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Dr. Meinrad Pichler

'Kinder und Knechte - Vorarlbergeer als Arbeitskräfte im Schwabenland', Vortrag

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25.03.2012 20:00
Kategorie
Vortrag / Diskussion
Artikelaktionen
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Musik / Konzert 22.04.2014
Silvia Thurner

Mit Energie, Humor und ohne Umschweife – Die Pianistin Claire Huangci und das SOV gaben zu Ostern ein fesselndes Konzert
Claire Huangci begeisterte und hinterließ mit ihrer Spielart einen erfrischenden Eindruck. (Foto: Fritz Jurmann)

Das vierte Abonnementkonzert des Symphonieorchesters Vorarlberg fand besonders viel Anklang, weil die hervorragende Pianistin Claire Huangci mit Klavierkonzerten von Maurice Ravel und Sergei Prokofjew für eine ausgelassene Stimmung sorgte und das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gérard Korsten mit einer facetten- und farbenreich gespielten „Rosenkavalier-Suite“ von Richard Strauss eine Meisterleistung vollbrachte.

CD-Tipp 22.04.2014
Peter Füssl

Veronika Harcsa & Bálint Gyémánt: Lifelover

Auf dem Cover lächeln die beiden so herzig, als ob sie kein Wässerchen trüben könnten, aber bitte nicht täuschen lassen – die 31-jährige ungarische Sängerin Veronika Harcsa und der Gitarrist Bálint Gyémánt sind weit entfernt von biederer Gemütlichkeit. Nur mit Stimme, akustischer Gitarre, ein bisschen Fingersnapping und einem sparsamen Einsatz an technischen Effekten gestalten sie die zwölf Eigenkompositionen zu einem intensiven Hörerlebnis.

Ausstellung 21.04.2014
Karlheinz Pichler

Geometrische Bildkonzeptionen die ornamental und farbexplosiv angelegt sind – Ben Hübsch in der Feldkircher Galerie Feurstein
Farbverlaufende horizontale und digitale Farbbänder gehören zum immer wiederkehrenden Instrumentarium im Schaffen von Ben Hübsch (Foto: Karlheinz Pichler)

Der in Freiburg im Breisgau lebende und arbeitenden Künstler Ben Hübsch ist für Bildkompositionen bekannt, die das Verhältnis zwischen Ornament und abstrakter Kunst ausloten und in denen die Farbe das tragende Element darstellt. Unter dem Titel „Zurück in die Zukunft“ zeigt die Feldkircher Galerie Feurstein ganz neue sowie überarbeitete ältere Werke des deutschen Kunstschaffenden.

Ausstellung 19.04.2014
Karlheinz Pichler

Im Rausch der Farbe und gestischen Turbulenz – Das Kunsthaus Zürich zeigt die großen deutschen und französischen Expressionisten
August Macke - Landschaft mit Kühen u. Kamel, 1914, Bild: Kunsthaus Zürich

Der Expressionismus wird fälschlicherweise immer wieder als eigenständige Erfindung der Deutschen rezipiert. Mit dieser Auffassung ein für allemal aufräumen will die aktuelle Ausstellung „Von Matisse zum Blauen Reiter. Expressionismus in Deutschland und Frankreich“, die derzeit im Kunsthaus Zürich zu sehen ist. Rund 100 Meisterwerke von 37 KünstlerInnen wie Gauguin, Matisse, Van Gogh, Heckel, Kirchner, Marc oder Kandinskiy sind eine sichere Bank für eine sprichwörtliche Blockbuster-Ausstellung.

Musik / Konzert 19.04.2014
Fritz Jurmann

Auch beim wiederholten Mal ein Faszinosum - Mozarts Requiem wird unter Dirigent Manfred Honeck zum tief berührenden Gottesdienst
 Der in Altach wohnhafte, international tätige Dirigent Manfred Honeck (56) leitet alle zwei Jahre ehrenamtlich in seiner Heimat ein großes Projekt mit der Aufführung des Mozart-Requiems

