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Gemeindemusik Götzis

Frühjahrskonzert

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Anfang
10.05.2014 20:00
Kategorie
Musik / Konzert
Veranstaltungsort

AmBach
Am Bach 10
6840 Götzis
+43 (0) 5523 64 0 60
http://www.ambach.at
kulturbuehne@ambach.at

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abgelegt unter:
CD-Tipp 03.03.2015
Peter Füssl

Sinikka Langeland: The Half-Finished Heaven

Auf ihrem vierten Album für ECM konzentriert sich Sinikka Langeland, die Sängerin und Kantele-Virtuosin norwegisch-finnischer Abstammung, auf die griffbrettlose nordische Kastenzither. Nur auf drei Stücken, Vertonungen von Gedichten des schwedischen Literaturnobelpreisträgers Tomas Tranströmer, ist ihre wunderschöne Stimme zu hören.

Musik / Konzert 02.03.2015
Silvia Thurner

Was die Welt im Inneren zusammenhält – Die Konzertkomposition „Harmonia Mundi“ kam erst allmählich in Schwung, stieß aber auf offene Ohren
Die Sphärenharmonie stand im Mittelpunkt der "Montforter Zwischentöne". Das Symphonieorchester musizierte unter der Leitung von Gerard Korsten und der Astrophysiker erzählte über die Urknalltheorie. (alle Fotos: Dietmar Mathis)

Folkert Uhde, neben Hans-Joachim Gögl künstlerischer Leiter der „Montforter Zwischentöne“, ist bekannt für seine außergewöhnlichen Konzertformate. Als ehemaliger Barockgeiger kennt er auch innermusikalische Zusammenhänge und komponiert mit vorgefundenen Werken eigene Programme. Allein deshalb wurde seine Konzertkomposition „Vom Anfang der Welt - „Harmonia Mundi“ im Feldkircher Montforthaus mit Spannung erwartet. Mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Gerard Korsten, Elfa Rún Kristinsdóttir (Geige), Elina Albach (Cembalo), Fabian Russ (Klanginstallation), dem Urknallerklärer Michael Büker und dem Tontechniker Carlo Grippa erlebten die Zuhörenden eine Performance, die musikalische Welten der Klassik und der Moderne vielschichtig zueinander in Beziehung setzte, ungewöhnliche klangfarbliche Lichtverhältnisse schuf und viel Raum für individuelle Assoziationen öffnete.

Literatur 02.03.2015
Peter Niedermair

„Mord unterm Hirschgeweih. Inspektor Ibeles wildester Fall“ - Peter Natters neuer Kriminalroman

„Inspektor Ibele hat manches schon erlebt“, spannt Peter Natter den Bogen von der Cello Toten in Schwarzenberg, seinem letzten Roman, ins Silbertal. Diesmal führt er den Leser mit Chefinspektor Isidor Ibele in den Süden Vorarlbergs, wo man es nicht mit blühenden Zitronen zu tun hat, sondern mit den höchsten Bergen des Landes. Der Autor zieht unsere Blicke hinein in eine Gebirgswelt mit bizarren Felsriffen, Steingärten und hoch gelegenen Graslandschaften, in jenes Tal, das sich heute längst dem Tourismus überantwortet hat, „ansichtskartenschön“ (S. 33). Und es sei „eine schöne Nacht, wie gemacht für romantische Waldgänge“, erfährt der Leser gleich zu Beginn. Doch wer Ibele, „ein Meister der Zwischentöne“, auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass man sich in einer realen und nicht einer romantisierten Natur wiederfindet. Natter entfaltet vor uns auf 182 Seiten, die nur so hineinflutschen, eine Silbertaler Enzyklopädie, in der wir uns im Rhythmus des kriminalistischen Gehens, des Aus- und Einatmens, in der Gesellschaftsgrammatik des Tals umschauen. In diesem dicht gewobenen Rohmaterial wirft Natter eine heimatkundliche (Alb)Traummaschine an. Es geht um knallharten Mord, Blattschuss, und um dessen Aufklärung. „Mord unterm Hirschgeweih“ ist kein Bergkrimi, ein Stück weit Heimat- und Antiheimat-Krimi, der vom Chef-Landeskriminalbeamten und bescheidenen Edelkommissar, Isidor Ibele, handelt, der sich auf die Spur dieses Mordes nach Silbertal begibt.

