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19.05.2015 |  Christina Porod

„Landkarten im Kopf“ - Das 3. Lustenauer Geschichtsforum gestattet ein Eintauchen in die historische Materie

Am Freitag, den 29. und Samstag, den 30. Mai findet unter dem Titel „Landkarten im Kopf. Raumvorstellungen in Geschichte und Geographie“ das dritte Lustenauer Geschichtsforum im Theresienheim statt. Die rund alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung soll der Einbettung der Lokalgeschichte in einen überregionalen Kontext dienen. Sie wird durchgeführt vom Historischen Archiv Lustenau in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck. Die Teilnahme ist kostenfrei. Auch ein Besuch einzelner Vorträge ist möglich. Die Tagung moderiert Brigitte Mazohl.

Ausgewiesene Expertinnen und Experten


Die Vorträge der ExpertInnnen gestatten ein tiefes Eintauchen in die historische Materie: Dieses Jahr werden die Erkenntnisse über die Entstehung von Raumvorstellungen in der Geschichte vertieft und von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet.
Los geht's am Freitagnachmittag mit dem Vortrag von Isabella Consolati, bei dem es unter anderem um das „Neudenken des Raumes“ und damit einhergehend um „eine Geographie der geschichtlichen Bewegung“ geht. Anschließend widmet sich Ellinor Forster den „Konkurrierenden Wahrnehmungen von Räumen“ zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Grenzgebiet zwischen Tirol und Salzburg .

Raumvorstellungen und Raumkonzeptionen


Der Samstag startet mit einem Vortrag von Niels Grüne unter dem Titel „Raum-Loyalitäten jenseits des Kirchturms“. Darin setzt er sich mit den politischen Landkarten in den Köpfen der ländlichen Bevölkerung im 17. bis zum 19. Jahrhundert auseinander. Im Anschluss daran geht Reinhard Baumann auf „Fragen zur Raumbildung und Raumvorstellungen im 15. und 16. Jahrhundert“ bei den damaligen Söldnern ein - mit besonderer Berücksichtigung Vorarlbergs.
Der Lustenauer Gemeindearchivar Wolfgang Scheffknecht betont dann nochmals die lokalgeschichtliche Komponente des Tagungsthemas. Er spricht über „Raumvorstellungen und Raumkonzeptionen im Reichshof Lustenau und in der Reichsgrafschaft Hohenems“.
Eine gemeinsame Exkursion ins Frauenmuseum Hittisau zur Ausstellung „Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs“ beschließt das 3. Lustenauer Geschichtsforum am Samstagnachmittag.

 

3. Lustenauer Geschichtsforum

Freitag, 29. Mai 2015:
16:00 Uhr Begrüßung
16:15 Uhr Brigitte Mazohl, Innsbruck: Einführende Worte
16:30 Uhr Isabella Consolati, Innsbruck: Eine Geographie der geschichtlichen Bewegung. Neudenken des Raumes in der Ritterschen Schule.
17:30 Uhr Kaffeepause
17:45 Uhr Ellinor Forster, Innsbruck: „Die Tyroler [...] sagen – Wir sind Tyroler auf tyroll. Grund und Boden; während die dort situierten Salzburger behaupten, sie liegen im salzburgischen Gebiethe.“ Konkurrierende Wahrnehmungen von Grenzen und Räumen um 1800.

Samstag, 30. Mai 2015:
9:00 Uhr Niels Grüne, Innsbruck: Raum-Loyalitäten jenseits des Kirchturms. Politische ‚mental maps‘ in ländlichen Gesellschaften des 17. bis 19. Jahrhunderts.
10:00 Uhr Reinhard Baumann, München: Die Söldnerlandschaft Süddeutschland: Fragen zu Raumbildung und Raumvorstellungen im 15. und 16. Jahrhundert (mit besonderer Berücksichtigung Vorarlbergs).
11:00 Uhr Wolfgang Scheffknecht, Lustenau: Räume und Identitäten. Raumvorstellungen und Raumkonzeptionen im Reichshof Lustenau und in der Reichsgrafschaft Hohenems.
12:00 Uhr Schlussdiskussion
14:30 Uhr Exkursion ins Frauenmuseum Hittisau zur Ausstellung „Adelheid Gnaiger (1916-1991). Die erste Architektin Vorarlbergs“

Theresienheim, Lustenau, Pfarrweg 10



Dieses Jahr werden die Erkenntnisse über die Entstehung von Raumvorstellungen in der Geschichte vertieft und von verschiedenen Standpunkten aus beleuchtet

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