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Kritiken

„Allmeinde Vorarlberg – Von der Kraft gemeinsamen Tuns“ – Rita Bertolini nimmt ein aktuelles Thema auf
Dass die Brotbäckerin Pauline Burtscher auf regionale Produkte zurückgreift, ist für sie selbstverständlich – ebenso wie die Annahme der regionalen „Walsertaler Talente“.
Literatur
16.10.2012 Ingrid Bertel

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat 2012 zum Jahr der Genossenschaften erklärt. Keine schlechte Idee angesichts der Finanzkrise. Dennoch reagierte die Öffentlichkeit kaum darauf. Rita Bertolini ist da anders. In ihrem neuen Bildband „Allmeinde Vorarlberg“ spürt sie Genossenschafts-Modelle von der mittelalterlichen Allmeinde bis zur aktuellen Finanzgebarung der Raiffeisenbanken auf.

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Bugge Wesseltoft & Henning Kraggerud: Last Spring
CD-Tipp
16.10.2012 Peter Füssl

Dass das norwegische Sound-Genie Bugge Wesseltoft, der als Pianist und als Produzent mit seiner unkonventionellen Kombination aus Live-Electronics und Jazzimprovisationen neue Wege aufzeigte, immer auch noch eine Ader für die sich auf konventionelle Mittel konzentrierende Aufbereitung altgedienter Standards hat, stellte er gerade erst im heurigen Frühjahr mit seinem erstklassigen, bei Universal erschienenen Solo-Album „Songs“ wieder einmal unter Beweis. Ganz zu schweigen von seinem vor 15 Jahren eingespielten, genialen Weihnachtsalbum „It’s Snowing On My Piano“, das mit weit über 100.000 verkauften Exemplaren der Bestseller des ACT-Labels überhaupt ist.

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Musikalische Geschichten aus der Nachbarschaft – „Fremde Nähe“ als stimmiges musikalisches Konglomerat
Evelyn Fink-Mennel hat sich in Vorarlberg umgehört und Menschen aus unterschiedlichen Ländern eingeladen, ihre musikalischen Wurzeln zum Klingen zu bringen. Ibou Séne aus dem Senegal machte den Anfang.
Musik / Konzert
15.10.2012 Silvia Thurner

„Fremde Nähe“ und dessen Leitgedanke, handverlesene Musik zu präsentieren, wurde zur Eröffnung der Abonnementreihe in der Bludenzer Remise wörtlich genommen. Evelyn Fink-Mennel hat sich in Vorarlberg umgehört und stellte MusikerInnen vor, die im Laufe der vergangenen Jahrzehnte zugewandert sind und die heimische Szene in Vorarlberg nun maßgeblich bereichern. Ein bunt gemischter, stimmungsvoller Konzertabend mit LaienmusikerInnen und Profis sowie einer selten so zu erlebenden Musikauswahl, die vom Evergreen „Santa Lucia“ bis zu Werken des ungarischen Komponisten Zoltan Kolály reichte, bot vielerlei Einsichten.

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Barockmusik erfrischend neu gedeutet und mit neuer Musik im Dialog – Alexander Moosbrugger ließ mit einer ausgeklügelten Spielweise aufhorchen
Alexander Moosbrugger bot überraschende Ansichten von drei Orgelwerken von Dietrich Buxtehude und stellte die Kompositionen in Beziehung zu "Fundstücken" von Markus Wettstein.
Musik / Konzert
13.10.2012 Silvia Thurner

Die diesjährigen Hohenemser Chor- und Orgeltage eröffnete der Organist und Komponist Alexander Moosbrugger mit einem ungewöhnlich konzipierten Programm. Der deutsche Komponist Markus Wettstein ‚extrahierte’ aus Werken des Barockkomponisten Dietrich Buxtehude sogenannte „Fundstücke“. Diese erklangen als Zwischenglieder einer Toccata, einer Ciacona und eines Präludiums von Buxtehude. Geboten wurden spannende und zugleich aufreizende Werkdeutungen, die begeisterten, aber auch skeptische Reaktionen hervorriefen.

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Wider den Flüsterfuchs, Brotberaterinnen und Genitalleser: Michael Krebs in der Kammgarn
Der Mann hat gut lachen – und erst recht sein Publikum (Fotos Ramon Kramer).
Kleinkunst / Kabarett
13.10.2012 Thorsten Bayer

Wie bestreitet eigentlich Richard Clayderman, die menschgewordene Fönfrisur am Klavier, einen ganzen Konzertabend? Mit nur einem Song im Repertoire, der weltberühmten „Ballade pour Adeline“…Dieser nicht ganz ernstgemeinten Frage ging Michael Krebs zum Finale seines begeisternden Auftritts in der Kammgarn Hard nach. Der schwäbische Klavier-Kabarettist überzeugte auch an der E-Gitarre und in seinen Einlagen als Stand-up-Comedian.

