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Bankster und andere Ganoven - I Stangl bescherte einen köstlichen Abend im Theater am Saumarkt in Feldkirch
„Unter Geiern - Über Bankster & andere Ganoven“ heißt das Programm, mit dem der österreichische Kabarettist I Stangl am gestrigen Mittwochabend im Theater am Saumarkt gastierte. Die Publikumsschar war überschaubar, was zu Beginn vom Künstler selbst humoristisch festgestellt wurde. Auch die ersten Reihen blieben leer. „Habt Ihr Angst vor mir? - I bin ganz a Liaba.“ Dem würde wohl so mancher Politiker nicht beipflichten. I Stangl, der mit bürgerlichem Namen Karl-Ernst Stangl heißt, nimmt sich nämlich nicht nur der Finanzwelt und der Verfehlungen seiner eigenen Generation an, sondern eben auch so mancher Politiker.
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Helden, Mythen und eine Nibelungenpremiere – Das Figurentheaterfestival Homunculus in Hohenems
Die 23. Auflage des Festivals für Puppen, Pointen und Poesie „Homunculus“ bietet auch in diesem Jahr so einiges: Vom 22. bis 30. Mai 2014 präsentieren Künstler aus Frankreich, Italien, Mexiko, Korea, Österreich und der Schweiz im und um den Hohenemser Löwensaal Märchen- und Heldenhaftes. Der künstlerische Leiter des Vereins Homunculus Pierre Schäfer, Präsident Günter Bucher, Geschäftsführer Dieter Heidegger sowie der Hohenemser Bürgermeister Richard Amann stellten heute Vormittag im Hohenemser Palast das Programm vor - genau in dem Raum, wo einst die Nibelungenhandschriften A und C gefunden wurden, in der ehemaligen „Bibliotheka Emsiana“.
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„Dem Kabarett muss man nehmen, wie er kommt“ - Mike Supancic in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard
„Ich bin nicht allein“ heißt das neue Programm des österreichischen Kabarettisten Mike Supancic. Allein war der Steirer am gestrigen Donnerstagabend durchaus nicht. In der vollbesetzten Kulturwerkstatt Kammgarn sang und erzählte der Gewinner des Kabarett-Preises „Salzburger Stier 2013“ und parodierte Hans Moser, Stan Laurel & Oliver Hardy oder Herbert Prohaska. Beim routinierten Auftritt mit Gitarre reißt Supancic viele Themen an, wenige bleiben jedoch eindrücklich hängen.
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Die Tricks der Finanzwelt, ein Umarmungskurs und eine Opernarie – Chin Meyer begeistert im TAK in Schaan
Der Zeitpunkt, ein Finanzkabarett auf der Bühne zu zeigen, könnte treffender nicht sein. Das Thema ist seit Jahren aktuell und spätestens seit dem Skandal um einen bekannten bayerischen Fußballmanager und Wurstfabrikanten in aller Munde. So hat auch Chin Meyer seine Bühnenfigur, Steuerfahnder Siegmund von Treiber, bereits im Jahr 2000 kreiert. Gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Gundlach machte der deutsche Kabarettist am gestrigen Sonntagabend Station im TAK in Schaan. Die Tricks der Finanzwelt, einen Umarmungsschnellkurs und viel Gesang waren Teile des Programms „REICHmacher!- Reibach sich wer kann!“, das mit viel Charme und Witz umhüllt war.
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Ein beschwingter Abend mit Seegang - Martin Großmann in der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard
Martin Großmann präsentierte in seinem Programm „Des Wahnsinns fette Beute“ eine Bühnenfigur, die aus ihrem Leben erzählt. Der Kabarettist heiterte am gestrigen Donnerstagabend das Publikum in der Kulturwerkstatt Kammgarn mit vielen ausgelassenen Szenen auf. Ein Abend an dem herzhaft gelacht werden konnte. Dennoch endete er mit dem Gefühl, dass etwas fehlte, nicht nur wegen der vermissten Zugabe. „Des Wahnsinns fette Beute“ ist eines der fünf Soloprogramme des 44-Jährigen. Geschrieben hat er angeblich 4286.
