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Gesellschaft

Was uns noch zusammenhält - Montagsforum über „unsere Werte“ mit Marianne und Reimer Gronemeyer
Marianne Gronemeyer: „Es ist etwas Schönes, gebraucht zu werden.“
Gesellschaft
04.05.2016 Willibald Feinig

Nachdenklich treten die einen aus den Schwingtüren des Dornbirner Kulturhauses; „Unsinn“ haben andere Marianne Gronemeyers Ausführungen in der Diskussion genannt: So gut wie jeder Satz der Autorin von Büchern wie „Die Macht der Bedürfnisse – Überfluss und Knappheit“ (erste Fassung 1988) und „Wer arbeitet, sündigt“ (2012), über das Scheitern der Schule (1996) und die Kunst des Aufhörens (2008) erregt Widerspruch. Nicht um des Widerspruchs willen – auf unverfrorene Herz- und Gedankenlosigkeit ist ihre Antwort Schweigen. Beim ‚Montagsforum’ am Tag nach der Präsidentenwahl steht der in Vorarlberg nicht Unbekannten der Soziologe Reimer Gronemeyer bei, ihr Mann – mit Beobachtungen aus seinen Feldforschungen im subsahelischen Afrika und in Altersheimen.

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Bildmacht des Fernsehens gegen Bildmacht der Kunst - Verhältnis zwischen Massenmedium Fernsehen und der Kunst unter der Lupe im Kunstmuseum Liechtenstein
Joe Biel: "Veil". Wasserfarbe, Gouache, Graffiti auf Papier, 2010-2015, Ausschnitt
Gesellschaft
28.04.2016 Karlheinz Pichler

Unter dem Titel „Lens-Based Sculpture“ untersuchte das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz bereits vor zwei Jahren den Einfluss der Fotografie auf die Skulptur. Mit „TeleGen“ nimmt nun das Haus „im Städtle“ derzeit erneut das Verhältnis zwischen einem Massenmedium, nämlich dem Fernsehen, und der Kunst unter die Lupe. Im Vordergrund steht dabei nicht die Aufarbeitung des Fernsehens als Motiv der Kunst, sondern die künstlerische Auseinandersetzung mit den spezifischen Inhalten und bildkulturellen Prägungen, die das Medium Fernsehen entwickelt hat. Also den Niederschlag des Televisuellen in den verschiedenen Kunstgattungen.

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Bildungspseudoreform: Mit Trippelschritten zurück in die Zukunft
Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat gemeinsam mit Staatssekretär Mahrer die wichtigsten Punkte der Bildungsreform präsentiert. (© Bundeskanzleramt Österreich/Bundespressedienst/Andy Wenzel)
Gesellschaft
26.11.2015 Peter Fischer

Eine Stellungnahme der ARGE Gemeinsame Schule zur „Bildungsreform“.

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Die "ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg" fordert die Einführung einer Gemeinsamen Schule in Vorarlberg
79 % der Eltern von Volks- und 82 % der Eltern von NMS-SchülerInnen sind für eine gemeinsame Schulform
Gesellschaft
28.04.2015 Peter Füssl

In ihrer Presseaussendung vom 28. April fordert die 2007 gegründete "ARGE Gemeinsame Schule Vorarlberg" mit Nachdruck die Einführung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-jährigen in einer Modellregion Vorarlberg, sowie die Schaffung der dafür notwendigen angemessenen Rahmenbedingungen und ausreichenden Ressourcen (Personal, Hilfspersonal, Räume). Unterzeichnet haben den folgenden Appell 24 Mitglieds-Initiativen.

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„Lingg, Du bist a Schwoarza und I bin a Rota. Aber wir machen das Gleiche.“ – Über Entwicklungen in der Psychiatrie. Ein Resümee mit Primar Albert Lingg
Albert Lingg, ehemaliger Chefarzt der Valduna: „Die Psychiatrie hat einen unglaublichen Wandel hinter sich gebracht. Als ich gekommen bin, habe ich eine Abteilung mit fast 300 Betten übernommen, wovon 240 Langzeitpatienten waren. Heute sind es noch fünf, die nicht anderswo leben können.“
Gesellschaft
26.12.2014 Peter Niedermair

Albert Lingg leitete über viele Jahre die Psychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil. Anlässlich seiner Pensionierung führte Peter Niedermair mit ihm für die KULTUR das folgende Gespräch.

