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CD-Tipp

Marcin Wasilewski Trio w/Joakim Milder: Spark Of Life
CD-Tipp
11.11.2014 Peter Füssl

Pianist Marcin Wasilewski, Kontrabassist Slawomir Kurkiewicz und Drummer Michal Miskiewicz sind alle noch in ihren Enddreißigern und spielen dennoch schon mehr als 20 Jahre im Trio zusammen. Dieser nun vorliegende höchst erfreuliche „Lebensfunke“ ist schon ihr viertes Album auf ECM und einmal mehr der Beweis, dass die drei Polen in ihrer symbiotischen musikalischen Entwicklung nicht in Routine erstarren, sondern ständig aneinander wachsen.

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Kenny Barron – Dave Holland: The Art of Conversation
CD-Tipp
04.11.2014 Peter Füssl

Es ist alles andere als eine Überraschung, dass das erste gemeinsame Duo-Album dieser beiden Spitzenmusiker, die schon seit zwei Jahren in dieser Konstellation begeistert aufgenommene Konzerte geben, ein kleines Juwel der musikalischen Konversationskunst geworden ist.

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David Virelles: Mbókò
CD-Tipp
28.10.2014 Peter Füssl

Der in New York lebende kubanische Pianist David Virelles fiel schon letztes Jahr auf Tomasz Stankos „Wislawa“ und auf Chris Potters „The Sirens“ als frische und unkonventionelle junge Stimme auf. Kein Wunder also, dass er nun auf ECM sein von Manfred Eicher produziertes Debut-Album vorlegt.

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Scott Walker + Sunn O))): Soused
CD-Tipp
23.10.2014 Peter Füssl

Nach dem genialen 2012 erschienenen Album „Bish Bosch“ hat sich der seit Jahrzehnten erfolgreich an seinem Anti-Star-Image bastelnde Scott Walker für das Nachfolge-Album „Soused“ nun mit der amerikanischen Drone-Metal-Band Sunn O))) kongeniale Partner geholt. Denn die extrem fordernden Querdenker treffen sich nicht nur in ihren schwerverdaulichen künstlerischen Ansätzen, sondern auch in der konsequenten Verweigerung einer auch nur ansatzweisen Befriedigung üblicher Hörgewohnheiten.

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Emile Parisien Quartet: Spezial Snack
CD-Tipp
21.10.2014 Peter Füssl

Der 32-jährige französische Tenor- und Sopransaxophonist Emile Parisien ist in unseren Breitengraden vor allem durch seine Zusammenarbeit mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani bekannt geworden, ihr heuer im Frühjahr erschienenes Duo-Album „Belle Époque“ hat überall begeisterte Kritiken erhalten. Der „Spezial Snack“, den er nun mit seinem Quartett bestehend aus dem Pianisten Julien Touéry, dem Bassisten Ivan Gélugne und Sylvain Darrifourcq an Drums, Perkussion und Zither der verblüfften Zuhörerschaft serviert, ist aber einer gänzlich anderen Speisekarte entsprungen.

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TANN: Nadel verpflichtet
CD-Tipp
14.10.2014 Peter Füssl

Sowohl der Bandname als auch der Titel der CD lassen darauf schließen, dass Ironie im Leben von Gitarrist Dirk Haefner, Bassist René Bornstein und Drummer Demian Kappenstein nicht unbedingt an letzter Stelle stehen dürfte.

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Madame Baheux
CD-Tipp
09.10.2014 Peter Füssl

Die Kontrabassistin Lina Neuner, die aus der Vojvodina stammende Geigerin und Vokalistin Jelena Popržan, die ebenfalls singende, bosnische Gitarristin Ljubinka Jokić und die Bulgarin Maria Petrova bereichern seit Jahren die vielfältige Wiener Szene in Bands wie der Wiener Tschuschenkapelle, Catch-Pop-String-Strong oder Tini Tramplers Dreckige Combo. Unter dem Phantasienamen Madame Baheux hat das experimentierfreudige Damenquartett nun ein unbetiteltes Debutalbum vorgelegt, das wahrlich alle Stücklein spielt.

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Rita Marcotulli & Luciano Biondini: La Strada Invisibile
CD-Tipp
07.10.2014 Peter Füssl

„Aritimia“ ist ein furioser Auftakt für diese eine knappe Stunde dauernde Achterbahnfahrt aus warmherzigen Emotionen, tiefgründiger Melancholie und praller Lebensfreude. „La Strada Invisibile“ ist trotz aller beeindruckender, aber niemals selbstverliebter Virtuosität vor allem auch ein Lehrstück für begnadete musikalische Dialogfähigkeit.

