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Kritiken

„Wie im Himmel“ zwischen Kabarett und Musical – In der neuen Produktion des Spielbodenchores wird dem Vorarlberger aufs Maul geschaut
Eingekreist wurde das im Zentrum des Saales sitzende Publikum am Beginn von den 37 Sängerinnen und Sängern des Spielbodenchores.
Musik / Konzert
24.11.2012 Fritz Jurmann

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Da stecken sicher ungeheuer viel Ambition, Ideen und auch monatelange konsequente Arbeit in diesem neuen Projekt des Dornbirner Spielbodenchores mit dem verheißungsvollen Titel „Wie im Himmel – Ein Blick über das Land“. Der Chor leistet in einer kurzweiligen Collage zwischen Kabarett und Musical mit Rap- und Breakdance-Einlagen eine Stunde lang mit durchwegs auswendig gesungener aktueller Chorliteratur aus Vorarlberg samt ausgefuchster Choreografie tolle Aktionen, doch die textliche Konzeption mit Seitenhieben auf allzu lieb gewordene Vorarlberger Gewohnheiten bleibt leider manchmal in altbackenen Klischees stecken.

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Ein Schnauzbart und andere Lacher – „Bunbury oder Ernst sein ist alles“ am Vorarberger Landestheater
Lady Bracknells Auftritt: Daniel Frantisek Kamen begeistert
Theater
23.11.2012 Dagmar Ullmann-Bautz

Das Vorarlberger Landestheater präsentiert als diesjährige Weihnachtskomödie „Bunbury oder Ernst sein ist alles“, eine „triviale Komödie für ernsthafte Leute“ von Oscar Wilde. Die mit spritzigen Dialogen gespickte Persiflage auf die viktorianische Mentalität des 19. Jahrhunderts mit ihrer heuchlerischen Fassade und der übertriebenen Bedeutung von Rang und Namen, feiert seit ihrer Uraufführung1895 triumphale Erfolge. Es ist Wildes letzte und wohl bekannteste Komödie, die nun Intendant Alexander Kubelka dem jungen Regisseur Steffen Jäger anvertraute.

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„Zu alt, um jung zu sterben“ – Lächeln mit Andrea Händler im Kammgarn in Hard
Andrea Händler ist bekannt aus zahlreichen Produktionen wie Kaisermühlen-Blues oder MA 2412. (Foto: www.robertperes.at)
Kleinkunst / Kabarett
23.11.2012 Christina Porod

Das Publikum ist der Spiegel des Ausdruckskünstlers, formuliert Andrea Händler in ihrem neuen Programm „Naturtrüb“. Zu sehen war dies am gestrigen Donnerstagabend im Kammgarn in Hard. In der gut besuchten Kulturwerkstatt fanden sich viele Frauen in den 40ern+ und nur eine Handvoll Männer ein. Die Kabarettistin quasselte über Wechseljahre und die damit verbundenen Alterserscheinungen, über Existenzängste, Gesundheitswahn, von ihrer Beziehung zum Lebensendzeitpartner „Bärli“, ihrer persönlichen K2-Besteigung - dem Nikotinentzug sowie dem Besuch eines unliebsamen Finanzbeamten.

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Auch der zweite Abend der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik war ein voller Erfolg – Sinnlich farbenreiche Musik von Marc Sabat und temperamentvolle koreanische Volksmusik
Ein Schwerpunkt der diesjährigen btzm ist der koreanischen Musik gewidmet. Souverän musizierten Park Hye-ohn an der Daegeum und Lee Sang-kyung am Janggu.
Musik / Konzert
23.11.2012 Silvia Thurner

Marc Sabat hat im Auftrag der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik eine fein gewirkte Komposition geschaffen, die durch unzählige klangfarbliche Nuancen und den poesievollen Titel „Lying in the grass, river and clouds“ Raum für Assoziationen öffnete. Bewundernswert aufeinander Bezug nehmend gestalteten die MusikerInnen des Ensembles Contrechamps Genève unter der Leitung von Michael Wendeberg die Uraufführung. Marc Sabats Werk korrespondierte gut mit einem koreanischen Sanjo von Lee Saenggang, das Park Hye-ohn und Lee Sang-kyung mit höchster Präzision musizierten.

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The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 2
Vampire auf sonniger Blumenwiese - das New Age der Twilight-Saga macht es möglich.
Film / Kino
23.11.2012 Gunnar Landsgesell

Auch für Neueinsteiger geeignet: Das Finale der Esoterik-Teen-Vampire, die keine Menschen mehr töten, fasziniert durch seine Weichzeichner-Welt und als perfektes Franchise.

