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29.06.2022 |  Silvia Thurner

Interpretation zeitgenössischer Musik als kreativen Akt wertschätzen – der Vorarlberger Kulturpreis 2022 stellt sieben Musiker:innen in den Mittelpunkt

Bereits zum achten Mal loben die Dornbirner Sparkasse und das Casino Bregenz in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und dem ORF den Vorarlberger Kulturpreis aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis sowie zwei Förderpreise (2.500 Euro) gehen nach einem aufwendigen Nominierungsverfahren an Künstler:innen, deren hohes Potential wertgeschätzt und weiter gefördert werden soll. In jedem Jahr werden Kunstschaffende aus unterschiedlichen Sparten vor den Vorhang geholt, im Herbst steht die Interpretation zeitgenössischer Musik im Mittelpunkt des Interesses. Die Initiatoren und Organisatoren Martin Jäger, Markus Klement, Bernhard Moosbrugger und Winfried Nussbaummüller gaben in der Stadtbibliothek Dornbirn die Namen der sieben Nominierten bekannt. Hanna Bachmann, Raphael Brunner, Nikolaus Feinig, Matthias Kessler, Paul Moosbrugger, Guy Speyers und Monica Tarcsay erhalten eine Carte blanche für das Auswahlverfahren, das im September im ORF Funkhaus über die Bühne gehen wird.

Bei der Präsentation der nominierten Künstler:innen lobten Martin Jäger von der Sparkasse Dornbirn, Bernhard Moosbrugger vom Casino Bregenz sowie Markus Klement vom ORF Dornbirn die hervorragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Insbesondere, dass jedes Jahr ein neues Thema ausgeschrieben werde, fördere einen fließenden und dynamischen Prozess des künstlerischen Schaffens in Vorarlberg, hob Martin Jäger hervor. Bisher wurde der Vorarlberger Kulturpreis in den Kategorien darstellende Kunst, Jazz, zeitgenössischer Tanz, Literatur, Fotografie, Malerei, Film und Hörspiel vergeben.
Bernhard Moosbrugger verwies auf die langfristige Perspektive des Vorarlberger Kulturpreises und unterstrich das hohe künstlerische Niveau der vergangenen Jahre. Weil 2020 und 2021 keine Gala im Casino stattfinden konnte, wird dieses Fest in diesem Jahr mit allen Preisträger:innen nachgeholt und ausgiebig gefeiert.
Die Expertise des Landes Vorarlberg mit dem Leiter der Kulturabteilung Winfried Nussbaummüller lobte Markus Klement vom ORF Landesstudio. Der ORF sehe es als seine Aufgabe, die heimische Kulturszene zu fordern und zu fördern und das breite Spektrum an Können abzubilden, bekannt und zugänglich zu machen. Das mache Spaß und bereite Freude.
Winfried Nussbaummüller berichtete von intensiven Gesprächen der erweiterten Kunstkommission beim Auswahlverfahren zur Findung der nun nominierten Persönlichkeiten. Aus einem Pool von etwa zwanzig Musikerinnen und Musikern entschied sich die Kommission für sieben Künstler:innen: Das sind die Pianistin Hanna Bachmann, der Akkordeonist Raphael Brunner, der Kontrabassist Nikolaus Feinig, der Perkussionist Matthias Kessler, der Klarinettist Paul Moosbrugger, der Bratschist Guy Speyers und die Violinistin Monica Tarcsay.

