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Kritiken

Freude am gemeinsamen Miteinander – Das Stadtorchester Feldkirch hinterließ einen starken Eindruck, unter anderem mit einem Konzert für orientalische Zither
Das Stadtorchester Feldkirch bot bei seinem Frühjahrskonzert auch eine wahre Rarität: Tahir Aydogdu interpretierte das Konzert für Kanun und Streichorchester des türkischen Komponisten Hasan Ferit Alnar (Fotos: Martin Burtscher)
Musik / Konzert
27.04.2015 Silvia Thurner

In großer Besetzung hat das Stadtorchester Feldkirch zum diesjährigen Frühjahrskonzert in das Pförtnerhaus geladen. Ein anregendes Programm, die hervorragende Geigerin Sara Plank und die Rarität eines Konzertes für Kanun und Streicher, interpretiert von Tahir Aydogdu, boten viel Abwechslung. Beeindruckend war das Niveau des Stadtorchesters Feldkirch, das seit nunmehr fünf Jahren von Murat Üstün geleitet wird. Er war ganz bei „seinen“ Musikerinnen und Musikern und dirigierte mit einer klaren Ausdruckskraft.

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Die Interessanten – Die Sterne im Palace St. Gallen
Auch nach zehn Studioalben hat die Hamburger Band "Die Sterne" noch einiges zu sagen (© Isabel Mora).
Musik / Konzert
26.04.2015 Thorsten Bayer

Auf 23 Jahre Bandgeschichte blicken die drei Hamburger mittlerweile zurück. Gitarrist, Drummer und Bassist sind seit den Gründungszeiten dabei, lediglich am Keyboard hat es zwei Wechsel gegeben. Aktuell steht Dyan Valdés mit auf der Bühne. „Flucht in die Flucht“, das zehnte Studioalbum, ist vor wenigen Monaten erschienen. Das neue Material kommt in St. Gallen gut an – aber kein Vergleich zu alten Hits aus den neunziger Jahren wie „Was hat Dich bloß so ruiniert“ oder „Die Interessanten“.

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Gasmasken aus Alltagsmaterialien als Hilfsmittel einer globalen Protestkultur - Maria Anwander und Ruben Aubrecht in der Bludenzer Galerie allerArt
Gasmaskenobjekt von Maria Anwander und Ruben Aubrecht
Ausstellung
26.04.2015 Karlheinz Pichler

Im Rahmen ihrer aktuell laufenden Ausstellungsserie über Künstlerpaare und Künstlerduos präsentiert die Galerie allerArt in Bludenz derzeit Werke von Maria Anwander und Ruben Aubrecht. Die beiden arbeiten zwar grundsätzlich eigenständig, schließen sich aber immer wieder zusammen, um gemeinsam Projekte zu realisieren. In ihrem aktuellen Beitrag nehmen sie die globale Protestkultur unter die Lupe und zeigen Gasmasken, die sie nach im Internet gefundenen Bauanleitungen aus Petflaschen und anderen Alltagsmaterialien fabriziert haben.

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Kompost 3: Melancholy Robots
CD-Tipp
25.04.2015 Peter Füssl

Der Trompeter Martin Eberle, Keyboarder Benny Omerzell, Bassist Manu Mayr und Lukas König an Drums, Percussion und Synthesizer basteln mit Kompost 3 seit 2009 irgendwo im weitläufigen Impro-Jazz-Rock-Elektronik-Bereich an ihren unorthodoxen Soundideen. Mittlerweile in Wien und Bremen preisgekrönt und höchst erfolgreich.

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Tage der Utopie 2105: Tania Singer - Ein Training für Herz und Geist: Vom Homo Oeconomicus zu einer mitfühlenden Wirtschaft
Tania Singer ist eine weltbekannte Expertin auf dem Gebiet der Empathieforschung. Als international gefragte Referentin ist sie eine begnadete Vermittlerin zwischen globaler Spitzenforschung und ihrer praktischen Relevanz. (© Lisa-Maria Innerhofer)
Aktuell
25.04.2015 Peter Niedermair

Was die Besucherinnen und Besucher gestern Abend in St. Arbogast bei den Tagen der Utopie zu hören bekamen, war großartig. Tania Singer, Expertin auf dem Gebiet der Empathie-Forschung und Direktorin der Abteilung Soziale Neurowissenschaften am Max-Planck-Institut in Leipzig, gab Einblicke in ein Forschungsprojekt über Mitgefühl und Empathie. Den meisten Gästen wurde bald einmal klar, dass die Referentin des 4. Abends in Arbogast über einen sehr revolutionären Zugang zu einem anderen Menschenbild und mithin anderen sozialen Verhaltensweisen berichtete. Ihr Beitrag passte genuin zur Ideenwelt und Konzeption der Tage der Utopie, wie sie von Hans-Joachim Gögl und Josef Kittinger seit 2003 biennal präsentiert werden. Die Wege zu sich selbst, so wird auf mehreren Ebenen in Arbogast simultan erfahrbar, schließen eine lange Meditationsreise in sein inneres Selbst mit ein. Dafür stellen die Veranstalter zahlreiche strukturelle Gefäße zur Verfügung, u.a. die Musik, dieses Jahr mit dem chinesischen Sheng Spieler Wu Wei. Die Musik jedoch ist kein Ornament, sondern utopische Praxis. Sie zielt auf nichts, und je öfter ich an den Abenden dieser Woche Wu Wei höre, desto mehr merke ich, wie einfach das ist, an nichts zu denken, wenn die Gedanken sozusagen in die Leere gehen. Weiters bieten die Veranstalter stilvoll und schlicht eingerichtete Meditationsräume sowie das unaufgeräumte Auslüften der Gedanken an den freien Nachmittagen. Ich wage zu sagen, Tania Singer gehört zu den Höhepunkten der diesjährigen Tage der Utopie.

