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Sommer.Lust am Platz, Meisterrocker

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Anfang
03.08.2012 20:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

Kirchplatz Lustenau
6890 Lustenau

Artikelaktionen
abgelegt unter:
CD-Tipp 20.06.2013
Peter Füssl

British Sea Power: machineries of joy

Mit ihrer fünften Studio-Produktion „machineries of joy“ werden British Sea Power die aufgeschlossene Indie-Pop-Gemeinde nach ihrem nur mäßigen letzten Album „Valhalla Dancehall“ wieder begeistern.

Aktuell 19.06.2013
Thorsten Bayer

Stille Kräfte des Kulturbetriebes, Teil fünf: Corina Thaler
Nach dem Studium der Kunstgeschichte in Wien kehrte Corina Thaler nach Vorarlberg zurück.

In unserer Interview-Serie geht es um Menschen, die für Vorarlberger Kulturveranstalter unauffällige, aber unverzichtbare Arbeit leisten: so wie beispielsweise Corina Thaler, die bei Bludenz Kultur tätig ist.

Musik / Konzert 18.06.2013
Silvia Thurner

Den musikalischen Gedankengängen staunend folgen – Martin Fröst, Roland Pöntinen und Brenda Rae boten bei der Schubertiade bisher eher unübliche Musik und einen Dauerbrenner
Martin Fröst (Klarinette), Roland Pöntinen (Klavier) und die Sopranistin Brenda Rae spannten reizvolle inhaltliche und musikalische Bögen. (Foto: Schubertiade)

Der Klarinettist Martin Fröst ist dem Vorarlberger Konzertpublikum seit einigen Jahren als Musiker mit einer atemberaubenden Technik und einer individuellen Sicht auf die Musik bekannt. Im Rahmen der Schubertiade konzertierte er mit dem Pianisten Roland Pöntinen und der Sopranistin Brenda Rae. Vor allem die erste Konzerthälfte mit Werken von Claude Debussy, Ernest Chausson und Francis Poulenc war ein mitreißendes Erlebnis. Eine interessante inhaltliche Klammer bot das weithin unbekannte „Hirtenlied“ von Giacomo Meyerbeer für Sopran, Klarinette und Klavier in Verbindung mit Schuberts berühmten „Hirt auf dem Felsen (D965). Brenda Rae lenkte bei ihrem Schubertiadedebüt die Aufmerksamkeit auf sich. Mit großen melodischen Gesten formte sie die Gesangslinien aus.

CD-Tipp 18.06.2013
Peter Füssl

Ólafur Arnalds: For Now I Am Winter

Der 26-jährige Isländer Ólafur Arnalds ist ein musikalisch höchst talentierter Grenzensprenger, der sich souverän im Spannungsfeld zwischen Post-Klassik (er hasst den Begriff Neo-Klassik), Minimal Music, Indie-Pop und Electronic bewegt.

Musik / Konzert 16.06.2013
Silvia Thurner

Zwischen Faszination und Ablehnung – Werner Güra und Christoph Berner gaben zu denken
Der Tenor Werner Güra und Christoph Berner formten mit einem unmittelbar nachvollziehbaren Einverständnis die vielgestaltigen Seelenlandschaften der Schubertlieder. (Foto: Schubertiade)

Ein Wechselbad der Gefühle hinterließ der Liederabend mit dem Tenor Werner Güra und dem Pianisten Christoph Berner bei der Schubertiade Schwarzenberg. Unter dem Leitgedanken „Willkommen und Abschied“ haben die beiden Künstler im vergangenen Jahr eine viel beachtete und ausgezeichnete CD mit Schubertliedern publiziert. Und genau diese Liedersammlung war nun in Schwarzenberg zu hören. Der individuelle Interpretationsansatz ließ von Beginn an aufhorchen. Während einige Balladen vor allem im ersten Konzertteil in der Diktion etwas oberflächlich wirkten, fesselten Güra und Berner die Zuhörenden im zweiten Teil mit intensiven Werkdeutungen.

Musik / Konzert 15.06.2013
Silvia Thurner

Zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die sich nicht nur musikalisch bestens verstehen – ein anregendes „pforte“-Konzert mit Thomas Engel, Johannes Hämmerle und Freunden
Thomas Engel (Blockflöte), Johannes Hämmerle (Orgel/Cembalo),  Thor-Harald Johnsen (Gitarre/Laute) und Kaspar Singer (Violoncello) erinnerten sich mit viel Humor an die vergangenen zwanzig Jahre.

