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Almanya - Willkommen in Deutschland
Wie nahmen die türkischen Gastarbeiter Deutschland wahr, als sie in dieses fremde Land kamen? Wie gingen sie mit der fremden Kultur um? Und wie schaut es heute mit ihrer Integration aus? – Solche Fragen klingen nach ernstem Stoff, doch die Samdereli-Schwestern erzählen davon in ihrem Feelgood-Movie sichtlich von eigenen Erfahrungen geprägt leichthändig, aber auch sehr klamaukig.
Existiert in Kritiken / Film / Kino
Poll
Großes Kino gelang Chris Kraus mit seinem dritten Spielfilm. Vor dem Hintergrund des nahenden Ersten Weltkriegs erzählt der deutsche Regisseur nicht nur von den Spannungen innerhalb einer deutsch-baltischen Familie, die in einem prachtvollen Herrenhaus an der Ostseeküste lebt, sondern auch von den Gegensätzen zwischen Deutschen, Russen und Balten. – Prächtige Bilder, eine hervorragende Besetzung und die sorgfältige Verknüpfung mehrerer Themen machen „Poll“ zu einem Kinoerlebnis, wie man es im deutschen Film leider nur selten findet.
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Aktuell in den Filmclubs (9.5. - 15.5. 2011)
In der „Festpielreihe“ des Filmforum Bregenz läuft diese Woche neben Ettore Scolas „La nuit de Varennes - Flucht nach Varennes“ und Hans Behrendts „Danton“ auch Sofia Coppolas poppige „Marie Antoinette“. Kontrastprogramm zu diesen historischen Filmen bietet das Kino Madlen in Heerbrugg mit „La petite chambre“, in dem Stéphanie Chuat und Véronique Reymond einfühlsam, aber insgesamt doch viel zu rund von Trauerarbeit und Umgang mit alten Menschen erzählen.
Existiert in Kritiken / Film / Kino
Aktuell in den Filmclubs (2.5. - 8.5. 2011)
Während das Filmforum Bregenz mit „The King´s Speech“ den großen Sieger der heurigen Oscarverleihung zeigt, läuft im Takino Schaan mit Chris Morris´„Four Lions“ eine bissige pechschwarze Satire auf Fanatiker und Selbstmordattentäter.
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Wasser für die Elefanten
So schwerfällig wie ein Elefant dahin trottet, ist Francis Lawrence´ Verfilmung von Sara Gruens gleichnamigem Bestseller. Weder vermittelt der in Wien geborene US-Regisseur etwas von der Zirkusatmosphäre noch von der Stimmung der Depressionszeit der frühen 30er Jahre. Blass bleiben auch Robert Pattinson und Reese Witherspoon. Nur behauptet, aber nie spürbar wird ihre Leidenschaft. Einzig Christoph Waltz vermag als jähzorniger Zirkusdirektor diesem Melodram etwas Leben einzuhauchen.
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Aktuell in den Filmclubs (25.4. - 1.5. 2011)
Der aus Wien stammende Architekt Victor Gruen gilt als Erfinder der Shopping-Town, doch seine Visionen wurden durch Geschäftsinteressen pervertiert. Am Spielboden Dornbirn läuft diese Woche der Dokumentarfilm "Der Gruen-Effekt", in dem Annette Baldauf und Katharina Weingartner Gruens Leben und Werk nachzeichnen. Einen Klassiker des Alten Schweizer Films gibt es dagegen mit der Gottfried-Keller-Verfilmung "Die missbrauchten Liebesbriefe" im Takino Schaan zu sehen.
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Paul - Ein Alien auf der Flucht
Zwei britische Science-Fiction-Fans nehmen auf einer Tour zu den berühmtesten UFO-Landeplätzen in den USA ein Auto stoppendes Alien mit, das auf der Flucht vor Regierungsbeamten ist. Greg Mottolas Road-Movie ist eine liebevolle und durchwegs sympathische Hommage an Science-Fiction-Filme, aber ein etwas lahmer Film.
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Ohne Limit
Als Mythos gilt es zwar, dass der Mensch nur einen Bruchteil des Potentials seines Gehirns nützt, doch auf dieser Prämisse baut Neil Burgers Thriller auf: Was wäre , wenn wir unser Gehirn statt zu 20 % zu 100 % nützen könnten, ist die Ausgangsfrage. Vom Loser lässt Burger so seinen Protagonisten Eddie Morra zum erfolgreichen Wall-Street-Spekulanten aufsteigen, doch negative Folgen sind abzusehen.
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Aktuell in den Filmclubs (18.4. - 24.4. 2011)
Sozialkritisches gibt es diese Woche am Spielboden Dornbirn und im Filmforum Bregenz zu sehen: Iciar Bollain thematisiert in „Te doy mis oyos – Öffne meine Augen“ einfühlsam und bewegend häusliche Gewalt, Erwin Wagenhofer erzählt in seinem Spielfilmdebüt „Black Brown White“ von einem Fernfahrer, der afrikanische Flüchtlinge nach Europa schmuggelt.
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Aktuell in den Filmclubs (11.4. - 17.4. 2011)
Am Spielboden Dornbirn läuft diese Woche mit „Grbavica – Esmas Geheimnis“ Jasmila Zbanics eindrückliches Debüt über die Langzeitfolgen des Jugoslawienkriegs. Im Takino Schaan lädt dagegen Nicola Belluccis poetischer Dokumentarfilm „Nel giardino dei suoni“ zu einer fasznierenden Reise in die Welt der Töne und zu einem achtsamen Umgang mit den Mitmenschen ein.
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