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Musik / Konzert

Vom Elefantensohn bis zum Wahnsinn als Methode – Der Auftakt des fünften Soundsnoise Festivals im Spielboden
Duster ging´s zu: A Thousand Fuegos
Musik / Konzert
17.05.2012 Thomas Kuschny

Ein Aufruf vorneweg: Wer ein grundsätzliches Interesse an Musik abseits gängiger Hörgewohnheiten hat, ist bei diesem Festival bestens aufgehoben, wer nicht, möge sich einen Ruck und den neuen Klängen eine Chance geben!

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Tollkühne Frauen in der Volksmusik – Evelyn Fink-Mennel stellt Volkslieder in einem erfrischenden Licht dar
Käsharfo-Juz mit Evelyn, Wilma und Isabella Fink
Musik / Konzert
14.05.2012 Silvia Thurner

Evelyn Fink-Mennel hatte zur CD-Buchpräsentation „Wib ischt Ma, Ma ischt Wib“ geladen und der Besucherandrang im Frauenmuseum Hittisau war derart groß, dass zahlreiche Interessierte nicht eingelassen werden konnten. Ein Tag zuvor war die neue Ausstellung über „Tollkühne Frauen“ eröffnet worden und frelich gab und gibt es diese auch im Bereich der Volksmusik. Live musizierte Darbietungen mit zahlreichen Freunden der Musikerin und Buchautorin machten das Gesprächskonzert zu einem Fest. Darüber hinaus erfuhren die Zuhörenden viel über das Zusammenwirken der Volksmusik mit der Alltagskultur und gesellschaftspolitischen Gegebenheiten.

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Heile Welt? Andere Welt. Gemeinsame Welt! – in „Marie im Buchenwald“ schufen viele Mitwirkende ein beeindruckendes Ganzes
Ganz Buch war für "Marie im Buchenwald" auf den Beinen und feierte damit einen großen Erfolg. (Foto: www.mebdesign.at)
Musik / Konzert
13.05.2012 Silvia Thurner

Das musikalische Märchen „Marie im Buchenwald“ stellten kleine und große BewohnerInnen der Gemeinde Buch auf die Beine und erhielten dafür von den begeisterten ZuschauerInnen standing ovations. Mit ganzem Einsatz, überschäumender Spielfreude und hervorragenden schauspielerischen, sängerischen und musikalischen Leistungen zogen die Mitwirkenden im voll besetzten Cubus in Wolfurt das Publikum in ihren Bann. Auf herzerfrischende Weise und mit allen Sinnen war das kreative Miteinander erfahrbar.

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Mit Bodenhaftung, fliegenden Fingern und mitreißender Gestaltungskraft – das Symphonieorchester Vorarlberg präsentierte ein herausragendes Musikereignis
Andreas Ticozzi und Karoline Kurzemann-Pilz präsentierten ein neues Werk, das ihnen Wladimir Rosinskij auf den Leib komponiert hat, und ernteten damit begeisterte Zustimmung
Musik / Konzert
12.05.2012 Silvia Thurner

Einen fulminanten Abschluss der diesjährigen Abonnementkonzerte feierte das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten. Gleich zwei Highlights zeichneten das Konzert im Angelika-Kauffmann-Saal in Schwarzenberg aus. Sehr gut aufgenommen wurde das Konzert für zwei Bratschen und Orchester von Wladimir Rosinskij, das die Solisten Andreas Ticozzi und Karoline Kurzemann-Pilz souverän zur Uraufführung brachten. Immer wieder aufs Neue begeistert die Geigerin Patricia Kopatchinskaja das Publikum, weil sie wie keine andere mit einer natürlichen Selbstverständlichkeit und einer mitreißenden Freude musiziert.

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Vom Gelingen im Scheitern – „musik in der pforte“ bot im Frauenmuseum interessante und anregende Einblicke in musikalische und kompositorische Wirkzusammenhänge
Berit Cardas (Violine), Klaus Christa (Viola), Bjørg Værnes Lewis (Violoncello) und Charles Owen (Klavier)  begeisterten im Hittisauer Frauenmuseum das Publikum
Musik / Konzert
06.05.2012 Silvia Thurner

Es ist ein Markenzeichen der Kammermusikreihe „musik in der pforte“, dass die Werkauswahl den interessierten ZuhörerInnen Einblicke in das musikalische Schaffen von Komponisten gewährt, die andernorts in dieser Art nicht möglich sind. Beispielsweise stellten Klaus Christa und seine Freunde im Frauenmuseum eine sehr frühe Komposition von Robert Schumann vor, die ihn als Lernenden am Beginn seines künstlerischen Werdeganges erlebbar machte. Daneben wurde das Klavierquartett von Johannes Brahms gestellt, das aus dieser Perspektive wiederum aus einem neuen Blickwinkel gehört werden konnte.

