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Musik / Konzert

Barockmusik kann süchtig machen: Bei „Concerto Stella Matutina“ wurde auch ein Sonderkonzert zum bejubelten Erfolg
Räumlich und akustisch findet „Concerto Stella Matutina“ in der Götzner Kulturbühne AmBach ideale Voraussetzungen für seine regelmäßigen Barockkonzerte.
Musik / Konzert
17.05.2013 Fritz Jurmann

Da ist Bernhard Lampert, dem ungemein rührigen Gründer und Organisator des Vorarlberger Barockorchesters „Concerto Stella Matutina“, ein toller Coup gelungen. Er konnte den weitum anerkannten Barockexperten und Ö1-Moderator Bernhard Trebuch aus Wien von den außerordentlichen Qualitäten seines Ensembles überzeugen. Die Folgen: „CSM“ werden am Pfingstwochenende zu den von Trebuch kuratierten Internationalen Barocktagen im Stift Melk eingeladen, Mitschnitte ihrer Konzerte sind in nächster Zeit nicht mehr nur im Lokalprogramm von Radio Vorarlberg, sondern gleich zwei Mal auch im nationalen Kulturprogramm Österreich 1 zu hören (Hinweise am Ende dieses Beitrages).

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Klangschwelgerische musikalische Fassaden – Die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz bot musikalische Unterhaltung, drang jedoch nicht zum Wesenskern der Werke vor
In großer Besetzung musizierte die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz unter der Leitung von Valentin Reymond große Werke der Weltliteratur.
Musik / Konzert
17.05.2013 Silvia Thurner

Das vorletzte Abonnementkonzert der Reihe „DornbirnKlassik“ ermöglichte eine Begegnung mit dem außergewöhnlichen Pianisten Antoine Françoise, der Ravels Klavierkonzert in G-Dur in einem farbenreichen Spiel humorvoll und virtuos interpretierte. Enthusiastisch musizierte die Artur Rubinstein-Philharmonie Lodz Smetanas „Moldau“ und die 6. Sinfonie von Peter I. Tschaikowsky und betonte in ihren Werkdeutungen viel mehr die große Linie als die detailreichen Facetten und Inhalte der Kompositionen.

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Personelle Weichenstellungen schaffen neue Perspektiven – Thomas Heißbauer ist neuer Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg
Thomas Heißbauer übernimmt eine für die Vorarlberger Musikszene bedeutende Stelle.
Musik / Konzert
16.05.2013 Silvia Thurner

Nachdem sich Anfang des Jahres die Wege von Michael Löbl und dem Symphonieorchester Vorarlberg getrennt haben, wurde die Stelle des Geschäftsführers umgehend ausgeschrieben. Aus vierundvierzig Bewerbungen erhielt der Salzburger Kulturmanager und ehemaliger Profimusiker Thomas Heißbauer den Zuschlag und wurde als neuer Mann in dieser für die Musikszene des Landes bedeutenden Stelle vorgestellt. Derzeit ist der 45-Jährige beim Mozarteumorchester in Salzbug für die Orchesterdisposition und im Projektmanagement für kulturelle Bildung tätig. Ab September 2013 wird er für die Geschicke des Symphonieorchesters Vorarlberg (Mit)Verantwortung tragen. Im Interview mit Silvia Thurner erzählt Thomas Heißbauer von seinen Plänen, erinnert sich an MusikerInnen des SOVs, erwähnt die Musikvermittlung als sein Herzensanliegen und gibt Einblicke in die zukünftigen Vorhaben des Symphonieorchesters.

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Mozart, Meditation und „the favorite cow“
Virtuosität und Spaß auf der Bühne - das ist das Rezept von Igudesman & Joo
Musik / Konzert
14.05.2013 Anita Grüneis

Sie sind einfach gut. Sehr gut. Exzellent. Superb. Aber alle Adjektive können nur umschreiben, was Igudesman & Joo im Konzertsaal bieten. Ihr stupendes Können am Piano und an der Violine bescherte dem Publikum im Schaaner SAL ein Konzert der Extraklasse. Ihr Humor begeisterte das Publikum.

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„Barpianist“ müht sich um Chopin – Wechselbad der Gefühle für die Besucher eines Klavierabends der Chopin-Gesellschaft Vorarlberg
Der Pole Marek Tomaszewski spielte in Feldkirch als Gast der Chopingesellschaft eine abenteuerliche Chopin-Mischkulanz und einen respektablen „Sacre“ von Strawinsky. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
12.05.2013 Fritz Jurmann

Da hat aber die Chopin-Gesellschaft Vorarlberg ihrem „genius loci“ einen ordentlichen Bärendienst erwiesen. Und die spärlichen Zuhörer ihres Klavierabends am Freitag im Feldkircher Pförtnerhaus zudem in ein Wechselbad der Gefühle gesteckt. Mit dem Polen Marek Tomaszewski wurde ein Pianist engagiert, der vieles spielen kann – nur nicht Chopin. Bei seinem Versuch, das auf Wunsch des Veranstalters trotzdem zu tun, kam er über das Niveau eines mittelmäßig begabten Barpianisten nicht hinaus.

