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Musik / Konzert

„Wachablöse“ beim Verein „protalentum“: Auf den Cellisten Payam Taghadossi folgt die Geigerin Martina Miedl
Alexander Boeschoten (Klavier), Romaine Bollinger (Violine) und Payam Taghadossi am Violoncello bilden seit Jahren das junge Trio Gagliano
Musik / Konzert
31.01.2012 Fritz Jurmann

Das Ende und ein neuer Anfang liegen im Leben oft eng beisammen. Jetzt auch beim Verein „protalentum“, der sich seit vier Jahren höchst verdienstvoll um die Förderung hochbegabter Nachwuchsmusiker aus Vorarlberg kümmert. Finanziell und auch ideell, indem für die jungen Talente entsprechende Auftrittsmöglichkeiten geschaffen werden. Eine solche Gelegenheit gab es am Sonntag als Matinee im Theater KOSMOS in Bregenz mit einer Art „Wachablöse“.

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Chorakademie Vorarlberg unter Markus Landerer in der Höchstliga: Mit Dvoráks Requiem wurden neue Maßstäbe gesetzt
Die Kapelle im Landeskonservatorium bot auch diesmal einen akustisch wie optisch überaus stimmigen Rahmen für die Aufführung
Musik / Konzert
30.01.2012 Fritz Jurmann

Nach fünf Jahren ist es bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Chorakademie Vorarlberg unter ihrem Leiter Markus Landerer in den ersten Wochen des Jahres jeweils mit einer neuen Produktion präsentiert. Auch diesmal gab es am vergangenen Wochenende drei Konzerte in der Region, in Altstätten/CH, Feldkirch und Bludenz, die durchwegs auf großes Publikumsinteresse gestoßen sind. Zumeist hat man in der Programmwahl bisher auf eher Populäres aus Barock und Romantik gesetzt, nun wagte man sich mit der Vorarlberger Erstaufführung von Antonin Dvoráks Requiem in relatives Neuland vor.

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Von der Verbindung des Fremden mit dem Nahen - Das Trio „Tirtha“ im Spielboden
Stimmig illuminiert: "tirtha"
Musik / Konzert
28.01.2012 Thomas Kuschny

Die Bedeutung des Namens „Tirtha“ möge man, so Interesse vorhanden, doch in der allgegenwärtigen Internet-Enzyklopädie nachschlagen, rät uns Vijay Iyer, Pianist und bekanntestes Mitglied eben jener Formation. Dort steht (stark verkürzt): „Tirtha“ heißt eigentlich „Furt“, bezieht sich aber auch auf einen Übergang zum Transzendenten. Der Name passt auf jeden Fall auch, wenn damit eine Verbindung vom Jazz mit indischer Musik gemeint ist.

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Schottische Sirenen aus San Francisco – Haight-Ashbury im Conrad Sohm
Mit sparsamem, aber effektivem Spiel beeindruckte Jen (Drums/Percussion). Fotos: Beate Rhomberg
Musik / Konzert
27.01.2012 Thorsten Bayer

Am Donnerstagabend lebte die Hippie-Ära in Dornbirn wieder auf. Zu verdanken war das der schottischen Band Haight-Ashbury, die mit psychedelischem Folk, Instrumenten wie Sitar und Tamburin sowie einer elfengleichen Sängerin die Zuhörer in ihren Bann zog. Dass die drei vor vierzig, fünfzig Jahren wunderbar in den alternativen Stadtteil von San Francisco gepasst hätten, der ihnen heute als Namensgeber dient, machte der Auftritt im Conrad Sohn deutlich. Sowohl die Songs ihres Debütalbums als auch des Ende Februar erscheinenden Nachfolgers „The Ashburys“ nahmen das – leider etwas spärlich erschienene – Publikum gefangen.

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Brahms und Bruckner – ein beeindruckendes Meisterkonzert mit den Wiener Symphonikern und dem herausragenden Pianisten Lars Vogt
Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Marc Albrecht beeindruckten im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte mit einer durchdachten Werkauswahl und guten Interpretationen
Musik / Konzert
22.01.2012 Silvia Thurner

Die Wiener Symphoniker unter der Leitung von Marc Albrecht widmeten sich im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte einem berühmten Gegensatzpaar. Werke der beiden Komponisten Johannes Brahms und Anton Bruckner wurden mit viel Liebe zum Detail und mit Bedacht auf die großen Bögen geformt. Im Mittelpunkt stand der Solist Lars Vogt, der Brahms’ erstes Klavierkonzert packend und vielgestaltig musizierte. Seine Anschlagskultur in den leisen Passagen versetzte die ZuhörerInnen in Staunen und sorgte für Begeisterung.

