Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

'Am Bodensee entworfen, an der Drina übernäht'

Fotoausstellung über die Bosna Quilt Werkstatt

Zurück zur Übersicht
Anfang
02.11.2012 00:00
Ende
09.11.2013 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

Bodenseestadion
Konstanz

Öffnungszeiten
2. + 9. 11. jeweils 11 - 16
Artikelaktionen
abgelegt unter:
Tanz 01.11.2014
Peter Füssl

Schuaplattla, Kensög & Aperpeitschn - Simon Mayer begeistert beim tanz ist Festival am Spielboden mit seiner kreativ-witzigen Kombination aus Traditionellem und zeitgenössischer Performance-Kunst
Simon Mayer vereint im autobiographisch gefärbten "SunBengSitting" außerordentliches Können mit Kreativität und Witz

„Homeland“ lautet das Motto für den Herbst-Durchgang des tanz ist Festivals am Dornbirner Spielboden. Im Fall des 30-jährigen Ausnahmetänzers Simon Mayer bedeutet das die Auseinandersetzung mit seiner Kindheit auf einem oberösterreichischen Bio-Bauernhof. Für die 60-minütige Performance, die weit über den üblichen Rahmen einer zeitgenössischen Tanzveranstaltung hinausging, erntete der vielseitige Solo-Künstler heftigen Applaus.

Ausstellung 30.10.2014
Karlheinz Pichler

Auf Augenhöhe mit dem Asphalt – Rudy Burckhardt in der Fotostiftung Schweiz
Flat Iron Building, New York, 1947/48 © The Estate of Rudy Burckhardt and Tibor de Nagy Gallery, New York

Zu Lebzeiten war Rudy Burckhardt nur Insidern als Foto- und Filmschaffender bekannt, obwohl er mit seinen Bildern völlig gegen den Strom „schoss“. Mit 21 Jahren kam er 1935 in New York an und war von der Stadt so fasziniert, dass er gleich dort blieb. Er hielt aber nicht die grandiosen Architekturen und Plätze im Bild fest, sondern zumeist nur Details. Er pickte winzige Ausschnitte wie etwa Hydranten, Gebäudesockel, Beine von Passanten oder den Asphalt heraus und zerschnipselte damit die Metropole fast dadaistisch mit der Kamera. Anlässlich seines 100. Geburtstages unternimmt die Fotostiftung Schweiz in Winterthur eine längst fällige Würdigung seines Schaffens.

Film / Kino 30.10.2014
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (31.10. - 6.11. 2014)
Carlos

Im Andelsbucher Gasthaus Jöslar steht diese Woche Olivier Assayas´ grandioses Biopic „Carlos“ auf dem Programm. Am Spielboden Dornbirn wird dagegen im Rahmen des „Tanz Ist“-Festivals mit Stephan Setteles „Erwachen aus dem Schicksal“ ein vielschichtiger Dokumentarfilm über den Dornbirner Zeichner Edmund Kalb gezeigt.

Film / Kino 29.10.2014
Gunnar Landsgesell

Pride
Nach einer realen Figur: Ben Schnetzer als Mark Ashton, der den Schulterschluss mit den Minenarbeitern vordachte.

Schwule Aktivisten aus Brixton und hartgesottene Bergarbeiter aus Wales gegen die Iron Lady Margaret Thatcher? Kein einfacher Schulterschluss, damals im Jahr 1984. "Pride" entreisst diese historische Episode mit viel Witz und Esprit dem Vergessen und erzählt sie auf äußerst kluge Weise neu.

CD-Tipp 28.10.2014
Peter Füssl

David Virelles: Mbókò

Der in New York lebende kubanische Pianist David Virelles fiel schon letztes Jahr auf Tomasz Stankos „Wislawa“ und auf Chris Potters „The Sirens“ als frische und unkonventionelle junge Stimme auf. Kein Wunder also, dass er nun auf ECM sein von Manfred Eicher produziertes Debut-Album vorlegt.

Musik / Konzert 27.10.2014
Silvia Thurner

Beeindruckende Deutung einer gar nicht kleinen Messe – Der Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums sowie Gesangs- und Instrumentalsolisten führten Rossinis „Petite Messe solennelle“ auf
Die Solisten, der Chor und Instrumentalisten des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack freuten sich über den begeisterten Applaus nach der Aufführung der "Petite Messe solennelle" von Gioachino Rossini.

Der Chor des Vorarlberger Landeskonservatoriums, die Pianistinnen Eva-Maria Hamberger und Shiori Suda, der Akkordeonist Bernhard Oss und die Solisten Julia Großsteiner (Sopran), Victoria Türtscher (Alt), Konstantinos Printezis (Tenor) und Milan Babic (Bass) interpretierten die berühmte „Petite Messe solennelle“ von Gioachino Rossini und erhielten dafür euphorischen Applaus. Unter der Leitung von Benjamin Lack brachten die Studentinnen und Studenten das Werk im Festsaal des Landeskonservatoriums in der reizvollen Fassung für Klavier und Akkordeon zur Aufführung.

Kleinkunst / Kabarett 26.10.2014
Thorsten Bayer

Er möchte lieber nicht – Jess Jochimsen überzeugt in der Kammgarn Hard
Jess Jochimsen war gestern in Hard und ist heute in Lindau zu sehen (Fotos © Albert J. Schmidt).

