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Ausstellungen

Artikelaktionen
Ausstellung 05.01.2020
Karlheinz Pichler

Grafik als Werkzeug der Kommunikation und Provokation - Reinhold Luger im Vorarlberg Museum
Reinhold Luger: Plakat Randspiele, 1976

Als in den 1970er Jahren mehrere kulturelle Protestbewegungen über das erzkonservative Vorarlberg hinwegfegten und das gesellschaftliche Gefüge auf den Kopf stellten, stand der Grafiker Reinhold „Nolde“ Luger in den vordersten Reihen. Das kulturpolitische Engagement des Aufrüttlers fand dabei vor allem in bissigen Plakaten, boshaften Karikaturen sowie in giftig-ironischen Pamphleten und Flugblättern einen nachhaltigen visuellen Niederschlag. Ob es sich nun um das Flint-Festival (1970/71) oder die legendären Bregenzer Randspiele (1972–1976) handelte, das treffende Bild dazu entsprang stets der vor Kreativität strotzenden Vorstellungswelt Lugers. Inwieweit Kultur- und Zeitgeschichte sowie Grafik als Ausdrucksmittel miteinander verwebt sein können, lässt sich anhand der Luger-Retrospektive im vorarlberg museum derzeit bestens nachvollziehen. Die Sonderausstellung, vom vorarlberg museum gemeinsam mit der Vorarlberger Landesbibliothek kuratiert, zieht dabei einen weiten zeitlichen Bogen, angefangen von dem aufmüpfigen, um eine weltoffene Gesellschaft bemühten jungen Luger, über die vielfach ausgezeichneten künstlerischen Plakate für die Bregenzer Festspiele der 1980er und 1990er Jahre bis hin zur Gestaltung von Land- und Stadtbusflotten oder auch den Logos für Unternehmen und Kulturanbieter.

Ausstellung 31.12.2019
Karlheinz Pichler

Mit nackten Körpern gegen den Wahnsinn der Zeit - Spencer Tunick im Dornbirner FLATZ Museum
Spencer Tunick: Aletschgletscher, 2007, Ausschnitt

Der US-amerikanische Fotokünstler Spencer Tunick nennt seine Arbeiten „lebende Skulpturen“ oder „Körperlandschaften“ oder „Architekturen des Fleisches“. Die bisher größte nackte Menschenmenge fotografierte er 2009 in Mexiko-City. Auf dem Hauptplatz der Megametropole posierten 18.000 Nackte für den Künstler. Wichtige Stationen auf dem Weg zum internationalen Künstlerstar waren 1999 auch das Magazin 4 in Bregenz sowie die Kunsthalle Wien. Das FLATZ Museum in Dornbirn bietet noch bis zum 1. Februar anhand der ersten Tunick-Retrospektive in Österreich die einmalige Möglichkeit, die wichtigsten Aktionen und Arrangements des Amerikaners im öffentlichen Raum komprimiert nachzuvollziehen.

Ausstellung 23.12.2019
Karlheinz Pichler

In Schruns geht der Golem um - Gelitin, Alfredo Barsuglia und Co im Kunstforum Montafon
Gelitin - Archiv Nr, 1849 - Golem, 2017 (Fotos: Karlheinz Pichler)

Stimmte man darüber ab, welche Kunstausstellung in diesem Jahr die „coolste“ im Ländle war (oder ist), dann könnte die Wahl gut und gern auf „Daily Golem“ im Kunstforum Montafon fallen. Denn hier führen aktuell die Provokationskünstlergruppe Gelitin sowie der frisch gebackene Otto-Mauer-Kunstpreisträger Alfredo Barsuglia und fünf seiner StudentInnen ihr gut orchestriertes „Skulpturentheater“ auf.

Ausstellung 18.12.2019
Karlheinz Pichler

Galerie allerArt kehrt mit Manfred Egender zum Künstlerkuratoren-Prinzip zurück
US-Maler David Reed ist in der Ausstellung "Gewicht Farbe" mit mehreren Arbeiten vertreten (Foto: Karlheinz Pichler)

Wachablöse bei der Bludenzer Galerie allerArt: Das Ausstellungshaus, das 2018 sein 30-Jahr-Jubiläum beging, hat mit dem Kunstschaffenden Manfred Egender einen neuen Kurator unter Vertrag genommen. Er folgt Andrea Fink nach, die sich nach drei Jahren Programmverantwortung neuen Aufgaben zuwendet. Egender will im ersten Programmjahr vor allem thematische Ausstellungen zum "Material" Farbe, zur Geometrie oder zur Drucktechnik aufgleisen.

Ausstellung 15.12.2019
Karlheinz Pichler

Kleine Formate mit großer Wirkung – Kunst Vorarlberg rückt das Kleinformat in den Mittelpunkt
Markus Grabher: Pareidolien, Gips 2019 (Foto: Alois Galehr)

Die letzte Ausstellung des Vereins KunstVorarlberg im laufenden Jahr ist dem „Kleinen Format“ gewidmet. Mit 22 Positionen, konkret zwölf Frauen und zehn Männern, hat sich ein wesentlicher Teil der insgesamt 53 Mitglieder von KunstVorarlberg zum Mitmachen entschlossen. Technisch decken die gezeigten Exponate fast alle Disziplinen ab. Das Repertoire reicht von der Malerei über die Zeichnung und Druckgrafik bis zu Keramikobjekten, Skulpturen aus Stein und Gips sowie bis zur Fotografie und Installation.

