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Kritiken

Marilyn Crispell / David Rothenberg: One Dark Night I Left My Silent House
CD-Tipp
10.08.2010 Peter Füssl

„One Dark Night I Left My Silent House“ – der Titel bezieht sich auf den 1997 veröffentlichten Roman von Peter Handke – ist über weite Strecken ein sehr meditatives Album, das überwiegend aus freien Improvisationen entstanden ist.

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Kammermusikalische Häppchen bei der Matinee - „Musik und Poesie“ im Rahmen der Bregenzer Festspiele war eine Geduldsprobe
Wiener Symphoniker überzeugen auch als Kammermusiker - Christoph Stradner (Vc) und Luca Monti (Klavier)
Musik / Konzert
08.08.2010 Silvia Thurner

Um auch der Kammermusik von Miecszyslaw Weinberg einen Raum zu geben, spielen die MusikerInnen der Wiener Symphoniker im Rahmen der Reihe „Musik und Poesie“ im Bregenzer Seestudio klein besetzte Werke. Beim zweiten Konzert mit Gedichten und Texten von Joseph Brodsky erklangen Weinbergs Streichtrio, op. 48 sowie die zweite Sonate op, 63 für Cello und Klavier. Die nur teilweise überzeugenden Werke wurden gut interpretiert. Ralph Dutli rezitierte die Brodsky-Texte mit Empathie. Doch die widersinnige Zergliederung der Werke und die dazwischen gelagerten Texte störten den musikalischen Fluss enorm.

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„Jacob’s Room“ - Dichte Komposition, hervorragende Solisten und Musiker, außergewöhnliche Regie und doch keine hundertprozentige Zustimmung
"Jacob's Room" wurde auf der Werkstattbühne reduziert, doch gerade deshalb spektakulär inszeniert
Musik / Konzert
08.08.2010 Silvia Thurner

Im Mittelpunkt der diesjährigen „Kunst aus der Zeit“-Schiene bei den Bregenzer Festspielen steht der amerikanische Komponist Morton Subotnick und sein Werk „Jacob’s Room“. Die Aufführung des Musiktheaters auf der Werkstattbühne beeindruckte insgesamt vor allem durch die künstlerische Umsetzung und die ausgezeichneten Gesangssolisten. Die kompositorische Anlage und der Einsatz der Elektronik gelangen dem Komponisten gut, so dass die Traumatisierung des Protagonisten eindringlich erlebbar wurde. Allerdings hatte das Werk Längen und wirkte teilweise zu sehr um eine Botschaft bemüht.

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Aktuell in den Filmclubs (9.8. - 15.8. 2010)
Auf der anderen Seite des Bettes
Film / Kino
08.08.2010 Walter Gasperi

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Die Faszination eines Pioniergeistes - Morton Subotnick gewährte Einblicke in seine künstlerische Denkwelt der vergangenen fünfzig Jahre
Morton Subotnick, Pionier der Computermusik, erklärte die Funktionsweise des Buchla-Synthesizers
Musik / Konzert
07.08.2010 Silvia Thurner

Bei einem Vortragskonzert im Club der Werkstattbühne hatten Interessierte die Möglichkeit, den amerikanischen Komponisten Morton Subotnick und seine kompositorische Denkwelt kennen zu lernen. Er steht mit seiner Kammeroper „Jacob’s Room“ inhaltlich im Zentrum des diesjährigen KAZ-Programmes. Auf sympathische und unterhaltsame Weise erläuterte der Komponist seinen Weg zur elektronischen Musik. Dabei kamen sein Pioniergeist und seine kompositorische Energie, mit der er sich die Elektronik zunutze machte, gut zum Ausdruck. Das Werk „Silver Apples of the Moon“ machte Subotnick Anfang der 60er Jahre berühmt. Nun gab es eine bemerkenswerte Aufführung zusammen mit dem Berliner Videokünstler Lillevan.

