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Kritiken

Iron and Wine: Ghost On Ghost
CD-Tipp
03.05.2013 Peter Füssl

Auf seinem fünften Album hat Sam Beam aka Iron and Wine endgültig den Wechsel vom düster-trübsinnigen, folkigen, gitarreorientierten Singer-Songwriter zum musikalisch vielschichtigen und experimentierfreudigen Genregrenzen-Sprenger vollzogen.

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Die Natur, das Leben und den Tod in Lieder gefasst – ein vielschichtiges Schubertiadekonzert mit zahlreichen Mitwirkenden
Die Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher bot ein inhaltsreiches Konzert. Im "Gesang der Geister über den Wassern" wurde das Vokalensemble von Guy Speyer und Petrus Coetzee (Viola) Payam Taghadossi und Magdalena Dür (Violoncello) und Marcus Huemer (Kontrabass) unterstützt. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
02.05.2013 Silvia Thurner

Einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen musikalischen Abend erlebten die BesucherInnen im Rahmen der Schubertiade Hohenems mit Christoph Prégardien, der Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher sowie Andreas Frese am Klavier. Mit Liedern über den Frühling, die Genüsse des Lebens und die Sterblichkeit von Franz Schubert wurde ein facettenreicher und passend zusammengestellter inhaltlicher Bogen gespannt. Bewundernswert war das hohe Niveau der Werkdeutungen und erfreulich die Tatsache, dass mit den renommierten Künstlern auch Vorarlberger Musiker zusammenwirkten.

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Aktuell in den Filmclubs (3.5. - 9.5. 2013)
Paradies: Glaube
Film / Kino
02.05.2013 Walter Gasperi

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche Renate Djukićs Dokumentarfilm „Gastarbajter“, das Filmforum Bregenz bietet im Metrokino die wohl einmalige Gelegenheit Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie an einem Stück zu sehen.

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Fesselnde Musik und prickelndes Schauspiel – „Gefährliche Liebschaften“ am Vorarlberger Landestheater
Ausgezeichnete/r Sänger/in: Annette Koch und Hubert Wild
Theater
01.05.2013 Dagmar Ullmann-Bautz

Eine polarisierende Uraufführung bot das Vorarlberger Landestheater am gestrigen Dienstag mit „Gefährliche Liebschaften“, inszeniert als Musical Noir von Marcus Nigsch, Micaela von Marcard und Paul Winter. Der Briefroman von Pierre-Amboise-Francois Choderlos de Laclos, der zu seiner Zeit skandalisierte, unterm Ladentisch jedoch zu tausenden verkauft wurde, hat bis heute nichts von seiner Bedeutung als Sittenbild des zu Ende gehenden Ancien Regime, kurz vor der Französischen Revolution, verloren. Der Autor schuf einen erotischen, aber auch politischen, gesellschaftskritischen Roman, der 1988 von Stephan Frears mit einer hochkarätigen Besetzung als opulentes Kostümfest verfilmt wurde.

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Die Bühne als Marktplatz und Börse
Wer will das? - Nehmen Sie! Das Publikum wird gnadenlos beschenkt
Kleinkunst / Kabarett
01.05.2013 Anita Grüneis

„Wer will das? ... Nehmen Sie ... nehmen Sie“. Das Publikum zögert. Soll man wirklich etwas von dem Angebotenen nehmen? Und was muss man dann dafür geben? Die beiden Schauspieler Laura Kalauz und Martin Schick haben in ihrem Theaterprojekt „CMMN SNS PRJCT“ eine kluge Ausgangslage für ihr Anliegen gewählt. Es geht um das Wirtschaften – Verschenken, Verkaufen, Verleihen, Leihen bis zum Bankrott. Dabei wird das Schneeballsystem ebenso handfest erklärt wie die Gier und die Großzügigkeit, der Überfluss und die Bedürftigkeit. Das Publikum im Schaaner TAK war begeistert.

