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Kritiken

Julia Hülsmann Quartet: In Full View
CD-Tipp
21.05.2013 Peter Füssl

Die in Berlin lebende Pianistin Julia Hülsmann ist vor allem durch ihre Produktionen mit den VokalistInnen Rebekka Bakken, Roger Cicero und Anna Lauvernac einem größeren Kreis von Jazzliebhabern bekannt geworden. Nach zwei Trio-Produktionen mit dem Bassisten Marc Muellbauer und Drummer Heinrich Köbberling hat sie nun den ebenfalls in der deutschen Metropole lebenden britischen Trompeter und Flügelhornisten Tom Arthurs mit an Bord geholt.

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Tastenspiele in allen Variationen – am Landeskonservatorium wurde während einer kurzweiligen „Langen Nacht der Tasten“ viel geboten
Bei der "Langen Nacht der Tasten" stand das Klavier im Mittelpunkt, gespielt zu zwei, zu vier und sogar zu acht Händen. Raphaela Pfanner und Isolde Rösner präsentierten ein Werk für zwei Klaviere von David Helbock.
Musik / Konzert
19.05.2013 Silvia Thurner

In Kooperation mit dem Internationalen Bodenseefestival lud das Landeskonservatorium nach Feldkirch zu einer „Langen Nacht der Tasten“. Der Abend mit zahleichen Kurzkonzerten im Festsaal, im Kleinen Saal, in der Kapelle sowie im Schlagzeugraum und in der Lounge war ein großer Erfolg. Ein vielseitiges Programm bot den BesucherInnen über viereinhalb Stunden lang Kammermusik auf einem oder zwei Klavieren, zu zwei-, vier- oder sogar acht Händen, Akkordeonensemble und sogar Livemusik zum Filmklassiker „Nosferatu“. Gleichberechtigt nebeneinander wirkten Lehrende und Lernende. Viele Werke des 20. und 21. Jahrhunderts gab es zu hören sowie die Uraufführung von Hans-Udo Kreuels Quintett „Tanz und Beschwörung“ für Klavier und Saxophonquartett wurde präsentiert.

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Personelle Weichenstellungen schaffen neue Perspektiven – Thomas Heißbauer ist neuer Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg
Thomas Heißbauer übernimmt eine für die Vorarlberger Musikszene bedeutende Stelle.
Musik / Konzert
18.05.2013 Silvia Thurner

Nachdem sich Anfang des Jahres die Wege von Michael Löbl und dem Symphonieorchester Vorarlberg getrennt haben, wurde die Stelle des Geschäftsführers umgehend ausgeschrieben. Aus vierundvierzig Bewerbungen erhielt der Salzburger Kulturmanager und ehemaliger Profimusiker Thomas Heißbauer den Zuschlag und wurde als neuer Mann in dieser für die Musikszene des Landes bedeutenden Stelle vorgestellt. Derzeit ist der 45-Jährige beim Mozarteumorchester in Salzbug für die Orchesterdisposition und im Projektmanagement für kulturelle Bildung tätig. Ab September 2013 wird er für die Geschicke des Symphonieorchesters Vorarlberg (Mit)Verantwortung tragen. Im Interview mit Silvia Thurner erzählt Thomas Heißbauer von seinen Plänen, erinnert sich an MusikerInnen des SOVs, erwähnt die Musikvermittlung als sein Herzensanliegen und gibt Einblicke in die zukünftigen Vorhaben des Symphonieorchesters.

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Barockmusik kann süchtig machen: Bei „Concerto Stella Matutina“ wurde auch ein Sonderkonzert zum bejubelten Erfolg
Räumlich und akustisch findet „Concerto Stella Matutina“ in der Götzner Kulturbühne AmBach ideale Voraussetzungen für seine regelmäßigen Barockkonzerte.
Musik / Konzert
17.05.2013 Fritz Jurmann

Da ist Bernhard Lampert, dem ungemein rührigen Gründer und Organisator des Vorarlberger Barockorchesters „Concerto Stella Matutina“, ein toller Coup gelungen. Er konnte den weitum anerkannten Barockexperten und Ö1-Moderator Bernhard Trebuch aus Wien von den außerordentlichen Qualitäten seines Ensembles überzeugen. Die Folgen: „CSM“ werden am Pfingstwochenende zu den von Trebuch kuratierten Internationalen Barocktagen im Stift Melk eingeladen, Mitschnitte ihrer Konzerte sind in nächster Zeit nicht mehr nur im Lokalprogramm von Radio Vorarlberg, sondern gleich zwei Mal auch im nationalen Kulturprogramm Österreich 1 zu hören (Hinweise am Ende dieses Beitrages).