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Inspiriert, humorvoll und doppelbödig – Musik von „Quadat:sch“ in der Bludenzer Remise
„Quadrat:sch" – das sind Christof Dienz, Alexandra Dienz, Gunter Schneider und Barbara Romen. Sie machen „Stubenmusic" auf ihre Weise.
Musik / Konzert
15.01.2012 Silvia Thurner

„Quadrat:sch“ ist in mehrerlei Hinsicht ein besonderes Ensemble. In klassischer Stubenmusikbesetzung mit Hackbrett, Zither, Gitarre und Kontrabass gestalten die beiden Ehepaare Barbara Romen und Gunter Schneider sowie Alexandra und Christof Dienz ihre Musik auf ganz individuelle und unverwechselbare Weise. Darüber hinaus sind die beiden Männer als Komponisten bekannt und erfolgreich. Gunter Schneider stammt aus Bludenz und wer sich an die Band „Die Knödel“ erinnerte, hatte das Vergnügen, mit Alexandra und Christof Dienz alte Bekannte zu treffen. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen an das Konzert in der „Remise“. Geboten wurde eine höchst bemerkenswerte Musik und zu hören waren souveräne MusikerInnen. Weil das Ensemble jedoch noch keine allzu lange Spieltradition miteinander verbindet, fehlte vor allem im zweiten Set etwas die Abwechslung.

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Mit Halali und puristischem Rock debütierten Reh am Spielboden
Reh sind (v.l.n.r.) Bernhard Belej, Thomas Schedler, Christoph Hofer und Bernd Hepberger
Musik / Konzert
14.01.2012 Thorsten Bayer

Der Andrang war schon früh sehr groß, die Spielbodenkantine lange vor dem Beginn des Konzerts voll. Viele waren gespannt, Reh, das neue Projekt von Bernd Hepberger (Gitarre/Gesang) und Bassist Bernhard Belej, erstmals live zu erleben. Anders als bei ihrer vorherigen Band Monofuse sind nun deutsche Texte angesagt, die rockige Grundausrichtung ist hingegen unverändert. Das Publikum war überzeugt und spendete reichlich Applaus. Ein erstes Album der Vorarlberger soll noch in diesem Jahr erscheinen.

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Das „Phantom der Oper“ ohne einen Ton von Webber: So wird ein erfolgreiches Musical amputiert!
Der große Saal der Pariser Oper ist Hauptschauplatz des Geschehens (alle Fotos: © Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
14.01.2012 Fritz Jurmann

Das „Phantom der Oper“ ohne einen Ton jener Musik von Andrew Lloyd Webber zu erleben, die dieses Musical seit 1986 weltberühmt gemacht hat – das ist schwer vorstellbar. Ein vollbesetztes Bregenzer Festspielhaus, das bei dieser als „Neuinszenierung“ deklarierten Produktion eines deutschen Tourneetheaters bei Eintrittspreisen zwischen 41 und 71 Euro selbstverständlich die originale Musik erwartet hatte, verlieh am Donnerstag seiner Enttäuschung und Ratlosigkeit darüber durch Applausverweigerung bis zum Finale Ausdruck.

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Eine Wanderung durch die Nacht in den Morgen – das Jazzorchester Vorarlberg und der Kammerchor „Vocale Neuburg“ gestalteten ein höchst bemerkenswertes Gemeinschaftskonzert
Das Jazzorchester Vorarlberg und der Kammerchor „Vocale Neuburg" überzeugten in der Pfarrkirche St. Christoph in Dornbirn mit Johannes Berauers „Carpe Noctem" (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
09.01.2012 Silvia Thurner

Das Jazzorchester Vorarlberg und der Kammerchor „Vocale Neuburg“ haben schon öfters bewiesen, dass sie für außergewöhnliche Projekte zu begeistern sind. Vor zwei Jahren haben sie das Werk „Carpe Noctem“ des oberösterreichischen Komponisten Johannes Berauer zur Uraufführung gebracht. Weil das inszenierte Konzert damals hervorragend aufgenommen worden ist, wurde die Komposition nun erneut interpretiert. Auch die Aufführung in der Pfarrkirche St. Christoph in Dornbirn fand viel Zustimmung.

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Wilder Stilmix und rohe Energie – John Peel Club und Burning Rosettas am Spielboden
Burning Rosettas eröffneten stilecht den Abend (Bilder: Michael Fritz/Spielboden)
Musik / Konzert
05.01.2012 Thorsten Bayer

Der Abschluss der Gratis-Neujahrskonzerte am Spielboden Dornbirn hatte es in sich: Der John Peel Club sorgte für ausgelassene Stimmung in der sehr gut gefüllten Kantine. Coverversionen von klassischen Punk-Songs standen bei ihnen auf dem Programm. Dabei wurden Künstler wie die Ramones oder Iggy Pop zitiert, sehr zur Freude des Publikums. Der Anfang des Abends war hingegen den deutlich schrägeren Tönen der Burning Rosettas vorbehalten.

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