Ihre zwanzigjährige Künstlerfreundschaft feierten der Blockflötist Thomas Engel und der Cembalist Johannes Hämmerle im Rahmen eines „pforte“-Konzertes im Feldkircher Pförtnerhaus. Mit einem ansprechenden Programm nahmen sie die Zuhörenden mit auf eine Erinnerungstour des gemeinsamen musikalischen Wirkens während der vergangenen zwanzig Jahre. Humorvoll erinnerten sich die beiden an ihren ersten Auftritt, sie spielten Lieblingsstücke und schmiedeten auch musikalische Pläne für die Zukunft. Der Cellist Kaspar Singer sowie der Lautenist Thor-Harald Johnsen wirkten als Partner mit und Andrea Lauren Brown interpretierte Sopranarien von Händel und Scarlatti. In guter Stimmung bot das Ensemble viel Abwechslung und reizvolle Werkdeutungen.

Tanz 15.06.2013
Peter Füssl

Radikale Körperkunst - Butoh-Meister Ko Murobushi sorgt für ein eindrucksvolles Finale des „Tanz ist“ Festivals am Spielboden
Ko Murobushi feierte am Spielboden mit einer Performance, die an die Nieren ging, seinen 66. Geburtstag - von Altersmilde keine Spur (© Laurent Ziegler)

Zeitgenössischer Tanz aus Japan scheint den Nerv der Vorarlberger Tanzinteressierten zu treffen, denn das von Günter Marinelli konzipierte „Tanz ist“ Festival am Dornbirner Spielboden war durchwegs sehr gut besucht. So konnte auch Ko Murobushi, der als lebende Legende der ursprünglichen Butho-Bewegung gilt und diese in Japan lange Zeit als zu avantgardistisch verschriene Kunstform mit großem Erfolg nach Europa brachte, seine aufwühlende Tanztheater-Performance „quicksilver“ vor vollem Haus präsentieren.

Kleinkunst / Kabarett 14.06.2013
Christina Porod

Im großen Fluss – Ohne Begrüßung und Verabschiedung begrenzt sich Gunkl aufs Wesentliche - Die Kränkungen der Menschheit
Hochgeistig, schnell, witzig, wortgewaltig - Gunkl alias Günther Paal begeistert am Saumarkt

Hochgeistig, schnell, witzig, wortgewaltig – all diese Attribute passen auf Gunkls Programm „Die großen Kränkungen der Menschheit – auch schon nicht leicht“. Zwei Stunden lang prasselte am gestrigen Donnerstagabend ein scheinbar unerschöpflicher Fluss an Informationen auf das Publikum im Theater am Saumarkt in Feldkirch ein. Der preisgekrönte Kabarettist spricht über das Ich und die Iche, jeden und alle, Hirnaktivitäten, Evolution und Religion.

Film / Kino 13.06.2013
Gunnar Landsgesell

Olympus Has Fallen
Nordkoreaner übernehmen Washington im Handstreich.

Das Weiße Haus fällt in die Hand nordkoreanischer Terroristen. Die Auslöschung der USA steht - einmal mehr - bevor. Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") macht aus diesem grotesken Szenario einen nahezu altmodisch erzählten Actionfilm mit solider Spannung.

Film / Kino 13.06.2013
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (14.6. - 20.6.)
Vergiss mein nicht

Das TaSKino Feldkirch zeigt diese Woche den sehr persönlichen Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“, in dem David Sieveking seine an Alzheimer erkrankte Mutter mit der Kamera begleitet. Am Spielboden Dornbirn geht die von Peter Madsen kuratierte Reihe mit Stummfilmen mit Live-Musik mit Victor Sjöströms Meisterwerk „The Wind“ in die Sommerpause.

CD-Tipp 11.06.2013
Peter Füssl

Alex Hepburn: together alone

Sie nennt Jimi Hendrix, Jeff Buckley, Etta James und Billie Holiday als Vorbilder und klingt wie die jüngere Schwester von Janis Joplin oder Maggie Bell mit einem leichten Drall in Richtung Marianne Faithfull, die sich auf ihren Plattencovern gerne mit Zigarette abbilden ließ. Diese darf vermutlich aus verkaufspolitischen Gründen, weil political incorrect, nicht mehr aufs Bild, dennoch lassen die Rauchkringel aus Alex Hepburns Mund die Anspielung auf die großen Vorbilder durchaus erkennen.

