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Kritiken

ACHTUNG: Lockdown
© Daniel Lienhard
Aktuell
07.12.2021 Manuela Schwaerzler

Seit Montag, 22.11.21 legt erneut ein Lockdown das österreichische Kulturleben lahm. Bis 12.12. können sämtliche hier angekündigten Veranstaltungen in Österreich nicht stattfinden. Auch in Deutschland und in der Schweiz kommt es immer häufiger zu Absagen. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Veranstaltern über das aktuelle Programm. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie unter dem jeweiligen Eintrag.

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KUB gibt im Jubiläumsjahr ein Gastspiel in der Lagunenstadt Venedig
Jordan Wolfson: Female Figure, 2014  (© David Zwirner, Sadie Coles)
Ausstellung
06.12.2021 Karlheinz Pichler

Im kommenden Jahr feiert das Kunsthaus Bregenz (KUB) seinen 25. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert sich das KUB im Rahmen der Biennale vom 20. April bis 4. Juli in der Lagunenstadt Venedig. Zudem ist vom 15. bis 17. Juli in Bregenz ein mehrtägiges Festprogramm angesagt. Das Ausstellungsgeschehen im eigenen Haus reduziert sich 2022 hingegen auf drei Einzelpräsentationen. Und zwar gibt es Werkschauen von Dora Budor, Jordan Wolfson sowie Anna Boghiguian.

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Aimee Mann: Queens of The Summer Hotel
CD-Tipp
05.12.2021 Peter Füssl

Aimee Mann hatte immer schon ein goldenes Händchen für wunderschöne, melancholische, kluge, spitzzüngige Songs über psychische Krankheiten, seelische Verwerfungen und Borderline-Geschichten. Man erinnere sich etwa an ihre genialen Lieder zu Paul Thomas Andersons intensivem, ironisch-tragischen Episoden-Film über Schuld und Verzeihen „Magnolia“ (1999). Und natürlich an ihr letztes Album aus dem Jahr 2017, das programmatischerweise „Mental Illness“ hieß und sie mit viel Feingefühl, aber auch mit ironischer Distanz in verschiedene Rollen schlüpfen und über grenzwertige Bewusstseinszustände und existenzielle Notlagen bis hin zum Suizid singen ließ – Grammy-prämiert. Kein Wunder also, dass Mann mit den Songs für eine Bühnenfassung zum Stoff des Filmes „Girl, Interrupted“ („Durchgeknallt“) beauftragt wurde, der 1999 mit Winona Ryder und Angelina Jolie als schräge Psychopathinnen in den Hauptrollen einiges Aufsehen erregte.

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Aktuell in den Filmclubs (3.12. - 9.12. 2021)
Stürm: Bis wir frei sind oder tot
Film / Kino
02.12.2021 Walter Gasperi

Im Skino in Schaan und im Kinotheater Madlen in Heerbrugg läuft diese Woche unter anderem mit "Stürm: Bis wir tot sind oder frei" ein Spielfilm über den Schweizer Ausbrecherkönig Walter Stürm. Und beim Kino VOD Club kann man neu Arman T. Riahis "Fuchs im Bau" und Sandra Wollners "The Trouble With Being Born" streamen.

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Eberhard Weber: Once Upon A Time - Live in Avignon
CD-Tipp
01.12.2021 Peter Füssl

Manchmal ereilen einen völlig unerwartet musikalische Erweckungserlebnisse an völlig unspektakulären Orten. So erging es dem Schreiber dieser Zeilen, der bis zu einem Konzert mit Volker Kriegels Spectrum 1973 im Schlossbräusaal in Dornbirn den Bass für ein nicht sonderlich spannendes Instrument gehalten hatte. Aber dort stand Eberhard Weber auf der Bühne mit seinem fünfsaitigen, irgendwie eigenartig fragmentiert wirkenden E-Kontrabass-Hybrid, den ihm ein Geigenbauer nach seinen Wünschen extra angefertigt hatte. Er erschien wie ein Wesen von einem anderen Stern – und er klang auch so. Experimentierfreudig, farbenreich, melodisch, ungezwungen zwischen Rock, Jazz und freien Improvisationen hin- und herpendelnd.

