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Kritiken

„Wir entlarven sein Gefangensein in einem Männersystem“ - Gespräch mit Andreas Kriegenburg über seine Inszenierung von „Michael Kohlhaas“
"Max Simonischek als Kohlhaas changiert zwischen Figurenspiel und Rezitation." (A. Kriegenburg; Foto: Bregenzer Festspiele / Karl Forster)
Theater
25.07.2021 Manuela Liberata Schwärzler

„Michael Kohlhaas“ feierte am 23.7.2021 bei den Bregenzer Festspielen in Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg Premiere. Manuela Liberata Schwärzler traf sich mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der als einer der stilprägendsten und bildstärksten Regisseure seiner Generation gilt, am Tag nach der Premiere zu einem Gespräch.

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Weibliche Strahlkraft dominiert Andreas Kriegenburgs „Michael Kohlhaas“ in Bregenz
Auf der Goldwaage (alle Fotos: Karl Forster)
Theater
24.07.2021 Dagmar Ullmann-Bautz

Am Freitag feierte "Michael Kohlhaas", eine Koproduktion der Bregenzer Festspiele mit dem Deutschen Theater Berlin und dem Les Théàtres de la Ville de Luxembourg, seine Premiere und Uraufführung im Theater am Kornmarkt in Bregenz. Regisseur Andreas Kriegenburg und sein Team adaptierten die Novelle von Heinrich von Kleist für die Bühne und überzeugten mit einem fesselnden, unter die Haut gehenden Theaterereignis mit Nachhall. So wurde auf der Bregenzer Bühne das Stück ohne Aktualisierung aber mit ganz klaren Bezügen ins Heute oder Morgen dargestellt.

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In direktem Austausch mit dem Publikum – bei „Zeitklang im Museum“ spielten Musiker der Wiener Symphoniker in feiner Atmosphäre und mit viel Spaß an kleinen Besetzungen
Stefan Tomaschitz (Flöte), Peter Schreiber (Oboe), Alexander Neubauer (Klarinette), Peter Dorfmayr (Horn), Robert Gillinger (Fagott) und Ines Schüttengruber am Klavier musizierten im Rahmen von "Zeitklang im Museum" Kammermusik unserer Zeit und verströmten dabei gute Laune.
Kritiken
24.07.2021 Silvia Thurner

Zum fünften Mal gab es bei „Zeitklang im Museum“ die Gelegenheit, Mitglieder der Wiener Symphoniker als Kammermusiker zu erleben. Auf dem Programm standen Duette, Trios, ein Sextett sowie ein Klavierstück von österreichischen Komponisten. Das neueste Werk von Gerda Poppa, „Distanzen“, wurde erfolgreich uraufgeführt. In anregenden Gesprächen mit Manfred Welte gaben die Komponisten Richard Dünser, Gerda Poppa, Martin Rainer und Alfred Huber Einblicke in ihre Intentionen. Dass die Musiker Stefan Tomaschitz, Peter Schreiber, Alexander Neubauer, Peter Dorfmayr und Robert Gillinger viel Spaß an den kleinen Besetzungen hatten, zeigten die inspirierten Interpretationen der gut einstudierten Werke. Emphatisch wurden sie von der Pianistin Ines Schüttengruber begleitet.

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Der Festspiel-„Rigoletto“ am See wird zur bejubelten Wiedergeburt nach der Krise
Die Verdi-Oper „Rigoletto“ ist von Regisseur Philipp Stölzl vom Hof zu Mantua in eine aktuelle Zirkusarena verlegt worden, wo sich ein buntes Treiben abspielt.
Musik / Konzert
23.07.2021 Fritz Jurmann

Dieser „Rigoletto“ am See ist nicht umzubringen. Auch die Premiere der Wiederaufnahme am Donnerstag wurde zum Bombenerfolg, getragen von der Begeisterung einer mit 7.000 Menschen fast ausverkauften Tribüne. Das erzwungene Jahr Corona-Pause seit der ersten, zu 100 Prozent ausverkauften Aufführungsserie der Verdi-Oper von 2019 hat der Inszenierung von Philipp Stölzl nicht geschadet, der im Vorfeld gar von einer „Wiedergeburt“ seiner Schöpfung gesprochen hat. Und auch gleich davon, dass er unter dem Motto „Never change a winning team“ heuer nichts an seiner Inszenierung ändern wolle, weil ohnedies alles passt.

