Theater
- „Gay, happy, successful, famous“
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12.05.2012 Annette RaschnerIn seiner neuesten Produktion „SALZ BURG“ nach einer Textvorlage des Vorarlberger Autors Wolfgang Mörth nimmt das aktionstheater ensemble von Martin Gruber den Kniefall des Hochkulturbetriebs vor der Wirtschaft unter die Lupe und aufs Korn. Gestern feierte die Stückcollage im Rahmen des diesjährigen „Bregenzer Frühlings“ auf der Bregenzer Werkstattbühne seine Uraufführung.
zum Artikel > - Von Einbrechern im Niemandsland zu Goldgräbern auf dem Friedhof – die Improvisationstheater-Gruppe „Paroli“ in der Kammgarn Hard
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06.05.2012 Thorsten BayerTheater ohne Textbuch, der Zufall als Regisseur: Das ist Improtheater. Publikum und Schauspieler lassen sich gleichermaßen vom Treiben auf der Bühne überraschen. Nur 5 Sekunden bleiben den Spielern: „5-4-3-2-1-Go!“, ruft das Publikum. Am Samstagabend überzeugte die Vorarlberger Gruppe „Paroli“ in der Kammgarn. Renée Lormans, Ingrid Hansmann, Harald Kuntschik und Paul Sandholzer wurden von einem „Ein-Mann-Orchester“ – erstmals Matthias Gmeiner am Keyboard – begleitet und boten mit originellen Einfällen und übersprudelnder Spielfreude den Zuschauern beste Unterhaltung.
zum Artikel > - „Wir wollen das Leben nicht, aber es muss gelebt werden“ - Thomas Bernhard am Landestheater
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05.05.2012 Dagmar Ullmann-Bautz90 Minuten intensivste Bernhard-Sprache - ein Erlebnis, das nur dann funktioniert, wenn der Text minutiös auf den Punkt gebracht wird. Am Premiereabend im Vorarlberger Landestheater leuchtete Thomas Bernhards „Macht der Gewohnheit“ mit ganzer Strahlkraft!
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21.04.2012 Dagmar Ullmann-BautzDas Theater „dieheroldfliri.at“ präsentierte im Feldkircher Pförtnerhaus die Bühnenadaption des Bestsellers „Von Hollywood nach Uganda“ von Jane Bussmann.
zum Artikel > - Großes Kino, nur eben live – das Wiener Burgtheater zeigt „Eine Familie“ in Schaan
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31.03.2012 Anita Grüneis„Erschreckend echt“, meinte ein Besucher nach der Vorstellung von „Eine Familie“, einem Gastspiel des Burgtheaters im SAL in Schaan. Wie recht er hatte! Erschreckend echt das Bühnenbild, die Schauspieler und das Spiegelbild einer Familie, das sie dem Publikum in allen bitterbösen Facetten gezeigt haben. Fünf Stunden reines Schauspiel-Glück.
zum Artikel > - Schwarze Messe für die alten Damen! - Zur Uraufführung von Gustav Ernsts "Bridge" im Theater Kosmos
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30.03.2012 Ingrid BertelDie gestrige Uraufführung von Gustav Ernsts Komödie „Bridge“ im Theater Kosmos war eine Offenbarung. Selten wurde witziger, böser, tiefgründiger und ehrlicher von den Machtspielen und der verzweifelten, in Lebenslügen gefangenen Egozentrik alter Menschen erzählt. Und selten war es – bei aller Ehrlichkeit – humaner!
zum Artikel > - Ein grausames Spiel – das Landestheater gewährt Einblicke in Absurditäten der heutigen Arbeitswelt
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17.03.2012 Dagmar Ullmann-BautzDie Premiere des Schauspiels „Die Grönholm-Methode“ von Jordi Galceran beeindruckte am Vorarlberger Landestheater. Sie hinterließ diskutierende Zuschauer, die sich sowohl über den Inhalt als auch die Inszenierung austauschten.
zum Artikel > - „Ich sehe bedeutend jünger aus“ - "Im Herbst" feierte Premiere beim Theater Kosmos
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27.01.2012 Ingrid BertelZwei Männer um die fünfzig – das riecht nach Krise! Auf der Aschenbahn des Lebens warten die ersten Krankheiten, die Karriere steht still, und in der Liebe gibt’s nur noch Enttäuschungen. Mit Felix Römers Komödie „Im Herbst“ beweist das Bregenzer Theater Kosmos viel Selbstironie und gediegenes Handwerk.
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24.01.2012 Thorsten BayerVon Freitag, 20. bis Samstag, 28. April steht beim Festival STELLA12 das Kinder- und Jugendtheater im Blickpunkt. Dabei wird der STELLA-Darstellender.Kunst.Preis verliehen – der einzige österreichische Preis für herausragende Leistungen in diesem Segment. Bei der sechsten Durchführung konzentriert sich das Geschehen erstmals nicht nur auf einen Ort. Bregenz, Dornbirn, Feldkirch, Bludenz und Schaan werden Schauplätze des Festivals sein und zehn nominierte Stücke präsentieren.
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20.01.2012 Dagmar Ullmann-BautzDas Vorarlberger Landestheater zeigte am Donnerstagabend Schillers „Kabale und Liebe“ – als Experiment, als Laboranordnung unter der Regie von Katja Lehmann. Das Interesse an Klassikern ist groß und so spielte die Premiere vor einem sehr gut verkauften Haus. Friedrich Schillers Trauerspiel ist die Aufarbeitung seines eigenen schmerzlichen Erlebens. Die Kluft zwischen Bürgertum und Adel war unüberwindbar zur damaligen Zeit. Die Intrigen, die die Mächtigen spannen, waren grausam und menschenunwürdig. Aber auch das Bürgertum spielte mit, unterwarf sich duldend den Machenschaften und dem Despotismus der Herrschenden.
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