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CD-Tipp

Shai Maestro: Human
CD-Tipp
25.02.2021 Peter Füssl

Lyrische Schönheit und explosive Ausbrüche, Struktur und Dekonstruktion, Sinn für Tradition und unerschöpflicher Forschergeist – im sechsten Album unter seinem Namen, dem zweiten bei ECM, versucht der israelische Pianist Shai Maestro nicht weniger als eine musikalische Zusammenschau dessen, was sein mit verschiedenartigsten Eindrücken gespicktes Leben ausmacht. Es ist das Leben eines 34-jährigen Senkrechtstarters zwischen angesagter New Yorker Szene und seiner Heimat, in die ihn die Pandemie zurückgeführt hat.

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Kathrine Windfeld Big Band: Orca
CD-Tipp
18.02.2021 Peter Füssl

Obwohl „Orca” bereits das vierte Album der 2014 gegründeten Kathrine Windfeld Big Band ist, dürfte die 36-jährige dänische Pianistin, Komponistin und Bandleaderin jenseits Skandinaviens selbst unter Big Band-Fans nur ein Geheimtipp sein. Dabei vermögen die impressionistischen Klangmalereien, die zwischen feingliedrigen, sensibel arrangierten Passagen und sich gewaltig auftürmenden Klanggewittern oszillieren, durchwegs zu fesseln.

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Diego Pinera: Odd Wisdom
CD-Tipp
16.02.2021 Peter Füssl

„Die krumme Metrik verleiht meiner Musik Leichtigkeit“ – um solch eine Aussage glaubwürdig tätigen zu können, muss man schon ein Rhythmiker vom Format Diego Pineras sein, der sich mit neun neuen Stücken auf seinem zweiten ACT-Album auch als einfallsreicher Komponist erweist. Latin-Rhythmen hat er quasi schon mit der Muttermilch in seiner Heimatstadt Montevideo aufgesogen, später an der Musik- und Kunsthochschule in Havanna verfeinert und schließlich am Berklee College of Music in Boston und an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig mit den Raffinessen des zeitgenössischen Jazz-Drumming kombiniert.

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Mario Rom’s Interzone: Eternal Fiction
CD-Tipp
09.02.2021 Peter Füssl

Mit „Eternal Fiction“ feiern Trompeter Mario Rom, Kontrabassist Lukas Kranzelbinder und Drummer Herbert Pirker ihr zehnjähriges Band-Jubiläum und gehen mit einer perfekt stimmenden Bandchemie wie schon auf den drei Vorgänger-Alben unglaublich kraftvoll, kreativ und abwechslungsreich ans Werk. Gestartet wird mit dem gleichermaßen lässig swingenden wie nachdenklich stimmenden Rumba „Are We Real?“, der unvermittelt in das nervös quirlige Bebop-Stück „No Measure of Health“ umschlägt, gefolgt vom kraftvoll-vorantreibenden Titelstück „Eternal Fiction“, das vom mystisch-melancholischen Ruhepol „You’ll Find Me No More“, dem einzigen Kranzlbinder-Stück unter lauter Rom-Kompositionen, abgelöst wird. Die Musiker hatten Ornette Coleman als Inspirationsquelle im Kopf, folglich ist stets mit Überraschungen zu rechnen.

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Goat Girl: On All Fours
CD-Tipp
04.02.2021 Peter Füssl

Vor zwei Jahren erregten vier junge Südlondonerinnen aus dem Umfeld des für die Alternativ-Szene äußerst einflussreichen The Windmill-Clubs – Sängerin Clottie Cream (bürgerlich: Lottie Pendlebury), Gitarristin L.E.D. (Ellie Rose Davies), Bassistin Naima Jelly (Naima Redina-Bock) und Drummerin Rosy Bones (Rosy Jones) – mit ihrem erfrischend unkonventionellen Debütalbum großes Aufsehen. Jetzt sind sie alle Anfang zwanzig, Holly Hole (Holly Mullineaux) hat anstelle von Bones den Bass übernommen, und im Gegensatz zum Erstling mit 19 Songs auf 40 Minuten enthält das Nachfolgealbum 13 Songs auf 50 Minuten, was auf ein etwas elaborierteres Songwriting schließen lässt.

