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16.05.2022 |  Peter Niedermair

Melanie Greußing – „früher oder später" – 13. Mai bis 20. Oktober im Egg Museum

Das Egg Museum widmet sich in den Sommermonaten der Gegenwartskunst und zeigt vom 13. Mai bis 26. Oktober eine Ausstellung von Melanie Greußing. Die in Schnepfau geborene Künstlerin hat unter anderem Eindrücke in Italien gesammelt und präsentiert teilweise noch nie in Vorarlberg gezeigte Werke, die sich mit dem Thema „früher oder später“ beschäftigen. „Von Mai bis Oktober möchten wir der jetzt nach Vorarlberg zurückgekehrten Künstlerin in ihrer engeren Heimat eine Bühne bieten und sie mit ihren Werken in den Mittelpunkt stellen“, freut sich Andreas Hammerer, Obmann des Vereins Egg Museum.

Die Ausstellung ist eine Zeitreise durch den Bregenzerwald, deren Weg uns ins Heute führt. Teils filmisch anmutend wurden ihre Werke umgesetzt auf Textil, als Druck, Gewebe, Fotografie, Video, Sound oder Rauminstallation.

Die Vernissage

Letzten Freitagabend eröffnete der Leiter der Landeskulturabteilung Dr. Winfried Nußbaummüller im Egg Museum vor zahlreichen Gästen die Ausstellung Melanie Greußings: „sooner or later“. Dieser wählte in seiner Rede einen persönlichen Zugang, so wie es eigentlich die Sprach- und Ortsspielereien der Künstlerin nahelegen. Genauso wie die Zeit fließt, erstrecken sich auch die räumlichen Ausstreckungen, die sich in den drei Räumen der Ausstellung spiegeln. Der Redner begab sich fiktiv in einen Kellerraum, um dort einen Plattenspieler durch Scratching zum Klingen zu bringen. Die Langlaufloipe an sich produziert durch die Wiederholungen ein ähnliches Schwingen wie die Eisläufer:innen im estnischen Tallin im dritten Raum. In „base 1", wo auf den 16 Fotos der Baseball spielende Bub die Zeit an- und verschiebt und laufend zum Stillstand kommt, werden Erinnerungen an eigene Kindheiten geweckt. Die von der Künstlerin eingesetzten Techniken erfüllen insgesamt nie einen Selbstzweck, sondern setzen jene Energien frei, die uns, wie der Philosoph Schopenhauer schreibt, durch die Qualität der Wiederholungen eigentlich als Menschen auszeichnet.

Anmerkungen zur Ausstellung

In den drei Räumen, die der Ausstellung zugewiesen sind, unternehmen wir als Besucher:innen eine Reise durch die ganze Welt. Wir beginnen an der Kanisfluh, an deren Fuß die Künstlerin aufgewachsen ist, besuchen in Havanna/Cuba den oben erwähnten Baseball spielenden Buben, begegnen in „sooner or later“ in Canada, in Queens (Edward’s Island im Osten), am Atlantik dem Segler, weil zeitverzögert fotografiert, in doppelter Form, beobachten in Split über die fünfbildrige Fotostrecke das junge Mädchen, das von einem Felsbrocken auf einen Acker hüpft. In Tallin/Estland, wo es winters bereits um 15 Uhr dunkel ist, bewegen sich in Loop-Bilder-Sequenzen die Eisläufer:innen in einer gleichförmig rhythmischen Bewegung von rechts nach links. Fasziniert haben mich die Himmelsbilder, die weltweit an ganz unterschiedlichen Orten am selben Tag zur selben Uhrzeit von Freunden und Bekannten der Künstlerin über eine den Globus umspannende Kooperation aufgenommen wurden, „sky and heaven“ – wir alle haben jeweils an den verschiedenen geographischen Positionen einen differenzierten Mond, aber wir alle haben gleichzeitig einen Himmel, auf den wir mit unterschiedlichen Augen schauen, überall anders, mit jeweils anderen Wolkenformationen, anderem Licht und anderem Himmel; das löse, so die Künstlerin, Hoffnung aus, vermittle leichte Unbeschwertheit und Einendes, da wir alle gleich seien, gleiche Erde, gleicher Himmel. Wir stehen an unterschiedlichen Orten, doch wenn wir hinaufschauen, ist es für alle gleich. Damit entsteht eine innere Erzählung, in der Landschaft und dem Menschen, der Umgebung und was sie bedeutet, stark wie die Landschaft selbst, Identitäten beeinflusst und mitformatiert, wie wir atmen, was wir hören, und bestimmt mit, wer wir werden.