Karfreitagabend, 21 Uhr. Stille Trauer nach dem Kreuzestod Christi liegt schwer über dem Land. Epizentrum des Gedenkens ist Lustenau. In der großen Erlöserkirche ist in einer logistischen Meisterleistung des Kulturteams der Pfarre Rheindorf mit Zusatzstühlen jeder kleinste Platz ausgenützt, um möglichst vielen der aus dem ganzen Land angereisten Besucher ein weiteres Mal das angesagte Erlebnis zu ermöglichen: Der Vorarlberger Dirigent Manfred Honeck, der von den Wiener bis zu den New Yorker Philharmonikern bereits alle Toporchester dieser Welt geleitet hat und dessen Vertrag als Musikdirektor beim Pittsburgh Symphony Orchestra wegen des großen Erfolges eben bis 2020 prolongiert wurde, zelebriert Mozarts singuläres Requiem, macht es hier zum Gottesdienst, der tief berührt und unter die Haut geht.

Film / Kino 18.04.2014
Gunnar Landsgesell

The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro
Spider-Man privat - die Stadt unter dir.

140 Minuten lassen den nunmehr "Amazing Spider-Man" lassen viel Raum für den Menschen hinter der Spinne. Peter Parker bekommt es mit einem Gegner zu tun, der mächtiger ist als er - und mit einer Beziehung, die er nicht ganz so gut handeln kann. Teil 2 der Neuauflage des Franchise bietet einen austarierten Mix aus Privatheit, Kampf und Fun.

Ausstellung 17.04.2014
Karlheinz Pichler

Aufgetaucht: Riesiges Atom-U-Boot in der altehrwürdigen Feldkircher Johanniterkirche gestrandet
Francois Burland: "Atomik Submarine" - Detail (Bild: Karlheinz Pichler)

Touristen, die es derzeit in die Feldkircher Johanniterkirche verschlägt, fällt sprichwörtlich die Kinnlade herunter und sie trauen ihren Augen kaum. Denn alles hätten sie in einer Kirche vermutet, nur nicht ein U-Boot dieses gigantischen Ausmaßes, beschriftet mit roten Sowjetsternen und anderen sowjetisch-kommunistischen Chiffren und Zitaten. Manche Besucher sind darob geschockt und echauffieren sich, andere wiederum sind davon positiv berührt und geben sich dem Staunen hin.

CD-Tipp 17.04.2014
Silvia Thurner

Jazzorchester Vorarlberg, Clemens Wenger: „Morphing“. Jazzwerkstatt Records, 2014

Ein spannendes Projekt präsentiert das Jazzorchester Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Clemens Wenger. Auf der neuesten CD „Morphing“ geht das JOV in Big Band Besetzung eine fulminante Verbindung zu elektronischer Musik ein. Als gleichwertige Partner werden reale Klänge und digitale Sounds ineinander und miteinander verschmolzen und zu einem organischen Ganzen geformt.

Film / Kino 17.04.2014
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (18.4. - 24.4. 2014)
Extremely Loud and Incredibly Close

Im Takino Schaan läuft diese Woche Stephen Daldrys „Extremely Loud and Incedibly Close“. Das Kino Madlen in Heerbruck zeigt dagegen "Saving Mr. Banks“, in dem die Entstehungsgeschichte des Disney-Films „Mary Poppins“ nachgezeichnet, aber auch über die autobiographischen Hintergründe der Vorlage zu diesem Erfolgsfilm spekuliert wird.

CD-Tipp 17.04.2014
Peter Füssl

Nils Petter Molvaer: Switch

Der norwegische Trompeter legt seit Jahren zuverlässig erstklassige Alben vor, auf denen er mit unterschiedlichen Besetzungen immer wieder neue Aspekte seiner mal verträumt schwebenden, mal rauschhaft trancigen, stets aber moll-verliebten Klangwelten auslotet, die ihre ganz spezielle Atmosphäre aus der ausgeklügelten Kombination akustischer und elektronischer Elemente beziehen. Eine Stärke Molvaers war es auch immer, über alle Genregrenzen hinweg für jede Produktion die jeweils kongenialen Partner zu finden – von Eivind Aarset und Jan Bang, über Stian Westerhus zu Moritz von Oswald.

CD-Tipp 15.04.2014
Peter Füssl

Bugge Wesseltoft: OK World

Wer bislang die Elektro-Jazz-Seite des norwegischen Pianisten/Keyboarders und Produzenten, seine „New Conception of Jazz“ besonders im Auge hatte, kann nun mit „OK World“ einen völlig neuen Aspekt von Wesseltofts Schaffen kennenlernen.

