Musik / Konzert
- Dem Neuen mit Interesse und Zustimmung begegnet - Das Ensemble Lux spielte zwei Klassiker und zwei Uraufführungen meisterhaft
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Musik / Konzert
18.08.2010 Silvia ThurnerGemäß dem Festivalmotto „In der Fremde“ gingen die Konzerte im Rahmen des KAZ-Programmes bei den Bregenzer Festspielen mit einem intensiven Streichquartettabend zu Ende. Das Wiener Ensemble Lux interpretierte Werke von Sofia Gubaidulina und György Ligeti sowie zwei Uraufführungen von Amr Okba und Uday Krishnakumar. Die vielen ZuhörerInnen im Seestudio folgten den Aufführungen mit großer Aufmerksamkeit. Bewundernswert hielten die StreichquartettmusikerInnen die Konzentration während der gesamten Darbietungen.
zum Artikel > - Spannende Musik und ein guter Solist, jedoch eine mutlose Programmgestaltung - Die Matinee des Symphonieorchesters Vorarlberg bei den Bregenzer Festspielen
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Musik / Konzert
15.08.2010 Silvia ThurnerBei der traditionellen Matinee des Symphonieorchesters Vorarlberg wurden gleich zwei Orchesterwerke des "Composers in Residence" Mieczyslaw Weinberg präsentiert. Jürgen Ellensohn hinterließ mit seiner Deutung des Weinberg-Trompetenkonzertes einen positiven, wenngleich nicht begeisternden Eindruck. Teile aus Smetanas berühmtem Zyklus „Mein Vaterland“ brachten zwar das SOV zum Strahlen, insgesamt wirkte dieses Werk in Verbindung mit Weinbergs Kompositionen jedoch altbacken.
zum Artikel > - Familienkonzert mit Pfeil und Bogen bot Wissenswertes, verwendete jedoch zu viel elektronischen Aufputz
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15.08.2010 Silvia ThurnerGarth Knox ist ein äußerst vielseitiger Musiker, hierzulande kennt ihn das interessierte Publikum als Gast bei den „Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik“. Dass er auch einen Sinn für experimentierfreudige Kinderprogramme hat, war im Rahmen von „Cross culture“ bei den Bregenzer Festspielen zu erleben. Unter dem Motto „saiten!“ erzählte Garth Knox von der Entstehung der Saiteninstrumente und stellte Streichinstrumente aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturkreisen vor. Leider kam dabei die Geschichte zugunsten der Wissensvermittlung zu kurz, so dass ein zwiespältiger Eindruck übrig blieb.
zum Artikel > - Inspiriert von anderen Künsten und der Umwelt - Der „Wiener Concert-Verein“ stellte Johannes Maria Stauds Kammermusik vor
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12.08.2010 Silvia ThurnerJohannes Maria Staud ist einer der renommiertesten Komponisten Österreichs. In wenigen Tagen wird er 36 Jahre alt. Im Rahmen der „Kunst aus der Zeit“-Schiene der Bregenzer Festspiele widmete ihm der engagiert musizierende „Wiener Concert-Verein“ ein Porträtkonzert, das kammermusikalische Werke des sympathischen Komponisten präsentierte. Fünf Werke umschrieben die kompositorische Welt von Johannes Maria Staud farbenreich und mit einem dichten Erzählfluss. Allerdings zeigte sich in der Dichte der Werkschau, welches Vokabular der Komponist am liebsten verwendet und so war der Konzertabend nicht vor unfreiwilligen Wiederholungen gefeit.
zum Artikel > - Die Komponistin Judith Weir als Werbebotschafterin für ihre Opernaufführung bei den Bregenzer Festspielen 2011
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10.08.2010 Fritz JurmannDas muss einem findigen Festspiel-Intendanten erst einmal einfallen: Nach zwei intensiven Begegnungen mit dem bewegenden und schillernd instrumentierten symphonischen Werk des heurigen Säulenheiligen Mieczyslaw Weinberg schickte er die britische Komponistin Judith Weir, die 2011 hier mit ihrer Opernuraufführung „Achterbahn“ eine wichtige Rolle spielen soll, als Werbebotschafterin ins Rennen. Er ließ sie gleich ein ganzes Konzertprogramm als Appetizer auf das nächstjährige Festival kuratieren, das dritte Orchesterkonzert der Wiener Symphoniker Montagabend im erneut ausverkauften Festspielhaus.