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Wenn das Nationalstaatliche zerfließt – Installation „No Border, No Nation“ von Andrea Salzmann an der Dornbirner Ache
Die Symbole der Flaggen verlieren sich in pastellenen Farbräumen (Foto: Karlheinz Pichler)
Ausstellung
22.07.2021 Karlheinz Pichler

In Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach hat der Verein CampusVäre das großräumige Kunstprojekt „No Border, No Nation“ der Vorarlberger Künstlerin Andrea Salzmann in den öffentlichen Raum entlang der Dornbirner Ache gebracht.

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Festspiel-Hausoper „Nero“: Grell-buntes Opernspektakel ohne Ende
Der mächtige Herrscher Nero (Rafael Rojas, 3. von li) im alten Rom ist auf der Opernbühne ein Zerrissener, der vergeblich versucht, den Mord an seiner Mutter zu bewältigen.
Musik / Konzert
22.07.2021 Fritz Jurmann

Das gab es noch nie in der Operngeschichte: Dass ein Komponist seit 1862 geschlagene 56 Jahre an seiner Oper arbeitet und diese dann immer noch unvollendet hinterlässt, mit vier statt der vorgesehenen fünf Akte. Weil er vermutlich an einem entscheidenden Punkt nicht mehr weiterwusste. Da ist es dem Italiener Arrigo Boito (1842-1918) mit seiner Oper um den römischen Kaiser Nero nicht anders ergangen als vielen Besuchern bei der Premiere seines Werkes, das am Mittwoch als Wiederentdeckung zur Eröffnung der diesjährigen Bregenzer Festspiele auf die Bühne des Festspielhauses gehievt wurde. Vieles wäre im Finale noch zu erklären und zu lösen gewesen, doch das Ende blieb auch für ein freundlich aufnahmebereites Publikum offen. Dafür entschädigten die ausgezeichnete Besetzung und eine fantasievolle Inszenierung, die freilich auch ihre Buhrufe abbekam.

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Aktuell in den Filmclubs (23.7. - 29.7. 2021)
Tausendschönchen
Film / Kino
22.07.2021 Walter Gasperi

Das Open-Air des Kunsthaus Bregenz startet nächste Woche mit Vera Chytilovás surrealistisch-verspieltem Klassiker "Tausendschönchen". Beim Open-Air in Tschagguns wird dagegen schon morgen Ken Loachs "Angel´s Share" gezeigt, in dem vier Underdogs planen, vier sündteure Whiskyflaschen zu stehlen

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Weinbergschnecke "reitet" auf dem Bratschenbogen - Anri Sala im Kunsthaus Bregenz
Anri Sala Anri: "If and Only If", 2018, Foto: Markus Tretter, © Kunsthaus Bregenz
Ausstellung
21.07.2021 Karlheinz Pichler

Für den 1974 in Tirana (Albanien) geborenen Künstler Anri Sala steht stets die Musik am Ausgangspunkt von Projekten, dann folgt die Kunst. Wie stark Sound, Video und Architektur miteinander verschmelzen können, beweist er mit seiner aktuellen Ausstellung im Kunsthaus Bregenz (KUB), die aufgrund der Pandemie vom Sommer 2020 auf dieses Jahr verschoben wurde. In der Inszenierung Salas verwandelt sich der Zumthor-Bau zu einem alle Sinne ansprechenden Resonanzkörper, der für fibrierende Raumerlebnisse mit Tiefgang sorgt.

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Sanierung Bregenzer Festspielhaus und Seebühne fixiert
v.l: Vorarlbergs Kulturreferentin Landesstatthalterin Barbara Schöbe-Fink, Bürgermeister Michael Ritsch, Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer, Landeshauptmann Markus Wallner, Bundeskanzler Sebastian Kurz, Festspiele-Präsident Hans-Peter Metzler und Festspiele-Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn. Foto: Land Vorarlberg
Aktuell
21.07.2021 Raffaela Rudigier

Der ausverhandelte Vertrag zur Sanierung des Bregenzer Festspielhauses und der Seebühne wurde gestern im Vorfeld der Bregenzer Festspiele von Bund, Land, Stadt und den Festspielen offiziell unterzeichnet.

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KULTUR-Jobbörse für offene Stellen im Kulturbereich rund um den Bodensee
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21.07.2021 Manuela Schwaerzler

Sie bietet allen kulturinteressierten Jobsuchenden einen Überblick über Stellenangebote in Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und der Ostschweiz und hilft allen Kulturinstitutionen in dieser Region, engagierte Mitarbeiter*innen zu finden.

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