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Gemeindemusik Götzis

Frühjahrskonzert

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Anfang
10.05.2014 20:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

AmBach
Am Bach 10
6840 Götzis
+43 (0) 5523 64 0 60
http://www.ambach.at
kulturbuehne@ambach.at

Artikelaktionen
abgelegt unter:
CD-Tipp 20.12.2014
Peter Füssl

Georg Breinschmid: Double Brein

28 Stücke auf zwei CDs, zweieinhalb Stunden, ein prallvoller Bauchladen gefüllt mit verblüffender Virtuosität, originellen Gags, sentimentaler Gefühligkeit, treffsicherem Witz und hochgradig Verrücktem.

Kritiken 19.12.2014
Silvia Thurner

Nicht nur die Engel frohlockten – Der Chor „Vocal Origen“ und das „Concerto Stella Matutina“ unter der Leitung von Clau Scherrer hinterließen einen großen Eindruck
Das Barockorchester "Concerto Stella Matutina" und der Chor "Vocal Origen" unter der Leitung von Clau Scherrer interpretierten Weihnachtskompositionen von G.A. Homilius sowie J.S. Bach. Mit ihren Werkdeutungen bescherten sie den Konzertbesucherinnen und -besuchern einen herzerfrischenden Abend.

Kurz vor Weihnachten gestalteten das Barockorchester „Concerto Stella Matutina“ und der Chor „Vocal Origen“ unter der Leitung von Clau Scherrer einen Konzertabend der Sonderklasse. Mit einer klugen Programmzusammenstellung konfrontierten die Sänger und Musiker das naiv erzählte Weihnachtsoratorium „Die Freude Hirten über die Geburt Jesu“ von Gottfried August Homilius mit dem Magnificat BWV 243 von Johann Sebastian Bach. Das Niveau und die plastische Gestaltungskraft des Orchesters und des Chores sowie das ausgezeichnete Niveau der Solisten begeisterten das Publikum in der voll besetzten Kulturbühne AmBach. Jubelnden Beifall erhielt der umsichtig, exakt und elegant dirigierende Clau Scherrer.

Ausstellung 18.12.2014
Karlheinz Pichler

Dies und jenseits der langen Mauer - Ruth Schnell in der Bludenzer Galerie allerArt
Ruth Schnell: Grenzzaun, Wandarbeit, 3D-Print, Magnete, Magnetfarbe, Detail (2014)

Als die Berliner Mauer 1989 niedergerissen wurde, fiel mit ihr eine zentrale Metapher für das Ein- und Aussperren von Menschen und Völkern. Leider fand dieser Mauerfall kaum Nachahmung. Heute gibt es zwischen den Nationen mehr Mauern und Zäune als je zuvor. Genau dieses unsägliche und inhumane Mauer(un)wesen nimmt Ruth Schnell in ihrer Ausstellung "Do not cross" in der Bludenzer Galerie allerArt in brillianter Umsetzung unter die Lupe.

Film / Kino 18.12.2014
Gunnar Landsgesell

The Homesman
Wer gibt den Ton an? Hilary Swank füllt ihre Rolle als toughe Farmerin famos aus.

1851: Drei Frauen sind an der Siedlergesellschaft des Wilden Westens verrückt geworden. Und weil die Gemeinde beschließt, sie in die ferne Ostküsten-Zivilisation zu verschaffen, aber kein Mann das übernehmen will, erklärt sich eine Frau (Hilary Swank) dazu bereit. Auf der Fahrt zwingt sie den knorrigen Tommy Lee Jones, mitzukommen. Ein Film mit Höhen und Tiefen.

Musik / Konzert 18.12.2014
Peter Füssl

„Musikalisch gesehen dünste ich immer noch meine kalifornische Kindheit und berglerische Pubertät aus.“ – Erika Stucky & da Blechhauf’n geigen mit „Wally und die sieben Geiger“ in Nüziders auf
Erika Stucky und da Blechhauf’n – sie haben Jodler, Led Zeppelin, Pink Floyd, Zäuerli, The Knack und noch viele andere Überraschungen im Gepäck

