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Ausstellung 30.12.2021
Karlheinz Pichler

„Sie bleibt so lange sie kann. Und dann geht sie fort“ - Eine famose Ausstellung zum dichten „Spätwerk“ von Gesine Probst-Bösch im Dock 20
Gesine Probst-Bösch: Zehn Pfeile, ein Herz und eine Seele (© Miro Kuzmanovic)

Der Lustenauer Kunstraum Dock 20 gibt in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum bis 6. Februar einen retrospektiven Einblick in die letzten sechs bildnerischen Schaffensjahre der Künstlerin und Literatin Gesine Probst-Bösch (1944-1994). Zur einfühlsam zusammengestellten Ausstellung, die nach einem Bildtitel der Künstlerin poesievoll mit „Zehn Pfeile, ein Herz und eine Seele“ überschrieben ist und die von der Dock 20 Leiterin Claudia Voit kuratiert wird, ist auch ein überaus empfehlenswertes, sehr umfangreiches Katalogbuch mit zahlreichen Bildreproduktionen und einigen Gedichten von Probst-Bösch erschienen.

Ausstellung 06.12.2021
Karlheinz Pichler

KUB gibt im Jubiläumsjahr ein Gastspiel in der Lagunenstadt Venedig
Jordan Wolfson: Female Figure, 2014  (© David Zwirner, Sadie Coles)

Im kommenden Jahr feiert das Kunsthaus Bregenz (KUB) seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert sich das KUB im Rahmen der Biennale vom 20. April bis 4. Juli in der Lagunenstadt Venedig. Zudem ist vom 15. bis 17. Juli in Bregenz ein mehrtägiges Festprogramm angesagt. Das Ausstellungsgeschehen im eigenen Haus reduziert sich 2022 hingegen auf drei Einzelpräsentationen. Und zwar gibt es Werkschauen von Dora Budor, Jordan Wolfson sowie Anna Boghiguian.

Ausstellung 30.11.2021
Karlheinz Pichler

Wenn sich die Grenzen in der Landschaft auflösen
Janine M. Schneider: "Grüne Grenzen"

Im Zollart-Schauraum in Koblach, einer Aussenstelle von Kunstvorarlberg, zeigt die 1986 in Dornbirn geborene Performance- und Medien-Künstlerin Janine M. Schneider derzeit unter dem Titel „Grüne Grenzen“ Fotocollagen und Videos von Landschaftsräumen und Staatsgrenzen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden können. Da das Zollhäuschen eben ein Schauraum ist, kann man „Grüne Grenzen" auch während des Lockdowns besichtigen.

Ausstellung 09.11.2021
Karlheinz Pichler

Über den Raubbau an den globalen Ressourcen – Otobong Nkanga im Kunsthaus Bregenz
Otobong Nkanga: Abyss, 2021, KUB EG (© Markus Tretter)

Wer aktuell das Foyer des Kunsthaus Bregenz (KUB) betritt, wird zunächst eines toxisch, brackig anmutenden Lehmtümpels in erdigen Farben sowie eines mächtigen Baumstammes gewahr, der vom Boden aus schräg nach oben ragt und scheinbar durch die Decke geht und sich, in den nächsten Stockwerken verjüngend, weiter durch das gesamte KUB erstreckt. Die Installation ist Teil einer von Otobong Nkanga eigens für das KUB ausgedachten Ausstellungslandschaft, die sich vom Erdgeschoss sukzessive bis zum vierten Stockwerk linear weiterentwickelt. Bei der Realisierung der Lehmbauten arbeitete Nkanga eng mit dem Schlinser Lehmbau-Experten und Künstler Martin Rauch zusammen. Die Schau handelt von der Erde und vom Wasser und dem Raubbau an den globalen Ressourcen.

Ausstellung 11.10.2021
Karlheinz Pichler

Bildhauer Herbert Albrecht †
Großskulptur von Herbert Albrecht vor dem Juridicum in Wien (© Herzi Pinki CC BY-SA 4.0)

Der am 7. Februar 1927 in Au im Bregenzer Wald geborene und seit Jahrzehnten in Wolfurt lebende und arbeitende österreichische Bildhauer Herbert Albrecht ist am vergangenen Samstagabend im 95. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit im Bregenzer Krankenhaus verstorben. Mit ihm verliert Vorarlberg einen Künstler, der weit über die Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt hat und dessen Arbeiten schwerpunktmäßig den menschlichen Körper, insbesondere den Kopf zum Thema hatten. Seine Plastiken sind überwiegend in Stein oder Metall ausgeführt, wobei das bildhauerische Werk auch ständig von der Zeichnung und der Malerei begleitet wurde, die sich ebenfalls um das „Gegenwärtigsein des Menschen“ drehten.