Theater 01.03.2015
Anita Grüneis

„Her die Hand, es muss ja sein“ – Siegen oder sterben beim "Zigeunerbaron" der Vaduzer Operette
Zwischen Moderne und Klischee: Der "Zigeunerbaron" der Vaduzer Operette

Schon die Ouvertüre ist ein Ohrwurm. Der „Zigeunerbaron“ von Johann Strauss Sohn vereint Walzerseligkeit mit den feurigen Csárdás-Klängen der ungarischen Volksmusik. Dagegen ist niemand gefeit, das geht nicht nur ins Ohr, das besetzt den ganzen Körper. So geschah es auch bei der Vaduzer Operette, die sich zum 75-Jahr-Jubiläum diese Operette ausgesucht hat. Dirigiert hat William Maxfield, die Regie stammte von Leopold Huber.

Musik / Konzert 28.02.2015
Silvia Thurner

Vom Stress der auferlegten Selbstbeschränkung – eine große Hausmusik bei den „Montforter Zwischentöne“ oder weniger ist mehr
Die große Hausmusik über das Beginnen im Montforthaus Feldkirch reichte von Speak-Dating zum Anfang mit Mark Riklin und Malcom Gerd (Saxophon) bis hin zum groß besetzten Orchesterkonzert. (alle Fotos: Dietmar Mathis)

Eine große Hausmusik wurde im Rahmen der „Montforter Zwischentöne“ mit exzellenten Künstlerinnen und Künstlern angeboten und erfreulich viele Menschen folgten der Einladung. Nach einem genau festgelegten Zeit- und Raumplan war es möglich, unter dem Leitgedanken „Über das Beginnen“ aus einer Vielzahl von Darbietungen ein individuelles Programm zusammenzustellen. Alle jene, die sich auf den Event einlassen konnten und den Abend zur persönlichen Begegnung nutzten, erlebten kurzweilige Stunden. Wer jedoch - so wie ich - die Musik und das Haus an sich als akustischen Raum erleben wollte, ging mit einem unbefriedigten Eindruck nach Hause.

Musik / Konzert 28.02.2015
Karlheinz Pichler

„Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise …“ - Mit vielen ungewöhnlichen Formaten begibt sich das Montforthaus Feldkirch auf Identitätsbildung
Weiche Rundungen als Kennzeichen: Das von der Projektgemeinschaft Hascher Jehle Architektur (Berlin) und Mitiska Wäger (Bludenz)  entworfene Feldkircher Montforthaus

Für die Veranstaltungreihe „Montforter Zwischentöne“, die sich mit „Zeit-Räumen zwischen Dialog und Musik“ befasst, haben die künstlerischen Leiter Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde die Stadt Feldkirch mit kleineren und größeren Veranstaltungen vermessen, die im Grenzbereich zwischen Musik, Literatur, Wissenschaft und Kunst angesiedelt sind und das neue Montforthaus etwa mit dem Zyklus „Salon Paula“ bis direkt in die Haushalte hinein verinnerlichen lassen. Eines der Highlights dabei war die literarisch-musische Morgenmeditation „Zweites Kleines Früh-Stück zu Sonnenaufgang“ im Café des Montforthauses über den Dächern der Stadt.

Kleinkunst / Kabarett 27.02.2015
Christina Porod

Lust(ig) mit Pausen - Werner Brix in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard

„Lust – Lasst uns leben!“ hieß es am gestrigen Donnerstagabend in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard. Der Wiener Kabarettist, Schauspieler und Musiker Werner Brix, geboren 1964, ließ sich in seinem mittlerweile neunten Programm über die Oper, stumpfsinnige Namen, Urlaube zu zweit oder den Gender-Kult aus und schwankte dabei zwischen Lustwandler und Zyniker.