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Joe Lovano / Trio Tapestry: Garden of Expression
CD-Tipp
02.02.2021 Peter Füssl

Auf das letztes Jahr begeistert aufgenommene Debüt-Album des Trio Tapestry, zugleich Joe Lovanos Debüt als Leader beim renommierten Münchner Label ECM, folgt nun mit „Garden of Expression“ ein nicht weniger stimmungsvolles Kleinod, das den wendigen und stets einfallsreichen Saxophonisten, die experimentierfreudige Pianistin Marilyn Crispell und den soundmalerischen Schlagzeuger Carmen Castaldi auf dem Höhepunkt ihrer Trio-Kunst präsentiert.

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Susanna Ridler: Geometrie der Seele
CD-Tipp
28.01.2021 Peter Füssl

Wer jemals das Glück hatte, Gert Jonke live zu erleben, war fasziniert, wie genial er Sprachskepsis und Sprachkritik, Sprachwitz, Ironie und Gesellschaftspolitisches, tiefsinnige Gedankengänge und phantasievolle, oft bis ins Surreale hineinreichende Spracherkundungen voller Poesie mit- und ineinander verwoben hat. Dabei entpuppte sich der vor- und nachher stets sympathisch zurückhaltend und freundlich agierende, zu den Großmeistern unter Österreichs Schriftstellern zählende Kärntner während der Lesung als ein sich rückhaltlos und impulsiv in seine mitunter schwindelerregenden Texte hineinlebender Interpret seiner selbst, dem man mit offenem Mund und größtem Vergnügen lauschte. Gert Jonkes Stimme aus Originalmitschnitten von Lesungen, Gesprächen und Interviews sozusagen als viertes Instrument neben Wolfgang Puschnig an Flöte/Altsaxophon, Peter Herbert am Kontrabass und ihre Stimme/Elektronik einzubauen, war folglich eine glänzende Idee Susanna Ridlers, die sich schon seit 2013 in unterschiedlichsten Projekten und Formationen eingehend mit dem tiefsinnigen Querdenker beschäftigte.

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The Nels Cline Singers: Share The Wealth
CD-Tipp
29.12.2020 Peter Füssl

Zwei fatalen Irrtümern darf man keineswegs aufsitzen: Nels Cline ist zwar seit 2004 Gitarrist bei Wilco, aber diese Musik hat überhaupt keinen Bezug zu den Alternative Country/Indie-Rock-Klängen der smarten Band aus Chicago, und zweitens: Trotz der Band-Bezeichnung „Singers“ handelt es sich um ein reines Instrumental-Album. Und was für eines! Allerdings absolut nichts für schwache Nerven oder Menschen, die sich nicht vorbehaltlos in ein musikalisches Abenteuer weit jenseits üblicher Hörgewohnheiten fallen lassen können.

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Frank Woeste: Pocket Rhapsody II
CD-Tipp
22.12.2020 Peter Füssl

Obwohl Frank Woeste vor vier Jahren mit seinem ACT-Debüt „Pocket Rhapsody“ ein exzellentes Album vorgelegt hat, kennt man den aus Hannover stammenden und seit mehr als 20 Jahren in Paris lebenden Pianisten international am ehesten noch als Tastenmann in der Band des Trompeters Ibrahim Maalouf. Vermutlich ändert sich das nun mit „Pocket Rhapsody II“, denn Woeste erweist sich einmal mehr als ausgesprochen kreativer Komponist, dessen songartigen Stücke durch starke Melodien, harmonische Raffinesse und treibende, oftmals fast hypnotisch wirkende Rhythmen geprägt sind. Manches erinnert nicht zufällig an Maalouf, weil Woeste dessen Leibarrangeur ist.

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Ólafur Arnalds: Some Kind 0f Peace
CD-Tipp
17.12.2020 Peter Füssl

Wenn der Ausdruck „Seelenmusik” jemals angebracht war, dann hier! Nach dem technologisch-experimentellen, unter anderem mit einem ganzen Arsenal an elektronischen Instrumenten, inklusive selbstspielender Stratus-Klaviere realisierten 2018-er Album „Re:member“ und einer Welttournee mit 140 Konzerten, hat Ólafur Arnalds mit „Some Kind of Peace“ sich und uns nun einen Ruhepol, einen Ort der Erholung und Kontemplation geschaffen. Es sei sein persönlichstes, von autobiographischen Erlebnissen inspiriertes Album, erklärt der 34-jährige Isländer, dessen zwischen Neo-Klassik, Pop, Rock und Elektronik pendelnde Kompositionen jenseits allen Kitsches einen universal wirksamen Wohlklang verströmen.

