Tanz
- Hightech-Tanz - Wayne McGregor/Random Dance beim „Bregenzer Frühling“
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Tanz
07.05.2012 Peter FüsslZum Auftakt beleuchten vier FackelträgerInnen einen fast schon traditionell anmutenden Pas de deux, wobei die Bewegungen zunehmend aus den gewohnten Mustern ausbrechen und schon angedeutet wird, was da in der nächsten Stunde alles auf die in Massen erschienenen „Bregenzer Frühling“-Fans zukommen wird. Denn Wayne McGregor und Random Dance wollen mit der vor eineinhalb Jahren uraufgeführten Produktion „FAR“ – nach Roy Porters Buch „Flesh in the Age of Reason“ – Licht in die Zusammenhänge der vermeintlichen Gegensatzpaare Körper und Geist, Kunst und Wissenschaft bringen.
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Tanz
15.04.2012 Peter FüsslMaría Pagés ist eine der prominentesten Erscheinungen im Flamenco-Business, Sidi Larbi Cherkaoui ging aus dem Stall von Les Ballets C. de la B. hervor und zählt mit seinen unterschiedlichste Kulturen, Religionen und Kunststile vereinenden Produktionen zu den interessantesten Choreographen der Gegenwart. Das ungleiche Paar demonstrierte bei der Österreichpremiere von „Dunas“ eindrucksvoll, dass sich die gekonnte Kombination von Gegensätzlichem durchaus befruchtend aufeinander auswirken und zu grandiosen Ergebnissen führen kann.
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Tanz
31.03.2012 Peter FüsslDass das bereits 1959 gegründete Nederlands Dans Theater 1 nichts an kreativem Schwung und Experimentierfreude verloren hat und zurecht zu den Top-Compagnien des zeitgenössischen Tanzes gezählt wird, stellte die Den Haager Truppe im bis auf den letzten Platz ausverkauften Bregenzer Festspielhaus wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis. Das ist nicht zuletzt dem brillanten Choreographen-Duo Paul Lightfoot und Sol León zu verdanken, das in den letzten zwanzig Jahren mehr als vierzig aufsehenerregende Produktionen für das NDT geschaffen hat. Mit „Sehnsucht“ und „Schmetterling“ standen zwei von der internationalen Kritik hochgelobte, neuere Stücke auf dem Programm.
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Tanz
16.06.2011 Peter FüsslMit der Iceland Dance Company gastierte erstmals eine der spannendsten und innovativsten internationalen Tanzkompagnien im Land, dann gab es ein Wiedersehen mit Renate Graziadei, die ein starkes Tanz-Solostück aus Berlin mitbrachte, und zum Schluss brillierte mit Chris Haring/Liquid Loft, Österreichs Kreativpool und Aushängeschild in Sachen zeitgenössischer Tanz, sozusagen ein „Stammgast“ beim tanz ist Festival am Spielboden. Festival-Organisator Günter Marinelli bewies einmal mehr, dass sich mit Mut, einer konsequente Haltung und dem richtigen Gespür für echte Qualität und wahren Innovationsgeist auch ohne Riesenbudgets durchaus sehenswerte Tanz-Festivals programmieren lassen. Erfreulicherweise kommt mittlerweile auch das Publikum zuhauf.
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Tanz
12.06.2011 Peter FüsslMit dem rund zwanzigminütigen Stück „The Swan“ der jungen isländischen Choreographin Lára Stefánsdóttir gelang es der Iceland Dance Company eindrucksvoll unter Beweis zu stellen, dass sich die außergewöhnliche Kreativität auf dieser Insel am Rande Europas keineswegs nur auf den Musikbereich beschränkt.
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Tanz
05.06.2011 Peter FüsslDie Geschichte von Schneewittchen und der bösen Stiefmutter gehört seit der Veröffentlichung der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen vor ziemlich genau zweihundert Jahren zum Allgemeingut. Während bei den Gebrüdern Grimm die Sexualität als Triebfeder der Geschichte aber höchstens von erwachsenen LeserInnen zwischen den Zeilen erahnt werden kann, lässt Angelin Preljocaj in seinem 2008 uraufgeführten „Blanche Neige“ keinerlei Zweifel offen. Hier knistert es, nicht nur dank der extravaganten Kostümideen Jean Paul Gaultiers.
zum Artikel > - Babel lustig - Sidi Larbi Cherkaoui präsentiert „sein eigenes Ding“ zum Thema Sprachverwirrung und sorgte für Begeisterungsstürme
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Tanz
08.05.2011 Peter FüsslDie bekannte biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel bietet natürlich jede Menge Stoff für alle Arten von Tragödien, aber kann man, darf man diese ernsthafte Thematik um die Hybris der Menschheit und deren göttliche Bestrafung durch die Sprachverwirrung und alle daraus resultierenden Probleme auch auf humorvolle Weise abhandeln? Ja, man kann und man darf, vorausgesetzt man verfügt über die genialen Fähigkeiten des Sidi Larbi Cherkaoui. Das Bregenzer Publikum verabschiedete den mit internationalen Preisen überhäuften Choreographen und seine traumhafte Compagnie „Eastman“ jedenfalls mit stehenden Ovationen.
zum Artikel > - Perfekt unperfekt – Marie Chouinard verweigert sich beim Bregenzer Frühling den gewohnten Vorstellungen von Tanz und verwickelt sich in Widersprüche
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Tanz
01.05.2011 Peter FüsslDer Komponist Louis Dufort hat Glenn Goulds geniale Einspielung von J.S. Bachs berühmten Goldberg-Variationen sowie Interviewausschnitte mit dem Tastenstar genommen und sie gnadenlos durch den elektronischen Fleischwolf gedreht – zerdehnt, beschleunigt, zerstückelt und neu montiert. Der ideale Soundtrack zu "bODY_rEMIX". Denn der Name Marie Chouinard ist nicht zufällig gleichermaßen mit großen Skandalen wie mit wichtigen Auszeichnungen verbunden. Die Kanadierin geht keinerlei Kompromisse ein.
zum Artikel > - Sensationeller Auftakt zum Bregenzer Frühling 2011 mit dem Australian Dance Theatre
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Tanz
20.03.2011 Peter FüsslDas Konzept des „Bregenzer Frühlings“ lässt sich leicht auf einen Nenner bringen: hochkarätige internationale Compagnien präsentieren erstklassige Produktionen, die am Puls der Zeit liegen. Was das Australian Dance Theatre zum Auftakt des 25 Jahre-Jubiläums des renommierten Tanzfestivals im ausverkauften Bregenzer Festspielhaus bot, ragt aber nochmals aus diesem ambitionierten Programm der choreographischen und tänzerischen Superlativen heraus. Garry Stewart, der ungemein einfallsreiche künstlerische Leiter der international äußerst gefragten Truppe, legt mit dem 2010 uraufgeführten „Be Your Self“ ein absolutes Meisterstück vor.
zum Artikel > - Einsam zappelt der Mensch
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Tanz
14.08.2010 Dagmar Ullmann-BautzAlain Platels Produktion „Out of Context – For Pina“ wurde am Freitag auf der Werkstattbühne des Festspielhauses im Rahmen der "KAZ - Kunst aus der Zeit"-Schiene der Bregenzer Festspiele gezeigt. Die belgische Tanzgruppe „les ballets C de la B“ löste damit sowohl Begeisterung als auch Irritation und Unverständnis aus.
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