Heimat und Distanz

Die Künstlerin lotet auch ihre Heimat und die Distanzen von zu Hause aus, dort, wo das Leben in der Differenz anders schwingt, wo die Bergbilder der Kanisfluh, diese faszinierend in graues Felsnebellicht getauchte Gesteinsformation die Welt in eine waagrechte Balance bringt, auf der sich die Höhen und Breiten in einem goldenen Schnitt begegnen. Landschaft und Himmel verschmelzen. Weiter weg von dieser Heimat, drüben in Canada, treffen wir in der Mitte des großformatigen Bildes den Mann mit dem Segelboot am Wasser. Er nimmt uns mit auf die Reise, in individuell unterschiedlichen Bewegungen, die als solche rhythmisiert gebrochen durch fünf Minuten zwischen den Aufnahmen, wodurch sich die Perspektiven, die ineinandergreifen, verschieben … er ist da und ist gleichzeitig auch nicht da … die Handyaufnahme wurde gedruckt im Printer-Plotter, geschnitten, von 2,64 in 5 Millimeter breite Streifen; das eine Bild ist senkrecht, das andere waagrecht. Damit importiert die Künstlerin Kompetenzen und Erfahrungen aus dem Textilen, wo Kette und Schuss in einer Leinwandbindung verwebt sind. Ähnlich wie die Verbindungslinien vom Berg, wo durch die Perspektive von weiter weg, Identität und Prägung, der Rasterungsdruck, waagrechte und senkrechte Linien aufgelöst, und ein Gewebe geschaffen wird, das so differenziert und dennoch ineinander übergeht, wie der Mensch und die Landschaft.

Zur Sozietät des Menschen

Zum Thema sozialer Interaktionen zählen die Tallinn Fotos – „melting point" – Schmelzpunkt, wo Winterskälte durch die Bewegungen beim Eislaufen schmelzen. Dies ist in mehrfacher Hinsicht ein persönlich interessanter Zyklus, weil ich in den 90er Jahren und danach oft im Baltikum war und in Tallin sowie in Käsmu, wo die Talliner Uni ein Sommerhaus unterhält, Seminare gehalten habe. Käsmu, einer der allerschönsten kleinen Orte der Welt, wo man stundenlang durch die lichten Wälder spazieren kann, an Häusern vorbeikommt, die wie jenes von Boris Pasternak in Dr. Schiwago aussehen und Kompositionen von Arvo Pärt und Sibelius erklingen. Im 7 Minuten „dancing contact“ Projekt entstehen für ein in einer Linzer Tiefgarage tanzendes Paar, das durch Led-Lampen über Kleinzellbatterien mit eingenähten leitenden Garnen und Schaltkreisen verbunden ist, durch Berührung und elektrischen Kontakt aufblitzende Lichter. Zu diesem Tanzstück hat Per Rosalkowitsch einen synthetischen Sound komponiert, der in den Schwingungen differenziert ab- und zunimmt und die Bewegungen des Paares ein Stück weit verfremdet. Diese „Seven minutes“ vermitteln ein künstlerisches Kernthema von Melanie Greußing, es geht um Berührung, Menschen brauchen Berührung, die etwas zum Leuchten bringt; wenn man sich nicht berührt, bleiben die Lampen ohne Licht.
„Möge der Himmel ewig blau sein für dich, junger Freund, und selbst wenn die Stunde naht, wie sie es für mich jetzt tut, wo die Wälder schon schwarz sind und die Nacht schnell hereinbrechen kann, wirst du dich immer damit trösten, nicht wahr, so wie ich es tue, daß du nach dem Himmel blickst.“ (aus: Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Suhrkamp Verlag, Frankfurt 1953.)

Zur Ausstellung: Menschen und Zeit.

