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Literatur

vorarlberg. ein making-of
Literatur
12.04.2022 Severin Holzknecht

Der durch das vorarlberg museum herausgebrachte Band „vorarlberg. ein making-of in 50 Szenen“ ist der Dauerausstellung zur Vorarlberger Landesgeschichte gewidmet. Anlässlich der bevorstehenden Umgestaltung dieses seit 2013 weitestgehend unverändert gebliebenen Teilbereichs des Museums wurde der vorliegende Band geschaffen. Rund 30 Autorinnen und Autoren waren dazu aufgerufen, verschiedenste Teilaspekte der Vorarlberger Landes- und Identitätsgeschichte zu beleuchten und in so manchem Fall althergebrachte Topoi zu dekonstruieren.

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Drei kleine große Schätze - Bücher von Künstler:innen aus Vorarlberg
„blätter“ – mit seinen 11 x 19 cm ein kleiner großer Schatz. (© Cornelia Flatz)
Literatur
08.04.2022 Manuela Cibulka

Man sagt, Literatur könne Balsam sein. Bücher im Allgemeinen können Balsam sein, vor allem dann, wenn man sie schon beim Befühlen und Durchblättern nicht mehr weglegen möchte. Zu den uns vorliegenden Kleinoden zählen drei Kunstbücher aus der Region.

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Signs by the Roadside – Miro Kuzmanovics Fotobuch zeigt Bilder von einem Krieg, der nicht vergeht
Ein aufwendig gestaltetes Fotobuch, das trotz oder vor allem wege seiner Aktualität schwer wiegt.
Literatur
06.04.2022 Ariane Grabher

Im Krieg in Bosnien kamen von 1992 bis 1995 mehr als 100.000 Menschen ums Leben, rund zwei Millionen wurden vertrieben und mehr als 700.000 Menschen flüchteten ins Ausland. Die Lage auf dem Balkan ist auch heute angespannt. Unter jenen, die ihr Land damals verlassen haben, war der 16-jährige Miro Kuzmanovic, der mit seiner Mutter und seinen Schwestern die Reise nach Vorarlberg antrat, wo der Vater lebte und arbeitete.

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Literaturhaus Liechtenstein: Stefan Sprenger und sein Manuskript „Nimmerlein“
Der Autor Stefan Sprenger arbeitet an einer dreiteiligen Chronik über Liechtenstein
Literatur
02.04.2022 Anita Grüneis

„Mir ist wichtig, sichtbar zu machen, in welche Gesellschaft junge Leute hineinwachsen“, meinte der Autor Stefan Sprenger bei seiner Lesung im Literaturhaus Liechtenstein. Ein Thema, das er immer wieder aufs Neue anpackt – auch in seinem dreiteiligen Werk, dessen erster Teil „Die Krötenarie“ bereits erschienen ist. In diesem „Lesestück“ hatte er die Jahre von 1950 bis 1975 thematisiert, in denen sich Liechtenstein die Grundlage seines Reichtums schuf und damit eine tiefgehende Veränderung der Gesellschaft herbeiführte. Vor zwei Jahren begann der Autor unter dem Arbeitstitel „Nimmerlein“ mit dem zweiten Teil seiner Trilogie, der die 1980er Jahre aufgreift. Zwei Kapitel dieses Manuskripts stellte er an diesem Abend vor.

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Aus dem Leben eines Waffenhändlers
Literatur
29.03.2022 Ingrid Bertel

Der „Noricum-Skandal“ ging nicht mehr auf seine Kappe. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Witwe Fritz Mandls sein Unternehmen, die Hirtenberger Patronenfabrik, an die VOEST verkauft. Zu Lebzeiten Mandls aber fehlte es weder an Skandalen noch an klandestinen Rüstungsdeals und politischen Verbrechen. Wer war dieser Mann? Eine seiner Ehen, nämlich die mit dem Filmstar Hedy Lamarr, die als schönste Frau der Welt galt und bisweilen als Erfinderin von Bluetooth gefeiert wird, hat das Interesse an Fritz Mandl wieder geweckt. Nun zeichnet Ursula Prutsch in ihrer Biografie „Wer war Fritz Mandl“ ein Portrait des Patronenkönigs.

