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Kritiken

Rock'n'Roll als Hoffnung in einer dunklen Zeit - Billy Talent rockte das Event.Center Hohenems
Billy Talent mit neuem Album in Hohenems
Musik / Konzert
07.10.2012 Peter Ionian

Einen politischen Abend in Punk und Rock erlebten mehrere tausend Besucher vergangenen Samstag, 06. Oktober im Event.Center Hohenems. Bei Anti-Flag steckt die Attitüde schon im Bandnamen. Da schwingt ganz klar antinationalistischer Punkrock mit. Billy Talent klingt da im ersten Moment unverbindlicher, steht aber im Prinzip für genau dasselbe nur in Rock. Beim gemeinsamen Auftritt im Ländle krachte es dementsprechend. Natürlich nur aus den Boxen, denn ihre Rock'n'Roll Revolution soll friedlich passieren.

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Mit Pauken und Trompeten in Festlaune – das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ musizierte energiegeladen
Das Barockorchester "Concerto Stella Matutina" ist längst ein bedeutender Kulturträger in Vorarlberg. Das fünfjährige Bestehen wurde in der vollbesetzten Kulturbühne AmBach gebührend gefeiert.
Musik / Konzert
07.10.2012 Silvia Thurner

Im Rahmen des dritten Abonnementkonzertes feierte das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ sein fünfjähriges Bestehen. Die Kulturbühne AmBach war bis auf den letzten Platz gefüllt. In guter Stimmung wurde unter der Leitung des Oboisten Alfredo Bernardini ein fulminantes Konzert geboten. Zu hören gab es eine Suite aus Henry Purcells Oper „The Fairy Queen“ und die allseits bekannte „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Im Mittelpunkt stand eine musikalisch anregende Suite aus „Le Boréades ou le triumph d’Abaris“ von Jean Philippe Rameau.

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Alternative Räume für aktive Menschen in Hohenems eröffnet
Das Emsige Beisl Orchestra hat im neuen alternativen Zentrum einen Proberaum gefunden
Gesellschaft
06.10.2012 Peter Ionian

Direkt an der Kaiser-Franz-Josef Straße mitten in Hohenems entsteht gerade das erste interdisziplinäre und autonome Kommunikations-, Kultur-, Kunst- und Bildungszentrum für Vorarlberg. Das ist ein lebendiges Haus voller aktiver Menschen, die eine ganze Palette an Ideen und Möglichkeiten ausleben. Hier werden Räume geschaffen, in denen Integration über Kultur und Kunst gelebt werden soll. Dabei sind dem Begriff Integration hier keine Grenzen gesetzt, seien es die sozialen Unterschiede, eine Begegnung der Generationen, die Mitwirkung von Menschen mit Beeinträchtigungen oder die Einbindung anderer Kulturen, Religionen und Nationalitäten. Die Zielgruppe des Hauses ist ganz einfach: Alle die wollen. Am Freitag, dem 5. Oktober fand eine Teileröffnung als Tag der offenen Tür statt, der mit mehreren Live-Konzerten seinen geselligen Abschluss fand.

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Beeindruckend in allen Tonlagen – die Österreich-Premiere des australischen Zirkustheaters Cantina bei schau★lust im Millenium Park
Die Künstler von Cantina (hier: Mozes und Chelsea McGuffin) spielen mit der Dominanz über den Körper des anderen.
Kleinkunst / Kabarett
06.10.2012 Thorsten Bayer

Das Beste kommt zum Schluss: Zum Finale des diesjährigen schau★lust-Festivals gastiert Cantina in Lustenau. Bei der Premiere am gestrigen Freitagabend rissen die Artisten mit ihrer spektakulären und abwechslungsreichen Show die Zuschauer von den Sitzen. Den sechs Künstlern gelang bei ihrem Auftritt spielerisch die Balance zwischen schrillen, lustigen Zirkusnummern einerseits und ernsten Einlagen andererseits. Noch sechs Mal treten sie im Freudenhaus auf – Restkarten sind erhältlich.

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Der süße Geschmack von früher und was übrig bleibt – „Das ganz normale Leben“ feierte Premiere im Kammgarn Hard
"On the road again" mit Elke Riedmann und Kassian Heide.
Theater
05.10.2012 Christina Porod

Am gestrigen Donnerstagabend erlebte das Premierenpublikum im vollbesetzten Saal einen vergnüglichen Theaterabend.

