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Kritiken

Rigmor Gustafsson: When You Make Me Smile
CD-Tipp
16.09.2014 Peter Füssl

„I Will Wait For You“, „Close To You“, „On My Way To You“, „Alone With You“, „Calling You“ – und nun „When You Make Me Smile“: Es ist kein Zufall, dass in allen Alben Rigmor Gustafssons das Wort „You“ vorkommt, denn die schwedische Vokalistin will ihr Publikum mit ihrer Natürlichkeit und ihrer ausdrucksstarken Stimme direkt ansprechen, begeistern und verzaubern. Mitunter hat sie schon ausgefallene Konstellationen ausprobiert, etwa mit dem radio.string.quartet.vienna, oder Konzeptalben als Hommagen an Michel Legrand oder Dionne Warwick aufgenommen. Dieses Mal kommt sie aber ganz klassisch daher und gibt sich voll ihrem Faible für großorchestralen Jazz hin.

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Singen, Juchzen, Musizieren und Tanzen zu Zeiten von Franz Michael Felder – Vortrag, Lesung und Konzert ergab als Gemeinschaftsaktion ein stimmungsvolles Ganzes
Das "Felder Chörle", das Zitherduo Au/Schoppernau, die Blechbanda Au, das Duo "musikalisch curtzwyl", Evelyn Fink sowie Siegfried Amadäus Jud und Gotthard Bilgeri machten die musikalische Lebenswelt des F.M. Felder wieder lebendig.
Kritiken
15.09.2014 Silvia Thurner

Anlässlich der derzeit laufenden Ausstellung über Franz Michael Felder im vorarlberg museum warf Siegfried A. Jud ein besonderes Licht auf die Musik in der Lebenswelt des Dichters. Detailreich erzählte er über Felders Zugang zur Volksmusik, während Gotthard Bilgeri dazu die passenden Textpassagen las. Die Musikauswahl mit der Blechbanda Au, dem Zitherduo Au/Schoppernau, dem Felder Chörle unter der Leitung von Urban Aepli, dem Duo „musicalisch curtzwyl“ sowie Evelyn Fink war exquisit und bot eine stimmige Unterhaltung.

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Bier als Schlüssel zur Freiheit – zur szenischen Lesung „Nein, diese Suppe ess ich nicht!“ von Maria Hofstätter, Martina Spitzer und Martin Zrost im Rahmen des Walserherbstes in Buchboden
Martin Zrost, Martina Spitzer und Maria Hofstätter
Literatur
14.09.2014 Karlheinz Pichler

Leitthema des von Dietmar Nigsch geleiteten „Walserherbstes“, dem laut Eigendefinition „steilsten Festival in den Bergen ", war und ist in diesem Jahr "Die Kunst der Kur - Heilende Kräfte". Nicht diesem Programmschwerpunkt folgend, aber dennoch eigens für das Festival entwickelt hat das Projekttheater eine szenische Lesung, im Rahmen derer Maria Hofstätter und Martina Spitzer in einem flotten Wechselspiel und begleitet vom Musiker Martin Zrost schräge, ernste und ironische Texte über den „Un-Gehorsam“ zur Aufführung brachten.

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Alles andere als „Schrott“ - Zink überzeugt beim schau★lust-Festival in Lustenau
Lachen und staunen konnte das Publikum mit Zink, so auch, als er  eine Darmreinigung mit der Zugabe von Eisen durchführt
Kleinkunst / Kabarett
12.09.2014 Christina Porod

„Schrott – the rest of“ titelt das Programm mit dem der Zauberkünstler, Magier und Illusionist Zink beim schau★lust-Festival seinem Publikum allerlei Emotionen entlockte. Herrlicher Klamauk, klassische Zaubertricks, hohe Zauberkunst, Phantasievolles und Originelles sowie viel Selbstironie; Abwechslung macht eben das Leben süß und den gestrigen Donnerstagabend im Freudenhaus zu einem stimmungsvollen Ereignis.

