Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Literatur

Rainer Juriatti gründet einen Verlag und geht auf musikalische Lesereise
Rainer Juriatti hat aufgrund eigener Erfahrungen einen Verlag gegründet und möchte manches anders machen
Literatur
11.10.2020 Raffaela Rudigier

Dem Vorarlberger Autor und Wahl-Grazer Rainer Juriatti war während des Lockdowns, laut eigenen Angaben, das erste Mal in seinem Leben langweilig. Es gab nichts zu tun, keiner habe angerufen. Da hat er, gemeinsam mit seiner Frau Vera und seiner Tochter Chiara, einen Verlag gegründet: den „Kollektiv Verlag“. Das Ziel: Erzählungen, Romane, Bühnentexte, Essays zu „drängenden Themen der Zeit“ auflegen. Nicht verlegt werden: Biografien, Science-Fiction-Geschichten oder „betroffenheitslyrische Selbsterfahrungen“.

zum Artikel >
V#35 – neue Ausgabe der Vorarlberger Zeitschrift für Literatur: „Stechuhr und Babydoll“
Literatur
06.10.2020 Manuela Schwaerzler

Neugierig macht er, der Titel, unter dem die neu erschienene V#35 literarische Beiträge zur Vorarlberger Industriegeschichte versammelt. Ausgangspunkt dafür war die Debatte über ein Industriemuseum in Vorarlberg, zu der die Herausgeberinnen Marie-Rose Rodewald-Cerha und Sabine Benzer einen Beitrag leisten wollten. Beim Centre For Anthropological Research On Museums And Heritage, einer Abteilung der Humboldt-Universität zu Berlin, fanden sie Inspiration für die Umsetzung ihrer Idee. „Dort forschen auch Künstler*innen zu Kulturerbe bzw. wird versucht mittels Kunstprojekten Zugänge zu kulturellem Erbe zu schaffen. Sehr spannend ist das“, antwortet Sabine Benzer auf meine Frage zur Entstehungsgeschichte des Sammelbandes. „Es hat sich also angeboten, Autor*innen um Beiträge zum industriellen Erbe zu bitten. Marie-Rose Rodewald-Cerha hatte darüber hinaus die Idee, das schöne Projekt www.meinindustrie.museum des Vorarlberger Wirtschaftsarchives aufzugreifen, wo die Bevölkerung aufgerufen wird, auszuwählen, was in ein Industriemuseum gehört und das dann auf dieser Homepage einzuspeisen.“

zum Artikel >
„Muttertag“ - Roman von Ralf Schlatter
Literatur
28.09.2020 Raffaela Rudigier

Angelika hat beschlossen zu sterben und ihr Sohn soll ihr dabei helfen. Es ist der 21. Juni, der längste Tag des Jahres. Am Abend will die Mutter aus dem Leben scheiden. Der Sohn braucht Zeit und Bewegung bis dahin. Er beschließt, den Weg zu seiner Mutter zu gehen, 16 Stunden lang, von Zürich nach Schaffhausen. Dabei hat er ausgiebig Zeit zum Denken. Er möchte seine Mutter begreifen. Der letzte Tag im Leben seiner Mutter ist für ihn der Anlass, intensiv über seine Familie und seine Kindheit nachzudenken.

zum Artikel >
#feldkirchenjoyce – Projekt. James Joyce „Die Katzen von Kopenhagen“ in Feldkirch
Brief von James Joyce an seinen Enkel Stephen J. Joyce vom 5. September 1936 aus Kopenhagen (Stephen wir da 4 1/2 Jahre alt); © Zürcher James Joyce Stiftung, Hans E. Jahnke Nachlass
Literatur
16.09.2020 Peter Niedermair

Literatur Vorarlberg & literatur:vorarlberg netzwerk eröffnen heute am 16. Sept. 2020 ihr Projekt zur Bespielung der James Joyce Passage in Feldkirch durch insgesamt drei literarische Interventionen, die ab jetzt über ein ganzes Jahr verteilt stattfinden. Joyce ist in der Literaturstadt Feldkirch seit langem bestens bekannt, vor allem dank Philipp Schöbi. Er hat in „Das literarische Feldkirch“ 2018 aus Anlass der Stadtgründung vor 800 Jahren in einem Band der achtbändigen Geschichte der Stadt Feldkirch in einem umfangreichen und einmaligen Standardwerk zu Literatur und Feldkirch präsentiert. James Joyce hat 1932 über mehrere Wochen im Hotel Löwen in Feldkirch gewohnt. Neben „Dubliners“, eine Sammlung von Kurzgeschichten, und „Ulysses“, der wohl bekannteste Roman von Joyce, ist „Finnegans Wake“ jenes Werk, an dem er auch in Feldkirch gearbeitet hatte. Hier kommt auch der Name der Stadt vor. Im aktuellen Literaturprojekt von Literatur Vorarlberg jedoch spielt ein anderer Text die Hauptrolle, „Die Katzen von Kopenhagen“.

zum Artikel >
Die Vergangenheit als der wahre Möglichkeitsraum – Sammelband „Kulturelles Erbe. Was uns wichtig ist!“ hrsg. von Sabine Benzer
Literatur
16.09.2020 Annette Raschner

Unser kulturelles Erbe stellt einen Bezug zur Vergangenheit her. Es muss in der Gegenwart interpretiert und für die Zukunft bewahrt werden. Dies konstatiert die Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin Sabine Benzer in dem von ihr herausgegebenen Buch „Kulturelles Erbe – Was uns wichtig ist!“; einer Sammlung von sieben Expert*innengesprächen zum Thema. Es ist im Folio Verlag erschienen.