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Japanische Fesselkunst im russischen Märchen: In der „Geschichte vom Soldaten“ am Landestheater wird mehr getanzt als marschiert
Die auf drei Figuren reduzierte „Geschichte vom Soldaten“ im Spannungsfeld innerer und äußerer Befindlichkeiten.
Theater
05.10.2012 Fritz Jurmann

Dieses war der zweite Streich, und er ist so märchenhaft gelungen wie der erste. Es geht in dieser neuerlichen Kooperation zwischen dem Vorarlberger Landestheater und dem Landeskonservatorium Feldkirch aber nicht um das tapfere Schneiderlein, sondern um ein Märchen aus dem alten Russland, „Die Geschichte vom Soldaten“ mit der Musik von Igor Strawinsky in einer frechen, spektakulär vertanzten Neudeutung. Die Produktion wurde am Donnerstag am Kornmarkt vom Premierenpublikum mit geradezu demonstrativer Begeisterung gefeiert.

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Der Schlächter vom Schlegelkopf – Neuer Kriminalfall für Inspektor Isidor Ibele – „In Grund und Boden – eine Geschichte von Sein und Haben“ von Peter Natter
Literatur
05.10.2012 Raffaela Rudigier

Isidor Ibeles dritter Fall führt den Bregenzer Kriminalinspektor in die verschneite Berg- und Glitzerwelt an den Arlberg. Hier, im Herzen des Highsociety-Treffpunkts, wo sich der Jetset selbst feiert, passieren nämlich außerordentlich unfeine Dinge: Menschen werden mit abgebrochenen hölzernen Heugabelzinken ermordet.

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Die Wand
Katze...
Film / Kino
04.10.2012 Gunnar Landsgesell

Marlen Haushofers epochaler Roman "Die Wand" erweist sich als nervöses Buhlen um Aufmerksamkeit. Wo emotionale Isolation und der Stillstand der Zeit literarisch dominieren, flüstert und ruft der Film ständig: Schau her, schau her! Sehenswert erweist sich hingegen Martina Gedeck - ein Fels in der Brandung.

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Der Prozess ist die Kunst – Tue Greenfort im Kunstraum Dornbirn
Tue Greenfort: "Geodätische Kuppel" (Bild: Fessler)
Ausstellung
04.10.2012 Karlheinz Pichler

Der dänische Künstler Tue Greenfort ist kein Weltverbesserer. Er hat auch keine Antworten zu den zentralen Fragen der Welt parat. Aber er zeigt mit seinen komplexen Installationen Defizite auf, stellt Fragen, verweist auf Ungleichgewichte, wie etwa zwischen dem Ressourcenverbrauch, der gierig nach Wachstum lechzenden westlichen Welt und der von Armut geprägten Dritten Welt, auf die Diskrepanzen zwischen Ökonomie und Ökologie. Nicht anklagend, aber subtil und ironisch. Dies belegt auch seine aktuelle Ausstellung „Eine Berggeschichte“ im Kunstraum Dornbirn.

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Klamauk, Klischee, (Kunst)turnen - Das Murmeltier getarnt als KänguMuh – Rob Spence im Kinotheater Madlen
Ein Turban verwandelt Rob Spence in einen Piloten: „Danke, dass Sie mit Air India fliegen - wir lieben mutige Menschen“.
Kleinkunst / Kabarett
04.10.2012 Christina Porod

Rob Spence gastierte am gestrigen Mittwochabend mit seinem Soloprogramm „Das KänguMuh! Halb Australier. Halb Schweizer. Halb Schlau.“ im Heerbrugger Kinotheater Madlen. Um dem Besucheransturm gerecht zu werden, mussten noch Zusatzstühle aufgestellt werden. Der gebürtige Australier und Wahl-Schweizer schwadroniert in seinem Programm über Geschichten aus seiner Kindheit in Australien, sein Zusammenleben mit seiner Frau und profane Alltagsthemen. Bekannt geworden ist Spence etwa durch Gastauftritte in Fernsehsendungen wie der „Wochenshow“, der „Harald-Schmidt-Show“ und dem „Quatsch-Comedy-Club“.

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