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Kritiken

Ohne Rheticus kein Kopernikus - Rückblickende Betrachtungen zum Rheticus-Jahr 2014
Literatur
22.12.2014 Philipp Schöbi

Georg Joachim Rheticus (1514–1574) hat die Welt verändert. Ohne den Feldkircher hätte Nikolaus Kopernikus (1473–1543) sein epochemachendes Hauptwerk (1543) nie mehr veröffentlicht. Die kopernikanische Wende, so wie wir sie kennen, hätte nicht stattgefunden. Vermutlich würden wir heute nicht einmal um Kopernikus als Schöpfer eines neuen Weltbildes wissen.

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Advent sowie Helfen und Teilen passen gut zueinander – Das Ensemble „Quart.Art“, Julia Scheier und engagierte junge Erwachsene stellten sich in den Dienst der guten Sache
Das Ensemble "Quart.Art" mit Simone Bösch, Iradj Bastan Siar, Walter Tiefenthaler und Thomas Dünser sowie die Harfenistin Julia Scheier unterstützten mit ihrem Konzert den indischen Pater Raja und sein Sozialprojekt "Daddy Home".
Musik / Konzert
21.12.2014 Silvia Thurner

Der Advent und die Vorweihnachtszeit bieten immer auch Anlass, um Benefizkonzerte zu geben. Ein besonderes Engagement zeigten Anabel Grabher und Magdalena Nussbaumer in Lustenau. Sie haben ein soziales Jahr im „Daddy Home“ in Südindien verbracht, wo bedürftige Menschen jeden Alters ein Zuhause finden. Nun veranstalteten sie zu Gunsten des von Pater Raja gegründeten Sozialprojektes ein Benefizkonzert. Das Ensemble „Quart.Art“ und die Harfenistin Julia Scheier stellten sich gerne in den Dienst der guten Sache und präsentierten in der Kirche St. Peter und Paul ein ansprechendes Konzert.

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Ohrwürmer, Klangsinnliches und Humorvolles – Die Schurken und Kurt Sternik gaben ein stimmungsvolles Adventkonzert
Kurt Sternik und die Schurken mit Stefan Dünser, Martin Schelling, Goran Kovacevic und Martin Deuring sprachen und spielten im schönen Ambiente des Klosters St. Josef in Lauterach unterschiedliche Fassetten der Weihnachtszeit an.
Musik / Konzert
21.12.2014 Silvia Thurner

Die Schurken stimmten in der voll besetzten Klosterkapelle St. Josef in Lauterach viele kleine und große KonzertbesucherInnen auf Weihnachten ein. Zusammen mit Kurt Sternik und einer bunten Musikauswahl boten sie eine besinnliche und zugleich humorvolle Unterhaltung. Vor allem die Weihnachtsweisen und eher ruhigen Stücke gaben den vier Musikern Stefan Dünser (Flügelhorn, Trompete), Martin Schelling (Klarinette), Goran Kovacevic (Akkordeon) und Martin Deuring (Kontrabass) auch die Gelegenheit, ihren so typischen und hervorragend ausbalancierten Klang nach Herzenslust zu zelebrieren.

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Georg Breinschmid: Double Brein
CD-Tipp
20.12.2014 Peter Füssl

28 Stücke auf zwei CDs, zweieinhalb Stunden, ein prallvoller Bauchladen gefüllt mit verblüffender Virtuosität, originellen Gags, sentimentaler Gefühligkeit, treffsicherem Witz und hochgradig Verrücktem.

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Nicht nur die Engel frohlockten – Der Chor „Vocal Origen“ und das „Concerto Stella Matutina“ unter der Leitung von Clau Scherrer hinterließen einen großen Eindruck
Das Barockorchester "Concerto Stella Matutina" und der Chor "Vocal Origen" unter der Leitung von Clau Scherrer interpretierten Weihnachtskompositionen von G.A. Homilius sowie J.S. Bach. Mit ihren Werkdeutungen bescherten sie den Konzertbesucherinnen und -besuchern einen herzerfrischenden Abend.
Kritiken
19.12.2014 Silvia Thurner

Kurz vor Weihnachten gestalteten das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ und der Chor „Vocal Origen“ unter der Leitung von Clau Scherrer einen Konzertabend der Sonderklasse. Mit einer klugen Programmzusammenstellung konfrontierten die Sänger und Musiker das naiv erzählte Weihnachtsoratorium „Die Freude Hirten über die Geburt Jesu“ von Gottfried August Homilius mit dem Magnificat BWV 243 von Johann Sebastian Bach. Das Niveau und die plastische Gestaltungskraft des Orchesters und des Chores sowie das ausgezeichnete Niveau der Solisten begeisterten das Publikum in der voll besetzten Kulturbühne AmBach. Jubelnden Beifall erhielt der umsichtig, exakt und elegant dirigierende Clau Scherrer.

