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Literatur

Tod nach Fahrerflucht
Literatur
07.04.2021 Ingrid Bertel

In seinem Roman „Bogners Abgang“ fragt Hans Platzgumer nach dem feinen Unterschied zwischen Schuld und Schuldgefühl.

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Ein Vater wie ein Bilderbuch - Interview mit Christian Futscher zu seinem neuen Buch
Literatur
30.03.2021 Annette Raschner

Letztes Jahr hätte Christian Futscher so viele Lesungen gehabt wie nie zuvor in seinem Leben. Alle wurden abgesagt oder verschoben. Noch gelinge es ihm recht gut, ein heruntergefahrenes, einfaches Leben zu führen, sagt der in Wien lebende Schriftsteller im Gespräch mit Annette Raschner. Sein neues Buch „Mein Vater, der Vogel“ ist ein bunter, tragikomischer Episodenroman, erschienen bei Czernin. Wer Christian Futschers Literatur kennt, weiß, dass der gebürtige Feldkircher darin gerne und ausgiebig flunkert. Das ist auch diesmal nicht anders. Denn versprochen wird ein Erinnerungsbuch über seinen Vater.

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„Wie ein Erdbeben“ - In seinem neuen Buch „Der Vorübergang“ präsentiert Willibald Feinig vier sehr unterschiedliche Erzählungen
Literatur
29.03.2021 Ingrid Bertel

Zwei Maturanten machen Urlaub an einem italienischen Strand, und weil nichts anderes greifbar ist, mieten sie halt ein Tretboot samt Rutsche. Ein bisschen komisch und kindisch kommen sie sich schon vor, wie sie da durch die Wellen schaukeln. Und dann bricht ein Abenteuer über sie herein, das sie wirklich nicht erwartet haben. Einen Ertrinkenden ziehen sie an Bord, einen Mann, der krampfhaft sein Handy in die Höhe hält, schwach, tödlich erschöpft. In der Ferne treibt ein kenterndes Boot. Den Buben gehen die Augen über. Hunderte Menschen kämpfen im Wasser ums Überleben. „Porcheria“, schallt es ihnen am Strand entgegen, „dio santo, eine illegale Landung“. Willibald Feinig malt die Szene als verwirrendes Ineinander von Todesangst und jugendlicher Hilfsbereitschaft, Gymnasiasten-Gelehrsamkeit, Freundlichkeit und eisiger Ablehnung der Geflüchteten durch die Behörden. „Ero“ ist die letzte und mit Abstand stärkste Erzählung in Feinigs Prosaband „Der Vorübergang“.

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Death of the cool - Dunkle, melancholische Klänge wehen durch die Erzählungen in Eva Schmidts neuem Buch „Die Welt gegenüber“
Literatur
15.03.2021 Ingrid Bertel

Sie wohnen vorübergehend in Brighton, Skagen oder Riparbella, manchmal auch in Bregenz. Ihre Zimmer sind voller Gegenstände. Nichts Besonderes, aber die Kaffeemaschinen, Bademäntel, Jalousien, Zigarettenschachteln und Bierflaschen markieren das Alleinsein und die Distanz zu anderen Menschen. Nähe erleben die meisten dieser Figuren nur zu ihrem Hund. Ansonsten nehmen sie sich zurück, beobachten freundlich und distanziert die Welt, und nichts vermag ihre sprachlose Traurigkeit zu durchbrechen.

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Sie war ein ziemliches Vögelchen! - Simon Deckerts hauchzarte Coming-of-Age-Geschichte „Siebenmeilenstiefel“
Literatur
23.02.2021 Ingrid Bertel

In seinem Romandebüt „Siebenmeilenstiefel“ mischt Simon Deckert eine Prise Fantasy und viele Märchen in die Suche zweier Geschwister nach ihrer verschwundenen Mutter.