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Christoph Irniger Pilgrim: Italian Circus Story
CD-Tipp
02.10.2014 Peter Füssl

Der 35-jährige Zürcher Tenorsaxophonist Christoph Irniger hat sich für sein Quintett Pilgrim mit dem Gitarristen Dave Gisler, dem Pianisten Stefan Aeby, Bassist Raffaele Bossard und Drummer Michi Stulz fünf höchst unterschiedliche Charaktere geholt, um mit ihnen seine „Italian Circus Story“ auf CD zu bannen.

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Mark Turner Quartet: Lathe of Heaven
CD-Tipp
30.09.2014 Peter Füssl

Mark Turner war in den vergangenen Jahren zwar durch seine herausragenden ECM-Veröffentlichungen mit dem gemeinsam mit Larry Grenadier und Jeff Ballard kollektiv geleiteten Trio Fly oder auf Alben von Stefano Bollani oder Billy Hart durchaus präsent, „Lathe of Heaven“ ist aber nach 13 Jahren wieder die erste Produktion, die der Saxophonist als Bandleader zu verantworten hat.

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Asa: Bed of Stone
CD-Tipp
25.09.2014 Peter Füssl

Von ihrem 2008 veröffentlichten Debutalbum verkaufte Bukola Elemide, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Asa, 300.000 Stück, und das erfolgreiche Nachfolge-Album „Beautiful Imperfection“ bescherte ihr ein ruheloses Tour-Leben, das sie an den Rand des völligen Zusammenbruchs führte. Vier Jahre und einige erfüllte Lebensträume jenseits des Musikbetriebes später, gibt die französisch-nigerianische Sängerin, deren hauptsächliche Inspirationsquellen immer noch in Paris und Lagos liegen, mit „Bed of Stone“ wieder ein kraftvolles Lebenszeichen.

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Tingvall Trio: Beat
CD-Tipp
23.09.2014 Peter Füssl

Von New York oder Paris ist man es ja gewöhnt, aber in diesem Fall war Hamburg der kulturelle Meltingpot, an dem sich der südschwedische Pianist Martin Tingvall, der kubanische Kontrabassist Omar Rodriguez Calvo und der Bremer Schlagzeuger Jürgen Spiegel vor 11 Jahren zu einem höchst erfolgreichen, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Trio zusammenschweißten.

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Ed Partyka Jazz Orchestra: Hits!* Vol.1
CD-Tipp
18.09.2014 Peter Füssl

Diese, wie ich jetzt weiß, ironischerweise im Stil ziemlich geschmackloser 80er-Jahre Hits-Compilations gestaltete CD hätte ich im Plattenladen normalerweise wohl kaum in die Hand genommen, was wirklich schade gewesen wäre. Denn das vor sieben Jahren gegründete, rund 20-köpfige Ed Partyka Jazz Orchestra präsentiert auf „Hits!* Vol.1“ zehn höchst abwechslungsreiche Nummern: Standards von Strayhorn, Berlin und Buddy Johnson, einen Fado, Leslie Feists „Undiscovered First“ und Eigenkompositionen der Sängerin Julia Oschewsky, des Saxophonisten Oliver Leicht und des Bandleaders.

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Rigmor Gustafsson: When You Make Me Smile
CD-Tipp
16.09.2014 Peter Füssl

„I Will Wait For You“, „Close To You“, „On My Way To You“, „Alone With You“, „Calling You“ – und nun „When You Make Me Smile“: Es ist kein Zufall, dass in allen Alben Rigmor Gustafssons das Wort „You“ vorkommt, denn die schwedische Vokalistin will ihr Publikum mit ihrer Natürlichkeit und ihrer ausdrucksstarken Stimme direkt ansprechen, begeistern und verzaubern. Mitunter hat sie schon ausgefallene Konstellationen ausprobiert, etwa mit dem radio.string.quartet.vienna, oder Konzeptalben als Hommagen an Michel Legrand oder Dionne Warwick aufgenommen. Dieses Mal kommt sie aber ganz klassisch daher und gibt sich voll ihrem Faible für großorchestralen Jazz hin.

