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Ausstellungen

Artikelaktionen
Ausstellung 11.10.2021
Karlheinz Pichler

Bildhauer Herbert Albrecht †
Großskulptur von Herbert Albrecht vor dem Juridicum in Wien (© Herzi Pinki CC BY-SA 4.0)

Der am 7. Februar 1927 in Au im Bregenzer Wald geborene und seit Jahrzehnten in Wolfurt lebende und arbeitende österreichische Bildhauer Herbert Albrecht ist am vergangenen Samstagabend im 95. Lebensjahr nach kurzer schwerer Krankheit im Bregenzer Krankenhaus verstorben. Mit ihm verliert Vorarlberg einen Künstler, der weit über die Grenzen hinaus Bekanntheit erlangt hat und dessen Arbeiten schwerpunktmäßig den menschlichen Körper, insbesondere den Kopf zum Thema hatten. Seine Plastiken sind überwiegend in Stein oder Metall ausgeführt, wobei das bildhauerische Werk auch ständig von der Zeichnung und der Malerei begleitet wurde, die sich ebenfalls um das „Gegenwärtigsein des Menschen“ drehten.

Ausstellung 08.10.2021
Karlheinz Pichler

Kunst lässt die Feldkircher Altstadt in neuem Licht erstrahlen
Peter Kogler bespielt die Johanniterkirche mit einer faszinierenden Mappingarbeit (© Karlheinz Pichler)

Bei der ersten Ausgabe der „Lichtstadt Feldkirch“ vor drei Jahren konnten die Veranstalter mehr als 30.000 Besucher zählen. Auch dieses Jahr wird der Zustrom sehr gut sein, wenn auch nicht ganz so hoch wie 2018. Dafür sind die gezeigten Kunstwerke, die die Feldkircher Altstadt in kreativem Licht erstrahlen lassen, diesmal auf einem extrem hohen Level angesiedelt. Dafür sorgen die Installationen von Peter Kogler, David Reumüller, Brigitte Kowanz und den Künstlerkollektiven Ochoresotto, Neon Golden, Artificialowl, und Dundu. Eröffnet wurde die Lichtstadt Feldkirch, die von Arno Egger und Thomas Häusle kuratiert wird, am vergangenen Mittwoch, und noch bis Samstag (19.00 bis 22.00 Uhr) können die teils gigantischen Kunstwerke bestaunt werden, die die historischen Gebäude, Plätze und Räume der Montfortstadt ganz neu erlebbar machen.

Ausstellung 05.10.2021
Karlheinz Pichler

Das partizipatorische Moment als grundlegende Eigenschaft – Internationaler Kunstpreis des Landes Vorarlberg an Anna Hilti überreicht
Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink überreicht den Kunstpreis an die Künstlerin Anna Hilti (© Marina Schedler)

Der alle zwei Jahre vergebene Internationale Kunstpreis des Landes Vorarlberg ging 2021 erstmals nach Liechtenstein, und zwar an die Schaaner Künstlerin Anna Hilti. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Die internationale Fachjury lobte insbesondere Anna Hiltis vielgestaltiges Werk, das Zeichnungen, Illustrationen, Installationen und Performances umfasst und zwischen existenzieller und konzeptueller Ebene angesiedelt ist.

Ausstellung 05.10.2021
Karlheinz Pichler

Die „Lange Nacht“ mit Einbrüchen bei den Besucherzahlen
Ein Techniker bei der Hängung des Lindwurms aus Styropor von Nikola Bartenbach in der Remise Bludenz (© Karlheinz Pichler)

Nachdem sie 2020 aufgrund der Corona-Pandemie ins Wasser fiel, fand vergangenen Samstag zum nunmehr bereits 21. Male die auf Initiative des ORF ins Leben gerufene „Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich und in Teilen von Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland (Lindau am Bodensee und Tettnang) statt. Insgesamt präsentierten rund 640 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen ihre Sammlungen und Ausstellungen. In Vorarlberg und den grenznahen Gebieten hielten 87 Kultureinrichtungen ihre Türen im Rahmen der „Langen Nacht“ von 18.00 bis 1.00 Uhr nachts offen. Geboten wurden Ausstellungen und vielfältige Rahmenprogramme. KULTUR machte einen Rundgang bei Anbietern von bildender Kunst im Vorarlberger Oberland. Die meisten waren mit dem Ablauf zufrieden, obwohl es im Vergleich zur letzten „Langen Nacht“ 2019 aber doch bis zu 50 Prozent Einbrüche bei den Besucherzahlen gab, wie KULTUR vor Ort erkundete.

Ausstellung 08.09.2021
Peter Niedermair

„lost space“ Ausstellung in der Dornbirner Gewölbegalerie – „Kleiner Luger“
Gewölbegalerie im Kleinen Luger, Dornbirn, Riedgasse 6, © Georg Vith

Unter den vielen sehenswerten Exponaten in dieser am 7. September 2021 eröffneten Ausstellung in der temporären Galerie im Kleinen Luger, in der Riedgasse 6 in Dornbirn, zählen vier kleinformatige 15x15 cm Tusche-Buntstift Arbeiten zu „Hölderlins Gedichten aus dem Turm, Frühling, Sommer, Herbst, Winter“ von Georg Vith. In „Hälfte des Lebens: Mit gelben Birnen hänget und voll mit wilden Rosen. ... Weh mir, wo nehm' ich, wenn. Es Winter ist, die Blumen, und wo. Den Sonnenschein“, 1804 im Tübinger Turm entstanden, geht es nur an der Oberfläche um sentimental-romantische Naturgefühle, wenn auch der Anfang einem klassischen Naturgedicht ähnlich ist. Der Text repräsentiert bei Friedrich Hölderlin, ebenso wie bei Goethe und Schiller, eine spätpolitische Sehnsuchtshoffnung, die durch den enttäuschenden Verlauf der Französischen Revolution nach 1789 entstanden war. Dieses an sich merkwürdige Hölderlin Gedicht in seiner poetischen Wortmelodie notiert in der künstlerischen Übertragung in Georg Viths künstlerische Formensprache, unter den von sechs rechteckigen abstrakten Buntstiftkompositionen verdeckten Hölderlinschen Textfragmenten, die im ursprünglichen Lyrik-Untergrund unlesbar bleiben.