In den diversen Musikszenen von heute laufen jede Menge Duplikate herum, Künstlerinnen und Künstler mit solch geringem Eigenleben, dass sie jederzeit austauschbar und durchaus verwechselbar sind. Nicht so Erika Stucky, ein Original allererster Güte, das zuerst geklont werden müsste, um mit jemandem verwechselt werden zu können. Ob Pop, Rock, Folk, Jazz oder Jodler und Zäuerli – diese schräge Naturgewalt springt mit anarchischer Freude über jegliche Genregrenzen hinweg und balanciert permanent auf einem schmalen Grat zwischen ernsthaften musikalischen Anliegen und Spaß an der gehobenen Blödelei. Ohne Netz und doppelten Boden, versteht sich. Nach einer Vielzahl höchst eigenwilliger Projekte mit den unterschiedlichsten Musikern hat Stucky im nicht minder ungewöhnlichen Bläserseptett „da Blechhauf’n“ wohl Brüder im Geiste gefunden. Jedenfalls hörte man begeisterte Reaktionen auf die Uraufführung von „Wally und die sieben Geier“ beim renommierten Zürcher Theaterspektakel im heurigen Sommer. Peter Füßl führte mit Erika Stucky das folgende Interview.

Film / Kino 18.12.2014
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (19.12. - 25.12. 2014)
Le concert

Das TaKino Schaan zeigt diese Woche Radu Mihaileanus Tragikomödie "Le concert". Rabenschwarze Unterhaltung in der Nachfolge von Quentin Tarantino und den Coen-Brüdern steht dagegen mit Hans Petter Molands "Einer nach dem anderen" im Filmforum Bregenz auf dem Programm.

Literatur 18.12.2014
Meinrad Pichler

Fußach im Fokus - Kein Beitrag zum 50er der „Schiffstaufe“
Maria Anna Gehring (geb. 1785 in Feldkirch, gest. 1851 in Fußach), auch Marianne Blum oder Nannette Gehring genannt, war die wohlhabendste und einflussreichste Frau im behandelten Zeitraum in Fußach (Portrait gemalt von Franz Xaver Bobleter, heute im Besitz von Dir. Michael Weber)

Was kann interessant oder gar spannend sein an einer detaillierten finanziellen Vermessung eines Dorfes um die Jahrhundertwende von 1800? Wenig, könnte man meinen. Nach der Lektüre des Buches „Vom Geld und von Schulden“ der Historikerin Sabine Sutterlütti ist man allerdings eines Besseren belehrt. Die Autorin beschreibt an Hand aller zur Verfügung stehenden Quellen „die sozioökonomische Entwicklung von Fußach zwischen 1795 und 1836“ und eröffnet damit einen Einblick in einen historischen Mikrokosmos, dem in mancher Hinsicht auch andere Vorarlberger Kommunen ähneln, einiges aber ist ausschließlich ortstypisch.

CD-Tipp 16.12.2014
Peter Füssl

Lumen Drones

Schon der Einstieg in das Debutalbum des norwegischen Trios Lumen Drones klingt wie der Soundtrack zu einem der verstörenden, bedrohlichen, irgendwie mystisch angehauchten David Lynch-Filme. „Dark Sea“ heißt das Stück, das einen sogleich in den Bann zieht und wie die anderen sieben atmosphärisch ähnlich gelagerten Stücke aus unzähligen Improvisationen heraus entwickelt wurde.

Film / Kino 14.12.2014
Walter Gasperi

Weder Fisch noch Fleisch – Reinhold Bilgeris Verfilmung von Christian Mährs Krimi „Alles Fleisch ist Gras“
Viel Handlung, mangelnde Figurenzeichnung: Tobias Moretti als Kommissar

„Landkrimi“ heißt ein neues TV-Krimi-Format des ORF, das durch alle Bundesländer führen soll. Im Vorarlberger Beitrag greift ein Kommissar zur Selbstjustiz, als er seine Ohnmacht gegenüber dem allseits grassierenden Verbrechen erkennt. – Das könnte ja durchaus spannend sein und Einblicke in menschliche Abgründe bieten, doch Reinhold Bilgeri verzettelt sich einerseits in einer Überfülle an Handlung und Figuren und changiert andererseits unentschlossen zwischen ernstem Krimi und schwarzer Komödie.

Musik / Konzert 14.12.2014
Silvia Thurner

Die Geige gezupft, gekitzelt und geschlagen – Simon Frick schafft sich mit seinem Instrument einen stimmkräftigen musikalischen Kosmos
Simon Frick präsentierte seine neue Solo-CD im Theater Kosmos mit einer beeindruckenden Performance.

