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Kritiken

Christian Muthspiel 4: Seaven Teares. Tribute to John Dowland
CD-Tipp
28.05.2013 Peter Füssl

Vor vier Jahren präsentierte Posaunist und Pianist Christian Muthspiel im Trio mit dem französischen Vibraphonisten Franck Tortiller und Georg Breinschmid am Kontrabass unter dem Titel „Dancing Dowland“ bereits spannende Adaptionen des meisterhaften Instrumentalzyklus „Lachrimae, or Seaven Teares“ des englischen Renaissance-Komponisten. Für sein Debut auf dem Münchner ACT-Label geht’s nun tränenreich weiter, wobei es sich – aus der Perspektive des anspruchsvollen Jazzfans – durchwegs um Freudentränen handelt.

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Frühlingsgefühle in Musik gepackt – das Flötentrio mit Claudia und Klaus Christa sowie Alexander Swete begeisterte die Zuhörenden
Claudia Christa (Flöte), Klaus Christa (Bratsche) und Alexander Swete (Gitarre) spielten im Hittisauer Frauenmuseum selten zu hörende Kammermusik.
Musik / Konzert
27.05.2013 Silvia Thurner

Claudia Christa, Klaus Christa und Alexander Swete luden zu einem Kammerkonzert ins Frauenmuseum nach Hittisau und das Haus platzte aus allen Nähten. Mit „Zauberhaften Nachtmusiken“ sowie Frühlingsgedichten wollten viele KonzertbesucherInnen an diesem kalten Samstagnachmittag zumindest musikalisch und literarisch die Seele baumeln lassen. Das Trio mit Flöte, Bratsche und Gitarre zog das Publikum vor allem mit Werken von Wenzel Matiegka und Anton Diabelli in seinen Bann. Gotthard Bilgeri war kurzfristig erkrankt, so dass der literarische Part ausfallen musste.

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Besucherrekord beim „Bregenzer Frühling“ – Saburo Teshigawara zum Finale
Der Japaner Saburo Teshigawara zählt zu den renommiertesten Tanzkünstlern der Gegenwart (© Jun Ishikawa)
Tanz
26.05.2013 Peter Füssl

7.949 BesucherInnen, nahezu 100 % Auslastung bei den vier Tanzproduktionen, 95 % beim Aktionstheater Ensemble – diese Zahlen bestätigen eindrucksvoll den hervorragenden Ruf des „Bregenzer Frühlings“ als hochkarätiges Tanzfestival mit Ausstrahlung in den gesamten Bodenseeraum. Denn 45 % der Besucher kamen heuer aus Deutschland und 5 % aus der Schweiz und aus Liechtenstein ins Bregenzer Festspielhaus. Erfreulicherweise kommen diese bemerkenswerten Zahlen nicht durch ein quotensteigerndes Schielen auf eine breite Massenwirksamkeit zustande, sondern auf einem äußerst anspruchsvollen Niveau, das auch Tanzerlebnisse wie jenes mit Saburo Teshigawara + Karas beinhaltet, das für manche Tanzbegeisterte eine besondere Herausforderung war.

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Den Unterhaltungswert der neuen Musik entdecken – das „Ensemble plus“ präsentierte neue Werke aus Vorarlberg in entspannter Atmosphäre
Das "Ensemble plus" mit Martin Schelling (Klarinette), Doren Dinglinger und Anita Martinek (Violine), Andreas Ticozzi (Viola), Jessica Kuhn (Violoncello) und Marcus Huemer (Kontrabass) spielte mit Esprit und virtuoser Spielfreude.
Musik / Konzert
26.05.2013 Silvia Thurner

Einen unterhaltsamen Abend erlebten die BesucherInnen des Konzertes „Neue Musik im Gespräch“ im Landesstudio Vorarlberg, wo unter anderem Werke von Martin Schelling, Thomas Thurnher und Michael Floredo zu hören waren. Das derzeit einzige Ensemble mit dem Fokus auf zeitgenössische Musik aus Vorarlberg ist das „Ensemble plus“ rund um den Bratschisten Andres Ticozzi. Mit einem guten Gespür für die Kernaussagen spielten die EnsemblemusikerInnen die neuen Werke. Die Eigenkompositionen für Klarinette solo interpretierte Martin Schelling selbst. Bettina Waldner-Barnay stellte im Gespräch mit den Komponisten die neuen Werke vor und trug durch ihre unkomplizierte Art wesentlich zu einer freundschafltichen und lockeren Atmosphäre bei.

