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Literatur

Gemischter Satz: Die 15. Liechtensteiner Literaturtage sind eröffnet
Anya Schutzbach sprach über das Verhältnis zwischen LektorInnen und AutorInnen
Literatur
03.09.2021 Anita Grüneis

«Gemischter Satz» heißt das Programm der 15. Liechtensteiner Literaturtage. Der Titel bezieht sich auf das Spannungsfeld von AutorIn und Verlag. An drei Tagen lesen im Literaturhaus in Schaan mehrere AutorInnen aus ihren Werken, dazu ist mit «Steiner» eine musikalische Erzählung zu erleben, bei der die Texte von Roman Banzer mit Werner Hasler am Bass und Wilfried Marxer an der Gitarre musikalisch auf die Bühne gebracht werden. Bei der Eröffnung sprach Anya Schutzbach zum Thema «Betriebsverhältnis» zwischen Verlag/LektorIn und AutorIn. Zudem zeigte Helena Becker mit der Ausstellung «Rußige Brennstäbe» ihre Papierschnitte, die sie in den letzten drei Jahren geschaffen hat.

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Der charismatische Kater
Literatur
02.09.2021 Ingrid Bertel

Sieben Leben als Erzähler, Prediger, Leser und Philosoph führt der Kater Matou in Michael Köhlmeiers neuem Roman – sieben Leben, die einem Menschenleben und 250 Jahren Geschichte entsprechen und die alles zusammenfassen, was Michael Köhlmeier geschrieben, gelesen, gedacht hat. Die Katerfragen dabei: Wie hälst Du’s mit der Wahrheit? Bringt Charisma ein gutes Leben? Und überhaupt: was ist der Mensch?

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Das Literaturhaus Liechtenstein ist 20 Jahre alt: Literatur ist die Wissenschaft vom Ich
Festredner Paul Jandl und der Präsident des Literaturhauses Roman Banzer
Literatur
22.08.2021 Anita Grüneis

Das Literaturhaus Liechtenstein feierte seinen 20 Geburtstag. Jahrelang ein Vagabund, der von Ort zu Ort zog, ist es nun seit 2019 in Schaan zuhause. Der Mitgründer und Präsident des Literaturhauses Roman Banzer verlas in seiner Ansprache auch die Grußbotschaft von Regierungsrat Manuel Frick, in der es unter anderem hieß: «Von allen Weiten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.» Dieses Zitat von Heinrich Heine widerspiegelt den Stellenwert von Büchern und Worten. Sie haben sich dieser Welt angenommen und entwickeln sie weiter. Dafür haben sie einen besonderen Ort in Liechtenstein geschaffen, das Literaturhaus.

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Wie lange lässt sich Vergangenheit bewältigen, indem man sie vergessen macht? - Zu Severin Holzknechts Studie über Hans Nägele (1884–1973)
Literatur
07.07.2021 Werner Bundschuh

Als deutsch-völkischer „Vorarlberger Tagblatt“-Chefredakteur, als fanatischer Publizist des „Alemannen-Mythos“ und NS-verharmlosender Firmenbücherschreiber prägte der Chemiker Hans Nägele die Medienlandschaft. Severin Holzknecht hat diesem „Heimatforscher“ eine Biographie gewidmet. Heute würde Nägele unter die Rubrik Fake-News-Produzent fallen. Den historischen Faktencheck übersteht er nicht.

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Anfang und Ende - "The ever-living ghost"
Schriftsteller Stefan Feinig erhielt den Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Erstsprache, Foto: Verlag ZALOŽBA, Jennifer Freund
Literatur
28.06.2021 Annette Raschner

Der 34 Jahre alte Schriftsteller, Übersetzer und Philosoph Stefan Feinig ist mit dem diesjährigen, mit 7.000 Euro dotierten "Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Erstsprache" ausgezeichnet worden. Sein preisgekrönter, autobiografischer Essay trägt den Titel "The ever-living ghost - a new kind of landscape". Stefan Feinig ist in Klagenfurt/Celovec geboren und publiziert seine Texte in Slowenisch und Deutsch.

