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'Am Bodensee entworfen, an der Drina übernäht'

Fotoausstellung über die Bosna Quilt Werkstatt

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Anfang
02.11.2012 00:00
Ende
09.11.2013 00:00
Kategorie
Ausstellungseröffnung
Veranstaltungsort

Bodenseestadion
Konstanz

Öffnungszeiten
2. + 9. 11. jeweils 11 - 16
Artikelaktionen
abgelegt unter:
Theater 28.03.2015
Dagmar Ullmann-Bautz

Mit bedrohlicher Leichtigkeit - "1984durchgestrichen" feiert Uraufführung am Vorarlberger Landestheater
Ein spielfreudiges Ensemble: Roman Schmelzer, Hanna Binder, Stefan Maaß, Jele Brückner

Einen spannenden Theaterabend der ganz besonderen Art bot das Vorarlberger Landestheater mit der Uraufführung von Bernd Liepold-Mossers Arbeit "1984durchgestrichen". Liepold-Mosser ist nicht nur Initiator und Autor des Stücks, er zeichnet auch für die Inszenierung der Performance verantwortlich, einer experimentellen, multimedialen Show, entwickelt in einem höchst kreativen Theaterlabor.

Musik / Konzert 28.03.2015
Thorsten Bayer

Eingängige Melodien und satte Riffs – The Base im Spielboden
The Base sind (v. l. n. r.) Albrecht Klinger, Norbert Wally und Karlheinz Miklin jr. (Fotos © Michael Fritz / Spielboden)

Mit ihrem neuen, siebten Studioalbum „Where Is My Weather“ kam die Grazer Indie-Band nach Dornbirn. Wie schon auf den vorigen Alben dominieren dreiminütige Songs, die perfekt die Balance zwischen Melancholie und lässig hingerotztem Rock halten. Eröffnet wurde der Abend vom vielversprechenden Auftritt von Pepe The Goose aus Dornbirn.

Musik / Konzert 27.03.2015
Silvia Thurner

„Mit einem Fuß auf zwei Beinen stehen ...“ – Das Passionskonzert im Rahmen des „pforte-Abonnements“ berührte und begeisterte auf mehreren Ebenen
Die Abonnementreihe "Musik in der Pforte" eröffnete die aktuelle Saison mit einer eindrücklichen musikalischen Meditation. Erstmals sang auch das Ensemble "pforte-vokal" unter der Leitung von Martin Lindenthal.

Die zahlreichen Passionskonzerte, die derzeit quer durch das Land in Kirchen oder Konzertsälen zu erleben sind, bringen die Sehnsucht vieler Menschen nach Kontemplation und Besinnung zum Ausdruck. Ein besonderes Ereignis war das Passionskonzert zum Auftakt der aktuellen "Pfortesaison" in Feldkirch. Klaus Christa hat hierfür ein erlesenes Programm zusammengestellt. Neben den Tenebrae-Gesängen des spanischen Komponisten Tomás Luis de Victoria, Liedern und Stücken von Matthew Locke und John Dowland erklang auch die Uraufführung des berührenden Werkes „Die Brücke ist gebrochen“ von Michael Amann. Herbert Walser (Trompete und Electronic), Klaus Christa (Viola), Bernhard Oss (Akkordeon), Teresa Wrann (Blockflöte) und David Soyza (Perkussion) sowie die Sängerinnen und Sänger des neu formierten Ensemble „pforte-vokal“ unter der Leitung von Martin Lindenthal gestalteten den außergewöhnlichen Abend auf bewundernswert hohem Niveau. Bereichert wurde die musikalische Meditation von Evelyn Fuchs. Sie las die den Kompositionen zugrunde liegenden Texte.

Ausstellung 27.03.2015
Karlheinz Pichler

Jedes Bild ein fotografisch-kompromissloses Einzelstatement zur Zeit – Paul Strand im Fotomuseum Winterthur
Paul Strand, Anna Atting Frafra, Ghana, 1964, Silbergelatine-Abzug, Colecciones Fundacion Mapfre

Der große amerikanische Vertreter der fotografischen Moderne Paul Strand erschloss neue ästhetische Möglichkeiten für das Medium der Fotografie und blieb gleichzeitig der Welt, die er ins Bild setzte, engagiert verbunden. Die erste Retrospektive Strands in Europa nach seinem Tod 1976 gibt einen erlesenen Einblick in das Werk eines Fotografen, der dieses Metier in der Kunst verorten wollte und auch dem Film wichtige Impulse gab.

