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Kritiken

Poesie und absurder Humor - "Gast oder Arbeiter" gespielt vom Theaterverein Motif
Die Mutter steht ihrer unglücklichen Tochter bei - eine berührende Szene
Theater
14.06.2014 Dagmar Ullmann-Bautz

Man war wirklich Gast bei dieser Hochzeit. Jeder Besucher wurde persönlich begrüßt, per Handschlag vom Brautpaar und den Trauzeugen, eingeladen vom Theaterverein Motif, zu einer rauschenden Hochzeit, einer Reise ins Gastarbeiterreich. Gestern wurde die Uraufführung von "Gast oder Arbeiter" im Theater Kosmos in Bregenz gefeiert.

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Im Anfang war das Gemüse, und das Gemüse ist Tanz geworden – Chris Haring/Liquid Loft sorgen mit „Deep Dish“ für einen fulminanten Ausklang des tanz ist Festivals am Spielboden
"Deep Dish" lässt Mikro- und Makrokosmos auf spektakuläre Weise miteinander verschmelzen
Tanz
14.06.2014 Peter Füssl

„Deep Dish“ ist der Abschluss der aufsehenerregenden vierteiligen „Perfect Garden“-Serie, die Österreichs international renommierter und vielfach ausgezeichneter Top-Choreograph Chris Haring mit seiner Compagnie Liquid Loft in den letzten Jahren erarbeitet hat. 2012 verwandelte er nach Plänen des französischen Künstlers Michel Blazy weite Teile des Spielbodens in einen gleichermaßen faszinierenden wie verstörenden Zaubergarten, der nun in der neuesten Produktion, auf einen etwa zwei mal zwei Meter messenden Tisch komprimiert, nicht weniger verblüffende Ergebnisse liefert.

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Der nicht einmal mit seinen Schatten tanzt – Nicolas Cantillon und Jacquez Mantica präsentierten „Listen & Watch“ beim tanz ist Festival am Spielboden
Jacques Mantica und Nicolas Cantillon mit "Listen & Watch" am Spielboden (Foto: © Spielboden/Michael Fritz)
Tanz
12.06.2014 Peter Füssl

Nicolas Cantillon ist die männliche Hälfte der französisch-schweizerischen Compagnie 7273, die 2010 beim tanz ist Festival mit dem schrägen Meisterstück „LAÏ LAÏ LAÏ LAÏ“ samt Eisbären-Yeti begeistert hat. Dieses Mal reiste er ohne seine Tanz- und Lebenspartnerin Laurence Yadi an, um gemeinsam mit dem jungen Gitarristen Jacques Mantica sein 40-minütiges Solo-Tanzstück „Listen & Watch“ zu präsentieren. „Einen Abend für ‚tanzgereifte’ Genießer und ein Statement für Purismus und Konsequenz“ nannte Festival-Organisator Günter Marinelli diese Produktion in einem Interview in der Mai-Ausgabe der KULTUR und traf damit ins Schwarze.

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Der Poser und die Skeptikerin: juvenile Annäherung mit Handycap.
Film / Kino
12.06.2014 Gunnar Landsgesell

Zwei tödlich an Krebs erkrankte Jugendliche finden zu einer romantischen Liebesgeschichte zusammen. Eine US-amerikanische Lektion, wie man erzählerisch Leid und Glück verbindet und sich so mit seinem Publikum versöhnt.

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Aktuell in den Filmclubs (13.6. - 19.6. 2014)
Her
Film / Kino
12.06.2014 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Spike Jonzes ungewöhnlichen Liebesfilm "Her". Im Kino Madlen in Heerbrugg gibt es nochmals die Gelegenheit sich mit "Short Term 12" vom Publikumsliebling des letzten Filmfestivals von Locarno begeistern zu lassen.

