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Kritiken

Nataša Sienčnik gestaltet das Widerstandsmahnmal in Bregenz
Widerstandsmahnmal, Perspektive
Aktuell
05.05.2015 Christina Porod

Am 21. April 2015 fand die Jurysitzung zur Findung des Siegerprojektes für ein Widerstandsmahnmal in Bregenz statt. Von 150 eingereichten Entwürfen wurden fünf in die engere Auswahl gezogen. Diese stammten von Stefan Amann, Catrin Bolt, Gabriela Klocker, Markus Oberndorfer und Nataša Sienčnik. Die Jury - Ruth Schnell, Meinrad Pichler, Winfried Nußbaummüller, Helmut Kuess unter dem Vorsitz von Wolfgang Fetz - entschied sich einstimmig für das Projekt von Nataša Sienčnik, das am selben Tag und ebenfalls einstimmig vom Stadtrat beschlossen wurde. Die Präsentation des Siegerprojekts findet am 5. Mai 2015 im Landhaus Bregenz statt.

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Einer der markantesten Gefäßgestalter der Gegenwart - Thomas Bohle - Keramische Objekte. Innere Räume
Literatur
05.05.2015 Peter Niedermair

Am 9. Mai wird in der Londoner Saachi Gallery ein außergewöhnliches Buch aus dem Stuttgarter Verlag ARNOLDSCHE Art Publishers präsentiert. Neben den Textbeiträgen von Frank Nievergelt und Rudolf Sagmeister gibt es ein sehr interessantes Künstler-Interview, das Hans-Joachim Gögl mit Thomas Bohle führte. Das von Clemens Theobert Schedler gestaltete Kunst-Buch enthält weiters 80 Abbildungen in Farbe von Frigesch Lampelmayer, 52 s/w Atelier Aufnahmen von Lucas Breuer; die 16 Röntgen-Aufnahmen in s/w sind von Thomas Bohle mit Unterstützung des Veterinärmediziners Markus Greißing gemacht worden. Das Hardcover Buch-Kunstwerk erscheint auf Deutsch und Englisch.

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Filippa Gojo: vertraum
CD-Tipp
05.05.2015 Peter Füssl

Die aus Bregenz stammende Vokalistin Filippa Gojo, Jahrgang 1988, hat in Köln Jazzgesang studiert und ist soeben als Solistin und mit ihrem Quartett in Mannheim mit dem „Neuen Deutschen Jazzpreis“ ausgezeichnet worden. Sie wurde zuerst von einer Jury aus 200 Bewerbern ausgesucht, dann vom prominenten Kurator Kenny Garrett unter die letzten drei Bewerber gereiht und gewann schließlich bei einer Live-Performance die Sympathien des Publikums, das sie zur zehnten Preisträgerin dieses außergewöhnlichen Wettbewerbs machte. Dieser Erfolg ist leicht verständlich, wenn man sich „vertraum“ anhört, ihr Solo-Album mit neun sehr abwechslungsreichen Titeln, die ihr gesamtes gesangliches Spektrum eindrucksvoll aufzeigen.

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Ein Ereignis mit Seltenheitswert – Werke von Alexander Moosbrugger waren im vorarlberg museum zu hören
Alexander Moosbrugger macht mit seinen Kompositionen international auf sich aufmerksam. Im vorarlberg museum waren drei Werke von ihm zu hören.
Musik / Konzert
04.05.2015 Silvia Thurner

Ein vielfältiges Konzertprogramm erlebten die Zuhörenden im Rahmen der Reihe „sul palco“ im vorarlberg museum. Werke von Alexander Moosbrugger lenkten die Aufmerksamkeit auf Stimmungen, Schwebungen und feingliedrige Tonbeziehungen. Das Set für das außergewöhnliche Werk „Charlotte Dualé, Maria Dabow, Stefanie Kägi“ bildeten die Tasteninstrumente Synthesizer, Truhenorgel, Clavichord und Flügel. Daan Vandewalle und Keiko Shichijo sowie Anja Baldauf (Flöte), Markus Beer (Bassklarinette), Doren Dinglinger (Violine), Andreas Ticozzi (Viola) und Jessica Kuhn (Violoncello) musizierten professionell und kristallisierten die Quintessenzen der dargebotenen Kompositionen heraus. Dem nicht alltäglichen Programm folgte das Publikum konzentriert, sodass sich eine dichte Konzertatmosphäre einstellte.

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Grafische Strukturen über adaptierten Materialien - Michael Mittermayer im Kunstraum Pettneu
Michael Mittermayer: Serie Lara Aufsberg, 2015
Ausstellung
03.05.2015 Karlheinz Pichler

Der Grafiker und Künstler Michael Mittermayer arbeitet zumeist seriell und in groß angelegten Zyklen. Der Kunstraum Pettneu zeigt in seiner aktuellen Ausstellung Ausschnitte aus drei Werkreihen, in denen Mittermayer angeeignete Fotografien und Drucke mit eigenen Grafikstrukturen überlappt.