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Shalosh: Broken Balance
CD-Tipp
15.12.2020 Peter Füssl

„Wir wollten die Extreme mehr ausreizen, wollten mehr links und rechts schauen und dramatischer sein. Emotion ist wichtiger als Intellekt“, erklären Pianist Gadi Stern, Kontrabassist David Michaeli und Drummer Matan Assayag zum neuen Album. Dabei war doch schon das 2019 erschienene ACT-Debüt „onwards and upwards“ ein grandioses Sammelsurium waghalsiger musikalischer Ideen, die sich auf wundersame Weise dennoch in einem alles überlagernden, durchgängigen Flow zusammenfügten.

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Eels: Earth to Dora
CD-Tipp
10.12.2020 Peter Füssl

Ist 13 eine Unglückszahl, ein Synonym für Tod und Teufel? Und wenn schon! Mark Oliver Everetts 13. Album für die mittlerweile auch schon seit 25 Jahren bestehenden Eels ist jedenfalls ein Glücksfall, denn es gelingen ihm wieder zwölf unverschämt schöne Midtempo-Songs zu manchmal durchaus unschönen Themen.

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Rebekka Bakken: Winter Nights
CD-Tipp
08.12.2020 Peter Füssl

Seit die Osloerin Rebekka Bakken Anfang der 2000-er mit dem Gitarristen Wolfgang Muthspiel via New York nach Österreich gezogen und somit auf unserer Bildfläche erschienen ist, hat sie eine steile Karriere hingelegt. Ihre ausdrucksstarke, wandlungsfähige Drei-Oktaven-Stimme, deren Spektrum sich über die Jahre hinweg permanent erweitert hat, ihr sicheres Gespür für kitschfreie Schönheit und ihr sympathisches Auftreten sind die Konstanten, während sie stilistisch durchaus die Abwechslung sucht.

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Elina Duni: Lost Ships
CD-Tipp
02.12.2020 Peter Füssl

Die in Albanien geborene, seit 1992 in der Schweiz lebende und dort auch musikalisch ausgebildete, multilinguale Sängerin Elina Duni hat bereits mit ihrem aus eidgenössischen Musikern (Colin Vallon am Piano, Bänz Oester oder Patrice Moret am Bass, Norbert Pfammater an den Drums) zusammengestellten Quartett einige hervorragende Alben produziert. Auch auf den bei ECM erschienen „Matanë Malit“ (2012), „Dallëndyshe“ (2015) und ihrem Solo-Projekt „Partir“ (2018) beschäftigte sich Duni noch vorwiegend mit Traditionals aus dem albanischen oder mediterranen Raum.

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Redi Hasa: The Stolen Cello
CD-Tipp
17.11.2020 Peter Füssl

Das gestohlene Cello hat sogar einen Namen, es heißt „Sophi“ und gehörte ursprünglich dem Konservatorium von Tirana. Der Namensgeber und Dieb heißt Redi Hasa, er hat dort studiert und das Instrument in den 1990-er Jahren bei der Flucht vor den bürgerkriegsähnlichen Zuständen und der Armut in Albanien als wertvollstes und überlebenssicherndes Gut einfach nach Italien mitgenommen. Eine Verzweiflungstat. Mittlerweile gehört der 43-jährige Redi Hasa, der als Sohn einer Cello-Lehrerin und eines Choreographen mit 13 Jahren bereits das klassische Repertoire beherrschte, seit zehn Jahren zum Stammensemble des überaus erfolgreichen Neo-Klassikers Ludovico Einaudi, auf dessen erfolgreichsten Alben er sich verewigt hat und mit dem er auf ausgiebigen Tourneen die ganze Welt bereiste.

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Tingvall Trio: Dance
CD-Tipp
10.11.2020 Peter Füssl

Klar, wo „Tingvall Trio” draufsteht, ist auch Tingvall Trio drinnen. Das gilt auch für das siebte Studio-Album des sich seit 17 Jahren auf Erfolgskurs befindlichen südschwedisch-deutsch-kubanischen, in Hamburg stationierten Dreiers. Leicht ins Ohr gehende Melodien, fesselnde Rhythmen, Lyrisches, das sich – eine hypnotische Sogwirkung entfaltend – dynamisch zu ganz großen Emotionen steigert, all das findet sich auf diesem Album wieder. Aber man setzt auch neue Akzente.