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Musik, die aus dem Leben gegriffen ist – vor allem die Cellistin Sol Gabetta faszinierte
Die Cellistin Sol Gabetta ist in ihrer Spielart überaus vielschichtig und wandlungsfähig
Musik / Konzert
06.05.2012 Silvia Thurner

Beim letzten Bregenzer Meisterkonzert dieser Saison musizierte das BBC Philharmonic aus Großbritannien unter der Leitung von Juanjo Mena. Im Mittelpunkt stand die hinreißende Cellistin Sol Gabetta mit ihrer Deutung des ersten Cellokonzertes von Dmitri Schostakowitsch. Die vielschichtigen Verwandlungsprozesse in Mahlers Symphonie Nr. 5 stellte das Orchester zwar plastisch dar, allerdings kristallisierten sich die musikalisch sinnstiftenden Details nicht durchwegs heraus.

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Grandiose Verzweiflungstäterin – Soap&Skin am Spielboden
Soap&Skin - Leiden, Tod und Trauer, Einsamkeit und Entfremdung
Musik / Konzert
05.05.2012 Peter Füssl

Vor drei Jahren eroberte die damals blutjunge, in Wien lebende Steirerin Anja Plaschg aka Soap&Skin mit ihrem Debutalbum „Lovetune For Vacuum“ die deutschen Feuilletonseiten ebenso im Sturm wie die Herzen der fortgeschrittenen Singer-Songwriter-Aficionados. Kürzlich veröffentlichte die mittlerweile Zweiundzwanzigjährige den außergewöhnlichen, ihrem früh verstorbenen Vater gewidmeten, dreißigminütigen Songzyklus „Narrow“, den sie gemeinsam mit Stücken aus ihrem ersten Album am ausverkauften Dornbirner Spielboden präsentierte. Das Konzert geriet trotz Streichquintetts, Flügelhornisten und Backgroundsängerin erwartungsgemäß zur eindrucksvollen One-woman-Show.

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Humorvoll, romantisch und dramatisch – zum Abschluss der Abonnementreihe „Dornbirn Klassik“ boten die Stuttgarter Philharmoniker gehaltvolle Werkdeutungen
Die aufstrebende Musikerin Nicola Benedetti hat eine sympathische Ausstrahlung und spielte temperamentvoll
Musik / Konzert
04.05.2012 Silvia Thurner

Unter dem Leitgedanken „Die Macht des Schicksals“ präsentierten die Stuttgarter Philharmoniker im Rahmen von „Dornbirn Klassik“ mit Werken von Haydn, Bruch und Prokofieff ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im Mittelpunkt stand die Geigerin Nicola Benedetti, die im berühmten Violinkonzert von Max Bruch vor allem die emotionale Tiefe der Themen auslotete. So richtig in Fahrt kamen die OrchestermusikerInnen mit Stefan Blunier am Dirigentenpult in Prokofieffs Orchestersuite „Romeo und Julia“. Vor allem die Konflikte der verfeindeten Familien der Montecchi und Capuleti mit allen Konsequenzen wurden dramatisch dargestellt.

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Klanggebäude aus Rohrblättern und Zungenstimmen – Gebhard Ullmanns „Tá Lam II“ ermöglichte eine außergewöhnliche musikalische Begegnung
Gebhard Ullmann und seine Bandkollegen spielten mit vollen Einsatz der Mittel
Musik / Konzert
29.04.2012 Silvia Thurner

Mit einem besonderen Konzert wurde am Spielboden Dornbirn die Jazz& Reihe fortgesetzt. Der renommierte Berliner Bassklarinettist und Komponist Gebhard Ullmann präsentierte mit zehn Musikerkollegen sein neuestes Projekt "Tá Lam II“, dem die Musik von Charles Mingus als Inspirationsquelle und musikalischer Ausgangspunkt zugrunde gelegt ist. Aufmerksamkeit erregte vor allem die außergewöhnliche Besetzung mit Klarinetten und Saxophonen in allen Tonhöhenregistern sowie Akkordeon. Die stringent durchdachte Musik zog durch ihre musikalische Aussagekraft, die körperbetonten Soli sowie klangliche und satztechnische Raffinesse die Zuhörenden in ihren Bann.

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Zwei Weltklassemusiker, die sich verstehen – Frank Braley und Gautier Capuçon beeindruckten mit ihrer beseelten und zugleich humorvollen Spielart
Der Pianist Frank Braley und der Cellist Gautier Capuçon spielten gut aufeinander abgestimmt und ergänzten sich in den Charakterdarstellungen ihrer Instrumente (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
25.04.2012 Silvia Thurner

Bei der Schubertiade Hohenems musizierten die französischen Musiker Gautier Capuçon am Violoncello und Frank Braley am Klavier Werke von Beethoven, Schubert und Mendelssohn-Bartholdy. Ihr gutes Gespür füreinander ließ ausgeklügelte musikalische Dialoge und überraschende Wendungen entstehen. Während Gautier Capuçon vor allem in lyrischen Passagen sein Violoncello zum Singen brachte, lenkte die weiche und überaus differenzierte Anschlagskultur von Frank Braley die Aufmerksamkeit auf sich.

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