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Mehr Werke von Vorarlberger Komponisten beim SOV in der Saison 2013/14 – Musiker spielen auch zu kleineren Gagen auf Topniveau
Sie lenken die Geschicke des SOV, v.l.n.r. Orchestervertreter Allen Smith, Präsident Eduard Konzett, Geschäftsführer Michael Löbl, Chefdirigent Gérard Korsten.
Musik / Konzert
06.05.2013 Fritz Jurmann

Das findet man sonst kaum im Kulturbetrieb: ein Orchester, dessen Musiker auch mit unterdurchschnittlichen Gagen Leistungen erbringen, die inzwischen auf internationalem Niveau liegen. Bei der Programmpräsentation des Symphonieorchesters Vorarlberg für die Saison 2013/2014 am Montagvormittag im Bregenzer Festspielhaus bestätigte Chefdirigent Gérard Korsten diese Tatsache: „Die Entwicklung der Orchesterqualität ist großartig!“ Er selbst hat in den vergangenen Jahren am Pult freilich wesentlich zu dieser ständig steigenden künstlerischen Entwicklung beigetragen, wie das auch der seit zwölf Jahren amtierende Präsident des Orchesters, Eduard Konzett, vor der versammelten Journalistenrunde anerkennend festhielt.

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Jugendliche Leichtigkeit – Der Pianist Aaron Pilsan begeisterte aufs Neue und das Symphonieorchester Vorarlberg bot gute Unterhaltung mit Altem und Modernem
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten präsentierte ein vielseitiges Konzertprogramm und beeindruckte durch seine erfrischende Spielart.
Musik / Konzert
03.05.2013 Silvia Thurner

Viel geboten wurde beim fünften Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg im Landeskonservatorium in Feldkirch. Im Mittelpunkt stand der in letzter Zeit sehr engagierte und aufstrebende Pianist Aaron Pilsan mit der Interpretation des ersten Klavierkonzertes von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Darüber hinaus waren die „Three Movements“ des in Wien lebenden Komponisten Johannes Berauer zu hören. Flankiert wurden diese beiden Werke von einem frühen Bläserwerk von Richard Strauss sowie Mendelssohn-Bartholdys vierter Symphonie.

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Die Natur, das Leben und den Tod in Lieder gefasst – ein vielschichtiges Schubertiadekonzert mit zahlreichen Mitwirkenden
Die Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher bot ein inhaltsreiches Konzert. Im "Gesang der Geister über den Wassern" wurde das Vokalensemble von Guy Speyer und Petrus Coetzee (Viola) Payam Taghadossi und Magdalena Dür (Violoncello) und Marcus Huemer (Kontrabass) unterstützt. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
02.05.2013 Silvia Thurner

Einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen musikalischen Abend erlebten die BesucherInnen im Rahmen der Schubertiade Hohenems mit Christoph Prégardien, der Camerata Musica Limburg unter der Leitung von Jan Schumacher sowie Andreas Frese am Klavier. Mit Liedern über den Frühling, die Genüsse des Lebens und die Sterblichkeit von Franz Schubert wurde ein facettenreicher und passend zusammengestellter inhaltlicher Bogen gespannt. Bewundernswert war das hohe Niveau der Werkdeutungen und erfreulich die Tatsache, dass mit den renommierten Künstlern auch Vorarlberger Musiker zusammenwirkten.

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Für Musiker und ZuhörerInnen wenig motivierend – Das Jazzduo Röllin/Morgenthaler gastierte im Bahnhof Andelsbuch
Im Bregenzerwald fehlt wohl das Publikum für klein besetzte Jazzensembles. Zu spüren bekamen dies Urs Röllin und Robert Morgenthaler im Bahnhof Andelsbuch. Als special guest war Alfred Vogel mit von der Partie.
Musik / Konzert
29.04.2013 Silvia Thurner

Zu einem Jazzkonzert luden die beiden Schweizer Musiker Urs Röllin und Robert Morgenthaler in den Bahnhof nach Andelsbuch. Sehr spärlich kamen die BesucherInnen und wohl auch aus diesem Grund fand das Konzert in einer etwas unterkühlten Atmosphäre statt. Während Urs Röllin an der E-Gitarre bald in seine musikalische Welt hineinfand, kam Robert Morgenthaler an der Posaune erst mit der Zeit auf Touren. Gut, dass der Schlagzeuger Alfred Vogel dem Jazzduo unter die Arme griff. Er spielte spontan, reagierte unmittelbar auf rhythmische Patterns und melodische Sounds und entwickelte mit seiner Gabe für die musikalische Improvisationen doch noch ein paar anregende Momente.

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Eine Begegnung mit außergewöhnlichen Menschen – die Schubertiade Hohenems macht’s möglich
Sharon Kam und das Jerusalem Quartet weckten Bewunderung durch ihr facettenreiches, ebenso virtuoses wie mitteilsames Spiel (Foto © Schubertiade).
Musik / Konzert
28.04.2013 Silvia Thurner

Das Jerusalem Quartet ist seit nunmehr dreizehn Jahren Gast bei der Schubertiade und jeder seiner Auftritte ist ein Erlebnis erster Güte. Mit Esprit und Aussagekraft wurde Schuberts Quartettsatz (D 703) und das Streichquartett op. 18/6 von Beethoven gedeutet. Gemeinsam mit der Klarinettistin Sharon Kam spielten die Quartettmusiker im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems das berühmte Klarinettenquintett op. 115 von Johannes Brahms. Sharon Kam sang mit und auf ihrem Instrument. Mit einer bewundernswerten Leichtigkeit verschmolzen ihr charakterstarker Klarinettenton und das Streichquartett in einer intensiven Werkdeutung miteinander.

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