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Benjamin Quaderer erhält Rauriser Literaturpreis 2021
Benjamin Quaderer
Literatur
18.02.2021 Manuela Schwaerzler

Für seinen Debütroman "Für immer die Alpen" (Luchterhand 2020) erhält der in Feldkirch geborene, in Liechtenstein aufgewachsene und in Berlin lebende Autor Benjamin Quaderer den diesjährigen Rauriser Literaturpreis. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichung wird im Rahmen der Rauriser Literaturtage (7. bis 11. April) überreicht.

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Erinnert, erträumt, erzählt - Monika Helfers neuer Familienroman „Vati“
Literatur
17.02.2021 Annette Raschner

Für die Kritik und die breite Leserschaft war es eines der berührendsten Bücher des letzten Jahres: „Die Bagage“; ein Familienroman, in dem uns Monika Helfer am Schicksal ihrer schönen Großmutter mütterlicherseits – Maria Moosbrugger – teilhaben ließ, deren Mann im Ersten Weltkrieg für den Kaiser kämpfen musste, während sie und ihre Kinder vom Pfarrer und einem Großteil der Dorfgemeinschaft im hinteren Bregenzerwald aufgrund ihrer Armut und Eigenart ausgegrenzt und diffamiert wurden. In „Vati“ steht nun, wie es der Titel bereits verrät, die andere familiäre Linie im Fokus.

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Basilisk und Klushund: Wie österreichische Autor*innen die österreichischen Sagen im Pandemie-Jahr erzählen
Literatur
09.02.2021 Ingrid Bertel

Das Buch ist zwar neu, es sieht aber aus, als wäre es mindestens 100 Jahre alt: blutrot das Cover, darauf in Prägedruck eine seltsam runenhafte Schrift und dazu ein Fabelwesen mit Beinen wie ein Blitz und dem Kopf eines Hahns. Das ist der Basilisk, und er bevölkert – genauso wie der Klushund – gleich mehrfach diese lustvoll aktualisierten Sagen.

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Schreibwütig?
Das Projekt "Schreibwütig in Vorarlberg oder ..." startet mit Tipps von Christian Futscher (@ Stadtmarketing Feldkirch/Magdalena Türtscher)
Literatur
26.01.2021 Manuela Schwaerzler

Sie haben diese bedrückende Realität mit Hiobsbotschaften rund um das Coronavirus satt und malen sich tagtäglich eine erfreulichere Welt aus? Oder: Sie beschäftigen sich viel damit und möchten Ihre Gedanken auf eine neue Art und Weise verarbeiten? Oder: Sie wollten immer schon schreiben und fanden nie Zeit dafür? – Dann aber jetzt: Schreiben Sie! Auf Initiative von Literatur Vorarlberg und dem Theater am Saumarkt geben erfahrene Autor*innen Tipps und Tricks, um Schreibhemmungen zu überwinden und Schreiberlebnisse zu provozieren.

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Braune Spuren unter der weißen Pracht - die „Edition Skispuren“ widmet sich zwei NS-Skistars vom Arlberg
Pepi Jennewein am Galzig (© Fam. Steffi Jennewein)
Literatur
07.01.2021 Markus Barnay

Es hätte eine nette kleine Veranstaltung werden sollen: Am Montag, 16. März 2020, luden die „Friends of Hannes Schneider“ nach St. Anton am Arlberg in „Pepis Skihotel“ ein, um die neueste Ausgabe ihrer „Edition Skispuren“ zu präsentieren. Sie ist zwei Skirennläufern vom Arlberg gewidmet, die zu Lebzeiten nicht nur sportlich von sich reden machten, sondern auch als Aushängeschilder der nationalsozialistischen Propaganda: Willi Walch aus Stuben und Pepi Jennewein aus St. Anton, der Großonkel des heutigen Hotelbesitzers. Aus der netten kleinen Veranstaltung wurde leider nichts, denn drei Tage zuvor war St. Anton in einer später viel kritisierten Hau-Ruck-Aktion unter Quarantäne gestellt worden. Dabei ist es durchaus bemerkenswert, dass sich die Nachkommen von Pepi Jennewein ganz offensichtlich mit der Geschichte ihres Vorfahren beschäftigen und nicht, wie viele andere, sie einfach verdrängen.

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