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Zuerst denkt man vielleicht an Joanna Newsom oder Björk, in den schrulligeren Stücken auch an Cocorosie, doch nach 43 Minuten und 2 Sekunden gibt es keinen Zweifel mehr, dass Dominique Dillon de Byington, kurz Dillon genannt, schon mit ihrem Debutalbum ihre eigene Stimme gefunden hat.
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„Dee Dolen“ mit der Jazzsängerin Ingrid Moser, dem Gitarristen Achim Kirchmair sowie dem Akkordeonisten Christian Bakanic haben für ihr aktuelles Projekt die beiden Musiker Todd Isler und Peter Herbert als Partner eingeladen. Im Rahmen der Jazz&-Reihe gastierten die Fünf am Dornbirner Spielboden. Unter dem Leitgedanken „Moments of life“ präsentierten sie eine breite musikalische Palette. Im Mittelpunkt stand Ingrid Moser mit ihrer wandlungsfähigen Stimme. Ausgezeichnet unterstützt und ergänzt wurde sie von den gut miteinander kommunizierenden Bandmusikern an ihrer Seite.
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Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche im Metrokino Bregenz Pedro Almodóvars kühnen Mix aus Horror- und Psychothriller „Le piel que habito - Die Haut in der ich wohne“. Am Spielboden Dornbirn wird die „Filmreihe Psychische Krankheiten“ mit dem Dokumentarfilm „Schnupfen im Kopf“ fortgesetzt. Die Filmemacherin Gemma Bak dokumentiert darin ihre eigene langjährige „paranoide halluzinatorische Psychose“.
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Nach dem autobiographischen Animationsfilm „Persepolis“ erzählen Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud nach Satrapis eigener Graphic Novel die unglückliche Liebesgeschichte ihres Großonkels Nasser-Ali als Realfilm mit Animationselementen.
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Es gibt Filme, die sich in der Wahrnehmung von Filmkritik und Kinopublikum nahezu in zwei Werke aufzuspalten scheinen. Das britische Agentendrama Tinker Tailor Soldier Spy ist so ein Fall. Im Netz schön ablesbar: Zuerst die Elogen der Kritiker, dann vielfach enttäuschte Postings. Liegt es nur daran, dass dieser Agentenfilm sich bestimmten Genreregeln verweigert?
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Die Mitgliederausstellung 2012 der Berufsvereinigung Bildender KünstlerInnen Vorarlbergs im Bregenzer Palais Thurn und Taxis steht ganz im Zeichen des „Drucks“.
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Umberto Eco schlägt in seinem Booklet-Text vor, die neunzehn Stücke des neuesten Trovesi/Coscia-Werkes unter dem Titel „Wie man Offenbach frei verwendet, um (musikalisch) glücklich zu sein“ zu betrachten.
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Das Ende und ein neuer Anfang liegen im Leben oft eng beisammen. Jetzt auch beim Verein „protalentum“, der sich seit vier Jahren höchst verdienstvoll um die Förderung hochbegabter Nachwuchsmusiker aus Vorarlberg kümmert. Finanziell und auch ideell, indem für die jungen Talente entsprechende Auftrittsmöglichkeiten geschaffen werden. Eine solche Gelegenheit gab es am Sonntag als Matinee im Theater KOSMOS in Bregenz mit einer Art „Wachablöse“.
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Nach fünf Jahren ist es bereits zur schönen Tradition geworden, dass sich die Chorakademie Vorarlberg unter ihrem Leiter Markus Landerer in den ersten Wochen des Jahres jeweils mit einer neuen Produktion präsentiert. Auch diesmal gab es am vergangenen Wochenende drei Konzerte in der Region, in Altstätten/CH, Feldkirch und Bludenz, die durchwegs auf großes Publikumsinteresse gestoßen sind. Zumeist hat man in der Programmwahl bisher auf eher Populäres aus Barock und Romantik gesetzt, nun wagte man sich mit der Vorarlberger Erstaufführung von Antonin Dvoráks Requiem in relatives Neuland vor.
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Diese Kinowoche dominiert die Filmreihe „Psychische Krankheiten“, die in Zusammenarbeit mit pro mente Vorarlberg am Spielboden Dornbirn veranstaltet wird. Während es in der Martin-Suter-Verfilmung „Small World“ im Rahmen einer Krimihandlung um Alzheimer geht, schildert Joseph Greco in „Aus tiefster Seele“ die Auswirkungen der schizophrenen Erkrankung einer Frau auf ihren Mann und ihren Sohn. Im Anschluss an die Vorstellungen bietet sich jeweils die Möglichkeit zum Gespräch mit Vertretern von pro mente Vorarlberg.
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Die Bedeutung des Namens „Tirtha“ möge man, so Interesse vorhanden, doch in der allgegenwärtigen Internet-Enzyklopädie nachschlagen, rät uns Vijay Iyer, Pianist und bekanntestes Mitglied eben jener Formation. Dort steht (stark verkürzt): „Tirtha“ heißt eigentlich „Furt“, bezieht sich aber auch auf einen Übergang zum Transzendenten. Der Name passt auf jeden Fall auch, wenn damit eine Verbindung vom Jazz mit indischer Musik gemeint ist.
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Zwei Männer um die fünfzig – das riecht nach Krise! Auf der Aschenbahn des Lebens warten die ersten Krankheiten, die Karriere steht still, und in der Liebe gibt’s nur noch Enttäuschungen. Mit Felix Römers Komödie „Im Herbst“ beweist das Bregenzer Theater Kosmos viel Selbstironie und gediegenes Handwerk.
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Am Donnerstagabend lebte die Hippie-Ära in Dornbirn wieder auf. Zu verdanken war das der schottischen Band Haight-Ashbury, die mit psychedelischem Folk, Instrumenten wie Sitar und Tamburin sowie einer elfengleichen Sängerin die Zuhörer in ihren Bann zog. Dass die drei vor vierzig, fünfzig Jahren wunderbar in den alternativen Stadtteil von San Francisco gepasst hätten, der ihnen heute als Namensgeber dient, machte der Auftritt im Conrad Sohn deutlich. Sowohl die Songs ihres Debütalbums als auch des Ende Februar erscheinenden Nachfolgers „The Ashburys“ nahmen das – leider etwas spärlich erschienene – Publikum gefangen.
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In der Februar-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:
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Eine Komödie hat vor allem lustig zu sein. „The Descendants“ ist das auch, allerdings mit einem erstaunlichen Maß an Humanismus, der einen für diesen Film unwillkürlich Partei ergreifen lässt. So wie übrigens auch George Clooney, der als ungelenker Familienvater noch nie mit so verhaltener Komik auftrat wie unter der Regie von Alexander Payne.