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Kritiken

„You better start swimming or you´ll sink like a stone“ - „Korridorwelt“ der neue Roman von Hans Platzgumer
Literatur
19.03.2014 Raffaela Rudigier

Leben auf einer gesprungenen Glasscheibe - das versucht Julian Ogert, Hauptfigur im neuen Roman „Korridorwelt“ von Hans Platzgumer. Immer in der Angst davor, dass alles zusammenbricht: innerlich, wie äußerlich.

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Sarah Buechi: Flying Letters
CD-Tipp
18.03.2014 Peter Füssl

Sie stammt aus einem hochmusikalischen, klassisch orientierten Elternhaus, wo sie schon früh mit Gesang, Klavier und Geige in Kontakt kam, konnte sich als Jugendliche für Punk und Pop/Rock jenseits der Hitparadentauglichkeit begeistern, studierte bei Lauren Newton und Susanne Abbuehl Jazzgesang, machte sich eineinhalb Jahre lang im legendären Karnataka College of Percussion beim Perkussionisten T.A.S. Mani und der Sängerin R.A. Ramamani mit der indischen Tradition vertraut, entdeckte beim New Yorker Saxophonisten Steve Coleman die Geheimnisse einer Art rhythmischer Polyphonie, deren Ursprünge sie dann im Verlauf eines längeren Aufenthalts in Ghana weiter erforschte, intensivierte ihre Technik bei Sheila Jordan und Jay Clayton in New York oder ließ sich von Médéric Collignon in Paris überraschen.

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Der mit der Marimba singt – Martin Grubinger spielte mit dem BBC Philharmonic spektakuläre Werke von HK Gruber und Keiko Abe
Martin Grubingers ausdrucksstarke Mimik lässt die Zuhörenden miterleben, wie er mit den Tönen kommuniziert.
Kritiken
16.03.2014 Silvia Thurner

Das Bregenzer Meisterkonzert mit dem BBC Philharmonic unter der Leitung von Juanjo Mena und dem Perkussionisten Martin Grubinger war ein Ereignis der Sonderklasse. Nicht oft begegnet man einem Musiker, der auf Anhieb die Menschen derart unmittelbar in seinen Bann zieht. Er interpretierte am Schlagwerk und an der Marimba „Rough Music“ von Heinz-Karl Gruber und die „Prism Rhapsody“ von Keiko Abe und löste mit seinem energiegeladenen Spiel frenetische Beifallsstürme aus. Danach war es schwer, sich auf Anton Bruckners „Sechste“ einzulassen. Diese Symphonie bot dem BBC Philharmonic und dem Dirigenten die Möglichkeit, seine orchestrale Strahlkraft in Szene zu setzen.

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Leningrad Cowboys im Conrad Sohm – Eine Show, die sich gehen ließ
Die Leningrad Cowboys aus Finnland im Conrad Sohm
Musik / Konzert
16.03.2014 Peter Ionian

Die finnische Kultblödelband Leningrad Cowboys brachte am Freitagabend, 14. März eine wilde Show, jede Menge Gassenhauer sowie ihre charakteristischen Einhornfrisuren und spitz zulaufenden Stiefel auf die Bühne des Conrad Sohm.

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„We are not lost“- Django Bates „Beloved“ interpretiert Charlie Parker am Spielboden
Mit dem Rücken zum Publikum
Musik / Konzert
15.03.2014 Thomas Kuschny

Es war einmal (vor fast einem Vierteljahrhundert, steht zu befürchten!), da konzertierte Bill Bruford mit seinem „Earthworks“ Ensemble im nahen Lindau. Aus dem rhythmisch-vertrackten Gewitter ragten Musikalität und Spielwitz des milchgesichtigen Hornisten und Keyboarders weit heraus. Herr Bruford meinte damals: „Von ihm wird man noch hören!“ Sein Name: Django Bates.

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Ein beschwingter Abend mit Seegang - Martin Großmann in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard
Martin Großmanns Humor ist nicht nur von der feinen Art. Er ist überwiegend deftig.
Kleinkunst / Kabarett
14.03.2014 Christina Porod

Martin Großmann präsentierte in seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ eine Bühnenfigur, die aus ihrem Leben erzählt. Der Kabarettist heiterte am gestrigen Donnerstagabend das Publikum in der Kulturwerkstatt Kammgarn mit vielen ausgelassenen Szenen auf. Ein Abend an dem herzhaft gelacht werden konnte. Dennoch endete er mit dem Gefühl, dass etwas fehlte, nicht nur wegen der vermissten Zugabe. „Des Wahnsinns fette Beute“ ist eines der fünf Soloprogramme des 44-Jährigen. Geschrieben hat er angeblich 4286.

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Trashiges Lustspiel - Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug" am Vorarlberger Landestheater
Hervorragend: Helga Pedross
Theater
14.03.2014 Dagmar Ullmann-Bautz

Gestern wurde im Vorarlberger Landestheater die Premiere von Heinrich von Kleists "Der zerbrochene Krug" gefeiert. Inszeniert wurde der Klassiker von dem jungen Regisseur Steffen Jäger, der in den letzten Jahren mit "Tartuffe" und "Bunbury" in Bregenz Erfolge feierte. Seine Kreativität bewies er auch dieses Mal, doch die klare Bildsprache, wie sie in seinen letzten Inszenierungen zu sehen war, ließ diesmal zu wünschen übrig.

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Der stille Berg
Hochzeitsgesellschaft als Sinnbild einer verlorenen Ordnung.
Film / Kino
13.03.2014 Gunnar Landsgesell

Ein selten gezeigtes Kapitel im heimischen Kino, der Erste Weltkrieg, gerät in "Der stille Berg" zu einer nebulosen Angelegenheit. Auch die eingezogene Liebesgeschichte hilft nicht, das Geschehen an der italienisch-österreichischen Front zu ordnen. So kämpft man sich durch die versprengten Bilder dieses Films.

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Aktuell in den Filmclubs (14.3. - 20.3. 2014)
Zwei Leben
Film / Kino
13.03.2014 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche die für zehn Oscars nominierte, bei der Verleihung aber leer ausgegangene Gaunerkomödie „American Hustle“. Auf dem Programm des FKC Dornbirn steht „Zwei Leben“, in dem Georg Maas in geschickter Mischung aus bewegendem Familiendrama und packendem Politthriller ein eher unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte aufrollt.

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Literarisches Katz- und Mausspiel - „Schwätzen und Schlachten“ von Verena Roßbacher
Verena Roßbacher hat ganz offenkundig eine Affinität zu Absurdem, Verspieltem, Skurrilem und Abwegigem © Sarah Schlatter
Literatur
12.03.2014 Annette Raschner

Fünf Jahre ist es her, seit die aus Bludenz stammende Schriftstellerin Verena Roßbacher mit „Verlangen nach Drachen“ eines der interessantesten deutschsprachigen Romandebüts des Jahres ablieferte. Die 35-Jährige glänzte darin mit intellektuellem Anspruch, sprachlichen Finessen, kompositorischem Feingefühl und einem ausgeprägten Sinn für Komik. Ein Jahr später beendete ein österreichisches „Alphabet der Indizien“ die Tage der deutschsprachigen Literatur. Verena Roßbacher trat mit einem Auszug aus ihrem damals noch unveröffentlichten Roman „Schwätzen und Schlachten“ beim Ingeborg Bachmannpreis an, sorgte mit einem atemberaubend schnellen und betont manirierten Vortrag für eine Show und erhielt die entsprechende mediale Aufmerksamkeit; Zu einem Preis reichte es jedoch nicht. Jetzt ist „Schwätzen und Schlachten“ im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen.

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