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Dies und jenseits der langen Mauer - Ruth Schnell in der Bludenzer Galerie allerArt
Ruth Schnell: Grenzzaun, Wandarbeit, 3D-Print, Magnete, Magnetfarbe, Detail (2014)
Ausstellung
18.12.2014 Karlheinz Pichler

Als die Berliner Mauer 1989 niedergerissen wurde, fiel mit ihr eine zentrale Metapher für das Ein- und Aussperren von Menschen und Völkern. Leider fand dieser Mauerfall kaum Nachahmung. Heute gibt es zwischen den Nationen mehr Mauern und Zäune als je zuvor. Genau dieses unsägliche und inhumane Mauer(un)wesen nimmt Ruth Schnell in ihrer Ausstellung "Do not cross" in der Bludenzer Galerie allerArt in brillianter Umsetzung unter die Lupe.

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The Homesman
Wer gibt den Ton an? Hilary Swank füllt ihre Rolle als toughe Farmerin famos aus.
Film / Kino
18.12.2014 Gunnar Landsgesell

1851: Drei Frauen sind an der Siedlergesellschaft des Wilden Westens verrückt geworden. Und weil die Gemeinde beschließt, sie in die ferne Ostküsten-Zivilisation zu verschaffen, aber kein Mann das übernehmen will, erklärt sich eine Frau (Hilary Swank) dazu bereit. Auf der Fahrt zwingt sie den knorrigen Tommy Lee Jones, mitzukommen. Ein Film mit Höhen und Tiefen.

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„Musikalisch gesehen dünste ich immer noch meine kalifornische Kindheit und berglerische Pubertät aus.“ – Erika Stucky & da Blechhauf’n geigen mit „Wally und die sieben Geiger“ in Nüziders auf
Erika Stucky und da Blechhauf’n – sie haben Jodler, Led Zeppelin, Pink Floyd, Zäuerli, The Knack und noch viele andere Überraschungen im Gepäck
Musik / Konzert
18.12.2014 Peter Füssl

In den diversen Musikszenen von heute laufen jede Menge Duplikate herum, Künstlerinnen und Künstler mit solch geringem Eigenleben, dass sie jederzeit austauschbar und durchaus verwechselbar sind. Nicht so Erika Stucky, ein Original allererster Güte, das zuerst geklont werden müsste, um mit jemandem verwechselt werden zu können. Ob Pop, Rock, Folk, Jazz oder Jodler und Zäuerli – diese schräge Naturgewalt springt mit anarchischer Freude über jegliche Genregrenzen hinweg und balanciert permanent auf einem schmalen Grat zwischen ernsthaften musikalischen Anliegen und Spaß an der gehobenen Blödelei. Ohne Netz und doppelten Boden, versteht sich. Nach einer Vielzahl höchst eigenwilliger Projekte mit den unterschiedlichsten Musikern hat Stucky im nicht minder ungewöhnlichen Bläserseptett „da Blechhauf’n“ wohl Brüder im Geiste gefunden. Jedenfalls hörte man begeisterte Reaktionen auf die Uraufführung von „Wally und die sieben Geier“ beim renommierten Zürcher Theaterspektakel im heurigen Sommer. Peter Füßl führte mit Erika Stucky das folgende Interview.

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Aktuell in den Filmclubs (19.12. - 25.12. 2014)
Le concert
Film / Kino
18.12.2014 Walter Gasperi

Das TaKino Schaan zeigt diese Woche Radu Mihaileanus Tragikomödie "Le concert". Rabenschwarze Unterhaltung in der Nachfolge von Quentin Tarantino und den Coen-Brüdern steht dagegen mit Hans Petter Molands "Einer nach dem anderen" im Filmforum Bregenz auf dem Programm.

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Fußach im Fokus - Kein Beitrag zum 50er der „Schiffstaufe“
Maria Anna Gehring (geb. 1785 in Feldkirch, gest. 1851 in Fußach), auch Marianne Blum oder Nannette Gehring genannt, war die wohlhabendste und einflussreichste Frau im behandelten Zeitraum in Fußach (Portrait gemalt von Franz Xaver Bobleter, heute im Besitz von Dir. Michael Weber)
Literatur
18.12.2014 Meinrad Pichler

Was kann interessant oder gar spannend sein an einer detaillierten finanziellen Vermessung eines Dorfes um die Jahrhundertwende von 1800? Wenig, könnte man meinen. Nach der Lektüre des Buches „Vom Geld und von Schulden“ der Historikerin Sabine Sutterlütti ist man allerdings eines Besseren belehrt. Die Autorin beschreibt an Hand aller zur Verfügung stehenden Quellen „die sozioökonomische Entwicklung von Fußach zwischen 1795 und 1836“ und eröffnet damit einen Einblick in einen historischen Mikrokosmos, dem in mancher Hinsicht auch andere Vorarlberger Kommunen ähneln, einiges aber ist ausschließlich ortstypisch.

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