Carte blanche und Musiker:innenporträts

Die nominierten Musiker:innen werden auf verschiedene Weise ins Scheinwerferlicht gestellt und erhalten zusätzlich zu ihrer Performance im ORF Publikumsstudio weitere Podien. Auf Anregung von Jasmin Ölz-Barnay wird jeder und jedem Nominierten eine eigene Ausgabe des Kulturmagazins im ORF Vorarlberg gewidmet sein. Außerdem werden alle musikalischen Beiträge, die bei der öffentlichen Vorausscheidung vor einer internationalen Jury Ende September präsentiert werden, vom ORF aufgezeichnet.
Mit einem 20-minütigen Konzert stellen sich die Musiker:innen als Interpret:innen zeitgenössischer Musik vor. Eine internationale Jury, bestehend aus dem französischen Pianisten Jean-Pierre Collot, dem aus Vorarlberg stammenden Kontrabassisten und Dramaturgen Uli Fussenegger sowie der ungarischen Klarinettistin Boglárka Pecze, prämiert anhand der Liveperformance und mit Hilfe von ausführlichen Portfolios, den/die Sieger:in und die Anerkennungspreisträger:innen 2022. In diesem Zusammenhang merkte Winfried Nussbaummüller an, dass ein unbefangener Blick von außen auf die heimische Kulturszene gewährleistet sei. Bekanntgegeben werden die Siegerin bzw. der Sieger am 24. Oktober im Rahmen einer großen Gala im Casino Bregenz.
Indem die Musiker:innen eine Carte blanche für ihre Kurzkonzerte erhalten, wird ihre kreative Eigenverantwortung gestärkt. Ihre Kurzkonzerte können die nominierten Musiker:innen solistisch, im Duo oder im Trio kuratieren. Zur Aufführung gelangen Werke von lebenden Komponist:innen. Die gute Mischung der Instrumentenbesetzung mit Klavier, Akkordeon, Kontrabass, Perkussion, Klarinette, Bratsche und Violine verspricht darüber hinaus eine höchst abwechslungsreiche Performance und im Hinblick auf die zeitgenössische Musik ein Highlight im Konzertkalender des Jahres.

Präsentationsabend mit 20-minütigen Kurzkonzerten von Hanna Bachmann (Klavier), Raphael Brunner (Akkordeon), Nikolaus Feinig (Akkordeon), Matthias Kessler (Perkussion), Paul Moosbrugger (Klarinette), Guy Speyers (Bratsche) und Monica Tarcsay (Violine)
27.9., 18 Uhr
ORF Funkhaus, Dornbirn

www.kulturpreisvorarlberg.at

Sieben Mal wurde der Vorarlberger Kulturpreis bisher ausgelobt. Nach dem Jazz im Jahr 2017 gilt das Interesse nun der Interpretation zeitgenössischer Musik.

Sieben Mal wurde der Vorarlberger Kulturpreis bisher ausgelobt. Nach dem Jazz im Jahr 2017 gilt das Interesse nun der Interpretation zeitgenössischer Musik.

Martin Jäger, Markus Klement, Bernhard Moosbrugger und Winfried Nussbaummüller gaben die Namen der Nominierten bekannt. Mit Kurzkonzerten präsentieren sich Hanna Bachmann (Klavier), Raphael Brunner (Akkordeon), Nikolaus Feinig (Akkordeon), Matthias Kessler (Perkussion), Paul Moosbrugger (Klarinette) Guy Speyers (Bratsche) und Monica Tarcsay (Violine). Boglárka Pecze, Jean-Pierre Collot und Uli Fussenegger sind als Jurorin und Juroren zur Performance Ende September eingeladen.

Martin Jäger, Markus Klement, Bernhard Moosbrugger und Winfried Nussbaummüller gaben die Namen der Nominierten bekannt. Mit Kurzkonzerten präsentieren sich Hanna Bachmann (Klavier), Raphael Brunner (Akkordeon), Nikolaus Feinig (Akkordeon), Matthias Kessler (Perkussion), Paul Moosbrugger (Klarinette) Guy Speyers (Bratsche) und Monica Tarcsay (Violine). Boglárka Pecze, Jean-Pierre Collot und Uli Fussenegger sind als Jurorin und Juroren zur Performance Ende September eingeladen.

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  • Sieben Mal wurde der Vorarlberger Kulturpreis bisher ausgelobt. Nach dem Jazz im Jahr 2017 gilt das Interesse nun der Interpretation zeitgenössischer Musik. Sieben Mal wurde der Vorarlberger Kulturpreis bisher ausgelobt. Nach dem Jazz im Jahr 2017 gilt das Interesse nun der Interpretation zeitgenössischer Musik.
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