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Orthodoxe gegen Ultra-Orthodoxe: Islamische Theologen gegen den „Islamischen Staat“
Dschihad: Heiliger Krieg - auch - um die Zeitschriftenkunden an den Kiosken
Gesellschaft
23.12.2014 Kurt Greussing

Für einige Tage war der „Islamische Staat“ vor unserer Haustür: Mitte September beherrschte das Thema kampfbereiter Sympathisanten der mittelöstlichen Terrormiliz die Titelseiten der „VN“ und die Nachrichtensendungen von Rundfunk und Fernsehen. Vier Dschihadisten sollen es schließlich gewesen sein, die Vorarlberg Richtung Syrien verließen – allesamt keine österreichischen Staatsbürger, wie erleichtert festgestellt wurde. Inzwischen ist es um den Vorarlberger Dschihadismus medial wieder völlig ruhig geworden, was allerdings kein Grund zur Beruhigung sein muss. Denn die Stimmung unter einigen Hundert oder Tausend migrantischstämmigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist erregbar, wie die große Gaza-Demonstration in Bregenz am 20. Juli dieses Jahres gezeigt hat.

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Tage der Utopie: Schüler machen Schule – Zur Praxis einer Schule der Zukunft
Alma, Jamilla und Margret Rasfeld – die drei Referentinnen aus Berlin (Fotos © Sonja Bettel)
Gesellschaft
08.05.2013 Peter Niedermair

Vor kurzem referierten bei den „Tagen der Utopie“ in Arbogast zwei Schülerinnen, Jamilla und Alma, gemeinsam mit Margret Rasfeld, Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Berlin Zentrum. Alle drei erzählten, wie es in der Schule zugeht, was sie dort machen, wie es so geworden ist, wie es jetzt ist. Sie waren durch und durch überzeugend und wussten zu begeistern.

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Tage der Utopie – Der zweite Abend / Kora Kristof: Wege zum Wandel – Wie wir gesellschaftliche Veränderungen erfolgreicher gestalten
Dr. Kora Kristof...  (Fotos © Gerda Zimmermann, Arbogast)
Gesellschaft
27.04.2013 Peter Niedermair

Über diesen Tagen der Utopie liegt so etwas wie ein magischer Zauber. Ich denke, dieser Zauber hat mit Reduktion zu tun, auch mit Konzentration auf das Wesentliche. Alles Übergepäck im Programm ist weggelassen. Man nimmt es erst gar nicht mit. Und das Wenige, das Schlanke dieser Tage macht leichtfüßig und öffnet die Sinne.

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Oskar Negt eröffnete die „Tage der Utopie“ 2013
Oskar Negt, Eröffnungsredner der „Tage der Utopie" in St. Arbogast (Foto Gerda Zimmermann)
Gesellschaft
24.04.2013 Peter Niedermair

Das „Festival für eine gute Zukunft“ wurde am Dienstagabend eröffnet. Eingeladen haben die Masterminds und Kuratoren der „Tage der Utopie“, St.-Arbogast-Hausherr Josef Kittinger und Hans-Joachim Gögl, der sich als Kommunikationsdesigner und -berater mit Strategien des Wandels, der Wirtschaft, der Mobilität & Technik mit der Neuen Schule und kommunalen Entwicklungen auseinandersetzt.

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Die Bregenzer Festspiele präsentieren ihr Programm für 2013 – nur das Regiekonzept von Mozarts „Zauberflöte“ am See bleibt noch ein Geheimnis
Am Podium von links Pressesprecher Axel Renner, Kaufmännischer Direktor Michael Diem, Präsident Hans-Peter Metzler und Intendant David Pountney (© Bregenzer Festspiele/Dietmar Mathis)
Gesellschaft
15.11.2012 Fritz Jurmann

Mit wiedererstarktem Optimismus gehen die Bregenzer Festspiele „dem Licht entgegen“ – so das Motto der Saison 2013. In einer theatralisch inszenierten Pressekonferenz auf der Hinterbühne des Festspielhauses wurden am Donnerstagvormittag die wichtigsten Programmpunkte des nächsten Jahres präsentiert. Nach dem aus finanziellen Gründen programmlich stark zurückgefahrenem Jahr 2012 gibt es für nächstes Jahr nicht unbedingt mehr Angebot, aber durch Umschichtungen neue Schwerpunkte.

