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Kritiken

Nils Landgren: Eternal Beauty
CD-Tipp
27.02.2014 Peter Füssl

Wenn der Großmeister des europäischen Funk seine rote Posaune nur für einige sparsam-verhaltene, aber umso gefühlvollere Soli benützt und mit seiner hellen, leicht angerauten und trotzdem schmeichelweichen Stimme zum Balladengesang anhebt, hält für eine knappe Stunde der musikalische Schönklang Einzug in den Gehörgängen.

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Aktuell in den Filmclubs (28.2. - 6.3. 2014)
Venezianische Freundschaft - Io sono Li
Film / Kino
27.02.2014 Walter Gasperi

Im Filmforum Bregenz läuft diese Woche das bittersüße italienische Drama „Venezianische Freundschaft – Io sono Li“. Im Gasthaus Jöslar in Andelsbuch steht dagegen mit Charlie Chaplins „Der große Diktator“ ein echter Klassiker auf dem Programm.

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„Die Tote im Cellokasten. Inspektor Ibeles schwärzester Fall“ - Der neue Peter Natter Krimi
Literatur
27.02.2014 Peter Niedermair

Chefinspektor Isidor Ibele ist eine Art alter ego Peter Natters und wie sein Autor ein leidenschaftlicher Verehrer der guten Küche und gewiefter Zyniker, bei dem die Kriminalhandlung an sich, wie beim Privatdetektiv Carvalho des katalanischen Autors Manuel Vázques Montalbán, nicht wirklich im Vordergrund steht. Natter geht es in seinem neuesten, im Haymon Verlag Innsbruck erscheinenden, Taschenbuch-Roman um eine kritische Beobachtung seiner Vorarlberger Heimat. In seinem ironisierenden Erzählduktus, den zahlreichen literarischen Vernetzungen und philosophischen Zitaten ist der glokal taktende Ibele einer, der seine Heimat gegen ihre Verehrer verteidigt, der das Land in seinen Selbstkonstruktionen, den Institutionen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, von der Politik bis zur Seitenblicke Gesellschaft, mit messerscharfer Ironie und ausgesprochen üppiger sprachlicher Lust portraitiert. Die Literarisierung dieser außersprachlichen Wirklichkeit, jenes Vorarlberg in den Möchte-Gern-Wichtigkeiten, entwickelt zwischen dem Prolog und dem Epilog in 30 Kapiteln, im Tempus des Präsens, ein rasantes Tempo, das die Leser in die „Wälderness“ hineinzieht. Das lokale Roman-Epizentrum bilden Schwarzenberg und der Bregenzerwald mit überregionalen Bezügen bis nach Schweden, Italien und Zürich. Durchsetzt ist der Roman mit philosophischen Exkursen, unter anderem über das Wahrnehmen und Erinnern. Den Kapiteln vorangestellt sind Zitate. Lokale Phänomene sind sehr präzise recherchiert. Wenn es Schwarzenberg einmal nicht mehr gäbe, könnte man es nach Natters Literatur wieder konstruieren, ob post-Maestro Alpabtrieb oder Hirschen-Adler-Hirschbühl-Tanzhaus im Zentrum.

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„Überwindung von Ärmlichkeit und Kälte durch Denken“ - Der Kunst- und Kulturverein Edmund Kalb stellt sich vor
Das denkmalgeschützte Haus soll kein Museum werden, sondern ein lebendiges „Künstlerhaus“ © Rudolf Sagmeister
Aktuell
26.02.2014 Christina Porod