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In Trance mit „Kunst aus der Zeit“ - Musikalische Einblicke in eine vergangen geglaubte Zeit im Seestudio
Das "österreichische ensemble für neue musik" musizierte unter der Leitung von Titus Engel engagiert und mit Ausdruckskraft
Musik / Konzert
05.08.2010 Silvia Thurner

Zum Konzert des „österreichischen ensembles für neue musik“ bei den Bregenzer Festspielen wurden die BesucherInnen in ein ungewöhnliches Ambiente geführt. Am Boden, mit dicken Polstern gewappnet, und auf einladenden Teppichen sitzend, wurde zur Musik von John Adams und Fausto Romitelli geladen. Das Publikum nahm die Einladung an und fühlte sich teilweise zurückversetzt in eine längst vergessene Zeit der Hippiekultur und Flower-Power-Bewegung.

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Wunsch nach mehr - Auch der zweite Konzertabend mit MusicAeterna und Teodor Currentzis wurde stürmisch gefeiert
Das Kammerorchester MusicAeterna zog auch im Festspielhaus das Publikum in seinen Bann
Musik / Konzert
03.08.2010 Silvia Thurner

Das zweite Konzert mit dem Kammerorchester MusicAeterna, das im Rahmen der diesjährigen Bregenzer Festspiele für Gesprächsstoff sorgte, fand im Festspielhaus statt. Auf dem Programm stand das letzte vollendete Werk von Mieczyslaw Weinberg, eine Rhapsodie über Moldawische Themen sowie Beethovens „Fünfte“. Die Weinberg-Kompositionen boten weitere Einblicke in sein vielschichtiges Schaffen. Beethoven wurde vom bereits bejubelten Dirigenten Teodor Currentzis entschlackt und wieder bemerkenswert individuell gedeutet.

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Térez Montcalm: Connection
CD-Tipp
03.08.2010 Peter Füssl

„I am a jazz singer with a very rock attitude“, bringt es die 47-jährige Franko-Kanadierin auf den Punkt. In der Tat denkt man bei den ersten Tönen aus ihrer rauchigen Stimme an Rockröhren wie Melissa Etheridge oder Maggie Bell, aber das ist viel zu kurz gegriffen, denn Térez Montcalm ist bedeutend vielseitiger.

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Tanzender Klangzauberer bei den Bregenzer Festspielen - Jubel für den Dirigenten Teodor Currentzis und sein Kammerorchester der Oper Nowosibirk MusicAeterna
Das Kammerorchester MusicAeterna spielte ein eindringliches und beglückendes Konzert
Musik / Konzert
02.08.2010 Silvia Thurner

Einen atemberaubenden Konzertabend genossen gestern die ZuhörerInnen mit dem Kammerorchester der Oper Nowosibirsk MusicAeterna. Was im Programmheft nach einem unspektakulären Ereignis klang, entpuppte sich dank des charismatischen Dirigenten Teodor Currentzis als Glücksgriff der Bregenzer Festspiele. Begeisterte Zustimmung fand die Flötistin Maria Fedotova als Solistin in Weinbergs Flötenkonzert. Mozarts allseits bekannte Symphonie Nr. 40 wirbelte in erfrischend individueller Gestalt durch die trockene Akustik im Kornmarkttheater.

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Chor-Orchesterwerke von Mieczyslaw Weinberg bei den Bregenzer Festspielen - Musik, die auch Völker verbindende Botschaften transportiert
Orchestermatinee bot eine Fülle von Klangerlebnissen © Bregenzer Festspiele, Karl Forster
Musik / Konzert
01.08.2010 Fritz Jurmann

Die Weinberg-Schiene bei den Bregenzer Festspielen wird immer intensiver. Bei der zweiten Orchestermatinee der Wiener Symphoniker am Sonntag, wieder unter ihrem ehemaligen Chefdirigenten Vladimir Fedoseyev, gab es mit dem Requiem und der Symphonie Nr. 6 ausschließlich zwei groß disponierte und groß besetzte Chor-Orchesterwerke des polnisch-russischen Komponisten. Beide sind Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden, beide geprägt auch von seinen schicksalhaften Erinnerungen an Kriegsereignisse. Fast zu viel an bedrückenden Emotionen für einen sonnigen Sonntagvormittag.

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