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Als die japanische Welle auf Europas Künstler überschwappte - „Inspiration Japan“ im Kunsthaus Zürich
 Hokusai: Die große Welle vor der Küste von Kanagawa
Ausstellung
25.04.2015 Karlheinz Pichler

Als sich Japan nach einer 200-jährigen, selbstauferlegten Isolation im Jahre 1854 wieder nach außen hin öffnete, löste dies in der westlichen Welt, vor allem in Frankreich, eine regelrechte Japan-Euphorie aus. Diese wurde von den Weltausstellungen, insbesondere denjenigen von Wien (1873) und Paris (1878), mit einer großen Fülle an begehrten Importwaren aus Japan angetrieben. Die Ausstellung „Inspiration Japan“ im Kunsthaus Zürich unternimmt den ambitionierten Versuch, den damaligen Einflüssen der japanischen Kunst auf Monet, Gauguin, van Gogh und Co nachzuspüren.

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Tage der Utopie 2015: Stephan Rammler - Schubumkehr – Reiseberichte zur Zukunft der Mobilität, im Gespräch mit Renata Schmidtkunz
Mit der Frage, ob man Zukunft erforschen könne, setzt Renata Schmidtkunz die Segel für den Törn des Abends. Stephan Rammler sieht sich als Zukunftsanalytiker einer Zukunft, die man maximal in Szenarien entwickeln kann, die auf soziologischen, ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Daten basieren. ( alle Fotos © Claudia Henzler)
Aktuell
24.04.2015 Peter Niedermair

Über das Pendeln, Reisen, Spazieren – im digitalen Schwarm, per Fahrrad, Luftschiff und was noch …? haben am dritten Abend der Tage der Utopie zwei Kapazunder miteinander geredet. Ihnen zuzuhören bereitete höchste Lust und intellektuelles Vergnügen; einmal weil die beiden dieses Begehren am Sprechen persönlich repräsentieren, zum andern weil ihr sprühender Dialog eigentlich ein Grundlagengespräch über mentale Mobilität ist, eine Demonstration, wie die Form des Sprechens über das Thema ein Sprechen für das Thema ist und die Gäste des Abends hineingezogen hat. „At the edge of the chair“, sagen wir im Englischen, wenn man im Kino an der Vorderkante des Stuhls sitzt, weil einen das Geschehen nach vorne zieht. Stephan Rammler würde das zu den Pull-Faktoren der Mobilität zählen. Zunächst kurz etwas über die Protagonisten des Abends.

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Zum Geburtstag Freude geschenkt – Johannes Hämmerle feierte seinen 40. Geburtstag auf sehr sympathische Art mit einem außergewöhnlichen Konzert
Johannes Hämmerle ist professionell, authentisch, gefragt und viel beschäftigt. An seinem Geburtstag machte er das, was ihm seit Jahren sehr viel Spaß macht. Er musizierte mit Freunden an der Metzler-Orgel im Feldkircher Dom. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
24.04.2015 Silvia Thurner

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Musiker anlässlich seines Geburtstages musikbegeisterte Menschen mit einem Konzert beschenkt. Doch genau diese Geste ist typisch für den hochprofessionellen und allseits beliebten Domorganisten Johannes Hämmerle. Er lud in den Dom nach Feldkirch und gestaltete gemeinsam mit seinem Freund und Domkapellmeister Benjamin Lack sowie dem Domorchester eine eineinhalbstündige Feier mit Orgelkonzerten von Georg Friedrich Händel. Das Opus 4 beinhaltet eine Sammlung von sechs Konzerten. Ihre eingängige und wirkungsvolle musikalische Gestik und die hoch motivierten Werkdeutungen boten beste Unterhaltung.

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Out now!
Kritiken
24.04.2015 Christina Porod

In der Mai-Ausgabe der KULTUR, die in einer Rekordauflage von 150.000 Stück an jeden Haushalt in Vorarlberg, an die AbonnentInnen und die üblichen Buchhandlungen/Kioske gegangen ist, finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Tage der Utopie 2015: Niels Pfläging - Das Ende des Managements - Wenn alle führen, alle verantworten
Niels Pfläging zeigt auf, welche Änderungen sich bei Einzelnen wie auch ganzen Unternehmen einstellen, wenn Freiheit, Verantwortung und Gemeinsamkeit praktiziert werden.
Aktuell
23.04.2015 Peter Niedermair

Niels Pfläging, Unternehmer, Beeinflusser und Autor u.a. von „Führen mit flexiblen Zielen“ und ausgezeichnet mit dem Wirtschaftsbuchpreis 2006 der Financial Times, ist der Meinung, dass die Welt- und Menschenbilder, die unserer Wirtschaft zugrunde liegen, nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind und ein neuer Kodex für Führung nur auf Handlungsfreiheit, Selbstverantwortung, Teilhabe und Ergebniskultur basieren könne. Wissenschaftstheoretisch bezieht er sich auf die Systemtheorie kommunikativen Handelns, wie wir sie von Niklas Luhmann kennen. Luhmanns Axiome der Systemtheorie gründen auf Konzepten der Selbstreferenz, der Autopoiesie und der Differenz, entlang derer die Voraussetzungen für Soziales entstehen. Soziale Systeme entstehen durch Kommunikation. Weitere wichtige Forschungsbereiche, aus denen Pfläging seine Erkenntnisse generiert, sind die moderne Hirnforschung, wie sie in diesem Land schon mehrfach von Protagonisten wie Bauer, Spitzer und anderen präsentiert wurde.

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