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Spannung pur
Literatur
29.03.2022 Anita Grüneis

Was wäre wenn – das ist eine beliebte Ausgangslage für Horror-Szenarien. Was wäre, wenn ein Dritter Weltkrieg ausbrechen würde? Was wäre, wenn ein großer Meteorit auf der Erde einschlüge? Oder was wäre, wenn kriminelle Hacker oder Terroristen das Transport- und Kommunikationswesen sowie die netzbasierten Zugverbindungen und die Trinkwasserversorgung – kurz: die ganze Infrastruktur – eines Landes lahmlegten? Genau diese letzte Frage hat den Liechtensteiner Schriftsteller Armin Öhri beschäftigt. Seine Folgerungen verpackte er in den Thriller „Schweizer Logout“, der am 9. März im Gmeiner-Verlag erscheint. So viel gleich zu Beginn: Wer anfängt, darin zu lesen, hört nicht mehr auf.

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Die Straße der Toten
Literatur
28.03.2022 Ingrid Bertel

Unter dem Titel „Am besten lebe ich ausgedacht“ legt Sabine Gruber einen Band mit traurig schönen Journalgedichten vor.

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Ti apoménei - das, was bleibt
Heilgard Bertel, Selbstporträt
Literatur
22.03.2022 Karlheinz Pichler

Ein neues Lyrikprojekt von Heilgard Bertel wird am 23.3. im Theater Kosmos vorgestellt. Hubert Dragaschnig liest aus "ti apoménei - das, was bleibt“, Peter Madsen begleitet musikalisch den Abend und Peter Niedermair führt ein Gespräch mit der Künstlerin. In der Print-Ausgabe der KULTUR erschien im Februar dazu ein Artikel.

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Fotografische Porträts, aus denen die Seele der Menschen spricht
Wilhelm Bühler, 1860-1948
Literatur
17.03.2022 Karlheinz Pichler

„Ebenbilder“ von Fridolin Tschugmell ist als Fotoedition erschienen. Der liechtensteinische Pfarrer und Seelsorger mit österreichischen Wurzeln, Fridolin Tschugmell (1896-1981), gilt als erster professioneller Genealoge des Fürstentums. Er erforschte die Geschlechter der meisten liechtensteinischen Gemeinden, erstellte Familienbücher oder Stammtafeln für mehrere Gemeinden sowie tabellarische Stammbäume für rund 100 liechtensteinische Familien, wie dem Historischen Lexikon des Fürstentums Liechtenstein zu entnehmen ist. Tschugmell ordnete demnach alle Pfarrei- und Gemeindearchive des Landes neu, legte Sammlungen an (z.B. von Hauszeichen) und veröffentlichte mehrere lokalgeschichtliche Arbeiten zu seiner Heimatgemeinde Triesen.

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Auf der Suche nach dem Licht
Literatur
14.03.2022 Annette Raschner

Was vermag die Literatur angesichts eines unfassbaren Schicksalsschlags, wie es der Tod des eigenen Kindes darstellt? Schon vor zehn Jahren hat der aus Vorarlberg stammende Schriftsteller Wolfgang Hermann in seinem Roman „Abschied ohne Ende“ versucht, über das Unfassbare zu schreiben. „Das Leben ist wie eine Flüssigkeit. Ohne Hoffnung stockt sie und verliert jedes Licht“, heißt es am Beginn des Buches. Nun ist im Wiener Czernin Verlag die Erzählung „Insel im Sommer“ erschienen. Auch darin ringt ein Icherzähler um seine Existenz und sein eigenes Weiterleben.

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