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Adam Bałdych – Vincent Courtois – Rogier Telderman: Clouds
CD-Tipp
05.11.2020 Peter Füssl

Der 34-jährige polnische Geiger Adam Bałdych und der französische Cellist Vincent Courtois setzen immer wieder neue Maßstäbe für ihre im Jazz doch immer noch eher als exotisch geltenden Streichinstrumente, wobei beide durchaus gerne auch aus den Erfahrungen der Klassik und Romantik, aber auch der zeitgenössischen Moderne und Avantgarde schöpfen. Im Trio mit dem erst 28-jährigen niederländischen Pianisten Rogier Telderman, der diese Formation vor zwei Jahren für das „Sound of Europe“-Festival in Breda ins Leben gerufen hat, schwelgen sie in melodienverliebten, weitgehend harmonischen, oftmals impressionistisch angehauchten Klangbildern.

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Rymden: Space Sailors
CD-Tipp
02.11.2020 Peter Füssl

Eine großartige Erfolgsgeschichte, besonders wenn sie tragisch geendet hat, kann wie eine Hypothek auf Musikern lasten. Das Esbjörn Svensson Trio, unter dem Kürzel e.s.t. mit seinem exzellenten Mix aus Pop-, Rock- Jazz- und Clubmusik-Elementen in die Jazz-Geschichte eingegangen, fand nach fünfzehn überaus erfolgreichen Jahren 2008 ein jähes Ende durch den tragischen Tod des namensgebenden Pianisten bei einem Tauchunfall. Bassist Dan Berglund und Drummer Magnus Öström gründeten in der Folge durchaus interessante eigene Bands und beteiligten sich an Projekten anderer Musiker, ein neues Piano-Trio mit den beiden konnte man sich aber nur schwer vorstellen, weil zu befürchten war, der Schatten Svenssons würde stets überlebensgroß im Hintergrund stehen. Vor zwei Jahren wagten die beiden Schweden diesen risikoreichen Schritt gemeinsam mit Bugge Wesseltoft, einer der Zentralgestalten der gleichermaßen experimentierfreudigen wie einflussreich agierenden zeitgenössischen Musikszene Norwegens.

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Ron Miles: Rainbow Sign
CD-Tipp
27.10.2020 Peter Füssl

Mit Gitarrist Bill Frisell, Pianist Jason Moran, Bassist Thomas Morgan und Drummer Brian Blade stand dem Trompeter Ron Miles eine Traumbesetzung zur Verfügung, die nicht nur anlassbedingt zusammengewürfelt wurde, sondern mit der er bereits vor drei Jahren das vielgepriesene Album „I Am a Man“ (Enja) eingespielt hat. Die Musiker hatten aber auch schon früher viele Berührungspunkte untereinander und weisen als weiteren gemeinsamen musikalischen Nenner eine tiefe Kenntnis der Jazz-Tradition auf, bei gleichzeitiger Offenheit für alle neuen Einflüsse.

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Anja Lechner / François Couturier: Lontano
CD-Tipp
22.10.2020 Peter Füssl

Am erstaunlichsten an diesem Album ist wohl die Tatsache, dass wir es hier mit komplett improvisierter Musik zu tun haben, aus dem Hier und Jetzt geboren, aus dem unglaublich umfangreichen Erfahrungsschatz zweier außergewöhnlicher Musikerleben herausdestilliert. Die deutsche Cellistin Anja Lechner schöpft unter anderem aus Erfahrungen mit dem Rosamunde Quartett, mit Vassilis Tsabropoulos oder Dino Saluzzi, die musikalischen Wege des französischen Pianisten François Couturier kreuzten sich unter anderem mit John McLaughlin, Michel Portal, Anouar Brahem oder Dominique Pifarély. Direkte Berührungspunkte, aus denen sich längst eine einzigartige, gemeinsame musikalische Sprache entwickelt hat, fanden Lechner und Couturier ab 2006 gemeinsam mit dem Saxophonisten Jean-Marc Larché und dem Akkordeonisten Jean-Louis Matinier im außergewöhnlichen Tarkovsky Quartett.

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