Tanz
- Breakdance trifft auf taiwanesische Tanzkunst - stehende Ovationen für Mourad Merzoukis Compagnie Käfig und „Yo Gee Ti“ beim „Bregenzer Frühling“
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Tanz
27.04.2013 Peter FüsslDer vierzigjährige Franzose mit algerischen Wurzeln Mourad Merzouki hat eine außergewöhnliche und steile Karriere hinter sich: vom Kinderzirkusartist, über den jugendlichen Breakdancer und Leiter einer Hip-Hop-Schule in Lyon, bis zum international gefeierten Choreographen, Compagnie-Chef und künstlerischen Leiter des Centre Chorégraphique National de Créteil et du Val-de-Marne (CCN) in Paris – und letztes Jahr wurde er sogar zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Nun konnten auch die zahlreichen Tanzinteressierten aus der gesamten Bodenseeregion im Rahmen des „Bregenzer Frühlings“ im ausverkauften Festspielhaus in die Merzouki-Begeisterungswelle eintauchen.
zum Artikel > - Mit „FANS“ Fan des Zeitgenössischen Tanzes werden
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Tanz
30.01.2013 Anita GrüneisDa hat die Vorarlberger Companie „Bewegungsmelder“ etwas Schönes angerichtet! Ihr Streifzug durch die Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts wurde zu einer Einladung, sich mit Tanz im Allgemeinen und mit dem zeitgenössischen Tanz im Besonderen zu beschäftigen. Das alles auf eine äußerst humorvolle, informative und kurzweilige Art. Kurzkommentar einer tanzunkundigen TAK-Besucherin: „Ein toller Abend“.
zum Artikel > - Faszinierend und verstörend zugleich – Chris Haring/Liquid Loft und Michel Blazy entführen beim tanz ist Festival in einen (alb)traumhaften „Zaubergarten“
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Tanz
08.06.2012 Peter FüsslChris Haring/Liquid Loft steuern seit Jahren grandiose Produktionen zu Günter Marinellis tanz ist Festival am Dornbirner Spielboden bei, die auch international auf große Begeisterung stoßen. Heuer steigern sie sich nochmals und sprengen gemeinsam mit dem französischen Objektkünstler Michel Blazy sowohl räumlich als auch inhaltlich alle bislang gewohnten Dimensionen. Wer den intelligenten Mainstream beim „Bregenzer Frühling“ genossen hat, sollte sich zur Vervollständigung seines Wissensstandes unbedingt dieses gleichermaßen spannende wie radikale Experimentierfeld des zeitgenössischen Tanzes ansehen.
zum Artikel > - Hightech-Tanz - Wayne McGregor/Random Dance beim „Bregenzer Frühling“
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Tanz
07.05.2012 Peter FüsslZum Auftakt beleuchten vier FackelträgerInnen einen fast schon traditionell anmutenden Pas de deux, wobei die Bewegungen zunehmend aus den gewohnten Mustern ausbrechen und schon angedeutet wird, was da in der nächsten Stunde alles auf die in Massen erschienenen „Bregenzer Frühling“-Fans zukommen wird. Denn Wayne McGregor und Random Dance wollen mit der vor eineinhalb Jahren uraufgeführten Produktion „FAR“ – nach Roy Porters Buch „Flesh in the Age of Reason“ – Licht in die Zusammenhänge der vermeintlichen Gegensatzpaare Körper und Geist, Kunst und Wissenschaft bringen.
zum Artikel > - Zauberhaftes Tanzduo - Maria Pagés & Sidi Larbi Cherkaoui begeisterten beim Bregenzer Frühling
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Tanz
15.04.2012 Peter FüsslMaría Pagés ist eine der prominentesten Erscheinungen im Flamenco-Business, Sidi Larbi Cherkaoui ging aus dem Stall von Les Ballets C. de la B. hervor und zählt mit seinen unterschiedlichste Kulturen, Religionen und Kunststile vereinenden Produktionen zu den interessantesten Choreographen der Gegenwart. Das ungleiche Paar demonstrierte bei der Österreichpremiere von „Dunas“ eindrucksvoll, dass sich die gekonnte Kombination von Gegensätzlichem durchaus befruchtend aufeinander auswirken und zu grandiosen Ergebnissen führen kann.