Ausstellung 26.02.2015
Karlheinz Pichler

Wenn „Saurer Regen“ aus Öl besteht – Die Vaduzer Galerie am Lindenplatz zeigt Malerei zwischen Gegenstand und Abstraktion
Rachel  Lumsden: Homeland Security - Acid Rain, Öl auf Leinwand, 2002

Anhand einer britischen, einer deutschen sowie dreier Schweizer Positionen, die sehr kontrastreich zueinander sind, zeigt die Galerie am Lindenplatz im Vaduzer Städtle, was in der Malerei derzeit en vogue ist.

Film / Kino 26.02.2015
Gunnar Landsgesell

Heute bin ich Samba
Zwei Buddies, die den Unbilden eines Lebens als Flüchtling mit Optimismus trotzen.

"Heute bin ich Samba" fügt sich in jene Reihe locker erzählter, neuer französischer Komödien, die gesellschaftspolitisch aufgeladene Themen wie Migration oder Rassismus als Folie für eine nicht ganz so kontroversielle, jedenfalls heitere Inszenierung benutzen.

Ausstellung 26.02.2015
Karlheinz Pichler

Neuer KUB-Chef Thomas D. Trummer setzt verstärkt auf internationale Strahlkraft
Waltet bald über das Kunsthaus Bregenz: Thomas D. Trummer (Foto: Karlheinz Pichler)

Zwar tritt Thomas D. Trummer seine neue Stelle als Direktor des Kunsthaus Bregenz (KUB) erst im Mai dieses Jahres an, seine „Ausstellungspremiere“ hatte er aber bereits diese Woche am Mittwoch, als er im KUB-Sammlungsschaufenster im alten Postgebäude an der Bregenzer Seestraße an der Pressekonferenz zur Schau „Per Kirkeby: Skulptur und Architektur“, die ab Freitag öffentlich zugänglich ist, vor den versammelten Medien präsent war.

Film / Kino 26.02.2015
Walter Gasperi

Aktuell in den Filmclubs (27.2. - 5.3. 2015)
Pride

Das Filmforum Bregenz zeigt diese Woche das leidenschaftlich gegen Ausgrenzung und Unterdrückung Partei ergreifende britische Feelgood-Movie „Pride“. Im Andelsbucher Gasthof Jöslar steht dagegen mit „The Big Lebowski von den Coen-Brüdern ein echter Kultfilm auf dem Programm.

Theater 26.02.2015
Anita Grüneis

Die mit dem Altsein flirten - „Long Life“ im Schaaner SAL
Long Life - ein Duett für die Zärtlichkeit

Alten Menschen 100 Minuten lang bei ihrem Alltag zuzuschauen, kann unheimlich wohltuend sein. Warum? Das wissen all jene, die in Schaan das Stück „Long Life“ von Alvis Hermanis gesehen haben.

Ausstellung 25.02.2015
Karlheinz Pichler

„Schön euch zu sehen“ – Das Kunstmuseum Liechtenstein gewährt Einblick in seine schwergewichtige Sammlung
Cady Noland: Celebrity Trash Spill, 1989

Als der schwarze Kubus in Vaduz im Jahre 2000 eröffnet wurde, gab das Kunstmuseum Liechtenstein erstmals einen umfassenden Überblick über den staatlichen Kunstbesitz Liechtensteins. Nun, 15 Jahre später und kurz vor der Inbetriebnahme des weißen Würfels der Hilti Art Foundation im Mai direkt nebenan, folgt eine weitere Präsentation der Schätze des Museums. Anhand von 160 erlesenen Werken aus den eigenen Beständen kann man die Schwerpunkte und Strukturen der weiterentwickelten Sammlung erkunden.

Kritiken 24.02.2015
Christina Porod

Out now!

In der März-Ausgabe der KULTUR finden Sie u.a. Artikel zu folgenden Themen:

CD-Tipp 24.02.2015
Peter Füssl

Björk: Vulnicura

Ist es zynisch, wenn man dem Medienkünstler Matthew Barney dankbar ist, dass er seine langjährige Beziehung zu Björk geschmissen hat? Wahrscheinlich schon, andererseits sind Trennungsschmerz, Angst, Wut und Verzweiflung die Triebfedern für das seit langem beste und zugänglichste Album der Isländerin, deren musikalische Anziehungskraft zuletzt im ziemlich übersteigerten technoiden Experiment „Biophilia“ etwas verloren gegangen war.