zum Artikel >
Literaturhaus Liechtenstein: Bewegende Manuskripte, neue Projekte
Anna Ospelt las aus ihrem Erstlingswerk "Wurzelstudien"
Literatur
31.08.2020 Anita Grüneis

Die Bemühungen um das Literaturschaffen in Liechtenstein tragen offenbar Früchte. Gleich drei Bücher von Liechtensteiner Autoren sind dieses Jahr in renommierten Verlagen erschienen: Benjamin Quaderer «Für immer die Alpen» im Luchterhand Verlag, München, Anna Ospelts «Wurzelstudien» im Limmat Verlag, Zürich, und Simon Deckerts erster Roman «Siebenmeilenstiefel» im Rotpunkt Verlag, Zürich, der am 9. September im Literaturhaus vorgestellt wird. Damit wurde das Jahr 2020 zum wichtigsten Jahr der letzten zwei Jahrzehnte, meinte denn auch Roman Banzer, Präsident des Liechtensteiner Literaturhauses.

zum Artikel >
Neues Kinderbuch von Christian Futscher: „Gute Reise, Eierspeise!“
Literatur
27.07.2020 Annette Raschner

Eigentlich hätte der Titel von Christian Futschers neuem, im Wiener Picus Verlag veröffentlichten Kinderbuch „Eierschmeißfeier“ lauten sollen. Aber dann hieß es bei einer deutschen Vertreterkonferenz, es müsse ein anderer Titel gefunden werden, weil es in Deutschland wirklich den Osterbrauch gibt, Eier zu werfen und es sich bei dem Buch doch definitiv nicht um ein Osterbuch handle. Die Zeit drängte, aber Picus konnte sich auf Futschers unerschöpfliche Kreativität verlassen. Eine Stunde später lieferte dieser gezählte 69 Titel mit Eiern. (Picus entschied sich dann übrigens für die Nummer 67!).

zum Artikel >
Köhlmeier, Lang und Dornig auf „onepage“ - Es war einmal
Kurt Dornig und Michael Köhlmeier beim Signieren eines Teils der Edition
Literatur
13.07.2020 Ingrid Bertel

Ausgabe 22 der bibliophilen Edition „onepage“ präsentiert ein Märchen von Michael Köhlmeier und ein Gedicht von Maximilian Lang in einer hinreißenden grafischen Gestaltung von Kurt Dornig. Nein, einen Stil wolle er nicht haben, sagt der Buchgestalter Kurt Dornig. Wenn er sich dabei ertappe, einen Stil zu haben, höre er auf. Kurt Dornig präsentiert nicht sich selbst; er lässt sich auf Texte ein. Die setzt er für so edle Editionen wie „Die andere Bibliothek“ oder den traditionsreichen Kinderbuchverlag NordSüd ins Bild. Er definiert das Erscheinungsbild von Kunstkatalogen, Sachbüchern, Romanen, Essays. „onepage“ aber, erzählt Kurt Dornig, war eine besondere Herausforderung.

zum Artikel >
Zu Gast im Theater KOSMOS – Lukas Bärfuss: MALINOIS
Hubert Dragaschnig bei seiner Begrüßung im Theater KOSMOS (alle Fotos: Silvano Campedel)
Literatur
06.07.2020 Peter Niedermair

Anfang Juli – nach vier Monaten Unterbrechung durch Covid-19 – der erste Abend im Theater KOSMOS in Bregenz. Der blaue Vorhang hinter dem Podest, der Tisch, die zwei Stühle und die Wassergläser: lange gesehnt und erwartet. Hubert Dragaschnig, einer der beiden Theaterleiter (neben Augustin Jagg), trat aufs Podest und begrüßte das zur Lesung des Zürcher Schriftstellers Lukas Bärfuss gekommene Publikum. Zur Veranstaltung eingeladen hatte das Franz-Michael-Felder-Archiv, dessen Leiter, Jürgen Thaler, den Abend moderierte, in Kooperation mit dem Theater KOSMOS.

zum Artikel >
Open-Air-Lesewohnzimmer am See – StadtLesen in Bregenz vom 30. Juli bis 2. August
Entspanntes Lesen und Schmökern am See: StadtLesen in Bregenz, 30.7. - 2.8.2020 (Foto: Ingrid Kaltenegger)
Literatur
02.07.2020 Manuela Schwaerzler

Eigentlich hätte StadtLesen im April in Berlin starten und bis zur ersten Station in Österreich durch insgesamt 14 deutsche Städte touren sollen. „Aufgrund von COVID-19 schweren Herzens abgesagt“ gilt für diese ersten Stationen, in Bregenz soll nun endlich das erste StadtLesen 2020 möglich sein. Vier Tage lang wird die Seepromenade wieder zum Open-Air-Lesewohnzimmer für alle: Sitzmöbel und über 3.000 Bücher laden zum entspannten Lesen mit Blick auf den See ein. Auch eine Lesung steht auf dem Programm: Raphaela Edelbauer stellt ihren preisgekrönten Roman „Das flüssige Land“ vor. Neu ist dieses Jahr der Schreibwettbewerb: Während letztes Jahr am erklärten „Integrationslesetag“ Menschen mit Migrationshintergrund zum Vorlesen eigener Texte in ihrer Muttersprache eingeladen wurden, gibt es dieses Jahr die Möglichkeit, Texte auf Deutsch zum Thema „Grenzen überwinden“ einzusenden und einen Büchergutschein oder sogar einen Autoren-Lehrgang zu gewinnen.

zum Artikel >
Artikelaktionen
Newsletter
Erhalten Sie die neuesten Kritiken per E-Mail
(Required)