Ausstellung 05.01.2020
Karlheinz Pichler

Grafik als Werkzeug der Kommunikation und Provokation - Reinhold Luger im Vorarlberg Museum
Reinhold Luger: Plakat Randspiele, 1976

Als in den 1970er Jahren mehrere kulturelle Protestbewegungen über das erzkonservative Vorarlberg hinwegfegten und das gesellschaftliche Gefüge auf den Kopf stellten, stand der Grafiker Reinhold „Nolde“ Luger in den vordersten Reihen. Das kulturpolitische Engagement des Aufrüttlers fand dabei vor allem in bissigen Plakaten, boshaften Karikaturen sowie in giftig-ironischen Pamphleten und Flugblättern einen nachhaltigen visuellen Niederschlag. Ob es sich nun um das Flint-Festival (1970/71) oder die legendären Bregenzer Randspiele (1972–1976) handelte, das treffende Bild dazu entsprang stets der vor Kreativität strotzenden Vorstellungswelt Lugers. Inwieweit Kultur- und Zeitgeschichte sowie Grafik als Ausdrucksmittel miteinander verwebt sein können, lässt sich anhand der Luger-Retrospektive im vorarlberg museum derzeit bestens nachvollziehen. Die Sonderausstellung, vom vorarlberg museum gemeinsam mit der Vorarlberger Landesbibliothek kuratiert, zieht dabei einen weiten zeitlichen Bogen, angefangen von dem aufmüpfigen, um eine weltoffene Gesellschaft bemühten jungen Luger, über die vielfach ausgezeichneten künstlerischen Plakate für die Bregenzer Festspiele der 1980er und 1990er Jahre bis hin zur Gestaltung von Land- und Stadtbusflotten oder auch den Logos für Unternehmen und Kulturanbieter.

Ausstellung 31.12.2019
Karlheinz Pichler

Mit nackten Körpern gegen den Wahnsinn der Zeit - Spencer Tunick im Dornbirner FLATZ Museum
Spencer Tunick: Aletschgletscher, 2007, Ausschnitt

Der US-amerikanische Fotokünstler Spencer Tunick nennt seine Arbeiten „lebende Skulpturen“ oder „Körperlandschaften“ oder „Architekturen des Fleisches“. Die bisher größte nackte Menschenmenge fotografierte er 2009 in Mexiko-City. Auf dem Hauptplatz der Megametropole posierten 18.000 Nackte für den Künstler. Wichtige Stationen auf dem Weg zum internationalen Künstlerstar waren 1999 auch das Magazin 4 in Bregenz sowie die Kunsthalle Wien. Das FLATZ Museum in Dornbirn bietet noch bis zum 1. Februar anhand der ersten Tunick-Retrospektive in Österreich die einmalige Möglichkeit, die wichtigsten Aktionen und Arrangements des Amerikaners im öffentlichen Raum komprimiert nachzuvollziehen.

Ausstellung 23.12.2019
Karlheinz Pichler

In Schruns geht der Golem um - Gelitin, Alfredo Barsuglia und Co im Kunstforum Montafon
Gelitin - Archiv Nr, 1849 - Golem, 2017 (Fotos: Karlheinz Pichler)

Stimmte man darüber ab, welche Kunstausstellung in diesem Jahr die „coolste“ im Ländle war (oder ist), dann könnte die Wahl gut und gern auf „Daily Golem“ im Kunstforum Montafon fallen. Denn hier führen aktuell die Provokationskünstlergruppe Gelitin sowie der frisch gebackene Otto-Mauer-Kunstpreisträger Alfredo Barsuglia und fünf seiner StudentInnen ihr gut orchestriertes „Skulpturentheater“ auf.

Ausstellung 18.12.2019
Karlheinz Pichler

Galerie allerArt kehrt mit Manfred Egender zum Künstlerkuratoren-Prinzip zurück
US-Maler David Reed ist in der Ausstellung "Gewicht Farbe" mit mehreren Arbeiten vertreten (Foto: Karlheinz Pichler)

Wachablöse bei der Bludenzer Galerie allerArt: Das Ausstellungshaus, das 2018 sein 30-Jahr-Jubiläum beging, hat mit dem Kunstschaffenden Manfred Egender einen neuen Kurator unter Vertrag genommen. Er folgt Andrea Fink nach, die sich nach drei Jahren Programmverantwortung neuen Aufgaben zuwendet. Egender will im ersten Programmjahr vor allem thematische Ausstellungen zum "Material" Farbe, zur Geometrie oder zur Drucktechnik aufgleisen.

Ausstellung 15.12.2019
Karlheinz Pichler

Kleine Formate mit großer Wirkung – Kunst Vorarlberg rückt das Kleinformat in den Mittelpunkt
Markus Grabher: Pareidolien, Gips 2019 (Foto: Alois Galehr)

Die letzte Ausstellung des Vereins KunstVorarlberg im laufenden Jahr ist dem „Kleinen Format“ gewidmet. Mit 22 Positionen, konkret zwölf Frauen und zehn Männern, hat sich ein wesentlicher Teil der insgesamt 53 Mitglieder von KunstVorarlberg zum Mitmachen entschlossen. Technisch decken die gezeigten Exponate fast alle Disziplinen ab. Das Repertoire reicht von der Malerei über die Zeichnung und Druckgrafik bis zu Keramikobjekten, Skulpturen aus Stein und Gips sowie bis zur Fotografie und Installation.