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Sehr spezieller Gedenkort für den „Meister des Kreuzstiches“ Ferdinand Nigg
Gedenkort Ferdinand Nigg in Vaduz
Literatur
15.06.2021 Karlheinz Pichler

Inmitten einer bedeutsamen städtebaulichen Konstellation, eingebettet zwischen Kathedrale und Regierungsgebäude samt Landesarchiv, vor dem Standesamt und gegenüber der Musikschule, steht seit rund eineinhalb Jahren in Vaduz eine begehbare Skulptur, die dem großen Liechtensteiner Textilkünstler Ferdinand Nigg gewidmet ist. Bereits im Dezember 2019 wurde dieser Erinnerungsort ganz in der Nähe der Gedenkstätte für den Musiker Joseph Gabriel Rheinberger ohne großes Trara eröffnet. Jetzt, mit dem Erscheinen einer vom Architekten Florin Frick und dem Künstler Martin Frommelt in Zusammenarbeit mit dem Buchkünstler Hansjörg Quaderer erarbeiteten Publikation zu diesem Ort, erhält das Ganze sozusagen Öffentlichkeitscharakter und die Würdigung, die dem Ort gebührt.

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Die Atmosphäre einer Stadt
Edgar Eller "Die Stadt als Anlass"
Literatur
10.06.2021 Ingrid Bertel

„Die Stadt als Anlass“ nennt sich ein Feldkirch-Buch, das als Beginn einer Reihe gedacht war. Wenn es jetzt erscheint, bedeutet das allerdings Bilanz, denn die „Stadtkultur Feldkirch“ (SKF), die die darin dokumentierten Projekte anstieß und begleitete, gibt es nicht mehr. Das Buch wird so zum Dokument eines Prozesses, der bedauerlicherweise abgebrochen wurde.

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Franzobel: Die Eroberung Amerikas, Lesung und Gespräch mit Robert Schneider, Theater am Saumarkt, 6. Juni 2021
Zwei Wortmagiere im Gespräch: Robert Schneider und Franzobel
Literatur
09.06.2021 Peter Niedermair

Mit der sonntägigen Lesung Franzobels aus seinem 2021 erschienenen, mittlerweile bereits in zweiter Auflage gedruckten Roman „Die Eroberung Amerikas“ begibt sich der Autor auf die Suche nach den Spuren eines völlig verrückten Eroberers der USA im Jahr 1538. Ferdinand Desoto hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und die spanische Sprache vermittelt und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Das heißt, er war bereits berühmt, als er 1538 eine umfangreiche Expedition nach Florida startete, die – wie der Autor aus einer Fülle historischer Quellen beforscht hat – eine einzige Spur der Verwüstung durch den südlichen Teil Nordamerikas zog. Bald 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Stämme auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner.

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Mit guter Literatur Krisen leichter ertragen
V#36 "Krise"
Literatur
05.06.2021 Annette Raschner

Im Sommer letzten Jahres haben Christina Walker und Andrea Gerster die Mitglieder von literatur:vorarlberg dazu eingeladen, an einer Krisenausgabe der Literaturzeitschrift "V" mitzuschreiben. Die beiden Herausgeberinnen hoffen, dass die nun vorliegende Anthologie unseren Blick für das Wesentliche schärft. Denn: Die nächste Krise kommt bestimmt!

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Alma schreibt Stipendium für Alpschreiber*in aus
Sennalpe Andlisbrongen in Egg
Literatur
21.05.2021 Peter Füssl

Zum 100-Jahre-Jubiläum schreibt Alma einen dreiwöchigen Aufenthalt für schreibfreudige Menschen auf der Sennalpe Andlisbrongen in Egg im Bregenzerwald aus.

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