CD-Tipp 27.03.2015
Peter Füssl

Kendrick Lamar: To Pimp A Butterfly

Das neue Album des 27-jährigen Rap-Superstars aus Compton/L.A., der sich mit seinem Major-Debut „Good kid, m.A.A.d city“ vor zwei Jahren in die Top-Liga katapultierte, brach schon wenige Tage nach seinem überraschend vorverlegten Release-Termin Rekorde: es wurde beispielsweise innerhalb von 24 Stunden 9,6 Millionen mal auf Spotify gestreamt, und es gab dies und jenseits des Großen Teichs kein – noch so rap-fernes – Qualitätsmedium, das Kendrick Lamar nicht gewürdigt hätte.

Film / Kino 26.03.2015
Gunnar Landsgesell

Der Nanny
Überhitztes Business und Kraken auf Eis: Immo-Developer Clemens (Matthias Schweighöfer) in Nöten.

Überdrehte deutsche Komödie: Gewissenloser Immo-Hai (Matthias Schweighöfer) will mittellose Kiez-Bewohner delogieren lassen, während seine Kinder eine Nanny nach der anderen fertig machen. Dann kommt Rolf (Milan Peschel), der Nanny. Spaßig, auch wenn nicht alles originär wirkt.

Film / Kino 26.03.2015
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (27.3. - 2.4. 2015)
Double Happiness

Ella Raidel blickt in ihrem Dokumentarfilm „Double Happiness“ auf die chinesische Kopie des oberösterreichischen Hallstatt, während Jem Cohen in „Museum Hours“ feinfühlig über Kunst und Wiener Stadtarchitektur, aber auch über Kunst und Leben reflektiert. – Beide Filme laufen diese Woche am Spielboden Dornbirn

Literatur 26.03.2015
Christina Porod

Der 4. Hohenemser Literaturpreis geht an die in Bielefeld lebende Autorin Que Du Luu
Que Du Luu erhält den 4. Hohenemser Literaturpreis.  © privat

Der „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige AutorInnen nichtdeutscher Muttersprache”, der auf eine Idee von Michael Köhlmeier zurückgeht, wird alle zwei Jahre international ausgeschrieben. Eingesandt werden konnten wieder unveröffentlichte Prosatexte, die „in freier Themenwahl das Ineinandergreifen verschiedener kultureller Traditionen und biographischer Prägungen vor dem Hintergrund einer sich beständig wandelnden Gegenwart thematisieren“. Die 1973 geborene Autorin Que Du Luu folgt Saša Stanišić, der 2013 für einen Auszug aus seinem in Folge erschienenen Roman „Vor dem Fest“ ausgezeichnet wurde. Für ihre Erzählung „Das Fest des ersten Morgens“ erhält Luu das diesjährige Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Kritiken 25.03.2015
Christina Porod

Out now!

In der April-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

Literatur 24.03.2015
Markus Barnay

„Vorarlberg – und darüber hinaus“ – Alois Niederstätters Vorträge zu Geschichte und Gegenwart zum Nachlesen

Was macht eigentlich ein Landesarchivar? Ganz so einfach ist die Antwort auf diese Frage nicht. Ein Landesarchivar sorgt in erster Linie dafür, dass jenes Schriftgut, das von Amts wegen aufbewahrt werden muss, gesichtet, bewertet und geordnet wird – und schließlich in geeigneter Form den Archivbenutzern zugänglich gemacht wird. Zu den Benutzern gehören nicht zuletzt die MitarbeiterInnen der Landesverwaltung, denen der Landesarchivar wiederum beibringen muss, wie sie ihre Akten am besten so aufbewahren, dass sie später ordentlich archiviert werden können. Ein Landesarchivar muss aber auch Unterlagen für Reden der Landespolitiker liefern, sie fachlich beraten und mitunter auch selbst Vorträge zu bestimmten Themen halten. Ein Landesarchivar sollte eigentlich auch forschen und die Ergebnisse seiner Forschungen publizieren – wenn er dafür Zeit hat.

CD-Tipp 24.03.2015
Peter Füssl

Jakob Bro: Gefion

Außerhalb Dänemarks ist der 36-jährige Gitarrist Jakob Bro als Bandmitglied von Paul Motian oder Tomasz Stanko bekannt geworden, manchen vielleicht durch sein eigenes, auch als Dokufilm verewigtes CD-Projekt „Balladeering“ mit Motian und Bill Frisell. An Letzteren erinnert – freilich nur von der Stimmung und den Klangfarben her, aber ohne Americana-Einsprengsel – Jakob Bros Debut-Album bei ECM, das ihm einen ordentlichen Popularitätsschub bescheren dürfte.

