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Musik / Konzert

Resonanzen von Literatur in der Musik erleben – Das Festival „Texte und Töne“ war ein großer Erfolg und bescherte dem ORF ein volles Haus
Das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Daniel Linton-France mit dem Sprecher Hubert Dragaschnig und dem Bariton Martin Achrainer sowie das ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner führten im ORF-Landesstudio in Dornbirn zahlreiche neue Werke von Nikolaus Brass, Dietmar Kirchner, David Soyza, Richard Dünser und Roché Jenny auf und regten die Zuhörenden im bis auf den letzten Platz gefüllten Publikumsstudio zum Weiterdenken an.
Musik / Konzert
11.11.2019 Silvia Thurner

„Texte und Töne“ als Gemeinschaftsprojekt des „ensemble plus“ mit dem Symphonieorchester Vorarlberg, Literatur Vorarlberg und des ORF-Landesstudios fand in diesem Jahr genau am Gedenktag der Novemberpogrome statt. Die Erinnerung an die denkwürdigen Ereignisse wurde zum Leitgedanken des Festivals und verlieh diesem eine große inhaltliche Dichte. Zahlreiche dargebotenen Werke und Performances, unter anderem von Nikolaus Brass, Tobias Fend und Nikolaus Feinig, David Soyza, Richard Dünser und Dietmar Kirchner nahmen Bezug auf existenzielle und auch aktuelle gesellschaftspolitische Fragen und ermöglichten Hörerlebnisse, die lange nachwirkten.

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Heutzutage ein seltenes Ereignis – Jörg Widmann als Solist, Komponist und Dirigent in Personalunion mit der "Academy of St. Martin in the Fields“
Der deutsche Klarinettist, Komponist und Dirigent begeisterte im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte im Festspielhaus zusammen mit dem Kammerorchester "St. Martin in the Fields" das Publikum mit Mozart und einer Eigenkomposition.
Musik / Konzert
02.11.2019 Silvia Thurner

Bei den Bregenzer Meisterkonzerten gastierte wieder einmal die berühmte "Academy of St. Martin in the Fields“ aus England. Geleitet und dirigiert wurde das Orchester vom temperamentvollen Musiker Jörg Widmann. Mozarts Klarinettenkonzert (KV 622) sowie seine Jupiter-Sinfonie (KV 551) flankierten Widmanns Konzertouvertüre „Con Brio“. Die erfrischend neu gedachten Werkdeutungen und Widmanns im Jahr 2008 entstandenes Orchesterwerk brachten Schwung ins Bregenzer Festspielhaus.

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Eine Reise in den Süden auf vielen Saiten – Jubel im vollbesetzten Saal zum Auftakt der Aboreihe „Gitarre AmBach“
Der Gitarrist Alexander Swete und die tonart Sinfonietta unter der Leitung von Markus Pferscher sorgten beim Auftakt in die neue Saison der Abonnementreihe "Gitarre AmBach" für Jubelstimmung. Erstmals musizierte ein Orchester, bereits zum dritten Mal war Alexander Swete in Götzis zu Gast.
Musik / Konzert
29.10.2019 Silvia Thurner

Bereits in die sechste Auflage geht die Abonnementreihe „Gitarre AmBach“, die vom Gitarristen Silfredo Pérez initiiert wurde und von Michael Löbl organisiert wird. Zur Eröffnung der aktuellen Saison musizierte Alexander Swete zusammen mit der tonart Sinfonietta unter der Leitung von Markus Pferscher. In der voll besetzten Kulturbühne in Götzis erklangen unter anderem das berühmte Gitarrenkonzert von Mario Castelnuovo-Tedesco sowie das Doppelkonzert für Gitarre und Bandoneon von Astor Piazzolla. Zuvor spielte Alexander Swete Werke für Gitarre solo. Mit seinem inspirierenden Spiel und seiner feinsinnigen Tongebung zog er die Zuhörenden in seinen Bann.