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Wenn sich die Grenzen in der Landschaft auflösen
Janine M. Schneider: "Grüne Grenzen"
Ausstellung
30.11.2021 Karlheinz Pichler

Im Zollart-Schauraum in Koblach, einer Aussenstelle von Kunstvorarlberg, zeigt die 1986 in Dornbirn geborene Performance- und Medien-Künstlerin Janine M. Schneider derzeit unter dem Titel „Grüne Grenzen“ Fotocollagen und Videos von Landschaftsräumen und Staatsgrenzen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden können. Da das Zollhäuschen eben ein Schauraum ist, kann man „Grüne Grenzen" auch während des Lockdowns besichtigen.

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Würden Sie Ihre Fenster mit Shampoo putzen?
Ein Buch mit superb inszenierten Fotos von Ulrike Köb und Daisuke Akita (© honey & bunny / Ulrike Köb / Daisuke Akita)
Kritiken
30.11.2021 Ingrid Bertel

Ebensee ist ein Salzburger Dorf am Traunsee, vielleicht ein bisschen verschlafen. 8000 Einwohner, idyllische Landschaft. Hier machte sich ein Trio auf zu einem bemerkenswerten Kunstprojekt: „hackle sauber“. Die drei gingen von Haus zu Haus und fragten, ob sie putzen dürfen. In Smoking oder Dirndl, Nonnentracht oder dem weißen Wissenschaftlerkittel putzten sie 28 Haushalte, führten Interviews mit den Eigentümer:innen und recherchierten so ziemlich alles rund um das Thema Reinigung. Daraus entstand nun „putzen – eine Kulturtechnik“ - ein Buch mit superb inszenierten Fotos von Ulrike Köb und Daisuke Akita sowie Essays voller überraschender Recherche-Ergebnisse von Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter.

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Unsern täglichen Stream gib uns heute
Lokaler Kulturgenuss während des Lockdowns ist zumindest teilweise per Stream möglich.
Aktuell
30.11.2021 Raffaela Rudigier

Es muss nicht immer internationaler Kulturkonsum via Netflix oder Arte sein - lokaler Kulturgenuss während des Lockdowns ist zumindest teilweise möglich. Welche kulturellen Live-Streams aus Vorarlberg diese Woche auf dem Programm stehen sehen Sie hier.

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Höhepunkt einer erfolgreichen Karriere – Alex Ladstätter gewann das Probespiel bei den Wiener Philharmonikern
Alex Ladstätter hat sich in den vergangenen Jahren als Kammer- und Orchestermusiker einen Namen gemacht. Unter anderem ist er Initiator der Kammermusikreihe "Krumbach Klassik". © Aaron Strahammer
Musik / Konzert
30.11.2021 Silvia Thurner

Der Klarinettist Alex Ladstätter ist vielen in Vorarlberg als Musiker des Symphonieorchesters Vorarlberg sowie als Initiator der Kammermusikreihe „Krumbach Klassik“ bekannt. Seit einigen Jahren lebt der aus Bregenz stammende Musiker als freischaffender Künstler in Wien. Er wirkte bei namhaften Orchestern im In- und Ausland mit und musizierte regelmäßig im Orchester der Staatsoper Wien. Nun setzte der 37-Jährige einen Meilenstein seines künstlerischen Werdegangs, er konnte das Probespiel bei den Wiener Philharmonikern für sich entscheiden. Im Gespräch mit Silvia Thurner erzählt Alex Ladstätter, was dieser Erfolg für ihn bedeutet.

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Georg Büchners „Lenz“ in der Livestream-Premiere des Vorarlberger Landestheaters
Schauspieler Nico Raschner in seinem Solo als Lenz © Anja Köhler
Theater
29.11.2021 Peter Niedermair

Von 18.00 Uhr an gehörte der Bildschirm am Sonntagabend, dem 28. November 2021, für 52 Minuten einem mitreißenden Schauspieler, hinter dessen Bühnenauftritt als „Lenz“ im Stück von Georg Büchner einen langen Abspann lang Dutzende Namen auftauchten, die ihr Bestes gaben, um die Inszenierung von Jürgen Sarkiss zu einem außergewöhnlichen Livestream Theatererlebnis zu machen. Gewiss, das ist nicht „wirkliches“ Theater, so wie wir es am Vorarlberger Landestheater gewohnt sind, wenn nicht gerade wieder einmal Lockdown ist.

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