Musik / Konzert 23.03.2015
Silvia Thurner

Die Zuhörenden in Staunen versetzt – Die „Cantori Silvae“ brachten die „Meditationen von San Giulio“ unter der Leitung des Komponisten Thomas Thurnher zur Uraufführung
Die "Cantori Silvae" profilierten sich mit dem Passionskonzert und der Uraufführung von Thomas Thurnher.

Vor einigen Monaten hat der Komponist Thomas Thurnher die Leitung der Bregenzerwälder Chorgemeinschaft „Cantori Silvae“ übernommen. Was möglich ist, wenn die Chemie stimmt und sich alle Beteiligten mit positiver Einstellung an eine große Herausforderung wagen, war beim traditionellen Passionskonzert in der Propstei eindrucksvoll zu erleben. Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger von Christian Lebar am Cembalo und Gabi Fercher an der Violine. Teil des Konzertes war auch die Rezitatorin Gudrun Erath, die sich mit ihrer schönen Stimme sehr gut in das musikalische Ganze einfügte.

Aktuell 23.03.2015
Ingrid Bertel

Keinen Groschen für diesen Wirt! + Nachspiel + Das große Finale
In die Eingangstür des Gasthaus „Kornmesser“ geheftet fanden Vorübergehende und Gäste veritable Drohungen gegen den SPÖ-Vorsitzenden Michael Ritsch sowie die grüne Abgeordnete Sandra Schoch

Ein einigermaßen bizarres Bild bot gestern, Sonntag, die Bregenzer Innenstadt. Hundertschaften von Polizei riegelten in Reih und Glied Straßen und Plätze ab. Geschäftig radelte der Bürgermeister von einem Posten zum nächsten. Ein versprengtes Häuflein von Pegida-DemonstrantInnen hörte sich am Kornmarktplatz die islamophoben Reden von Michael Stürzenberger (Deutschland) und Ignaz Bearth (Schweiz) an. Offenbar war die Kundgebung der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands“ durch oberösterreichische Islamgegner organisiert worden, weil die Ein-Frau-Organisation in Vorarlberg damit überfordert gewesen wäre.

Musik / Konzert 22.03.2015
Silvia Thurner

Den gemeinsamen Puls gefunden – Das Kammerorchester „Arpeggione Hohenems“ startete mit einem vielseitigen Programm und einer Uraufführung von Murat Üstün in die Jubiläumssaison
Seit 25 Jahren treffen sich Musikerinnen und Musiker aus aller Welt beim Kammerorchester "Arpeggione Hohenems". Unter der Leitung von Robert Bokor präsentierten sie zum Auftakt der Jubiläumssaison im Rittersaal des Palastes ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.

Sein fünfundzwanzigstes Jahresprogramm eröffnete das Kammerorchester „Arpeggione Hohenems“ mit drei sehr unterschiedlichen Werkcharakteren. Im schönen Ambiente des Rittersaales im Hohenemser Palast musizierte das 16-köpfige Streichorchester engagiert und spielfreudig. Am Beginn stand die Uraufführung des Auftragswerkes „Spektrum“ von Murat Üstün. Das originell konzipierte Werk kam jedoch nicht optimal zur Geltung, weil die Komposition missverständlich positioniert wurde. Eine kraftvolle Interpretation des Konzertes für Violine, Violoncello, Klavier und Orchester, op. 76 von Bohuslav Martinu boten das Klaviertrio „Swiss Piano Trio“ und das Arpeggione-Orchester unter der Leitung von Robert Bokor. Abgerundet wurde der abwechslungsreiche Konzertabend mit einer eingängigen Serenade von Josef Suk.

Tanz 20.03.2015
Peter Füssl

Fernöstliche Traditon meets Modern Dance – Das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan eröffnete den „Bregenzer Frühling“ 2015
Das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan feierte die Österreichpremiere von "Water Stains on the Wall" im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus

Tanz-Begeisterte aus dem gesamten Bodenseeraum füllten das Bregenzer Festspielhaus bis auf den letzten Platz, schließlich war mit Lin Hwai-min, der 1973 das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan und damit die erste zeitgenössische Tanzkompagnie im chinesischsprachigen Raum gründete, ein legendärer und vielfach ausgezeichneter Choreograph von weltweiter Bedeutung zu Gast. Für die einstündige Produktion „Water Stains on the Wall“ ließ sich Lin von der 3000 Jahre alten, traditionellen Kunst der Kalligrafie inspirieren, es wurde aber auch deutlich, dass er selber Anfang der 1970er Jahre die Schule von Martha Graham und Merce Cunningham durchlaufen hat.