Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Kritiken

Tony Allen: There Is No End
CD-Tipp
08.06.2021 Peter Füssl

Der am 30. April 2020 im Alter von 79 Jahren in seiner Wahlheimat Paris plötzlich an einem Aneurysma der Bauchaorta verstorbene Drummer Tony Allen war einerseits eine echte Legende der Musikgeschichte, andererseits aber auch bis zuletzt mit ungebrochener Abenteuerlust und beispielhaftem Forscherdrang am Hier und Jetzt der jungen Szene interessiert. Der 1940 in Lagos geborene, diverse Einflüsse aus dem amerikanischen Jazz und der traditionellen Musik seiner Heimat mit großem Einfallsreichtum kombinierende Autodidakt erlangte Berühmtheit als Drummer und musikalischer Leiter von Fela Ransome Kutis stilbildender Band Africa ’70. Diese mitreißende, unter der Bezeichnung Afrobeat firmierende Mischung aus Jazz, Highlife und traditionellen afrikanischen Rhythmen ist auf mehr als vierzig Alben festgehalten. In seine eigenen Projekte integrierte Allen zudem diverse elektronische Spielarten, Dub und Hip-Hop und schuf so seinen ganz speziellen Afrofunk. Aufsehen erregten auch Kollaborationen mit Ginger Baker oder mit Blur- und Gorillaz-Mastermind Damon Albarn in der Band The Good, The Bad & The Queen.

zum Artikel >
Endlich wieder Musik im Reichenfeld – Das Sinfonieorchester des Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack sowie die Solistinnen Héléna Macherel und Ayleen Weber wurden stürmisch gefeiert
Die 19-jährige Saxophonistin Ayleen Weber gewann im Jänner 2021 den Solistenwettbewerb des Vorarlberger Landeskonservatoriums und war nun gemeinsam mit dem Symphonieorchester des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack zu erleben.
Musik / Konzert
07.06.2021 Silvia Thurner

Nach monatelanger Stille füllte sich der Festsaal des Vorarlberger Landeskonservatoriums wieder mit Leben. Endlich konnte zum sinfonischen Konzert geladen und den beiden Solistinnen Héléna Macherel an der Flöte und Ayleen Weber am Saxofon eine Bühne geboten werden. Unter der Leitung von Benjamin Lack versetzten die Solistinnen und das Orchester die Zuhörenden mit Mozarts Flötenkonzert KV 314 sowie dem Concertino da Camera von Jacques Ibert in Staunen. Zum Abschluss präsentierten die Orchestermusikerinnen und -musiker mit Joseph Haydns letzter Sinfonie Nr. 104 ihren Wagemut und die große Lust am musikalischen Gestalten.

zum Artikel >
Poetisches Bilder-Theater am See
Im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses fühlt sich das Publikum an Bord. (alle Fotos: Anja Köhler)
Theater
05.06.2021 Ingrid Bertel

Mit der Uraufführung von „Ihr seid bereits eingeschifft“ bespielt Silvia Costa vier Kulturorte in Bregenz.

zum Artikel >
Mit guter Literatur Krisen leichter ertragen
V#36 "Krise"
Literatur
05.06.2021 Annette Raschner

Im Sommer letzten Jahres haben Christina Walker und Andrea Gerster die Mitglieder von literatur:vorarlberg dazu eingeladen, an einer Krisenausgabe der Literaturzeitschrift "V" mitzuschreiben. Die beiden Herausgeberinnen hoffen, dass die nun vorliegende Anthologie unseren Blick für das Wesentliche schärft. Denn: Die nächste Krise kommt bestimmt!

zum Artikel >
Rosas Hochzeit
In sich gehen: Im verwaisten Konfektionsgeschäft ihrer Mutter nimmt die Protagonistin einen neuen Anlauf, und der Film mit ihr.
Kritiken
04.06.2021 Gunnar Landsgesell

Tragikomödie, Feelgood-Movie, Emanzipations- und Selbstverwirklichungsgeschichte: "Rosas Hochzeit" ist eine augenzwinkernde, temporeiche Komödie über eine Frau, die für Familie und Freunde alles macht, weil sie nicht anders kann. Wer sehen will, wie sie das letztlich doch ändert, kann sie dabei begleiten.