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Ein schöner Rahmen für sympathisch offene und geistreiche Musik und Literatur – das ensemble plus und Nikolaus Brass luden zum Konzertfest ins Magazin 4
Michaela Girardi (Violine), Jessica Kuhn (Violoncello) und Andreas Ticozzi (Bratsche) spielten im Rahmen des Porträtkonzertes mit Werken von Nikolaus Brass unter anderem das 3. Streichtrio und boten mit ihren Werkdeutungen beste Unterhaltung.
Musik / Konzert
28.10.2019 Silvia Thurner

Zum Geburtstag des international viel beachteten Komponisten Nikolaus Brass gab das ensemble plus ein stimmungsvolles Konzertfest im Magazin 4 in Bregenz. Viele Musikinteressierte und Freunde fanden sich ein, um Nikolaus Brass‘ „Songlines“, das 3. Streichtrio und die Uraufführung der „2. Strophe für Viola solo“ mit Michaela Girardi (Violine), Andreas Ticozzi (Bratsche) und Jessica Kuhn (Violoncello) zu hören. Bettina Barnay ergänzte die Musik mit „Schwarzenbergs Notizen“ hervorragend und machte auf die eindrucksvolle Doppelbegabung des Künstlers aufmerksam. Zum Fest gehörte auch gutes Essen, das der „KäseCaspar“, alias Caspar Greber, mit großer Begeisterung darbot.

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High Performance beim Grenzübertritt - Das Klangraumschiff 5K HD landete am Freitagabend mit neuer Klangmaterie im Spielboden
Was 5K HD am Spielboden darboten, klang wie die Invasion einer musikalisch überlegenen außerirdischen Lebensform ... (alle Fotos: © Stefan Hauer).
Musik / Konzert
27.10.2019 Andreas Feuerstein

Blickt man in der Musikgeschichte ein paar Jahrhunderte zurück, kann man feststellen: Bis heute in Erinnerung sind mit Ausnahmen vor allem jene Komponisten, die mit ihrem Werk den musikalischen Status quo ihrer Zeit herausforderten. Dabei war das Neue niemals willkürlich. Grenzüberschreitungen gingen stets mit einer tiefen Kenntnis der musikalischen Gesetze einher. Nur wer diese in- und auswendig verstanden hatte und anwenden konnte, war dazu bemächtigt, sie der neuen Klangwelten willen auch zu brechen. Die ZeitgenossInnen natürlich waren mit diesen Brüchen meist überfordert.

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„Musik in der Pforte“ erwies der österreichischen Komponistin Maria Bach die Reverenz und sorgte für Jubelstimmung
Christine Busch und Elene Meipariani (Violine), Klaus Christa (Viola), Mathias Johansen (Violoncello) sowie Akiko Shiochi am Klavier musizierten im Rahmen von "Pforte um 7" emotionale Werke der österreichischen Komponistin Maria Bach. Um die Musik einem breiteren Publikum bekannt zu machen, spielen sie demnächst eine CD ein.
Musik / Konzert
19.10.2019 Silvia Thurner

Seit Jahren ist es Klaus Christa ein Anliegen, vergessenen Komponistinnen und deren Werken eine Bühne zu bieten. Durch sein Engagement erfährt der Bratschist und künstlerische Leiter der Konzertreihe „Musik in der Pforte“ auch international Anerkennung. So produziert der Südwestdeutsche Rundfunk mit den Pforte-Musikerinnen und -musikern eine neue CD, auf der Werke der österreichischen Komponistin Maria Bach eingespielt werden. Zwei Quintette von Maria Bach, entstanden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, interpretierten Christine Busch und Elene Meipariani (Violine), Klaus Christa (Viola), Mathias Johansen und Conradin Brotbek (Violoncello) sowie Akiko Shiochi am Klavier im Festsaal des Landeskonservatoriums. Darüber hinaus sang der Kammerchor Vocale Neuburg unter der Leitung von Oskar Egle Lieder von Maria Bach und Johanna Müller-Hermann, die die Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Die Zuhörenden reagierten begeisterten auf die emotionalen Werkdeutungen.