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A Most Wanted Man
Zwischen den Apparaten der Macht: P.S. Hoffman, Nina Hoss als deutsches Spionage-Duo.
Film / Kino
12.09.2014 Gunnar Landsgesell

Er schüttet sich Rum aus dem Flachmann in den Tee und spielt auf seinem Piano Bach. Philip Seymour Hoffman in einer seiner letzten Rollen verkörpert einen vom Leben gezeichneten Geheimdienstler, der zwischen Zynismus und Gerechtigkeit pendelt. Sein Auftrag in diesem bedächtig inszenierten Spionagekrimi: einem jungen Tschetschenen in Hamburg zu folgen, der als islamistischer Terrorist verdächtig ist.

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Aktuell in den Filmclubs (12.9. - 18.9. 2014)
Midnight in Paris
Film / Kino
11.09.2014 Walter Gasperi

Das Gasthaus Jöslar in Andelsbuch startet nach der Sommerpause seine monatlichen Filmabende diesen Sonntag mit Woody Allens „Midnight in Paris“. Im Heerbrugger Kino Madlen gibt es dagegen Clint Eastwoods Jukebox-Musical „Jersey Boys“ in englischer Originalfassung mit Untertitel zu sehen.

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Fliegen zu lernen ist schwer – Nadine Kegele präsentiert ihren ersten Roman „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“
Literatur
11.09.2014 Annette Raschner

Nadine Kegele war eine der Überraschungen bei den letztjährigen „Tagen der deutschsprachigen Literatur“, als sie den mit 7.000 Euro dotieren BKS-Publikumspreis gewann. 2013 war auch das Jahr, in dem die gebürtige Vorarlbergerin mit dem Erzählband „Annalieder“ ein bemerkenswertes, literarisches Debüt vorlegte. Seitdem ist im Leben der 34-Jährigen einiges passiert. Sie hat das Studium der Germanistik, sowie der Gender Studies und der Theater-, Film- und Medienwissenschaften abgeschlossen, lebt nun als freie Schriftstellerin in Wien und war die letzten Monate als Klagenfurter Stadtschreiberin beschäftig. Jetzt präsentiert der Wiener Czernin Verlag ihren ersten Roman: „Bei Schlechtwetter bleiben Eidechsen zu Hause“.

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Andreas Schaerer/Lucas Niggli: Arcanum
CD-Tipp
11.09.2014 Peter Füssl

„Stimme und Trommel sind die geheimnisvollsten Instrumente; es sind die ältesten, die es gibt – uralte Werkzeuge der Kommunikation.“ Große Worte, die da als Motto gelb auf schwarz im Booklet prangen, und dennoch haben der Vokalartist Andreas Schaerer und der Schlagzeuger und Perkussionist Lucas Niggli nicht die geringste Mühe, dieser Aussage in den aus insgesamt vier Stunden an Rohmaterial komprimierten 43 Minuten und 44 Sekunden Leben einzuhauchen, einzuschreien, einzuflüstern, einzuhämmern, einzutrommeln, einzuscatten, einzu......

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Licht als Behauptung von Präsenz – Christian Herdeg, Francois Morellet, Hanna Roeckle und Keith Sonnier in der Vaduzer Galerie am Lindenplatz
Hanna Roeckle:  Aquarius, 2014 (Autolack auf Epoxidharz-Laminat)
Ausstellung
10.09.2014 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Enlightened“ präsentiert die Vaduzer Galerie am Lindenplatz mit Christian Herdeg, Francois Morellet, Hanna Roeckle und Keith Sonnier vier Positionen, die sich seit Jahrzehnten mehr oder weniger mit dem Phänomen „Licht“ auseinandersetzen.

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Spoon: They Want My Soul
CD-Tipp
09.09.2014 Peter Füssl

„Rent I Pay“ heißt der Opener des mittlerweile auch schon achten Longplayers der Indie-Rocker aus Austin/Texas, und er klingt, als hätten die „Stones“ einen witzigen Alternative-Take zu „Street Fighting Man“ aus dem Ärmel gezaubert. Aber die vor 20 Jahren gegründete und zu Ehren der deutschen Krautrock-Legende „Can“ nach deren größtem Hit „Spoon“ benannte Band hatte noch nie größere Bedenken, die effektvollsten Ingredienzien der Rock- und Pop-Geschichte in ihr letztlich dann doch ganz nach „Spoon“ klingendes Soundgebräu zu integrieren.

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