hinterlässt die vom Wiener Multitalent HK „Nali“ Gruber vertonte Version von Ödön von Horváths bedeutendem Theaterklassiker „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nach der bereits legendären „Passagierin“ von 2010 den stärksten Eindruck. Grubers Musikdrama ist ein erstklassiges Stück Gegenwartskunst, rangiert imponierend auf der Höhe der Zeit, ohne den Zuhörer zu verschrecken. Eine exzellente Besetzung mit prominenten Namen und die auf Topniveau musizierenden Wiener Symphoniker unter Leitung des Komponisten sorgten trotz der blassen Regie von Michael Sturminger für einen atmosphärisch ungemein dichten, beklemmenden Abend, wie man ihn sich für den Start eines so ambitionierten Kulturfestivals nicht besser gewünscht hätte.

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Südliches Flair, schwüle Hitze und bestens gelaunte Musiker – Eugen Bertel und Alexander Swete begeisterten mit einem inspirierenden Kammerkonzert
Alexander Swete (Gitarre) und Eugen Bertel (Flöte) musizierten in einem guten Einverständnis miteinander, mit ausgelassener Spielfreude und einem sympathischen Kontakt zum Publikum.
Musik / Konzert
22.07.2014 Silvia Thurner

Der Gitarrist Alexander Swete und der Flötist Eugen Bertel musizierten im Rahmen der Schloss- und Palaiskonzerte in Feldkirch. Die vielen Besucherinnen und Besucher fanden im Rittersaal der Schattenburg kaum Platz, deshalb wurden kurzerhand Stühle herbeigeschafft und schließlich begann das Konzert bei schwüler Raumtemperatur in ausgelassener Stimmung. Die Hitze machte den Musikern und den Instrumenten zwar zu schaffen, doch das tat der Spielfreude und der Virtuosität der beiden Musikerfreunde keinen Abbruch und der Funke zum Publikum sprang unmittelbar über. Ein vielseitiges Programm hatten Eugen Bertel und Alexander Swete zusammengestellt, das sogar eine Uraufführung von Wolfgang Lindner sowie ein Werk von Michael Neunteufel beinhaltete.

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„Wir malen die Rosen rot, sonst schlägt uns die Königin tot!“ – Natur, wie sie künstlicher nicht sein könnte, von Stefan Waibel im Kunstraum Dornbirn
Stefan Waibel: "Ideal Nature Machine", Installationsdetail, 2014
Ausstellung
22.07.2014 Karlheinz Pichler

Es gibt nicht viele Kunstwerke, die sich so in die Gehirnrinde einkerben, dass sie von selbst und auf längere Sicht immer wieder neu ins Bewusstsein vorzudringen verstehen. Stefan Waibels derzeitige Installation „Ideal Nature Machine“ im Kunstraum Dornbirn zählt zu diesen.

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