Der Kunst- und Kulturverein Edmund Kalb, gegründet auf Initiative von Ulrich Gabriel und Rudolf Sagmeister, setzt sich für die Erhaltung des sogenannten „Kalb-Hauses“ samt Garten in der Dornbirner Schillerstraße ein sowie von Teilen der volkskundlichen Sammlung von Georg Kalb. Dafür wurden mehrere Nutzungskonzepte erarbeitet. Bei der heutigen Pressekonferenz stellte sich der Verein, der Ende 2013 gegründet wurde und bereits 130 Mitglieder aus Kultur, Wirtschaft und Politik zählt, vor. Sein Motto „Überwindung von Ärmlichkeit und Kälte durch Denken“ ist Wahlspruch und Zielsetzung. Es stammt von der Rückseite eines Selbstbildnisses von Edmund Kalb aus dem Jahr 1937. Nach umfangreichen Vorarbeiten tritt der Kunst- und Kulturverein nun an die Öffentlichkeit, um gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Dornbirn, des Landes Vorarlberg und des Bundes für die Verwirklichung seiner Ziele tragfähige Lösungsmöglichkeiten zu finden.

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Kirchenkritik: Reaktion von Pfarrer Erich Baldauf / Reaktion auf die Reaktion von Adi Untermarzoner

26.02.2014 Peter Füssl

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Out now!
Kritiken
25.02.2014 Christina Porod

In der März-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Ja, Panik: LIBERTATIA
CD-Tipp
25.02.2014 Peter Füssl

Es hat sich viel getan, seit der letzten Produktion „DMD KIU LIDT“ aus dem Jahr 2011, diesem unglaublich reifen und kompromisslos düsteren Geniestreich der seit fünf Jahren in Berlin lebenden, ursprünglich aus dem Burgenland stammenden Band Ja, Panik. Vom Quintett zum Trio geschrumpft, nähern sich Sänger und Mastermind Andreas Spechtl, Bassist Stefan Pabst und Drummer Sebastian Janata mit Hilfe des Hamburger Produzenten Tobias Levin auf „Libertatia“ noch stärker einem leichtfüßigen, eingängigen, eher 8oer-Jahre- und Synthie-orientierten Indie-Pop an.

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Flüchtige Erinnerung – Neue Arbeiten von Norbert Pümpel in der Appenzeller Galerie „Tanzsaal. Untere Falkenburg“
Norbert Pümpel: 1.2.2013
Ausstellung
23.02.2014 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Flüchtige Erinnerung“ (Fleeting Memorials) zeigt der in Götzis lebende und arbeitende Tiroler Künstler Norbert Pümpel in der von Sabine Luger in Appenzell betriebenen Galerie „Tanzsaal“ neue Arbeiten, die sich textuell mit der statistischen Zahl der Weltbevölkerung und malerisch mit der Vergänglichkeit auseinandersetzen.

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Norma Winstone/Klaus Gesing/Glauco Venier: Dance Without Answer
CD-Tipp
22.02.2014 Peter Füssl

Nach nun schon mehr als zehn Jahre und drei hervorragende Alben andauernder Zusammenarbeit legen die englische Sängerin Norma Winstone, der deutsche Bassklarinettist und Sopransaxophonist Klaus Gesing und der italienische Pianist Glauco Venier mit „Dance Without Answer“ nun wieder ein höchst außergewöhnliches Album fern jeglicher „Great American Songbook“-Tradition vor.

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„Und wenn der Humor mir flöten geht, na und, warum soll der nicht auch mal Musik machen“ – Uta Köbernick in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Trotz der Wort-Kunst und des feinen Gespürs von Uta Köbernick bleibt der Höhenflug aus
Kleinkunst / Kabarett
21.02.2014 Christina Porod

Mehr als ein Jahr ist es her, dass Uta Köbernick die Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard besuchte, da noch mit dem österreichischen Kabarettisten Günther Paal, alias Gunkl, als Bühnenpartner. Am gestrigen Donnerstagabend schaute sie allein vorbei, begleitet von Gitarre, Ukulele, Geige und Klavier. Die in Berlin aufgewachsene, jetzt in Zürich lebende Künstlerin präsentierte ihr Musikkabarett „auch nicht schlimmer: Uta Köbernick singt Rabenlieder“.

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