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"Bodenfreiheit" – Verein zur Erhaltung von Freiräumen lädt zur Jahreshauptversammlung und sucht neue Mitglieder
Kleiner Beitrag, große Wirkung - eine interessante Initiative zur Erhaltung von Freiräumen
Gesellschaft
08.11.2012 Peter Füssl

Haben Sie sich beim Blick von einem der Vorarlberger Aussichtspunkte auch schon gewundert, in welch rasantem Tempo immer mehr Landschaft verbaut wird und die Freiräume dementsprechend immer kleiner werden? Der Verein „Bodenfreiheit“ möchte eine breite Diskussion über die verantwortungsbewusste und sinnvolle Nutzung von Grund und Boden in Gang bringen und auch selbst aktiv werden.

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Protestsong gegen Panoramabahn-Projekt im Kleinwalsertal
Ulli Troy: Witziger Protest gegen touristisches Monsterprojekt
Gesellschaft
11.10.2012 Peter Füssl

"Stemmeisen & Zündschnur"-Mastermind Ulli Troy, abstammungsmäßig halb Wälder, halb Walser, verfolgt mit großer Besorgnis die Diskussionen um die geplante 100 Personen-Gondelbahn vom Walmendingerhorn zum Ifen. Um möglichst viele Menschen gegen dieses Tourismus-Projekt zur Verbindung zweier Schigebiete zu mobilisieren, hat er nun einen Protestsong geschrieben, verfilmt und auf Youtube gestellt.

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Alternative Räume für aktive Menschen in Hohenems eröffnet
Das Emsige Beisl Orchestra hat im neuen alternativen Zentrum einen Proberaum gefunden
Gesellschaft
06.10.2012 Peter Ionian

Direkt an der Kaiser-Franz-Josef Straße mitten in Hohenems entsteht gerade das erste interdisziplinäre und autonome Kommunikations-, Kultur-, Kunst- und Bildungszentrum für Vorarlberg. Das ist ein lebendiges Haus voller aktiver Menschen, die eine ganze Palette an Ideen und Möglichkeiten ausleben. Hier werden Räume geschaffen, in denen Integration über Kultur und Kunst gelebt werden soll. Dabei sind dem Begriff Integration hier keine Grenzen gesetzt, seien es die sozialen Unterschiede, eine Begegnung der Generationen, die Mitwirkung von Menschen mit Beeinträchtigungen oder die Einbindung anderer Kulturen, Religionen und Nationalitäten. Die Zielgruppe des Hauses ist ganz einfach: Alle die wollen. Am Freitag, dem 5. Oktober fand eine Teileröffnung als Tag der offenen Tür statt, der mit mehreren Live-Konzerten seinen geselligen Abschluss fand.

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Sie sind eröffnet – die Bregenzer Festspiele 2012!
Festspielpräsident Hans-Peter Metzler hielt seine erste Eröffnungsrede
Gesellschaft
19.07.2012 Dagmar Ullmann-Bautz

Jahr für Jahr treffen sich Menschen aus Kunst und Kultur, aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und den Medien im Festspielhaus, um den festlichen Akt der Eröffnung live mitzuerleben. Erstmals wurde dieses Jahr die Veranstaltung auf eine Großleinwand auf den Symphoniker-Platz übertragen, wo sich wie jedes Jahr zahlreiche Menschen eingefunden hatten, um die Schönen zu bewundern und die Berühmten zu sehen, allen voran natürlich unseren Bundespräsidenten. Schon Tage zuvor wurde in den unterschiedlichsten Medien über die diesjährige Festspielmode berichtet und somit der Zoo der Eitelkeiten eröffnet. Schon eine Stunde vor Beginn der Eröffnungsfeierlichkeiten wurde gelächelt, posiert und abgelichtet. Und man darf sich schon darauf freuen, die strahlenden Schönen in allen möglichen Blättern bewundern zu dürfen. Mit einem wohltuend unspektakulären, aber sehr runden Programm ging dann die 67. Eröffnung der Bregenzer Festspiele über die Bühne.

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Kulturvandalen auch im Gauertal unterwegs
Der von Vandalen umgeworfene "Geweihbaum" ...
Gesellschaft
03.06.2012 Peter Füssl

Nach der Beschädigung der Gormley-Figur auf der Kanisfluh, wurde aus dem Montafon nun ebenfalls ein Vandalenakt im Kulturbereich gemeldet. Unbekannte haben einen von Roland Haas gestalteten "Geweihbaum" der "Gauertaler AlpkulTour" schwer beschädigt.