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Klangschwelgerische musikalische Fassaden – Die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz bot musikalische Unterhaltung, drang jedoch nicht zum Wesenskern der Werke vor
In großer Besetzung musizierte die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz unter der Leitung von Valentin Reymond große Werke der Weltliteratur.
Musik / Konzert
17.05.2013 Silvia Thurner

Das vorletzte Abonnementkonzert der Reihe „DornbirnKlassik“ ermöglichte eine Begegnung mit dem außergewöhnlichen Pianisten Antoine Françoise, der Ravels Klavierkonzert in G-Dur in einem farbenreichen Spiel humorvoll und virtuos interpretierte. Enthusiastisch musizierte die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz Smetanas „Moldau“ und die 6. Sinfonie von Peter I. Tschaikowsky und betonte in ihren Werkdeutungen viel mehr die große Linie als die detailreichen Facetten und Inhalte der Kompositionen.

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The Great Gatsby
Sagenhafter Reichtum...
Film / Kino
16.05.2013 Gunnar Landsgesell

Baz Luhrmann („Moulin Rouge!“) ist der Orgiast unter den Hollywood-Regisseuren. Rauschhafte Kamera und Farbspiele drohen schon zum Selbstzweck zu werden, bis gegen Ende doch noch der tragische Kern dieser Erzählung zum Vorschein kommt.

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Aktuell in den Filmclubs (17.5. - 23.5. 2013)
Little Alien
Film / Kino
16.05.2013 Walter Gasperi

Mit „Little Alien“ zeigt das Theater am Saumarkt diese Woche einen Dokumentarfilm über „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“. Die Grenzen zwischen Dokumentar- und Spielfilm verschwimmen dagegen in Tizza Covis und Rainer Frimmels „Der Glanz des Tages“, der vom Filmforum Bregenz gezeigt wird.

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Ludovico Einaudi: In a Time Lapse
CD-Tipp
16.05.2013 Peter Füssl

Unzählige Menschen ließen sich schon von der Musik des 58-jährigen Turiner Komponisten Ludovico Einaudi gefangen nehmen – manche, ohne es zu realisieren: etwa all die Kinogänger, die sich für „Ziemlich beste Freunde“ begeisterten. Denn die Filmmusik ist eines der Genres, in denen sich der ausgebildete Klassiker, Schüler und spätere Assistent des großen Avantgarde-Komponisten Luciano Berio und Pop/Rock-Musik-Fan besonders wohlfühlt.

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Die SiegerInnen des Hohenemser Literaturpreises 2013 stehen fest
Saša Stanišić gewinnt mit „Frau Kranž malt ein Bild von Hier“  den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis. (© Juliane Henrich)
Aktuell
15.05.2013 Christina Porod

Der “Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache”, der auf eine Idee von Michael Köhlmeier zurückgeht, wird alle zwei Jahre international ausgeschrieben. Dafür konnten unveröffentlichte Prosatexte, die nicht nur migrantische Fragen behandeln, eingereicht werden, sondern die in freier Themenwahl das Ineinandergreifen verschiedener kultureller Traditionen und biographischer Prägungen vor dem Hintergrund einer sich ständig wandelnden Gegenwart thematisieren. In diesem Jahr sind 153 Einsendungen fristgerecht eingelangt.

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Ein gemeinsames Wort – Fabian Oppolzers Romandebut „Kein böses Kind“
Literatur
15.05.2013 Ingrid Bertel

Es war ein Unfall, daran besteht kein Zweifel. Aber wenn ein Lehrer mit seinen Schülern auf Klassenfahrt geht, übernimmt er eben Verantwortung. Wie weit geht die? „Assmarragg“ hat Simon gemurmelt, bevor er starb, und das war sein gemeinsames Wort mit Lisa, das wäre für die beiden Schüler der Beginn ihrer Liebe gewesen. Fabian Oppolzer legt mit seinem Roman „Kein böses Kind“ eine beeindruckende Erkundung von Schuld und Mitschuld vor.

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