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Literatur

Dionysische Revolte der reinen Kunst - Jens Dittmar: „Baby Palazoles – ein Reigen“
Literatur
11.09.2019 Arno Löffler

Seit sich Jens Dittmar vor einigen Jahren aus dem klassischen Erwerbsleben verabschiedet hat, widmet sich der Liechtensteiner Germanist ganz der Literaturproduktion. Seine Bücher, von denen mittlerweile schon eine stattliche Anzahl erschienen ist, sind nicht immer leichte Kost, obwohl oder vielleicht gerade weil Dittmars Schreiben von einer ausgesprochenen und gerne wild ausufernden Fabulierlust geprägt ist, verbunden mit viel Freude an der Sprache an sich.

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Schloss Werdenberg: Poesie zum Kuscheln, Lachen und Staunen 
Die DichterInnen v.l.n.r: Nathalie Schmid, Freienwil, Andri Perl, Chur, Manuel Beck und Mathias Ospelt, Liechtenstein, Angelika Overath, Sent GR, Elsbeth Maag, Buchs
Literatur
07.09.2019 Anita Grüneis

Literatur für eine Nacht – oder doch für länger? Bei der Literaturnacht im Schloss Werdenberg war so viel Spannendes zu hören, dass viele Nächte damit gefüllt werden könnten. Letztes Jahr war es eine „Literaturnacht am Kachelofen“, die das Thema der damaligen Schlossmediale „Wild“ einläutete. Dieses Jahr, passend zum Thema „Gold“, gab es literarische Fundstücke zu entdecken. Die Auswahl der sechs AutorInnen wurde von der Journalistin Doris Büchel und Schlossdirektor Thomas Gnägi getroffen. Im Anschluss lasen: Manuel Beck und Mathias Ospelt aus Liechtenstein, Elsbeth Maag, Angelika Overath, Andri Perl, und Nathalie Schmid aus der Schweiz. Anja Nora Schulthess performte zusammen mit der E-Bassistin Martina Berther. Den Schlusspunkt setztedie Reggae-Dancehall-Band Pitika Nation aus Buchs/Feldkirch/Basel.

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Von Tennyson zu Cohen - englischsprachige Lyrik im Originalton und in deutscher Übersetzung
Literatur
04.09.2019 Kurt Bracharz

„The Poets‘ Collection“ versammelt englischsprachige Lyrik von 94 Autorinnen und Autoren im Originalton und in deutscher Übersetzung in einer Box mit 13 CDs plus einer Begleitbroschüre, in der die Herausgeber Christiane Collorio und Michael Krüger das Projekt beschreiben, das ihre Reihe der bereits erschienenen, aber deutschsprachigen Originalton-Editionen „Lyrikstimmen“ und „Erzählerstimmen“ fortsetzt und erweitert.

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StadtLesen in Bregenz
Buchgenuss im urbanen Raum (Fotos: Innovationswerkstatt)
Literatur
02.08.2019 Manuela Schwaerzler

Als Maßnahme gegen die Entphantasierung der Gesellschaft bezeichnet der Initiator Sebastian Mettler das Projekt, das Jahr für Jahr gemütliches Schmökern, lustvoll vertieftes Lesen, lebhaftes Diskutieren, entspanntes Stöbern, aber auch gespanntes Zuhören unter freiem Himmel ermöglicht. StadtLesen wandert heuer zum elften Mal von Stadt zu Stadt – insgesamt sind es 29 Städte – und macht erneut Halt in Bregenz: Von 8. bis 11. August verwandeln Lesemöbel, Büchertürme und eine kleine Lesebühne die Seepromenade in ein Lesewohnzimmer und laden zum Verweilen ein. Bei freiem Eintritt stehen ab 9 Uhr und bis zum Sonnenuntergang über 3000 Bücher bereit – aus allen Genres und für alle möglichen Interessen.

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Eintopf bis zur Vergasung - Sprachkritische Neuerscheinung von Matthias Heine
Literatur
03.07.2019 Kurt Bracharz

Ein neues Buch beschäftigt sich mit den Relikten der LTI, der „Lingua Tertii Imperii“ (Victor Klemperer), also des Sprachgebrauchs der Nationalsozialisten, in unserer Alltagssprache: „Verbrannte Wörter. Wo wir noch reden wie die Nazis und wo nicht“ von Mattias Heine im Dudenverlag, Berlin. Matthias Heine ist ein Berliner Journalist, der sprachkritische Bücher verfasst, zuletzt „Seit wann hat geil nichts mehr mit Sex zu tun?“ (2016) und „Letzter Schultag in Kaiser-Wilhelmsland. Wie der erste Weltkrieg die deutsche Sprache für immer veränderte“ (2018) und „Mit Affenzahn über die Eselsbrücke“ (2019).