„Für die Jahreszeit zu laut“ ist das 17. Programm des Freiburger Kabarettisten überschrieben. Darin widmet er sich mit Texten, Liedern und Dias der allgemeinen Lage und seinen Mitmenschen, vorzugsweise den „Bescheidwissern und Tonangebern“. Obwohl er häufig einen melancholischen Ton anschlägt, gelingt es ihm, eine warmherzige, gelassene und heitere Stimmung zu verbreiten. Am heutigen Sonntag zeigt er um 20 Uhr dieses sehenswerte Programm im Zeughaus Lindau.

Kritiken 25.10.2014
Karlheinz Pichler

„Blow-Up“: Die Kult-Fotos aus Antonionis Filmklassiker im Fotomuseum Winterthur
Arthur Evans, David Hemmings in Blow-Up, 1966 Film-Still, Silbergelatine-Abzug, 20.3 x 25.4 cm Privatsammlung, Wien, Foto: Arthur Evans, Privatsammlung Wien, Courtesy: Neue Visionen Filmverleih GmbH

Der vom italienischen Meisterregisseur Michelangelo Antonioni 1966 ins Kino gebrachte Filmklassiker „Blow-Up“ nimmt nicht nur in der Film-, sondern auch in der Fotogeschichte eine besondere Stellung ein. In diesem ersten englischsprachigen und kommerziell erfolgreichsten Film Antonionis geht es um einen Fotografen, der glaubt, einen Mord fotografisch dokumentiert zu haben. Das Fotomuseum Winterthur zeigt aktuell Aufnahmen rund um dieses grandiose Opus, die ein Spektrum aufzeichnen, das von der Modefotografie über die Sozialreportage und Pop-Art bis hin zur abstrakten Fotografie reicht. In der Verbindung von Film, Fotografie und Film-Stills zeichnet die Ausstellung ein fantastisches visuelles Spannungsfeld.

Kritiken 24.10.2014
Christina Porod

Out now!

In der November-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

Film / Kino 23.10.2014
Gunnar Landsgesell

Hin und weg
Eine gesellige Runde, in dieser Szene sogar mal mit Galgenhumor.

Eine letzte Radtour mit Freunden nach Belgien, dort will Hannes, unheilbar krank, Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Keine Angst vor dem Tod, zumindest in diesem Film, könnte man sagen. "Hin und weg" bemüht sich um eine Heiterkeit, in der die eigentliche Problematik fast verloren geht.

CD-Tipp 23.10.2014
Peter Füssl

Scott Walker + Sunn O))): Soused

Nach dem genialen 2012 erschienenen Album „Bish Bosch“ hat sich der seit Jahrzehnten erfolgreich an seinem Anti-Star-Image bastelnde Scott Walker für das Nachfolge-Album „Soused“ nun mit der amerikanischen Drone-Metal-Band Sunn O))) kongeniale Partner geholt. Denn die extrem fordernden Querdenker treffen sich nicht nur in ihren schwerverdaulichen künstlerischen Ansätzen, sondern auch in der konsequenten Verweigerung einer auch nur ansatzweisen Befriedigung üblicher Hörgewohnheiten.

Film / Kino 23.10.2014
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (24.10. - 30.10. 2014)
Am Hang

Der FKC Dornbirn zeigt diese Woche die Markus-Werner-Verfilmung „Am Hang“. In der Kammgarn in Hard steht Erwin Wagenhofers Spielfilm „Black Brown White“ auf dem Programm.

Literatur 21.10.2014
Ingrid Bertel

Mitgefühl und Tierliebe - Zum Essay „Wir sehen Tiere an“ von Bernhard Kathan

Sind Tierschützer Menschenhasser? Können Vegetarier das Elend der Massentierhaltung beenden? Lassen sich Katzen zu Tode füttern? Bernhard Kathan vertieft sich in seinem Essay „Wir sehen Tiere an“ in die Geschichte der Tierliebe.

CD-Tipp 21.10.2014
Peter Füssl

Emile Parisien Quartet: Spezial Snack

Der 32-jährige französische Tenor- und Sopransaxophonist Emile Parisien ist in unseren Breitengraden vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani bekannt geworden, ihr heuer im Frühjahr erschienenes Duo-Album „Belle Époque“ hat überall begeisterte Kritiken erhalten. Der „Spezial Snack“, den er nun mit seinem Quartett bestehend aus dem Pianisten Julien Touéry, dem Bassisten Ivan Gélugne und Sylvain Darrifourcq an Drums, Perkussion und Zither der verblüfften Zuhörerschaft serviert, ist aber einer gänzlich anderen Speisekarte entsprungen.

Theater 19.10.2014
Dagmar Ullmann-Bautz

Wenn auf der Bühne Wunder geschehn! - "Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva" von Franzobel am Vorarlberger Landestheater
Am Zenit - Zarah Leander / Tamara Stern

Einen großartigen Theaterabend bescherte die Uraufführung von Franzobels "Ich Zarah oder das wilde Fleisch der letzten Diva" gestern am Vorarlberger Landestheater einem erwartungsvollen Publikum, einem Publikum, das sich einerseits auf die bekannten Lieder und Ohrwürmer der großartigen Sängerin freute, andererseits neugierig war, die Geschichte der doch recht umstrittenen Frau und Künstlerin ausgebreitet zu bekommen.