Seit Jahren beschäftigt sich der Musiker, Improvisator und Komponist Simon Frick mit Möglichkeiten, neue Sounds zu kreieren und diese elektroakustisch zu manipulieren. Sein Instrument ist die Geige. Leidenschaftlich gerne spielt Simon Frick mit Erwartungshaltungen und wer seine nun vorliegende Solo-CD einlegt, meint einen E-Gitarristen mit Metal- und Rockmusik zu hören. Das Theater Kosmos mit dem speziellen Bühnenbild von Peter Büchele, passende Visuals und amüsante Videos bildeten einen idealen Rahmen für die CD-Präsentation. Unterstützt wurde Simon Frick von Felipe Ramos am Bass, Nikolaus Dolp am Schlagzeug und der Sängerin Anna Anderluh.

Film / Kino 11.12.2014
Gunnar Landsgesell

Mommy
Steve, ein wilder Junge.

Ein verhaltensauffälliger Junge, den selbst die Erziehungsanstalt wieder ausspruckt, führt mit seiner Mutter ein wildes Leben. Regisseur Xavier Dolan zeigt das in einem ebenso wilden Bilderstrom und erhielt dafür den Großen Preis der Jury in Cannes.

Film / Kino 11.12.2014
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (12.12. - 18.12. 2014)
Geständnisse

Im Rahmen der Reihe mit Filmen aus Ostasien läuft diese Woche am Spielboden Dornbirn nochmals der furiose japanische Rachethriller „Geständnisse“. Das Kunstmuseum Liechtenstein wiederum setzt die Peter Liechti-Werkschau mit „The Sound of Insects“ fort.

Aktuell 10.12.2014
Fritz Jurmann

Bizets „Carmen“ lässt grüßen – Probeneindrücke verheißen ein stimmstarkes Ensemble und interessante Regieansätze am Landestheater
Die Pressekonferenz auf der Hinterbühne des Festspielhauses wurde verbunden mit kurzen Probenausschnitten aus „Carmen“.

Seit einer Woche wird auf der Hinterbühne des Festspielhauses für die Opernproduktion dieser Saison am Landestheater geprobt, Georges Bizets blutvolles Musikdrama „Carmen“, wie üblich eine Koproduktion mit dem Symphonieorchester Vorarlberg. Premiere ist am 27. Januar 2015 im Theater am Kornmarkt mit elf Folgeaufführungen. Gestern ermöglichten das Leading Team und die Hauptdarsteller in einer Pressekonferenz mit Probenausschnitten erste Einblicke in diese Produktion.

CD-Tipp 09.12.2014
Peter Füssl

Stefano Bollani: sheik yer zappa

Ob Duo-Album mit Chick Corea oder mit dem brasilianischen Mandolinen-Großmeister Hamilton de Holanda, ob Bigband-Album mit der NDR-Bigband oder „Joy In Spite of Everything“, das jüngste ECM-Opus mit seinem Trio und Mark Turner und Bill Frisell als special guests – der enorme musikalische Output des 41-jährigen italienischen Pianisten Stefano Bollani ist ebenso exzellent, wie er sich jeglicher Kategorisierung entzieht. Und genau hier trifft sich der kreative Querdenker, dem mitunter auch ganz schön der Schalk im Nacken sitzt, mit dem 1993 verstorbenen Frank Zappa, bis heute eine der schrägsten Lichtgestalten in der Geschichte der Rockmusik.

Musik / Konzert 08.12.2014
Silvia Thurner

Zum zweijährigen Jubiläum der Rieger-Orgel in Lingenau spielte Bruno Oberhammer ein anregendes Konzert
Die große Repertoirekenntnis von Bruno Oberhammer und seine vitale Spielart bescherten dem Publikum in Lingenau ein abwechslungsreiches Orgel-Geburtstagskonzert.

Passend zum Marienfeiertag am 8. Dezember erklangen Orgelwerke, die auf dem Marienhymnus „Ave maris stella“ beruhen. Das ausgesuchte Programm bot einen Blick in die Kompositionsgeschichte vom 16. bis in das 20. Jahrhundert und versammelte Werke aus Frankreich, Italien, Deutschland, Spanien und Belgien. Gut zur Geltung brachte Bruno Oberhammer die individuellen Klangqualitäten der Orgel, die bis zur symphonischen Orgelkunst reichten. Von der Choralscola "ad hoc" rund um Urban Äpli wurde das vielgestaltige Konzert gegliedert. Das Männerquintett sang gregorianische Choräle aus dem berühmten „Ave maris stella“ Hymnus.