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Kritiken

Zwoa Päpscht
Foto © aus Osservatore Romano
Literatur
24.07.2013 Günther Sohm

Der Dornbirner Liedermacher und Dialekt-Spezialist Günther Sohm macht sich Gedanken über den alten und den neuen Pontifex.

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Gipfelstürme, Klangkaskaden und Ruhepole – Das erste Orchesterkonzert bei den Bregenzer Festspielen beinhaltete Gegensätze
Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Paul Daniel gingen beim ersten Orchesterkonzert im Rahmen der Bregenzer Festspiele aufs Ganze. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
23.07.2013 Silvia Thurner

Größer hätte der Kontrast der beiden Konzerthälften beim ersten Orchesterkonzert der Bregenzer Festspiele nicht sein können. Zuerst präsentierten der Solist Maciej Grzybowski und die Wiener Symphoniker in einem gemeinsamen Kraftakt das raffiniert gebaute und zugleich vertrackte Klavierkonzert op. 4 von André Tchaikowsky. Dann schwelgte das Orchester unter der Leitung Paul Daniel in den raumgreifenden melodischen Linien und Klängen der zweiten Symphonie von Sergej Rachmaninoff.

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Next Collective: Coverart
CD-Tipp
23.07.2013 Peter Füssl

Den Auftakt macht „Twice“ der schwedischen Synthpop-Band Little Dragon, darauf folgen Kompositionen von Franc Ocean, Kanye West, Jay Z, D’Angelo, N.E.R.D, Pearl Jam, Meshell Ndegeocello, Bon Iver, Stereolab, Drake oder Dido. So sieht eine CD mit Coveraufnahmen des Next Collective aus, denn die sieben Protagonisten sind alle um die dreißig Jahre alt und mit New Soul, Postrock, Grunge, HipHop, R’n'B, Anti-Folk oder Indie-Pop als musikalischem Background aufgewachsen.

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Interpretation als emanzipierter Prozess und in Worte gefasste Musik – „Musik und Poesie“ ermöglichte interessante Vergleiche
Das "Meccorre Streichquartett" erhielt viel Zustimmung für die Werkdeutungen der Streichquartette von André Tchaikowsky und Witold Lutoslawski. (Foto: Bregenzer Festspiele)
Musik / Konzert
22.07.2013 Silvia Thurner

Das zweite Streichquartett von André Tchaikowsky sowie das berühmte Streichquartett von Witold Lutoslawski wurden im Rahmen von „Musik und Poesie“ bei den Bregenzer Festspielen präsentiert. Das ergab eine höchst anregende Gegenüberstellung zweier Werke aus den 1960er und 1970er Jahren. Das Streichquartett von Lutoslawski hat Maßstäbe gesetzt. Tchaikowskys Komposition ist zwar in einem weniger innovativen Stil konzipiert, es konnte aber neben dem allseits bekannten Meisterwerk bestehen. Das polnische „Meccorre Streichquartett“ mit Michael Bryla, Karol Marianowski, Wojciech Koprowski und Magdalena Makowska spielte die österreichische Erstaufführung aussagekräftig. Dazu las Robert Schneider aus seinen Romanen „Die Offenbarung“ und weckte Erinnerungen an seinen Welterfolg „Schlafes Bruder“.

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poolbar auf der Wiese: Gelungene Premiere des Open-Air-Festivals
Beste Stimmung im Reichenfeld (Fotos © Matthias Rhomberg)
Musik / Konzert
21.07.2013 Thorsten Bayer

Bei idealem Wetter verließ am gestrigen Samstag das Feldkircher Festival seine gewohnten Räumlichkeiten im Inneren des Alten Hallenbades und zog auf die große Wiese vor dem Gebäude. Vier Bands waren hier in stimmungsvoller Atmosphäre zu erleben; als Höhepunkt Frank Turner & The Sleeping Souls. Das Fazit ist eindeutig: Diese erste Ausgabe unter freiem Himmel hat richtig Spaß gemacht – und Lust auf Fortsetzungen in den kommenden Jahren.

