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Kritiken

Aktuell in den Filmclubs (29.6. - 5.7. 2012)
Bombay Diaries
Film / Kino
28.06.2012 Walter Gasperi

Im Heerbrugger Kino Madlen blickt diese Woche die Inderin Kiran Rao in „Bombay Diaries“ in drei parallel erzählten Geschichten aufs Leben in der pulsierenden indischen Metropole. Auf dem Dornbirner Marktplatz dagegen werden passend zur EM Kurzfilme gezeigt, bei denen es um Fußball geht, im Mittelpunkt aber immer die Menschen stehen.

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Out now!
Kritiken
27.06.2012 Thorsten Bayer

In der Juli/August-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Ich brauche Beat! – Das Southside Festival entwickelt sich in Richtung eines jungen deutschsprachigen Zielpublikums
Abgehen, eskalieren, abspacen, ausklinken und abzappeln – Festival ist Ausnahmezustand
Musik / Konzert
26.06.2012 Peter Ionian

Drei Tage lang spielten 96 Bands auf vier Bühnen um die Aufmerksamkeit von insgesamt 55.000 Besuchern. Diese Fülle an Programm in so kurzer Zeit bedingt Gleichzeitigkeit und machte es manchen Festivalgängern schwer, sich ihr persönliches Programm zusammenzustellen. Welche Fans das Festival zieht, welchem Gesamtkonzept es folgt und wohin es sich wohl entwickeln wird, sei hier versucht, kurz zusammengefasst zu werden.

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JBBG – Jazz Bigband Graz: Urban Folktales
CD-Tipp
26.06.2012 Peter Füssl

Es soll immer noch Leute geben, die zum Begriff „Bigband“ sofort das Wort „verstaubt“ assoziieren, aber Ignoranz ist mitunter halt auch im Musikbereich eine Volkskrankheit, denn es gab auch in den letzten Jahrzehnten innovative Großensembles, die beachtliche Produktionen am Puls der Zeit lieferten. Es sei nur an das Vienna Art Orchestra, die WDR Big Band, das Metropol Orkest, das französische Orchestre National de Jazz oder diverse skandinavische Ensembles etwa von Jon Balke, Trygve Seim oder Geir Lysne erinnert. Spätestens seit dem 2008 erschienenen Album „Electric Poetry & Lo-Fi Cookies“ treibt auch die Jazz Bigband Graz die musikalische Entwicklung der jazzorientierten Großformationen voran.

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Vom Trost eines Leidenden – Daniel Behle und Sveinung Bjelland deuteten Schuberts „Schöne Müllerin“ psychologisch aus
Daniel Behle und Sveinung Bjelland sind ein gutes Team. Ihre unterschiedlichen Temperamente ergänzen sich hervorragend. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
25.06.2012 Silvia Thurner

Mit Spannung wurde das Debüt von Daniel Behle bei der Schubertiade Schwarzenberg erwartet. Der deutsche Tenor, Posaunist und Komponist hat beste Referenzen und seine vor zwei Jahren erschienene CD „Die Schöne Müllerin“ erhielt jubelnde Kritiken. Im Angelika-Kauffmann-Saal präsentierten Daniel Behle und sein hervorragender Klavierpartner Sveinung Bjelland eine Werkdeutung, die vor allem die dem Liederzyklus innewohnenden emotionalen Spannungsfelder auslotete. Daniel Behle sang mit zahlreichen Farbnuancen und gestaltete den Gesangspart vielschichtig. Die Stimmführung war jedoch nicht durchwegs überzeugend.

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Und wenn wir alle zusammenziehen?
© Luna Filmverleih
Film / Kino
23.06.2012 Walter Gasperi

Fünf seit Jahrzehnten fest eingeschworene Freunde wollen der Abschiebung ins Altersheim entgehen, indem sie eine Wohngemeinschaft gründen, in der sie gegenseitig füreinander sorgen. Nicht ausgeblendet, aber weichgezeichnet werden in Stéphane Robelins sanfter Dramödie die Beschwerlichkeiten des Alters, Charme verleiht ihr vor allem ein exquisites Ensemble an Altstars wie Jane Fonda, Pierre Richard und Geraldine Chaplin.

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Nostalgie, Mainstream, Rock und ein wenig Elektronisches - Das Southside Festival 2012 eröffnet an verschiedenen Fronten.
Das Highlight des ersten Abends waren nicht die Ärzte, sondern Mumford and Sons
Musik / Konzert
23.06.2012 Peter Ionian

Die Tore zum Southside Festival 2012 in Neuhausen Ob Eck wurden eröffnet. Mit 120 km Entfernung ist es aus Vorarlberg schnell erreicht und wird deshalb gern besucht. Das Line-Up ist heuer etwas poppiger ausgefallen als es sich für ein richtiges Rock Festival gehören würde, wartet aber dennoch mit einigen Highlights auf. So viele Kombitickets wie heuer wurden noch nie verkauft und so wurde aufmerksam beobachtet, ob sie den zusätzlichen Besuchern organisatorisch gewachsen sind. Außerdem steht ein deutsches Festival während eines EM-Viertelfinales mit deutscher Beteiligung natürlich auch massiv im Fussballfieber.

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Energisch und dramatisch in der Aussagekraft – das Pavel Haas Quartett zog das Publikum in seinen Bann
Das Pavel Haas Quartett spielte mit viel musikalischer Gestaltungskraft. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
22.06.2012 Silvia Thurner

Die Schubertiade Schwarzenberg bietet wie kein anderes Kammermusikfestival die Möglichkeit zu Interpretationsvergleichen. Allein die Eigenarten und auch die Unterschiede der einzelnen Ensembles, die in dichter Aufeinanderfolge zu erleben sind, bieten immer wieder neue Anreize. War es am einen Tag der obertonreiche und feinsinnige Quartettklang des Belcea Quartetts, so faszinierte beim Konzert mit dem Pavel Haas Quartett die den Tönen innewohnende Kraft.

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Chernobyl Diaries
"Extreme Tour" an einen atomar verseuchten Ort. Was ein Spiel mit Realitäten verspricht, bleibt merkwürdig konzeptlos. Im Bild: Jesse McCartney, Olivia Dudley, Devin Kelley.
Film / Kino
21.06.2012 Gunnar Landsgesell

Sechs US-Touristen wollen mal kurz Katastrophe im ukrainischen Pripyat schauen. Keine gute Idee. Das gilt auch für den Film. Nach 90 Minuten haben sich zum großsprecherisch gewählten Ort Tschernobyl interessante visuelle Eindrücke, aber keine echte Idee gesellt, wovon dieser erzählen soll.

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Kleingliedrige Figurationen und voluminöse Tonsäulen – Jubel für das Belcea Quartet
Das Belcea Quartet tauchte ganz in die kompositorische Welt Beethovens ein und bot faszinierende Werkdeutungen. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
21.06.2012 Silvia Thurner

Das international renommierte Belcea Quartet hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Beethovens sechzehn Streichquartette, sowie die große Fuge innerhalb von sieben Konzerten in chronologischer Reihenfolge zur Aufführung zu bringen. Der ideale Ort und Rahmen für diesen Kraftakt ist die Schubertiade Schwarzenberg. Aus der mittleren Schaffensperiode stammen die Streichquartette op. 59/1 sowie das op. 59/2. Beide Werke deuteten die Quartettmusiker mit einer bewundernswert feinsinnigen Themen- und Motivgestaltung aus.

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