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Szenisch neu gedeutet und musikalisch überzeugend: Der Götzner „Don Giovanni“ treibt es in Liebesdingen bunt
Der Diener Leporello (Giorgi Darbaidze, links) hilft seinem Herrn Don Giovanni (Peter Schöne) bei seinen Eroberungsfeldzügen. Alle Fotos: Katharina Lampelmayer/Musiktheater Götzis
Musik / Konzert
13.10.2012 Fritz Jurmann

Eine faustdicke Überraschung erlebten zahlreiche Premierengäste am Freitag in der Götzner Kulturbühne AmBach. Wer beim dortigen Musiktheater Vorarlberg vor drei Jahren eine ziemlich desolate „Traviata“ erlebt hat, hegte die schlimmsten Befürchtungen für die neueste Produktion dieser Truppe, die sich diesmal mit Mozarts „Don Giovanni“ noch weit mehr vorgenommen hatte, nämlich nichts weniger als die „Oper aller Opern“. Doch allen Unkenrufen zum Trotz präsentierte das Ensemble eine musikalisch temperamentvolle wie szenisch spannende und von ihrer Qualität her insgesamt hoch professionelle Aufführung, die auch lautstark bejubelt wurde.

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Ein Beethoven, der nach Mozart klingt – Alexander Lonquich zeigt als dirigierender Pianist beim Symphonieorchester Vorarlberg interessante Verbindungslinien auf
 Eine kompetente Konzerteinführung für das Publikum gab es erstmals durch den Dirigenten und Pianisten Alexander Lonquich.
Musik / Konzert
12.10.2012 Fritz Jurmann

Mit Spannung erwartet wurde der Start des Symphonieorchesters Vorarlberg in die neue Saison am Donnerstag im Festsaal des Landeskonservatoriums. Der Wechsel zum neuen Schauplatz, an dem das SOV nun zum ersten Mal in seiner Geschichte gastierte, war durch den Abbruch des Montforthauses notwendig geworden. Das war aber nicht die einzige Neuerung: Erstmals stand mit dem 52-jährigen deutschen Pianisten Alexander Lonquich auch ein dirigierender Solist vor dem Orchester, und die Geschäftsführung des Orchesters kümmert sich nun auch im Umfeld der Konzerte mehr um die treuen Abonnenten. Unabhängig von diesen Änderungen überzeugte das Orchester hoch motiviert in einer Mischung aus jugendlicher Frische, abgebrühter Routine und großer Flexibilität.

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Lampedusa – ein Oratorium feierte gestern Uraufführung im Theater Kosmos
Langsame Annäherung: Bernhard Majcen und Diana Kashlan
Theater
12.10.2012 Dagmar Ullmann-Bautz

Mariella Scherling-Elia hat den Stein ins Rollen gebracht. Ihre Idee war es, Lampedusa in den Mittelpunkt eines Theaterabends zu stellen. Lampedusa, die kleine italienische Insel am äußersten Rand Europas, im Mittelmeer ganz nah dem afrikanischen Kontinent, mit viel Sonne und blauen Buchten. Lampedusa, den Ort, den wir alle aus den Medien kennen, mit Tausenden von afrikanischen Flüchtlingen und fürchterlichen menschlichen Schicksalen.

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More than Honey
Bienen in der Schweiz, im Gleichklang mit der Natur: ein aussterbendes Modell.
Film / Kino
11.10.2012 Gunnar Landsgesell

Mit einer Universum-Doku hat dieser Film nicht viel gemein. "More than Honey" ist wunderbares Kino, das die bizarre Natur der Bienen mit deren irrwitziger Vernutzung in einen Zusammenhang stellt.

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Aktuell in den Filmclubs (12.10. - 18.10. 2012)
Poupoupidou - Who Killed Marilyn?
Film / Kino
11.10.2012 Walter Gasperi

Filmforum Bregenz und TaSKino Feldkirch zeigen diese Woche mit „Poupoupidou“ einen raffinierten, mit schwarzem Humor durchsetzten französischen Krimi. Fünf Dokumentarfilme über Widerstand gegen Missstände und Ungerechtigkeiten, aber auch über Lösungsansätze für Probleme der heutigen Welt laufen am Spielboden Dornbirn und im Metrokino Bregenz (Filmforum) in Zusammenarbeit mit „Projekte der Hoffnung“.

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