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Andreas Schaerer/Lucas Niggli: Arcanum
CD-Tipp
11.09.2014 Peter Füssl

„Stimme und Trommel sind die geheimnisvollsten Instrumente; es sind die ältesten, die es gibt – uralte Werkzeuge der Kommunikation.“ Große Worte, die da als Motto gelb auf schwarz im Booklet prangen, und dennoch haben der Vokalartist Andreas Schaerer und der Schlagzeuger und Perkussionist Lucas Niggli nicht die geringste Mühe, dieser Aussage in den aus insgesamt vier Stunden an Rohmaterial komprimierten 43 Minuten und 44 Sekunden Leben einzuhauchen, einzuschreien, einzuflüstern, einzuhämmern, einzutrommeln, einzuscatten, einzu......

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Spoon: They Want My Soul
CD-Tipp
09.09.2014 Peter Füssl

„Rent I Pay“ heißt der Opener des mittlerweile auch schon achten Longplayers der Indie-Rocker aus Austin/Texas, und er klingt, als hätten die „Stones“ einen witzigen Alternative-Take zu „Street Fighting Man“ aus dem Ärmel gezaubert. Aber die vor 20 Jahren gegründete und zu Ehren der deutschen Krautrock-Legende „Can“ nach deren größtem Hit „Spoon“ benannte Band hatte noch nie größere Bedenken, die effektvollsten Ingredienzien der Rock- und Pop-Geschichte in ihr letztlich dann doch ganz nach „Spoon“ klingendes Soundgebräu zu integrieren.

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Stefano Bollani: Joy In Spite Of Everything
CD-Tipp
04.09.2014 Peter Füssl

„Wir gingen ins Studio, ohne dass wir uns alle schon mal getroffen hätten. Aber das ist genau das, was ich am Jazz liebe: Einfach mal hingehen und schauen, was passiert.“ Okay, ganz so wagemutig, wie es klingt, war es auch wieder nicht. Denn mit dem dänischen Rhythmus-Gespann Jesper Bodilsen am Kontrabass und Morten Lund an den Drums ist der einstmals von Enrico Rava ins internationale Jazz-Bewusstsein eingebrachte italienische Pianist Stefano Bollani schon im Trio-Format hervorragend eingespielt, und mit den beiden amerikanischen Cracks, Gitarrist Bill Frisell und Tenorsaxophonist Mark Turner, kann man eigentlich nicht viel falsch machen.

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The New Pornographers: Brill Bruisers
CD-Tipp
02.09.2014 Peter Füssl

Da Neko Case und Dan Bejar aka Destroyer in den letzten Jahren zunehmend mit ihren eigenen Projekten beschäftigt waren, darf man sich besonders freuen, dass die achtköpfige Band aus Vancouver nochmals in ihrer Stammbesetzung antritt. Zumal „The New Pornographers“ mit ihrem sechsten Album nach einer vierjährigen Veröffentlichungspause nochmals klar legen, dass sie ihren Status als Supergroup des Power-Pop nach wie vor verdienen.

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Jerry Léonide: The Key
CD-Tipp
28.08.2014 Peter Füssl

Der 30-jährige, aus Mauritius stammende Jerry Léonide machte letztes Jahr als einhelliger Gewinner der „Solo Piano Competition“ des Montreux Jazz Festivals auf sich aufmerksam, wo er gleich auch den Publikums-Preis einheimsen konnte. Sein ACT-Debut „The Key“ wird sicherlich eine Schlüsselrolle in seiner internationalen Karriere spielen, die er als 17-Jähriger mit tatkräftiger Unterstützung seines prominenten Landsmannes Linley Marthe in Paris startete.

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Louis Sclavis Quartet: Silk And Salt Melodies
CD-Tipp
26.08.2014 Peter Füssl

Das vor zwei Jahren erschienene Album „Sources“ ist sicherlich eine der herausragendsten Produktionen im außergewöhnlich abwechslungsreichen und qualitativ stets erstklassigen Oeuvre des französischen Klarinettisten Louis Sclavis. Aber die „Silk And Salt Melodies“ toppen das formidable Debut-Album von Sclavis’ Atlas Trio mit Gilles Coronado an der Gitarre und Benjamin Moussay an Piano und Keyboards noch. Nicht unmaßgeblichen Anteil daran hat der neu dazu gestoßene iranische Perkussionist und Zarb-Virtuose Keyvan Chemirani, der das musikalisch vielschichtige Geschehen des nunmehrigen Quartetts mit seinen brodelnden Rhythmen und unorthodoxen Ideen anfeuert.

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