Musik / Konzert 10.06.2013
Silvia Thurner

Wie maßgeschneidert für das musikalische Naturell von Guntram Simma – Peter Benoits große Messe „Hoogmis“ wurde in einem gemeinsamen Kraftakt beeindruckend dargeboten
Guntram Simma präsentierte mit drei Chören sowie dem Collegium Instrumentale Dornbirn ein hierzulande unbekanntes Werk des belgischen Komponisten Peter Benoit.

Guntram Simma hat im vergangenen Jahr eine Komposition des belgischen Komponisten Peter Benoit entdeckt, die ihn faszinierte. Zur Aufführung der großen Messe „Hoogmis“ bündelte er die Kräfte des Madrigalchores, des Kirchenchores St. Peter und Paul sowie des Bregenzer Männerchores, studierte mit dem „Collegium Instrumentale“ Dornbirn den Orchesterpart ein und engagierte den Tenor Alexander Kaimbacher. Im schönen Ambiente der Pfarrkirche Hatlerdorf wurde die „Missa solennelle“ – die feierliche Messe – unter der Leitung von Guntram Simma erstmals außerhalb Brüssels aufgeführt. Die Komposition und die Werkdeutung stießen auf viel Zustimmung und die Beteiligten konnten sich sogar über standing ovations freuen.

Kleinkunst / Kabarett 10.06.2013
Christina Porod

Souverän, rhetorisch brillant und ausgesprochen sympathisch - Uli Böttcher im Dialog mit dem Publikum und den Bühnenfiguren
Uli Böttcher illustriert die Gebärde für „Keine Ahnung“

Trotz des Titels seines Programms „Keine Ahnung“ hatte der Kabarettist Uli Böttcher am gestrigen Sonntagabend sehr wohl Ahnung, wie er sein Publikum zum erfrischenden Dauerlachen verführen kann: Mit erheiternden Geschichten, intensiver Mimik, umwerfender Spontaneität und dem Spiel mit seinem Publikum begeisterte er die Zuschauer inhaltlich und darstellerisch. So herrschte über zwei Stunden beste Stimmung im Lindauer Zeughaus.

Ausstellung 10.06.2013
Karlheinz Pichler

Das „Schwarze Quadrat" im Kunstraum Engländerbau
Roland Adlassnigg u. Stephan Sude: „Backup failed – status unknown" (Blick in die Ausstellung)

Die Ausstellungshalle des Kunstraums Engländerbau in Vaduz gleicht derzeit einer Ausgrabungsstätte. In einer gemeinsamen Installation katapultieren die beiden Künstler Roland Adlassnigg und Stephan Sude die Besucher in eine fiktive Zukunft, die durch eine Katastrophe in ein vordigitales Zeitalter zurückgeworfen scheint. Mithilfe klassischer Ausgrabungsmethoden wird in einem Gebäude gearbeitet, das offenbar dereinst für Kunstausstellungen bestimmt war. Von jeglichen Marktmechanismen befreit, können Kunstwerke befragt und deren ideeller Wert bestimmt werden. Adlassnigg und Sude zäumen die Frage, was denn Kunst bedeutet und worin ihr ökonomischer Wert begründet ist, für einmal von einer ganz anderen Seite auf.

Musik / Konzert 09.06.2013
Fritz Jurmann

Zwischen Melancholie und Leidenschaft: Oskar Egles Kammerchor „Vocale Neuburg“ und der Akkordeonist Goran Kovacevic mit Tangoklängen aus Südamerika
Auf der Kulturbühne AmBach matchten sich Vocale Neuburg und der Akkordeonist Goran Kovacevic mit seinem Ensemble um die Gunst der Zuhörer in Sachen Tango (Fotos: Fritz Jurmann).

Was haben eigentlich Oskar Egle und Goran Kovacevic gemeinsam? Eigentlich nichts, außer dass sie beide Ausnahmemusiker auf ihrem Gebiet sind: der eine als Guru der Chorszene im Land, der andere als Ausnahmemusiker am Akkordeon und Tangospezialist im Besonderen. Es war eine geniale Idee, diese beiden Kapazunder samt ihren Ensembles zu einem Abend voll prallen lateinamerikanischen Flairs zu vereinen, der am Samstag auf der Götzner Kulturbühne AmBach auf großes Interesse und Begeisterung gestoßen ist.