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Mit Blickrichtung auf Mozart – Der Orchesterverein Götzis, Pawel Zalejski und Benjamin Lack gestalteten eine ansprechende Matinee
Der Orchesterverein Götzis präsentierte unter der Leitung von Benjamin Lack im voll besetzten Saal der Kulturbühne AmBach ein ausgesuchtes Konzertprogramm mit Werken von Gossec, Mozart und Schnittke.
Musik / Konzert
10.06.2014 Silvia Thurner

Bereits zum fünften Mal hat der Orchesterverein Götzis zur Matinee in die Kulturbühne AmBach geladen. Im Mittelpunkt stand der Geiger Pawel Zalejski, ein renommierter Solist, Mitglied des Streichquartetts „Apollon musagetes“ und in Vorarlberg hoch geschätzter Konzertmeister des Symphonieorchesters Vorarlberg. Die hohen Erwartungen an seine Werkdeutung des A-Dur Konzertes (KV 219) von W.A. Mozart wurden nicht enttäuscht. Darüber hinaus zeichneten die flankierenden Kompositionen von Francois-Joseph Gossec und Alfred Schnittke sowie die engagierte Spielart des Orchesters das Konzert aus.

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Rebekka Bakken: Little Drop of Poison
CD-Tipp
10.06.2014 Peter Füssl

Es ist ein interessantes Experiment, wenn sich die wunderbar klar und perfekt intonierende Rebekka Bakken mit ihrer Drei-Oktaven-Stimme an den großartig schrägen Songs des unverwechselbaren Grummlers und Raunzers Tom Waits versucht.

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Die Geschichte von den wahren Clowns – SchülerInnen und LehrerInnen der Musikhauptschule Lingenau bezauberten mit „Zampino“ und erhielten dafür Standing Ovations
Die BesucherInnen im voll besetzten Angelika-Kauffmann-Saal spendeten den vielen Mitwirkenden der Eigenproduktion "Zampino - Clowns und Zampanos" tosenden Applaus.
Musik / Konzert
09.06.2014 Silvia Thurner

Bereits die zweite Eigenproduktion stemmte die jüngste Musikhauptschule des Landes, die MHS Lingenau, allein mit eigenen Ressourcen auf die Bühne. Mit sehr viel Liebe zum Detail und auf bewundernswert hohem musikalischen Niveau gestalteten alle das Musical „Zampino – Clowns und Zampanos“ nach einem Text und in der Regie von Lisa Mahringer sowie zur Musik von Andreas Werner. Als der Vorhang der Manege fiel, riss es das Publikum im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg von den Stühlen. Die etwa neunzig jungen SängerInnen und SchauspielerInnen sowie die beteiligten Lehrpersonen wurden mit Standing Ovations gefeiert.

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Miss Sixty
Mutter, potenzieller Schwiegersohn, Tochter: Iris Berben als Mikrobiologin, die mit 60 noch bei ihrer Mutter wohnt und nun ein Kind will.
Film / Kino
06.06.2014 Gunnar Landsgesell

Iris Berben als Sechzigjährige mit In-vitro-Fertilisationsplänen trifft auf gleichaltrigen Macker, mit dem sie - zwecks gesellschaftlich auszutragender Thematik - eine Liebesbeziehung eingeht. Eine nette deutsche Komödie, deren Risikobereitschaft sowohl im Humorbereich wie auch in ihrer Thesenfreudigkeit eher begrenzt ist.

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Charisma und Perfektion – Aakash Odedra begeisterte beim tanz ist Festival am Spielboden
Aakash Odedra - eine singuläre Erscheinung in der zeitgenössischen Tanzszene
Tanz
05.06.2014 Peter Füssl

Der 1984 im englischen Birmingham geborene, indischstämmige Tänzer Aakash Odedra verzauberte den Spielboden zum Auftakt des tanz ist Festivals mit seiner genialen Mischung aus klassischem indischen Kathak-Tanz und zeitgenössischen Einflüssen. Die renommierten Choreographen Russell Maliphant, Akram Khan und Sidi Larbi Cherkaoui – letztere hatten auch schon beim „Bregenzer Frühling“ ihre großen Auftritte – schrieben dem Rising-Star der britisch-asiatischen Tanzszene eindrucksvolle und ausdrucksstarke Choreographien auf den Leib.

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