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Viele Seiten des Lebens eindrücklich erlebbar gemacht – Bruno Oberhammer an der Orgel und der Bassbariton Clemens Morgenthaler
Bruno Oberhammer an der Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst sowie der Bassbariton Clemens Morgenthaler zeigten in "Bachs Wege XII" vielschichtige musikalische Zugänge auf.
Musik / Konzert
16.10.2019 Silvia Thurner

„Wege zu Bach“ nennt der Organist und Komponist Bruno Oberhammer eine Konzertreihe, die er für die Rieger-Orgel der Pfarrkirche Höchst konzipiert. Das zwölfte Konzert kreiste unter dem Leitgedanken „Vita et Mors“ rund um die Fülle des Lebens und den dazu gehörenden Tod. Die Aufmerksamkeit lenkten unter anderem Werke von Gerold Amann, Robert Nessler sowie eine Eigenkomposition von Bruno Oberhammer auf sich. Mit der Motette „Die Seelen der Gerechten“ von Joseph Gabriel Rheinberger und insbesondere als Sprecher der berühmten Todesfuge von Paul Celan in Oberhammers Komposition „Passio“ begeisterte der Bassbariton Clemens Morgenthaler.

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Eine ziemlich laute musikalische Meditation mit dem Clarkwell Sextett in der Basilika Bildstein
Der Posaunist Thomas Heel ist Initiator und Mastermind des Clarkwell Sextetts. Die sechs Herren spielen ausschließlich Werke des ideenreichen Komponisten.
Musik / Konzert
15.10.2019 Silvia Thurner

Der Komponist und Musiker Thomas Heel bezieht seine Inspiration für neue Werke oft und gerne aus alten Vorlagen. Seinem Zyklus „Atavus-Bildstein“ legte er die weitgehend unbekannte Musik des frühbarocken Komponisten Hieronymus Bildstein zugrunde. Dazu extrahierte er musikalische Themen und Wendungen, verarbeitete sie nach eigenen musikalischen Vorgaben und setzte sie in sechs ‚Klangblöcken‘ zu einem Ganzen zusammen. Das Clarkwell Sextett spielte in der Basilika Bildstein die statisch anmutenden Kompositionen. Sie hätten als Meditationen erlebt werden können, doch dem wirkte die etwas inhomogene Besetzung sowie die hallige Akustik entgegen.

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Folk, Soul, Tango, Jazz und Klassik – fantasievolle und kreative Musikerinnen und Musiker bei :alpenarte
Marie Spaemann und Christian Bakanic hatten unter dem Leitgedanken "The Art of Song" mit eigenen Kompositionen viel zu sagen.
Musik / Konzert
13.10.2019 Silvia Thurner

Die Cellistin und Singer-Songwriterin Marie Spaemann ist Intendantin in Residence des Festivals :alpenarte in Schwarzenberg. Mit ihrem Auftritt bei der diesjährigen Eröffnung der Wiener Festwochen sowie ihrer vor wenigen Wochen erschienen Solo-CD „Gap“ erregte die attraktive Musikerin weit über die Landesgrenzen hinaus Aufmerksamkeit, auch deshalb wurde diese :alpenarte- Festivalausgabe mit Spannung erwartet. Unter dem Leitgedanken „The Art of Song“ präsentierten Marie Spaemann sowie Bryan Benner (Bariton), Christian Bakanic (Akkordeon) auch eigene Kompositionen und versetzten damit die Zuhörenden in euphorische Stimmung. Weniger Kreativität legten die Musikerinnen und Musiker bei der Interpretation des berühmten „Forellenquintetts“ von Franz Schubert an den Tag.

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Wälderisches, Erotisches, Politisches und Besinnliches – Jubelstimmung bei der Premiere von „Zündschnur & Bänd“
Zündschnur & Bänd mit Ulli Troy, Rolf Aberer, Mike Moosbrugger, Evelyn Fink-Mennel, Irma-Maria Troy und Isabella Fink präsentierten ihr neues Programm mit inspirierend Neuem sowie Altbewährtem und boten damit beste Unterhaltung.
Musik / Konzert
13.10.2019 Silvia Thurner

Ein rundum gelungenes Fest war die Premiere des aktuellen Programms von „Zündschnur & Bänd“ im Thalsaal in Sulzberg. Und dies gleich aus mehreren Gründen: Die Band rund um Ulli Troy mit Mike Moosbrugger und Rolf Aberer sowie Evelyn Fink-Mennel, Irma-Maria Troy und Isabella Fink auf der „Wiborsito“ hat herausragende musikalische Qualitäten. Gespickt mit kritischen politischen Anmerkungen, Hintergründigem und Humorvollem wirkten die Lieder und Songs, unter anderem komponiert von Rolf Aberer, Gerold Amann und Philipp Lingg, eingängig und zeigten obendrein, wie gut die Bandmitglieder auch über sich selbst lachen können.

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