zum Artikel > - Perfekt getanzte Bilder zu Liebe, Leben und Vergänglichkeit – Das Nederlands Dans Theater 1 sorgte für einen fulminanten Auftakt beim „Bregenzer Frühling“
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Tanz
31.03.2012 Peter FüsslDass das bereits 1959 gegründete Nederlands Dans Theater 1 nichts an kreativem Schwung und Experimentierfreude verloren hat und zurecht zu den Top-Compagnien des zeitgenössischen Tanzes gezählt wird, stellte die Den Haager Truppe im bis auf den letzten Platz ausverkauften Bregenzer Festspielhaus wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis. Das ist nicht zuletzt dem brillanten Choreographen-Duo Paul Lightfoot und Sol León zu verdanken, das in den letzten zwanzig Jahren mehr als vierzig aufsehenerregende Produktionen für das NDT geschaffen hat. Mit „Sehnsucht“ und „Schmetterling“ standen zwei von der internationalen Kritik hochgelobte, neuere Stücke auf dem Programm.
zum Artikel > - Virtuoses Spiel mit Realitäten und Identitäten angesichts des grassierenden Medienwahns – Chris Haring/Liquid Loft beschließt ein großartiges tanz ist Festival
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Tanz
16.06.2011 Peter FüsslMit der Iceland Dance Company gastierte erstmals eine der spannendsten und innovativsten internationalen Tanzkompagnien im Land, dann gab es ein Wiedersehen mit Renate Graziadei, die ein starkes Tanz-Solostück aus Berlin mitbrachte, und zum Schluss brillierte mit Chris Haring/Liquid Loft, Österreichs Kreativpool und Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz, sozusagen ein „Stammgast“ beim tanz ist Festival am Spielboden. Festival-Organisator Günter Marinelli bewies einmal mehr, dass sich mit Mut, einer konsequente Haltung und dem richtigen Gespür für echte Qualität und wahren Innovationsgeist auch ohne Riesenbudgets durchaus sehenswerte Tanz-Festivals programmieren lassen. Erfreulicherweise kommt mittlerweile auch das Publikum zuhauf.
zum Artikel > - Ein kurzes, aber inniges Vergnügen – die Iceland Dance Company eröffnete das tanz ist Festival am Spielboden
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Tanz
12.06.2011 Peter FüsslMit dem rund zwanzigminütigen Stück „The Swan“ der jungen isländischen Choreographin Lára Stefánsdóttir gelang es der Iceland Dance Company eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, dass sich die außergewöhnliche Kreativität auf dieser Insel am Rande Europas keineswegs nur auf den Musikbereich beschränkt.
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Tanz
05.06.2011 Peter FüsslDie Geschichte von Schneewittchen und der bösen Stiefmutter gehört seit der Veröffentlichung der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen vor ziemlich genau zweihundert Jahren zum Allgemeingut. Während bei den Gebrüdern Grimm die Sexualität als Triebfeder der Geschichte aber höchstens von erwachsenen LeserInnen zwischen den Zeilen erahnt werden kann, lässt Angelin Preljocaj in seinem 2008 uraufgeführten „Blanche Neige“ keinerlei Zweifel offen. Hier knistert es, nicht nur dank der extravaganten Kostümideen Jean Paul Gaultiers.
zum Artikel > - Babel lustig - Sidi Larbi Cherkaoui präsentiert „sein eigenes Ding“ zum Thema Sprachverwirrung und sorgte für Begeisterungsstürme
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Tanz
08.05.2011 Peter FüsslDie bekannte biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel bietet natürlich jede Menge Stoff für alle Arten von Tragödien, aber kann man, darf man diese ernsthafte Thematik um die Hybris der Menschheit und deren göttliche Bestrafung durch die Sprachverwirrung und alle daraus resultierenden Probleme auch auf humorvolle Weise abhandeln? Ja, man kann und man darf, vorausgesetzt man verfügt über die genialen Fähigkeiten des Sidi Larbi Cherkaoui. Das Bregenzer Publikum verabschiedete den mit internationalen Preisen überhäuften Choreographen und seine traumhafte Compagnie „Eastman“ jedenfalls mit stehenden Ovationen.
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