Zeit verläuft linear. Körpern ist immer ihre Geschichte, eine Haltung eingeschrieben. Die Künstlerin lässt sie vor- und zurücklaufen. Chronologische Abfolgen werden durchmischt. Verschiedene Momente zusammengebracht auf einem Bild. Sich widersprechende Zustände sind gleichsam präsent und real. Was war früher? Was wird später sein? Was ist jetzt?
„früher oder später“ klingt wie ein Versprechen. Könnte aber auch eine Drohung sein. Eines ist gewiss: eine bestimmte Sache wird eintreten. Unvermeidlich. Der Zeitpunkt ist offen. Umgangssprache. Eine Redewendung mit zwei entgegengesetzten Zeitangaben. „früher" bezeichnet etwas Vergangenes, „später" hingegen etwas Zukünftiges. Das oder schafft Verwirrung – hebt die Chronologie auf. Es könnte genauso gut „später oder früher" sein.
Dieser Widerspruch spiegelt sich in den ausgestellten Werken. Die Ausstellung gliedert sich in drei Räume. Jeder von ihnen führt uns in einen anderen Aspekt ein. Im ersten Raum wird der Mensch in Beziehung mit seiner Umgebung thematisiert. Der Himmel stiftet Gemeinschaft, steht für Hoffnung, Verbundenheit. Landschaft wirkt auf uns ein, bestimmt uns, prägt uns. Wasser ist stetig in Bewegung, Sinnbild für Gefühle wie Sehnsüchte. Wir sehen dasselbe Motiv im selben Moment an unterschiedlichen Orten. Zwei Momentaufnahmen sind zu einem Bild verwoben. Viele Ansichten eines Motivs ergeben ein neues Ganzes.
Im zweiten Raum ist der Mensch aktiv und dennoch statisch. Wie in einzelnen Film Stills bewegt er/sie sich in seiner/ihrer Umgebung, ist mit ihr in enger Beziehung, steht mir ihr im Dialog. Die Bewegungsabfolgen erzählen eine Geschichte. Wieder ist Zeit ein entscheidender Faktor. Dabei sind Schauplätze und Zeitpunkte teils vermischt. Zeitabläufe sind unklar. Endlosschleifen. Bewegungsabfolgen als „reset“. Wiederkehrende Menschengruppen in unterschiedlichen Szenen zu verschiedenen Momenten. Alles gleichzeitig sichtbar.
Bewegte Körper in Echtzeit im dritten Raum. Fotografie und Film. Bild und Sound. Der Raum ist grau, dunkel. Die künstlerischen Arbeiten als einzige Lichtquelle. Licht ist das bestimmende Element. In einer Performance wird Berührung künstlerisch inszeniert. Sie bringt LEDs zum Leuchten. Weiters eine Serie von Leuchtkästen. Sie zeigen vorbeigleitende bewegungsunscharfe Körper, die sich unter einer Lichtquelle begegnen. Licht als Notwendigkeit. Menschen wie Motten. Berührung und Begegnung als Essenz. Menschen in Beziehung.

Ausgestellte Arbeiten

von weiter weg, 2012, Siebdruck, Baumwolle/Rohware – Die Umgebung, in der wir aufwachsen, prägt uns. Bedingt, wie wir uns bewegen. Gibt vor, was wir sehen, atmen, hören. Beeinflusst, wer wir werden. Manifestiert sich in uns. Heimat gewinnt an Relevanz in der Distanz. Wird spürbar ein Faktor der eigenen Identität. Das Vakuum verlangt nach Reflexion. Facetten der Kanisfluh aufgenommen vor dem Elternhaus der Künstlerin. Sieben Bilder eines Berges, die wie ein Selbstporträt gelesen werden können. Bei naher Betrachtung sind nur schwarze Spuren zu erkennen. Von weiter weg ergibt sich ein neues Bild.

s e e, 2022, Bildgewebe, Plane – Ein Mann neben einem Segelboot. Bereit zum Aufbruch oder gerade angekommen. Völlig zugewandt. Gleichzeitig löst er sich auf. Wendet sich ab. Zwei Momente greifen ineinander. Zwei Bilder in Streifen geschnitten. Zu einem Gewebe zusammengefügt. Schuss und Kette wechseln sich ab. Die Leinwandbindung macht beide Aufnahmen sichtbar. Dieselbe Situation fotografiert in einem kurzen zeitlichen Abstand. Zwei Körperhaltungen sinnbildlich für entgegengesetzte innere Haltungen. Ambivalenz. Für das Gegenüber schwer zu verstehen. Nicht zu greifen. Schmerzhaft zu fühlen.

sky, 2012, Fotografie – „sky“ wird im Englischen für den weltlichen Himmel verwendet. „heaven“ steht für den spirituellen Himmel. Der weltliche Himmel eint uns. Der spirituelle trennt uns. Egal wo oder wer wir sind – er spannt sich über uns. Himmel als Gemeinsamkeit. Seit jeher Symbol für Hoffnung. Aufnahmen vom Himmel. Gemacht von verschiedenen Menschen an verschiedenen Orten am selben Tag zur gleichen Zeit. Ein verbindender Moment. Ein Dialog entsteht – zwischen den Bildern und uns.

sooner or later, 2021, Fotografie, Transferdruck, Baumwollsamt – Wiederkehrende Menschengruppen in unterschiedlichen Szenen. Sie tauchen scheinbar ab und an einer anderen Stelle wieder auf. Sind im gleichen Bild teils mehrfach präsent. Verbinden sich zu neuen Erzählungen. Orte und Zeitpunkte sind vermischt. Die Chronologie wird aufgehoben. Die Handlung ist verwirrend. Die Ästhetik diffus. Unschärfe. Teils verwischte Gesichter. Wie Szenen aus einem Hitchcock-Film. Wasser steht für das Unbewusste. Aufgenommen an einem Strand in Kanada. Neu collagiert auf samtigem Grund.