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Erfolgreicher Start der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik – Werke von Wolfram Schurig, das Klangforum Wien und koreanische Musik bescherten ein üppiges Konzerterlebnis
Das Klangforum Wien unter der Leitung von Baldur Brönnimann und dem Solisten Florian Müller am Klavier spielte Wolfram Schurigs Werke konzentriert und mit bewundernswerter Klarheit.
Musik / Konzert
22.11.2012 Silvia Thurner

Einen starken Festivalauftakt setzte das Klangforum Wien unter der Leitung von Baldur Brönnimann bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik in der gut besuchten Remise. Die Werkdeutungen der Kompositionen „...vom gesang der wasserspeier...“ sowie „blick:verzaubert“ von Wolfram Schurig mit dem Solisten Florian Müller am Klavier ergaben eindringliche Erlebnisse, die in dieser Form innerhalb der Vorarlberger Kulturlandschaft rar sind. Im Mittelteil führten Kim So-yeon und Lee Sang-kyung die KonzertbesucherInnen in die Welt der koreanischen Musik. Die Musik aus den unterschiedlichen Kulturkreisen stellte zwar einen großen Kontrast dar, ergänzte sich jedoch in der Wirkung hervorragend.

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Voll ins Schwarze! – SchauSpielRaum präsentierte absurde Texte des russischen Autors Daniil Charms
Beeindruckende Bühnenpräsenz: Beatris Senften
Theater
22.11.2012 Dagmar Ullmann-Bautz

Daniil Charms, 1905 in St. Petersburg geboren und 1942 in einem Gefängnis verhungert, war einer der charismatischsten Dichter seiner Zeit. Ein Künstler auf allen Ebenen, ein Aktionist, getrieben von seiner unglaublichen Kreativität und Leidenschaft. Sein Schreiben war lebensnotwendig, in seinen Kindergeschichten und absurden Miniaturen versteckte er beißende Gesellschaftskritik.

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Aktuell in den Filmclubs (23.11. - 29.11. 2012)
Die Evolution der Gewalt (c) Fritz Ofner Freibeuterfilm
Film / Kino
22.11.2012 Walter Gasperi

Ein erschütterndes Bild der Gewaltexzesse in Guatemalas zeichnet Fritz Ofner in „Die Evolution der Gewalt“, der am Spielboden Dornbirn gezeigt wird. Auf dem Programm des TaSKino Feldkirch steht dagegen mit „Sons of Norway“ eine ebenso schräge wie bunte Komödie, in der die Protestgeneration der Eltern auf die der Kinder trifft.

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Energie entwickelt – Guntram Simma verlangte einiges von den MusikerInnen des „Collegium Instrumentale“ und sie nahmen die Herausforderung an
Rolf Plagge und das „Collegium Instrumentale" boten im Dornbirner Kulturhaus zwar eine engagierte, jedoch lediglich mittelmäßige Deutung des fünften Beethoven-Klavierkonzertes (Fotos: Fritz Jurmann).
Musik / Konzert
21.11.2012 Silvia Thurner

Das „Collegium Instrumentale“ unter der Leitung von Guntram Simma gestaltete das zweite Konzert der Abonnementreihe „DornbirnKlassik“. Mit dem Solisten Rolf Plagge spielte das Orchester Beethovens fünftes Klavierkonzert, stellte ein Fragment von Georg Hering-Marsal vor und widmete sich abschließend Schumanns vierter Sinfonie. Die musikalische Aussagekraft des „Collegium Instrumentale“ wirkte am Anfang verhalten, entwickelte sich aber bis zum Schluss hin stetig nach oben.

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Stimmungsvolles Kirchenkonzert am Vorarlberger Landeskonservatorium für verdienstvolle Professoren
Die gut besuchte Kapelle des Landeskonservatoriums bot einen schönen Rahmen für die Werke von Günther Fetz und Helmut Sonderegger.
Musik / Konzert
20.11.2012 Silvia Thurner

Ein Porträtkonzert zu Ehren von Günther Fetz und Helmut Sonderegger gestalteten der Chor des Landeskonservatoriums und SolistInnen sowie der Organist Helmut Binder unter der Leitung von Benjamin Lack. Interpretiert wurden ein eindringlich ausgeformtes Werk in drei Teilen, das Helmut Sonderegger anlässlich der Seligsprechung von Provikar Carl Lampert komponiert hatte, und die vielgestaltig konzipierte „Missa Lindaviensis“ von Günther Fetz. Im Mittelteil boten die Sängerinnen Lea Müller, Julia Großsteiner und Anna Welte drei Gesänge von Louis Vierne dar.

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