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Der Alltag an den Rändern des Krieges – Meinrad Schade in der Fotostiftung Schweiz
Meinrad Schade: War & Peace Show, Kent, England, 2009, © Meinrad Schade
Ausstellung
03.05.2015 Karlheinz Pichler

Üblicherweise sind es die großen Schlachtfelder, die spektakulären Konfrontationen, die im Blickpunkt der kriegsberichtenden Medien stehen. Der 1968 in Kreuzlingen geborene Schweizer Fotograf Meinrad Schade hingegen schaut hinter die zentralen Schauplätze des Geschehens. Er fängt mit seiner Kamera den Alltag in den Vor- und Hinterhöfen des Krieges ein.

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Paolo Fresu/Daniele di Bonaventura: In maggiore
CD-Tipp
03.05.2015 Peter Füssl

Seit dem 2011 gemeinsam mit dem korsischen Vokalsextett La Filetta produzierten Erfolgsalbum „Mistico Mediterraneo“ haben der sardische Trompeter/Flügelhornist Paolo Fresu und der aus den Marken stammende Bandoneon-Spieler Daniele di Bonaventura ihre gemeinsame musikalische Wellenlänge in vielen Konzerten zu einer wunderbaren Dialogform verfeinert.

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Tage der Utopie 2015: Andreas Weber: Lebendigkeit - Eine erotische Ökologie
Andreas Weber stellt in seinem neuen Buch eine brisante These auf: Kann es sein, dass unser Planet derzeit weniger an einer Umwelt- oder Finanzkrise leidet, sondern an einem Mangel an Liebe seiner Bewohner?
Aktuell
02.05.2015 Peter Niedermair

Andreas Weber studierte Biologie und Philosophie. Er promovierte über „Natur als Bedeutung. Versuch einer semiotischen Theorie des Lebendigen“. Seit 1994 schreibt er als Journalist unter anderem für GEO, Merian, Die Zeit oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Andreas Weber arbeitet als Schriftsteller, Journalist, Dozent und Politikberater. Nach seinem Erfolgstitel „Alles fühlt“ stellt der Biologe und Philosoph Andreas Weber in seinem neuen Buch eine brisante These auf: Kann es sein, dass unser Planet derzeit weniger an einer Umwelt- oder Finanzkrise leidet, sondern an einem Mangel an Liebe seiner Bewohner? Liebe und Erotik nicht verstanden als kitschiges Gefühl, sondern als unbändige Kraft der Fülle und schöpferischen Energie. Klug und überraschend, auf philosophische wie auf ganz alltagspraktische Weise geht Weber der Frage nach, wie wir die Welt berühren und uns von der Welt berühren lassen. „Wir lieben oft falsch“, sagt Andreas Weber. „Denn Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Austausch von Gaben.“ Die ökologische Wirklichkeit ist ein Beziehungssystem, Liebe eine ökologische Praxis. Erotische Ökologie ist also eine Ökologie, die mich selbst betrifft. Lieben lernen heißt nach Andreas Weber, sterben lernen. Und so müssen wir verstehen, dass wir eins sind mit unserem Planeten und allem Lebendigen darauf, denn was man liebt, wird man (hoffentlich) auch retten.

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Tage der Utopie 2015: From Ego- to Ecosystem - Applying the socio-technology of Presencing to the Transformation of Society, Organisations and Self
Martin Kalungu-Banda berichtete anhand seines reichen Erfahrungsschatzes u.a. von neuen Wegen aus kollektiven Pattsituationen wie Finanz- und Wirtschaftskrisen, mangelhaften Gesundheitssystemen, Klimawandel oder ansteigender Armut und persönlicher Desillusionierung.
Aktuell
02.05.2015 Peter Niedermair

Nach dem faszinierenden Freitagabend-Vortrag von Tania Singer wurden die Besucherinnen und Besucher der Tage der Utopie am Samstagabend, 25.4. in Arbogast Zeuge von der rhetorischen und inhaltlich-thematischen Präsenz eines weiteren fantastischen Referenten, Martin Kalungu-Banda. Dieser hat mit seiner überzeugenden Haltung und seinem dialogischen Gestus des Sprechens den Gästen und Veranstaltern einen unvergesslichen Abend geschenkt.

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Wilder Freigeist und sinnlicher Poet - "Cyrano de Bergerac" im Vorarlberger Landestheater
Großartig Tim Bryvogel als Cyrano
Theater
01.05.2015 Dagmar Ullmann-Bautz

Seit seiner triumphalen Uraufführung 1897 in Paris ist die romantische Komödie "Cyrano de Bergerac" von Edmond Rostand das meistgespielte Stück in Frankreich. Die Verfilmung mit Gérard Depardieu erreichte in den Neunzigerjahren ein Millionenpublikum. Am Bregenzer Landestheater feierte die Inszenierung des Wiener Regisseurs Hans Escher gestern Premiere.

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