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Eine 12 Meter hohe Bienenwabenwand – Kunst-am-Bau-Projekt von Paul Renner für das Sozialzentrum Egg
Paul Renner: "Die Metapher vom Bienenstock"
Ausstellung
01.05.2013 Karlheinz Pichler

Mit der Einweihung einer 12 Meter hohen Bienenwabenwand wurde vergangenes Wochenende die erste Bauphase des mehrstufigen Kunst-am-Bau-Projektes „Die Metapher vom Bienenstock“ von Paul Renner für das Sozialzentrum Egg abgeschlossen. In der Folge sollen in der Außenanlage der Einrichtung und unter Einbezug des angrenzenden Biomasseheizwerks weitere Etappen wie etwa eine Brunnenanlage, hängende Gärten, lebende Bienenstöcke und verschiedene Gemeinschaftseinrichtungen realisiert werden.

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Für Musiker und ZuhörerInnen wenig motivierend – Das Jazzduo Röllin/Morgenthaler gastierte im Bahnhof Andelsbuch
Im Bregenzerwald fehlt wohl das Publikum für klein besetzte Jazzensembles. Zu spüren bekamen dies Urs Röllin und Robert Morgenthaler im Bahnhof Andelsbuch. Als special guest war Alfred Vogel mit von der Partie.
Musik / Konzert
29.04.2013 Silvia Thurner

Zu einem Jazzkonzert luden die beiden Schweizer Musiker Urs Röllin und Robert Morgenthaler in den Bahnhof nach Andelsbuch. Sehr spärlich kamen die BesucherInnen und wohl auch aus diesem Grund fand das Konzert in einer etwas unterkühlten Atmosphäre statt. Während Urs Röllin an der E-Gitarre bald in seine musikalische Welt hineinfand, kam Robert Morgenthaler an der Posaune erst mit der Zeit auf Touren. Gut, dass der Schlagzeuger Alfred Vogel dem Jazzduo unter die Arme griff. Er spielte spontan, reagierte unmittelbar auf rhythmische Patterns und melodische Sounds und entwickelte mit seiner Gabe für die musikalische Improvisationen doch noch ein paar anregende Momente.

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Elliott Sharp/Melvin Gibbs/Lucas Niggli: Crossing The Waters
CD-Tipp
29.04.2013 Peter Füssl

In diesem amerikanisch-schweizerischen Hochdruck-Trio vereinen sich das extravagante Blues-Feeling des Gitarristen Elliott Sharp mit den zündenden Funk-Ideen des Bassisten Melvin Gibbs und dem mitreißenden Drive des Drummers Lucas Niggli zu einer frisch improvisierten brodelnden Mischung.

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Scana Panorama – Was ein Dorf im Innersten zusammenhält
Thomas Beck und Sebastian Frommelt stemmen die Show.
Kleinkunst / Kabarett
28.04.2013 Anita Grüneis

Ist es die Sehnsucht nach Heimat? Die Suche nach Geborgenheit? Die Angst vor der Zukunft? Was auch immer – es trägt jedenfalls dazu bei, dass die Menschen in Schaan scharenweise zu „Scana Panorama“ strömen. Das Versuchsprojekt des TAK Theaters Liechtenstein und der Gemeinde Schaan ist ein voller Erfolg. Und auf dem besten Weg, Kult zu werden.

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Eine Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen – die Schubertiade Hohenems macht’s möglich
Sharon Kam und das Jerusalem Quartet weckten Bewunderung durch ihr facettenreiches, ebenso virtuoses wie mitteilsames Spiel (Foto © Schubertiade).
Musik / Konzert
28.04.2013 Silvia Thurner

Das Jerusalem Quartet ist seit nunmehr dreizehn Jahren Gast bei der Schubertiade und jeder seiner Auftritte ist ein Erlebnis erster Güte. Mit Esprit und Aussagekraft wurde Schuberts Quartettsatz (D 703) und das Streichquartett op. 18/6 von Beethoven gedeutet. Gemeinsam mit der Klarinettistin Sharon Kam spielten die Quartettmusiker im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems das berühmte Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms. Sharon Kam sang mit und auf ihrem Instrument. Mit einer bewundernswerten Leichtigkeit verschmolzen ihr charakterstarker Klarinettenton und das Streichquartett in einer intensiven Werkdeutung miteinander.

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