zum Artikel >
Aktuell in den Filmclubs (4.6. - 10.6. 2021)
Das Fieber
Film / Kino
03.06.2021 Walter Gasperi

Am Spielboden Dornbirn startet am Samstag mit Previews und am Sonntag mit Katharina Weingartners Dokumentarfilm "Das Fieber" als offiziellem Eröffnungsfilm das 5th Human Vision film festival als Mischung aus physischen Filmvorführungen und Streaming-Angeboten. Beim TaSKino Feldkirch läuft neben anderen Filmen mit "Miss Marx" Susanna Nicchiarellis Biopic über Karl Marx´ jüngste Tochter Eleanor.

zum Artikel >
Birgit Minichmayr: As An Unperfect Actor
CD-Tipp
01.06.2021 Peter Füssl

Die aus Oberösterreich stammende Schauspielerin Birgit Minichmayr, Jahrgang 1977, ist eine ganz Große ihres Fachs. Sie ist – mit Unterbrechungen durch Engagements an der Berliner Volksbühne und am Münchner Residenztheater – seit 1999 Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters, spielte drei Jahre lang die Buhlschaft in Salzburg, wirkte in rund fünfzig Filmen und in zahlreichen Hörspiel- und Hörbuchproduktionen mit und wurde mit zahlreichen Theater- und Filmpreisen ausgezeichnet. Aber es gibt auch unerwartete Facetten ihres Schaffens. So trat sie musikalisch etwa mit den Toten Hosen in Erscheinung, als Duett- und Videoclip-Partnerin Campinos im intimen Love-Song „Auflösen“ und als Co-Texterin des Mega-Hits „An Tagen wie diesen“. Mit ihrem ersten Longplayer „As An Unperfect Actor“ schlägt Birgit Minichmayr nun ein weiteres Kapitel ihres Oeuvres auf, noch dazu ein ausgesprochen vielversprechendes.

zum Artikel >
CampusVäre Dornbirn – Entwicklung und Bespielung des Campus Areals
Areal Campus V, Dachgeschoss, Foto: Verein CampusVäre, F. Sams
Aktuell
28.05.2021 Raffaela Rudigier

Dornbirn soll ein neues Kreativwirtschaftszentrum nach dem Vorbild der Linzer Tabakfabrik bekommen. Am Areal Campus V, dem Standort der FH Vorarlberg und der Postgarage, sollen alte Industriehallen aktive und partizipative Stadtteilentwicklung ermöglichen.

zum Artikel >
Vince Ebert im TAK - Vom Wissensvermittler zum Gesellschaftskritiker
Vince Ebert: Wir Menschen sind widersprüchlich
Kleinkunst / Kabarett
28.05.2021 Anita Grüneis

Der Physiker Vince Ebert war bereits mehrmals im TAK. Vor fünf Jahren begeisterte er das Publikum mit seinem Programm «Evolution», in dem er in 90 Minuten die Entwicklung von 13 Milliarden Jahre erklärte. Drei Jahre später meinte er «Zukunft is the future» und zeigte auf, dass die menschliche Vorstellungskraft jedem Computer weit überlegen ist. Nun gastierte er im TAK mit seinem Programm «Make science great again». Ein irreführender Titel, denn nicht die Wissenschaft stand im Mittelpunkt, sondern die Gesellschaftskritik. Es wurde trotzdem zu einem äußert amüsanten und spannenden Abend mit vielen neuen Eindrücken.

zum Artikel >
Nomadland
Famos: Frances McDormand als moderne Wanderarbeiterin.
Film / Kino
28.05.2021 Gunnar Landsgesell

Der Oscar für den besten Film und die beste Regie für einen Film, der auf eine Mischung aus dürrem Realismus und zarte Poesie setzt, ist überraschend. "Nomadland" ist eine große, kühne Reflexion über unsere Zeit.

zum Artikel >
Artikelaktionen