Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (21.12. - 27.12. 2012)
Paradies: Liebe
Film / Kino
20.12.2012 Walter Gasperi

Ulrich Seidl wirft in „Paradies: Liebe“ einen gewohnt schonungslosen Blick auf menschliche Sehnsüchte, Einsamkeit und Ausbeutung. Gute Stimmung verbreitet dagegen „Die Kunst sich die Schuhe zu binden“, in dem Lena Koppel sehr frei von der Entstehung des schwedischen Behinderten-Theaters „Glada Hudik“ erzählt. Beide Filmen werden vom TaSKino Feldkirch im Feldkircher Kino Rio gezeigt.

zum Artikel >
Landschaften gespiegelt, verdoppelt und um die eigene Achse gedreht
Gerhard Brandl: Großes Rasenstück, Acryl/Leinwand, 2010 (Alle Bilder: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
20.12.2012 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Faltungen" zeigt die Bludenzer Galerie Allerart in der Remise Bludenz noch bis 13. Jänner Arbeiten des oberösterreichischen Künstlers Gerhard Brandl, die in den vergangenen zwei Jahren entstanden sind. Anhand von Landschaften, die er durch Spiegelungen um die eigene Achse verdoppelt, oder Objekten, die bei der Perambulation (Umschreitung) völlig verschiedene Motive zu Tage hieven, fordert er die Wahrnehmungsgabe der Besucher heraus.

zum Artikel >
Ce jour de l’an – The Fellowshippe of Musickers
CD-Tipp
19.12.2012 Silvia Thurner

„The Fellowshippe of Musickers“ rund um die Sopranistin Aglaia Mika legten vor wenigen Tagen eine CD vor, die Winter-, Weihnachts- und Tanzmusik des 14. bis 17. Jahrhunderts versammelt. Im Ensemble singen und spielen MusikerInnen aus England, Deutschland, der Schweiz, Rumänien, dem Iran und Österreich. Dementsprechend international und vielgestaltig klingt auch die Musik der engagierten Truppe, die sich auf historische Folkmusic spezialisiert hat.

zum Artikel >
Flatrate oder Leberkäs?
Literatur
19.12.2012 Ingrid Bertel

In ihrem Essay “Musik = Müll” untersuchen Hans Platzgumer und Didi Neidhart jene Marktstrategien, die Musikern zum Verhängnis wurden und Hörern Musik als Müll präsentieren. Ingrid Bertel hat die beiden nach ihren Beobachtungen befragt.

zum Artikel >
FOOD Thomas Strønen/Iain Ballamy: Mercurial Balm
CD-Tipp
18.12.2012 Peter Füssl

Auf „Mercurial Balm“ schließen der norwegische Drummer Thomas Strønen und der englische Saxophonist Iain Ballamby, beides auch ausgefinkelte Live-Elektroniker, nahtlos an ihr erfolgreiches, vor zwei Jahren erschienenes ECM-Debut „Quiet Inlet“ an: vielschichtige Rhythmus- und Klangteppiche, die zugleich etwas Schweres und etwas Schwebendes haben, verdichten sich zu verhalten-expressiven Soundscapes, bauen Spannung auf, die sich dann zumeist in emotionalen und dennoch klar strukturierten Saxophonausbrüchen Ballamys entladen.

zum Artikel >
Ein ungewöhnlich kreativer Adventssonntag bei der Gaudete! Hittisau
Gaudete! – ein Fest der Freude, das in Hittisau in dieser Form Premiere feierte (Fotos: Katy Bayer / Markus Faißt / Dietmar Nussbaumer)
Aktuell
17.12.2012 Thorsten Bayer

„Klang, Wort und Licht in vier Räumen“ waren am gestrigen Sonntagnachmittag in Hittisau zu erleben. Schauplätze waren das Alpsennereimuseum, die Bar des Gasthofs Krone, das ehemalige Café Reidel sowie die Holzwerkstatt von Markus Faißt. Die international erfolgreichen Visual Jockeys von Luma.Launisch setzten in der entstehenden Holzreifehalle eine beeindruckende Installation um. Besonders gelungen: das Zusammenspiel mit der Jungmusik Hibakusi und Mitgliedern des Musikvereins Hittisau-Bolgenach. Das Gaudete-Angebot kam glänzend an. Das ganze Dorf schien auf den Beinen, zusätzliche Vorführungen wurden kurzerhand eingeschoben.