Musik / Konzert 14.04.2014
Silvia Thurner

Die Schurken dürfen das – Frenetischer Applaus nach dem Jubiläumskonzert „Odyssee“
Stefan Dünser, Martin Schelling, Goran Kovacevic und Martin Deuring musizierten mit Freude und Leidenschaft.

Seit zehn Jahren sind der Trompeter Stefan Dünser, der Klarinettist Martin Schelling, der Akkordeonist Goran Kovacevic und der Kontrabassist Martin Deuring „die Schurken“. Deshalb haben sie zur Jubiläumsfeier in den Spielboden Dornbirn geladen und der Saal füllte sich bis auf den letzten Platz. Die vier Musiker spielten auf einem exzellenten musikalischen Niveau ein vielseitiges Programm und unterhielten das Publikum mit zahlreichen Schmähs. So wurde aus dem Konzert ein erfrischender, kabarettistischer Abend und eine Odyssee, bei dem die Musiker auf sympathische Art und Weise auch über sich und ihre Eigenheiten lachen konnten.

Musik / Konzert 12.04.2014
Silvia Thurner

Eine Bereicherung, die für Stimmung sorgt – Murat Üstün und der Doblinger Verlag legen ein Spielbuch mit „Türkischen Liedern“ vor
Die "Türkischen Lieder" von Murat Üstün sind eine Bereicherung für den Musikschulunterricht.

Murat Üstün ist ein weit über die Landesgrenzen Vorarlbergs hinaus geschätzter Komponist und Musikpädagoge mit türkischen Wurzeln. Oft baten ihn Kolleginnen und Kollegen um Werke für ihre Musikschüler. Diesem Wunsch ist er seit Jahren immer wieder gerne nachgekommen. Nun legt Murat Üstün eine kleine Sammlung „Türkischer Lieder“vor, die Kindern und Jugendlichen bekannte Volkslieder aus der Türkei musikalisch näherbringen. Viel Wert wurde auf eine gute Handhabung der ein- und zweistimmig gesetzten Lieder mit Klavierbegleitung gelegt. Der Fantasie und Kreativität sind bei der Ausgestaltung der Lieder keine Grenzen gesetzt.

Musik / Konzert 12.04.2014
Thorsten Bayer

„Geht´s noch etwas dunkler?“ Chris Garneau am Spielboden
Oh God: Chris Garneau singt über Inzest, Vernachlässigung und Missbrauch in der Familie (Fotos: Michael Fritz / Spielboden)

Die Liste der Referenzen, um Chris Garneau und seine Musik einzuordnen, ist lang: Nina Simone und Jeff Buckley nennt der 31 Jahre alte Singer-Songwriter als seine Vorbilder. Kritiker haben den New Yorker schon mit Rufus Wainwright, Sufjan Stefens und Regina Spektor verglichen. In Dornbirn sind Anklänge an diese anderen Künstler spür- und hörbar, vor allem aber ist ein junger, ernster Mann mit einem ganz eigenen Stil zu erleben. Anstrengend, intensiv ist sein Auftritt, der gleichwohl Gänsehaut-Momente zu bieten hat.

Kritiken 11.04.2014
Silvia Thurner

Querverbindungen zwischen Barock und Gegenwart – Susanna Wallumrød und Giovanna Pessi hinterließen bei „DornbirnKlassik“ einen flauen Eindruck
Im Rahmen von "DornbirnKlassik" sucht der Kurator Roland Jörg auch nach Querverweisen und Raritäten, dieses Mal mit Giovanna Pessi & Susanna Wallumrød.

Die Abonnementreihe „DornbirnKlassik“ zeichnet sich auch dadurch aus, dass dem Publikum immer wieder die Möglichkeit geboten wird, Neues zu entdecken. Im Rahmen des vierten Abokonzertes musizierten die Harfenistin Giovanna Pessi und die Sängerin Susanna Wallumrød zusammen mit Marco Ambrosini (Nyckelharpa) und Martin Zeller (Barytone) im Dornbirner Kulturhaus. Sie präsentierten und kombinierten Musik des englischen Barockkomponisten Henry Purcell mit Songs von Leonard Cohen und Nick Drake. Doch die Songs, verbunden mit der Art der Darbietung boten nur wenige Anreize.