zum Artikel > - Kammermusikalische Häppchen bei der Matinee - „Musik und Poesie“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele war eine Geduldsprobe
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08.08.2010 Silvia ThurnerUm auch der Kammermusik von Miecszyslaw Weinberg einen Raum zu geben, spielen die MusikerInnen der Wiener Symphoniker im Rahmen der Reihe „Musik und Poesie“ im Bregenzer Seestudio klein besetzte Werke. Beim zweiten Konzert mit Gedichten und Texten von Joseph Brodsky erklangen Weinbergs Streichtrio, op. 48 sowie die zweite Sonate op, 63 für Cello und Klavier. Die nur teilweise überzeugenden Werke wurden gut interpretiert. Ralph Dutli rezitierte die Brodsky-Texte mit Empathie. Doch die widersinnige Zergliederung der Werke und die dazwischen gelagerten Texte störten den musikalischen Fluss enorm.
zum Artikel > - „Jacob’s Room“ - Dichte Komposition, hervorragende Solisten und Musiker, außergewöhnliche Regie und doch keine hundertprozentige Zustimmung
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08.08.2010 Silvia ThurnerIm Mittelpunkt der diesjährigen „Kunst aus der Zeit“-Schiene bei den Bregenzer Festspielen steht der amerikanische Komponist Morton Subotnick und sein Werk „Jacob’s Room“. Die Aufführung des Musiktheaters auf der Werkstattbühne beeindruckte insgesamt vor allem durch die künstlerische Umsetzung und die ausgezeichneten Gesangssolisten. Die kompositorische Anlage und der Einsatz der Elektronik gelangen dem Komponisten gut, so dass die Traumatisierung des Protagonisten eindringlich erlebbar wurde. Allerdings hatte das Werk Längen und wirkte teilweise zu sehr um eine Botschaft bemüht.
zum Artikel > - Die Faszination eines Pioniergeistes - Morton Subotnick gewährte Einblicke in seine künstlerische Denkwelt der vergangenen fünfzig Jahre
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07.08.2010 Silvia ThurnerBei einem Vortragskonzert im Club der Werkstattbühne hatten Interessierte die Möglichkeit, den amerikanischen Komponisten Morton Subotnick und seine kompositorische Denkwelt kennen zu lernen. Er steht mit seiner Kammeroper „Jacob’s Room“ inhaltlich im Zentrum des diesjährigen KAZ-Programmes. Auf sympathische und unterhaltsame Weise erläuterte der Komponist seinen Weg zur elektronischen Musik. Dabei kamen sein Pioniergeist und seine kompositorische Energie, mit der er sich die Elektronik zunutze machte, gut zum Ausdruck. Das Werk „Silver Apples of the Moon“ machte Subotnick Anfang der 60er Jahre berühmt. Nun gab es eine bemerkenswerte Aufführung zusammen mit dem Berliner Videokünstler Lillevan.
zum Artikel > - In Trance mit „Kunst aus der Zeit“ - Musikalische Einblicke in eine vergangen geglaubte Zeit im Seestudio
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05.08.2010 Silvia ThurnerZum Konzert des „österreichischen ensembles für neue musik“ bei den Bregenzer Festspielen wurden die BesucherInnen in ein ungewöhnliches Ambiente geführt. Am Boden, mit dicken Polstern gewappnet, und auf einladenden Teppichen sitzend, wurde zur Musik von John Adams und Fausto Romitelli geladen. Das Publikum nahm die Einladung an und fühlte sich teilweise zurückversetzt in eine längst vergessene Zeit der Hippiekultur und Flower-Power-Bewegung.
zum Artikel > - Wunsch nach mehr - Auch der zweite Konzertabend mit MusicAeterna und Teodor Currentzis wurde stürmisch gefeiert
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03.08.2010 Silvia ThurnerDas zweite Konzert mit dem Kammerorchester MusicAeterna, das im Rahmen der diesjährigen Bregenzer Festspiele für Gesprächsstoff sorgte, fand im Festspielhaus statt. Auf dem Programm stand das letzte vollendete Werk von Mieczyslaw Weinberg, eine Rhapsodie über Moldawische Themen sowie Beethovens „Fünfte“. Die Weinberg-Kompositionen boten weitere Einblicke in sein vielschichtiges Schaffen. Beethoven wurde vom bereits bejubelten Dirigenten Teodor Currentzis entschlackt und wieder bemerkenswert individuell gedeutet.
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