zum Artikel >
Virtuos und mitreißend: Soul Department im Hotel Post Bezau
Orgeljazz der Sechzigerjahre mit Soul Department
Musik / Konzert
17.12.2012 Thorsten Bayer

Zum dritten Teil der Reihe „Adventsvierklang“ gastierten Soul Department im Hotel Post Bezau. Schlagzeuger und Produzent Alfred Vogel hatte dazu drei ebenso brillante Musiker an seiner Seite: Gitarrist Marco Figini, Posaunist René Mosele sowie an der Hammond-Orgel Philippe Kuhn. Orgeljazz der Sechzigerjahre stand auf dem abwechslungsreichen Programm, das ein musikalischer Hochgenuss war.

zum Artikel >
In Schwarzenberg konnte man am Wochenende wieder „Philharmoniker schaun“ – Privatinitiative rettete eine alte Konzerttradition im Advent
Der voll besetzte Angelika-Kaufmann-Saal in Schwarzenberg bot den idealen Rahmen für den Auftritt der „Wiener Streichersolisten“.
Musik / Konzert
16.12.2012 Fritz Jurmann

Dass man lieb gewordene Traditionen aufrechterhält, ist heute nicht einmal mehr im Bregenzerwald ein unbedingtes Muss. So bedurfte es der Privatinitiative einiger engagierter und kulturinteressierter Wälder, um ein seit 20 Jahren bestehendes jährliches Konzertprojekt beim „Schwarzenberger Advent“ mit den philharmonischen „Wiener Streichersolisten“ neu zu beleben. Die Rettungsaktion verlief so blendend wie schlussendlich das Konzert am Freitag vor etwa 600 Vorderwäldern im voll besetzten Angelika-Kauffmann-Saal.

zum Artikel >
Distlers Cembalokonzert eine Heimat gegeben – Johannes Hämmerle, das Symphonieorchester des Landeskonservatoriums und Benjamin Lack begeisterten auf ganzer Linie
Johannes Hämmerle spielte den Solopart im Cembalokonzert von Hugo Distler mit Elan und bis ins kleinste Detail ausgestaltet, ohne den Blick auf das Ganze zu verlieren.
Musik / Konzert
16.12.2012 Silvia Thurner

Jubelstürme erntete der Cembalist Johannes Hämmerle nach seiner Deutung von Hugo Distlers Cembalokonzert op. 14 im Festsaal des Landeskonservatoriums. Mit voller Kraft und Einsatzbereitschaft hat sich der hoch geschätzte Musiker mit diesem komplexen Werk befasst und es im Rahmen des Weihnachtskonzertes gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack interpretiert. Die Ernsthaftigkeit, mit der alle Beteiligten diese außergewöhnliche Komposition dargeboten haben, berührte die Zuhörenden. Auch Werkdeutungen der „Harmoniemusik“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Schuberts „Unvollendete“ faszinierten durch das hohe musikalische Niveau der Studierenden.

zum Artikel >
Mit einer Geige Hoffnung geben – das „Bochabela String Orchestra“ und der Chor des Musikgymnasiums Feldkirch ließen das Publikum an einer besonderen Begegnung teilhaben
Der gemeinsame Auftritt des "Bochabela String Orchestras" sowie dem Chor des Musikgymnasiums Feldkirch war für alle Beteiligten und die Zuhörenden ein Ereignis.
Musik / Konzert
14.12.2012 Silvia Thurner

Viele musikinteressierte Menschen in Vorarlberg haben in den vergangenen zwei Wochen das „Bochabela String Orchestra“ kennengelernt. Die Jugendlichen aus Südafrika, die auf Einladung von Klaus Christa eine Konzerttournee nach Vorarlberg und Liechtenstein, in den süddeutschen Raum sowie nach Salzburg unternommen haben, musizierten auch im Dornbirner Kulturhaus. Der große Chor des Musikgymnasiums Feldkirch unter der Leitung von Martin Lindenthal bereicherte den herzerfrischenden Auftritt des Streichorchesters, so dass sich eine energiegeladene und gute Stimmung im Saal entwickelte.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)