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Der Vagabund wird sesshaft - Das Liechtensteiner Literaturhaus erhält ein eigenes Domizil
Roman Banzer, Präsident des Literaturhauses Liechtenstein vor dem neuen Gebäude, in dem auch Kino, Litertaturcafé, Antiquariat und Buchhandlung zu finden sein werden
Literatur
11.06.2019 Anita Grüneis

Noch wird an der Poststraße Nr. 27 gehämmert und gebohrt, Leitungen warten auf ihre Anschlüsse und die Betonwände sind nackt. Doch bei einem Rundgang wird rasch klar, dass sich hier ein ganz besonderes Kulturzentrum in der Schaaner Gemeinde entwickelt: Literatur, Film und Fotografie präsentieren sich dort ab Juni gemeinsam. Damit bekommt nicht nur der ewige Vagabund, das Literaturhaus Liechtenstein, seit seinem 18-jährigen Bestehen ein festes Zuhause. Auch der Filmclub mit seinen beiden Spielstätten TaKino und Schlosskino Balzers, das Antiquariat von Hansjörg Quaderer und die engagierte Buchhändlerin Bernadette Kubik-Risch erhalten hier ein neues Domizil. Am 14. Juni wird das neue Literaturhaus eröffnet, am Tag danach findet dort ein Lesefest mit 20 AutorInnen statt.

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Günther Sohm – „Pitralon. 99 Einzelheiten“
Literatur
04.06.2019 Ingrid Bertel

Nach zwei Alben mit legendären Songs zeigt Günther Sohm nun in 99 Erzählungen Wege aus der Sackgasse des ganz normalen Alltags.

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„Tim und Struppi“ in den Mundarten Liechtensteins: „Am Ottokar sis Zäptr“
Literatur
29.05.2019 Jürgen Schremser

Das Universum der Übersetzungen des belgischen Comic-Klassikers „Les aventures du Tintin“, zu Deutsch „Tim und Struppi“, ist um einen Sprachschauplatz reicher. Mit „Am Ottokar sis Zäptr“ (dt. König Ottokars Zepter) präsentiert der liechtensteinische Autor und Tintinologe Mathias Ospelt die erste Version eines Tim-und-Struppi-Abenteuers in den Mundarten Liechtensteins. Die Neuerscheinung in passgenauer Originaltypografie kommt diesen Mai in Lizenz des belgischen Stammverlags Casterman beim Van Eck Verlag heraus.

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FM.Felder@Bregenz@Bregenzerwald@Dornbirn
Franz Michael Felder, Egg, 1866; diese Aufnahme ist in Egg beim Fotografen Franz Josef Fetz entstanden  (© Felder-Archiv, Bregenz)
Literatur
29.05.2019 Annette Raschner

Zum 150. Todestag von Franz Michael Felder wird eine Ausstellung an drei Orten – nahezu zeitgleich – eröffnet: Im Stadtmuseum Dornbirn, im Martinsturm Bregenz und im Egg Museum. Sie zeichnet ein lebendiges Bild des Schoppernauer Dichters und Sozialreformers und bietet neue Blicke auf jene Orte, die er regelmäßig aufgesucht hat. Annette Raschner hat mit Kurator Jürgen Thaler gesprochen.

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Interview mit Karosh Taha - Preisträgerin des Hohenemser Literaturpreises
Karosh Taha: „Ich wünsche mir immer noch, dass die Erstsprache – sei sie Kurdisch, Türkisch, Arabisch, Albanisch – wertgeschätzt wird wie Französisch und Spanisch und in der Schule gefördert wird.“ (© Havin Al-Sindy)
Literatur
22.05.2019 Annette Raschner

Der 6. „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nicht-deutscher Muttersprache“ geht an Karosh Taha. Sie wurde 1987 in der Kleinstadt Zaxo im Nordirak geboren und lebt seit ihrem neunten Lebensjahr im Ruhrgebiet. Für ihr Romandebüt „Beschreibung einer Krabbenwanderung“ (Dumont) erhielt Karosh Taha im vergangenen Jahr den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Die aus Sudabeh Mohafez, Vladimir Vertlib und Zafer Senocak zusammengesetzte Jury hat sich aus über hundert anonymen Einsendungen für Karosh Tahas unveröffentlichten Prosatext „Körpersprache“ entschieden. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert. Annette Raschner hat mit Karosh Taha das folgende Interview geführt.

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