Erde zu Erde, 2010, Digitaldruck, Baumwollpanama – Ein Mädchen auf einem Felsvorsprung. Bikini, Schnorchel, Taucherbrille. Unter ihr ein umgepflügtes Feld, offene Erde. Sie bewegt sich durch die Bildserie. Bereitet sich vor auf den Sprung. Springt mit voller Kraft ab. Fliegt durch die Luft. Taucht in die Erde ein. Verschwindet gänzlich. Sie ist mutig, selbstsicher, agiert voller Lust. Pure Lebensfreude. Eine skurrile Situation. Mensch und Umgebung in Wechselwirkung. Leben und Tod. Reset.

base 1, 2013, Fotografie, Alu Dibond – Ein Junge in Havanna. Er spielt Baseball – der Nationalsport Kubas. Er ist allein. Ganz für sich. Unermüdlich wirft er den Ball hoch. Läuft ihm nach. Fängt ihn. Wirft ihn wieder. Eine Bewegung folgt der nächsten. Ein Bild reiht sich an ein anderes. Sie verlaufen entlang maßstabgetreuer Abmessungen eines Baseballfeldes. Umranden dieses völlig. Es gibt kein Ende. Keinen Anfang. Einen Loop. Ein endloses Spiel.

contact, 2011, Video, Sound, Performance, leitende Textilien, LEDs – Kommunikation passiert vermehrt digital. Setzt keine physische Begegnung voraus. Körperkontakt wird seltener, fehlt. Bleibt enorm wichtig für uns Menschen. Entfremdung und Vereinsamung als Zeichen unserer Zeit. Elektronische Signale als Spielraum für Kommunikation. Leitende Textilien mit LEDs, vernäht zu Schaltkreisen. In die Kostüme eingenäht. Die Tänzer:innen bringen sie zum Leuchten. Sound und Choreografie entsprechen. Durch Bewegung entsteht Kommunikation. Durch Berührung entsteht Licht.

melting point, 2015, Leuchtkästen, Fotografie Kalte und dunkle Winter in Tallinn. Die Sonne zeigt sich kaum. Begegnung findet punktuell statt. Fehlendes Licht und kalte Temperaturen hindern am Verweilen. Öffentliche Plätze bleiben leer. Anders die vielen Eislaufflächen. Sie sind belebt. Menschen bleiben, laufen eine Runde nach der anderen, stürzen, stehen auf, drehen Pirouetten. Bewegung wärmt, ermöglicht Interaktion. Sprache als Kommunikationsmedium tritt in den Hintergrund. Der Körper ist Ausdrucksmittel. Licht ermöglicht Begegnung.

Melanie Greußing: „früher oder später“
bis 26.10.22
Fr – So, 15 – 18 Uhr
Führungen nach Absprache jederzeit möglich
Museum in Egg

Rahmenprogramm

Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin
20.05./28.8/24.9. jeweils 16–17 Uhr
07.07. 19 Uhr die Künstlerin liest aus ihrem Buch „Herz aller liebst“ und erzählt von ihrer kuratorischen Tätigkeit

Für weitere Informationen stehen der Obmann, Andreas Hammerer, unter 0664 1124341, Veronika Sutterlüty oder Melanie Greußing gerne zur Verfügung.

www.eggmuseum.at
www.melanie-greuszing.at

Melanie Greußing bei der Arbeit von "s e e", Bildgewebe, 2022, 164 x 200 cm © Petra Rainer

Melanie Greußing bei der Arbeit von "s e e", Bildgewebe, 2022, 164 x 200 cm © Petra Rainer

Erde zu Erde, 2010, Digitaldruck auf Baumwolle, 60 x 80 cm

Erde zu Erde, 2010, Digitaldruck auf Baumwolle, 60 x 80 cm

contact, 2011, Performance, Video, Sound © Johanna Bauer

contact, 2011, Performance, Video, Sound © Johanna Bauer

sky, 2012 - hier zu sehen der Himmel über München.

sky, 2012 - hier zu sehen der Himmel über München.

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  • Melanie Greußing bei der Arbeit von "s e e", Bildgewebe, 2022, 164 x 200 cm © Petra Rainer Melanie Greußing bei der Arbeit von "s e e", Bildgewebe, 2022, 164 x 200 cm © Petra Rainer
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