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Doppelter Spaß mit Abdelkarim und Götz Frittrang beim Seelax-Festival
Abdelkarim, ein "Deutscher mit Migrationsvordergrund"
Kleinkunst / Kabarett
24.05.2013 Thorsten Bayer

Für einen sehr kurzweiligen Abend sorgten am Donnerstagabend zwei junge deutsche Kabarettisten im rappelvollen Freudenhaus am Bregenzer Platz der Wiener Symphoniker. Für beide spielte dabei das Thema Heimat eine große Rolle. Abdelkarim aus Bielefeld machte sich über seine Landsleute in Marokko und Ostwestfalen lustig. Götz Frittnang stammt aus Friedrichshafen und genoss spürbar die Rückkehr an den Bodensee.

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Out now!
Kritiken
24.05.2013 Peter Füssl

In der Juni-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

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Fast and Furious 6
Dwayne Johnson, ein Mann wie ein Fels.
Film / Kino
24.05.2013 Gunnar Landsgesell

Handlungs- bzw. dialogarm wäre die falsche Charakterisierung für diesen Film. Immerhin wurden 300 bis 400 Autos für "Fast and Furious 6" zu Schrott gefahren. Muskeln, Testosteron und beinharte Männerfreundschaften sind da fast nur mehr das schmückende Beiwerk. - Was wirklich fehlt, ist aber der Joystick. Weil Raser-Spiele zum Zuschauen, seien wir ehrlich, sind nur der halbe Spaß.

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Eine klangsinnliche und bilderreiche musikalische Sprache – Michael Floredos Werke fanden viel Zustimmung
Das Ambiente in der Altacher Kirche unterstützte die eindringliche Deutung des Werkes "Padre nuestro" von Michael Floredo mit dem "ensemble plus" unter der Leitung von Thomas Gertner.
Musik / Konzert
23.05.2013 Silvia Thurner

Einen großen Erfolg feierte der Komponist Michael Floredo im Rahmen der Altacher Orgelsoiree VI. Das "ensemble plus" unter der Leitung von Thomas Gertner spielte unter anderem das Werk „Padre nuestro“, das durch seinen beschwörenden musikalischen Charakter beim Publikum viel Anklang gefunden hat. Im Gespräch mit Jürgen Natter sprach der Komponist über seine kompositorischen Ausgangsüberlegungen. Darüber hinaus gab er zu bedenken, dass das Musizieren viel zu oft mit der Wiedergabe von bereits Notiertem in Verbindung gebracht wird, anstatt das kreative Tun des Musikerfindens zu pflegen.

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Wegmarken einer großen Komponistenkarriere – Georg Friedrich Haas in Schwetzingen, Hamburg, London und New York
Die neueste Oper "Thomas" von Georg Friedrich Haas wird im Rahmen der Schwetzinger Festspiele 2013 uraufgeführt (© Wolfgang Runkel)
Musik / Konzert
23.05.2013 Silvia Thurner

Der Komponist Georg Friedrich Haas ist auf dem besten Weg zu einer Weltkarriere. Aktuell steht er mit der Uraufführung seiner neuesten Oper „Thomas“ im Mittelpunkt der Schwetzinger Festspiele. Ergänzend dazu wird sein kompositorisches Schaffen in Porträtkonzerten dargestellt. Im Herbst ist dem Komponisten ein Schwerpunkt in Hamburg gewidmet, wo unter anderem das Werk „Limited Approximations“ für sechs im Zwölfteltonabstand gestimmte Klaviere und Orchester. Die Uraufführung im Jahr 2010 war „nicht nur eine Sensation, sondern eine jener halben Stunden, in denen Musikgeschichte geschrieben wurde“ berichtete die „Zeit“. Georg Friedrich Haas ist in Vorarlberg aufgewachsen. Zu Beginn seines künstlerischen Schaffens erhielt er von Gerold Amann wesentliche Impulse. Einer der ersten Kompositionsaufträge erhielt er von Hans-Peter Frick, erster Leiter der gegründeten „Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik“. Der Intendant der Bregenzer Festspiele, Alfred Wopmann, erkannte das Potential des Komponisten. Vor allem die beiden Opern „Nacht“ und „Die schöne Wunde“ ermöglichten Georg Friedrich Haas den Start seiner internationalen Karriere. Den vorläufigen Höhepunkt stellt die Berufung an die Columbia Universität in New York ab September 2013 dar. Im kommenden Jahr präsentieren die Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle ein neues Orchesterwerk und für 2015 ist eine neue Oper in der Londoner Covent Garden Opera angekündigt.

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Aktuell in den Filmclubs (24.5. - 30.5. 2013)
To Be or Not to Be
Film / Kino
23.05.2013 Walter Gasperi

Das Filmforum Bregenz feiert diese Woche mit einem Festabend und Ernst Lubitschs „To Be or Not to Be“ sein 20-jähriges Bestehen. Das TaSKino Feldkirch vermittelt dagegen mit Nadav Lapids „Policeman - Ha-Shoter“ einen Eindruck von den gesellschaftlichen Spannungen in Israel.

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