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„Und wenn der Humor mir flöten geht, na und, warum soll der nicht auch mal Musik machen“ – Uta Köbernick in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Mehr als ein Jahr ist es her, dass Uta Köbernick die Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard besuchte, da noch mit dem österreichischen Kabarettisten Günther Paal, alias Gunkl, als Bühnenpartner. Am gestrigen Donnerstagabend schaute sie allein vorbei, begleitet von Gitarre, Ukulele, Geige und Klavier. Die in Berlin aufgewachsene, jetzt in Zürich lebende Künstlerin präsentierte ihr Musikkabarett „auch nicht schlimmer: Uta Köbernick singt Rabenlieder“.
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Ein hinreißend origineller Abend mit hohem Unterhaltungswert - „Ohne Rolf“ in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Mit einem originellen, unerwartet kurzweiligen und tiefsinnigen „Plakatumblätterkabarett“ entführte das Luzerner Kleinkunst-Duo „Ohne Rolf“ sein Publikum in eine fast lautlose Welt. Zwei Trittleitern, zwei Plakatständer, so traten die beiden, elegant in Schwarz Gekleideten, mit ihren Dutzenden Plakaten miteinander in einen Dialog. Anstatt direkt zu sprechen, kommunizierten sie lediglich mit Hilfe des gedruckten Wortes. In der Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard stand am gestrigen Donnerstagabend also Mitlesen auf dem Programm.
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Wenn einer eine Reise tut... – der FM4 Ombudsmann am Spielboden
Seit 2006 ist der FM4 Ombudsmann auf Sendung und hat in dieser Zeit den Hörern unzählige – mehr oder weniger praktische – Antworten auf ihre drängendsten Fragen gegeben. Nun lädt er auch vor Ort zur Sprechstunde, musikalisch unterstützt von Sleep Sleep. Am Samstagabend war Hosea Ratschiller, der Mann hinter der Ombudsmann-Maske, zu Gast in Dornbirn und schlüpfte in weitere Rollen.
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Clown Dimitri - Highlights aus 55 Jahren im TAK Liechtenstein
Kuriose und klassische Musikinstrumenten, aus dem Mund spickende Pingpongbälle, verlorene Zähne, ein störrischer Liegestuhl, ein Horn, das ein Baby bekommt oder ein wehleidiger Teufel sind nur einige Elemente des neu zusammengestellten Programms mit Highlights aus 55 Jahren von Clown Dimitri. Dabei formiert der Schweizer Clown die schönsten Szenen aus seinen drei Soloprogrammen "Porteur", "Teatro" und "Ritratto" zu einem neuen Ganzen.
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„Die Schöpfung als Gesamtkonzept ist ein Pfusch! - Joesi Prokopetz in der Kulturwerkstatt Kammgarn
„Die Schöpfung als Gesamtkonzept ist ein Pfusch! Aber was soll schon in einer Woche Arbeit und einem Ruhetag groß rauskommen, beschwerte sich Joesi Prokopetz. Der Autor, Songwriter, Musiker und Kabarettist prägte den Austropop mit, schrieb Hits wie „Da Hofa“ oder „Es lebe der Zentralfriedhof“ für Wolfgang Ambros. Im Jahr 2008 wurde er mit der Ehren-Professoren-Würde ausgezeichnet und ein Jahr später erhielt er einen der renommiertesten Kleinkunstpreise im deutschen Sprachraum, den Salzburger Stier. Als Kabarettist ist der Wiener seit 1997 solo unterwegs. Am gestrigen Donnerstagabend besuchte er mit seinem Programm „Die Schöpfung - eine Beschwerde“ die Harder Kulturwerkstatt Kammgarn.
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