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Kirchenkritik Teil 1 - 16
Gesellschaft
31.05.2012 Christina Porod

Aufgrund zahlreicher Nachfragen stehen ab sofort alle Teile von Adi Untermarzoners Kirchenkritik zum Download bereit!

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Von Einheimischen und Zweiheimischen – das sympathische Projekt „Heimatabend oder wie fremd heimisch wird“
Gut integriert: Ulrich Gabriel mit einem der T-Shirts zum Thema
Gesellschaft
13.12.2011 Thorsten Bayer

Der Verein Aktion MitArbeit widmet sich dem Thema Integration. Mehr Begegnung und mehr Humor – das sind nur zwei der Ziele, die Präsident und Altlandesrat Dr. Guntram Lins, Projektleiter Ulrich Gabriel und Grafikerin Renate Djukic bei einer Pressekonferenz im Dornbirner Hotel Krone vorgestellt haben. Leicht verständlich, „niederschwellig“ soll es ab Jänner 2012 bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktionen zugehen. Ein zentrales Element sind „Freecards“ genannte Gratis-Postkarten, die zu Gesprächen anregen sollen. Auf ihnen sind Wort-Neuschöpfungen wie „zweiheimisch“, „jungheimisch“ oder „neuheimisch“ zu lesen. Das Konzept hat das Land Vorarlberg überzeugt: Mit 50.000 Euro unterstützt es das Projekt heuer, im nächsten Jahr mit 100.000.

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Cineastic Gondolas – Eine abgefahrene Nacht der experimentellen Schwebefahrten
Außergewöhnliche Eventgestaltung in Lech am Arlberg
Gesellschaft
11.12.2011 Peter Ionian

Lech am Arlberg hat mit Cineastic Gondolas eine bahnbrechende Saisoneröffnung hingelegt. Wer Dr. Christoph Murr kennt, weiß, dass er immer wieder mit abgefahrenen Parties und Ideen daherkommt, aber diesmal hat er sich selbst übertroffen und schreibt: „Das Konzept ist gleichermaßen simpel wie faszinierend.“ Und wenn man das Konzept zufällig auf dem Tisch der Tourismusbeauftragten von Lech am Arlberg herumliegen gesehen hat, kam man nicht umhin, darin zu blättern. Wer darin mal geblättert hatte, wollte Teil der Veranstaltung sein. Am Ende war es dann auch eine gewaltige Crew mit über 50 HelferInnen und einer aufwändigen Logistik. Aber was war das nun für ein Konzept?

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Jetzt bauen Sie doch keinen Popanz auf!
Gesellschaft
14.03.2011 Thomas Heel

Nachlese zu den Identitätsvorträgen von Prof. Heiner Keupp („Sich finden in einer grenzenlosen Gesellschaft: Identitätsarbeit in der Spätmoderne“) und Prof. Manfred Prisching („Das Selbst, die Maske, der Bluff“) im Theater am Saumarkt in Feldkirch am 11.3.2011

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Bregenzer Festspielkrise: Intendant Pountney hat alles richtig gemacht – bis jetzt!
Pountneys mutige Zukunftspläne dürften neben Festspielpräsident Dipl.-Ing. Günther Rhomberg auch anderen Verantwortlichen der Festspiele sauer aufgestoßen sein © Bregenzer Festspiele / Karl Forster
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15.01.2011 Fritz Jurmann

Was haben wir doch damals hämisch mit den Fingern nach Wien gezeigt, als es um die Nachfolge von Ioan Holender als Direktor der Wiener Staatsoper ab 2010 ging. Unterrichtsministerin Claudia Schmied hat damals ihren Chef und Parteikollegen Alfred Gusenbauer handstreichartig ausgetrickst und anstelle des von ihm favorisierten, reichlich strapazierten Opernsängers Neil Shicoff den vifen Franzosen Dominique Meyer ins Amt gehievt. Ähnliche Fälle von intrigenreichen Ränkespielen sind uns mit schöner Regelmäßigkeit bei Neubesetzungen der Intendanz in Salzburg zu Ohren gekommen. Wir haben uns dabei stets die Hände gerieben: Bei uns im „suubara Ländle“ läuft so etwas seriös ab und mit Handschlagqualität, da wird nicht mafiös unter der Bettdecke gemauschelt.

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