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Eine eindrückliche musikalische Begegnung – Inventionen und Sonette von André Tchaikowsky
Die Mezzosopranistin Urszula Kryger und der Pianist Maciej Grzybowski boten spannende Werkdeutungen von André Tchaikowsky.
Musik / Konzert
21.07.2013 Silvia Thurner

Die Reihe „Musik und Poesie“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem künstlerisch intensiven Begegnungsort im Rahmen der Bregenzer Festspiele entwickelt. Hier wird in diesem Jahren dem Publikum unter anderem die Möglichkeit geboten, die Kammermusikwerke von André Tchaikowsky kennenzulernen. Im Seestudio waren die Inventionen für Klavier, op. 2 sowie sieben Sonette nach William Shakespeare zu hören. Der Pianist Maciej Grzybowski und die Mezzosopranistin Urszula Kryger sowie David Pountney und Laura Louisa Garde als Sprecher ermöglichten ein eindringliches Erlebnis und eine gelungene Durchdringung von Musik und Sprache.

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Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ wird zur Opernentdeckung – Freundliche Aufnahme der Tchaikowsky-Uraufführung bei den Festspielen
 In Venedig geht es nach Shakespeare nicht nur um Geld, sondern um Grundsätzliches wie Religion und Ideologie: der jüdische Geldverleiher Shylock (Adrian Eröd, sitzend) und Bassanio (Charles Workman). (Fotos Bregenzer Festspiele/Karl Forster)
Musik / Konzert
19.07.2013 Fritz Jurmann

Nach seiner spektakulären Deutung von Mozarts „Zauberflöte“ als Regisseur auf der Seebühne ist David Pountney auch als Intendant der Bregenzer Festspiele ein zweiter Coup gelungen. Die in den Siebzigern nach Shakespeares Komödie entstandene Oper „Der Kaufmann von Venedig“ des polnisch-britischen Komponisten André Tchaikowsky erwies sich am Donnerstag bei ihrer viel beachteten Uraufführung im Festspielhaus als starkes Stück mit einer sehr einprägsamen Musik. Eine glänzend umgesetzte und besetzte Entdeckung, die vom Premierenpublikum allerdings nur mit freundlichem Beifall für Protagonisten und Leading Team quittiert wurde.

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7 Tage in Havanna
Die Panne von Fünfziger-Jahre-Automobilen als Gelegenheit für ein Fotoshooting. Schon ein Standard aus Kuba-Märchenland.
Film / Kino
18.07.2013 Gunnar Landsgesell

Kuba hat noch keineswegs abgewirtschaftet, wenn es um Themen wie Musik, Sex, Rum und ein buntes Leben geht. Sieben Regisseure reisten an, um dazu neue Variationen zu liefern. Großteils nach bekanntem Muster.

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Bei Pountneys „Zauberflöte“ am See ging der Zauber nicht flöten - Gelungene Mischung aus schrillem Fantasy-Spektakel und Ernsthaftigkeit
Die drei Drachenhunde des Bühnenbildners Johan Engels dominieren das Geschehen um die Schildkrötenbühne (alle Fotos Bregenzer Festspiele/Anja Köhler)
Musik / Konzert
18.07.2013 Fritz Jurmann

Die Spannung war fast körperlich spürbar an diesem ersten Premierenabend der Bregenzer Festspiele mit Mozarts „Zauberflöte“ am See. Würde David Pountneys Konzept als Regisseur aufgehen, damit in zwei Jahren die dringend notwendigen finanziellen Mittel in die leeren Kassen spülen? Der erste Eindruck bestätigte: Eine in der Ausstattung fast zu schrille und mit vielen Puppen teils allzu künstlich aufgepeppte Inszenierung vermochte nicht Pountneys zutiefst menschliche Deutung dieses Märchens und seine ganz persönliche psychologische Fokussierung der einzelnen Figuren zu trüben. Dazu bot ein lauer Sommerabend auch die idealen äußeren Voraussetzungen für eine komplett ausgebuchte Tribüne (auf dem Vorplatz standen Leute mit Täfelchen „Suche Karten“). Trotz dichterer Wolken am Abend kam der Donner nur aus den Bühnenboxen, und auch der eine Viertelstunde vor Ende einsetzende leichte Regen vermochte die gute Stimmung und die deutliche Zustimmung auf den Rängen für Protagonisten und Leading Team (Pountney in stilgerecht güldener Extravaganz samt Käppi aus dem Atelier Ott in Schlins) nicht mehr zu trüben.

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Aktuell in den Filmclubs (19.7. - 25.7. 2013)
Mutter und Sohn
Film / Kino
18.07.2013 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche mit dem rumänischen Film "Mutter und Sohn" den großen Sieger der heurigen Berlinale. Auf dem Programm des Filmforum Bregenz steht dagegen "Una noche", in dem Lucy Mulloy von drei Jugendlichen erzählt, die versuchen mit einem Floß von Kuba nach Florida zu flüchten.

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