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Musik / Konzert

Peter Herbert erhält Kompositionspreis des Landes Vorarlberg 2022
Der unermüdliche Klangforscher und Komponist Peter Herbert wird mit dem Kompositionspreis ausgezeichnet. Die erweiterte Kunstkommission des Landes hob bei der Begründung unter anderem "die stilistische Vielfalt im Werk sowie das Ausloten und Negieren von Genre-Grenzen“ hervor.
Musik / Konzert
26.05.2022 Silvia Thurner

Der hierzulande bestens bekannte Kontrabassist und Komponist Peter Herbert erhält den mit 10.000 Euro dotierten Kompositionspreis. Seit Beginn seiner Karriere in New York, anschließend in Paris und nun in Wien suchte der vielseitige Künstler nach neuen Anregungen und erweiterte seinen musikalischen Horizont, stets hellhörig für das Neue, kritisch gegenüber dem Mainstream sowie sensibel und mit künstlerischem Spürsinn für gesellschaftspolitische Veränderungen. Das hat ihm international viel Anerkennung eingebracht. Im Hinblick auf seine Kunst der „extended techniques“ am Kontrabass, die er in seinen Werken kompositorisch verarbeitet, zählt er international zu den Eliten.

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Eine Flut von Gefühlen – Lina Maly und Wim in der Caserne Friedrichshafen
Lina Maly mit Band in der Caserne Friedrichshafen
Musik / Konzert
22.05.2022 Peter Ionian

Lina Maly gibt es in der öffentlichen Wahrnehmung seit 2016. Mit ihrem Lied „Schön genug“ hat sie in Inas Nacht viele Herzen erreicht. Die Fragen, die hier gestellt werden, beleuchten wie Scheinwerfer den Schönheits- und Perfektionskult. In TV Noir hat sie mit „Herzwärts“ den Kompass in Richtung Gefühlvolles gelenkt. Sie ist eine der neuen deutschsprachigen Chanson-Sängerinnen, nicht umsonst trat sie auch im Vorprogramm von Zaz auf. Romantischer, großer Pop ist ihr Programm und genau das gab es auch zu hören an einem Abend, der gestern eine ganze Flut von Gefühlen in das Kulturhaus Caserne in Friedrichshafen gespült hat.

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Ein Albumkonzert, das Veränderlichkeit präsentierte - Sophie Hunger im Conrad Sohm
Sophie Hunger präsentierte ihr Album "Halluzinationen"
Musik / Konzert
21.05.2022 Peter Ionian

Sophie Hunger ist gerade auf Tour und präsentiert ihr letztes Solo-Album „Halluzinationen“. Bis zum Sommer tritt sie damit noch in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland und sogar in Großbritannien auf. Gestern machte sie auch hier in Vorarlberg halt und gab ein Konzert im gut besuchten Prachtclub Conrad Sohm. Eine Prämiere, denn sie war das erste mal dort. Bisher habe sie immer nur erzählt bekommen, von diesem „kleinen Club im Wald“. Sie hat hier wohl eine solide Fanbase, denn es fanden viele Leute den Weg bis hinein ins Gütle. Die relative Nähe zur Schweiz hat auch sehr viele Menschen von dort her angelockt, eh klar da Sophie Hunger als gebürtige Schweizerin ja auch sehr erfolgreiche Dialektsongs in Schwyzerdütsch veröffentlicht hat.

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Gediegenes Sommer- und Festivalfeeling – Musiksalon in der Villa Müller mit Junipa Gold
Junipa Gold beim Musiksalon in der Villa Müller
Musik / Konzert
16.05.2022 Peter Ionian

Fast ein wenig Festivalstimmung, nur viel gediegener, herrschte gestern Sonntag am Ardetzenberg in Feldkirch. Ein sommerliches Wochenende mit viel Sonnenschein schuf perfekte Bedingungen für ein Livekonzert mit Junipa Gold auf der Terrasse in der Weinberggasse. Die Villa Müller ist ja als Ort der Leerstandsbespielung längst etabliert und hat sich einen Namen gemacht. Eines ihrer wiederkehrenden Formate ist der Musiksalon, der an solch schönen Tagen auf der prachtvollen Terrasse stattfinden kann.

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Julia Fischer und das Hohelied der Streicher
Die Münchner Stargeigerin Julia Fischer bezauberte das Publikum als „Prima inter pares" mit dem Orchester Academy of St Martin in the Fields
Musik / Konzert
14.05.2022 Anita Grüneis

Die Academy of St Martin in the Fields gastierte mit der Stargeigerin Julia Fischer im Vaduzersaal, wobei die Solistin gleichzeitig die Leitung des Orchesters innehatte. Auf dem Programm standen Werke von Franz Schubert, Benjamin Britten, Wolfgang Amadeus Mozart und Dmitrij Schostakowitsch. Das Konzert wurde zu einem Wohlfühlbad in Streicherklängen.

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Schubert mit jeder Faser erleben – junge Komponist:innen und Musiker:innen transferierten Werke der Vergangenheit in die Gegenwart
Das Metanoia Quartett und das InterNuevo Quartett sowie die vier Komponierenden Raphaela Fröwis, Baran Mohammadbeigi, Darius Grimmel und Zuko Samela standen im Mittelpunkt des vierten Abonnementkonzertes von "Musik in der Pforte". Alle zusammen freuten sich über den jubelnden Applaus der Zuhörenden im Feldkircher Pförtnerhaus.
Musik / Konzert
13.05.2022 Silvia Thurner

Klaus Christa, künstlerischer Leiter der Musik in der Pforte, findet immer neue Wege, um traditionelle Kompositionen in Beziehung zur Gegenwart zu bringen. Für das vierte Abonnementkonzert bat er vier Komponierende in Resonanz mit Schuberts Deutschen Tänzen (D 783) zu treten und die Empfindungen in eine eigene Musik zu fassen. Raphaela Fröwis, Baran Mohammadbeigi, Darius Grimmel und Zuko Samela nahmen die Herausforderung an. Die Musiker:innen des InterNuevo Quartetts und des Metanoia Quartetts präsentierten die neuen Werke, die vom Publikum stürmisch gefeierten wurden. Dass die Keimzellen der Schubertschen Musik sowohl in den kleinen als auch in den großen Formen von derselben Qualität sind, stellte das Epos:Quartett mit einer intensiven Werkdeutung des Streichquartetts in G-Dur unter Beweis.

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Wenn im Konzert die Funken sprühen – Martin Grubinger und das Residentie Orkest Den Haag mit Anja Bihlmaier am Pult sorgten in Dornbirn für Jubelstimmung
Martin Grubinger faszinierte im Dornbirner Kulturhaus mit einem kraftvollen Werk des Israelischen Komponisten Avner Dorman.
Musik / Konzert
11.05.2022 Silvia Thurner

Martin Grubinger ist „Artist in residence“ beim diesjährigen Bodenseefestival. Ein Auftritt führte ihn zusammen mit dem Residentie Orkest Den Haag unter der Leitung von Anja Bihlmaier nach Dornbirn. Egal, wo der international gefeierte Perkussionist auftritt, stets füllen sich die Säle. So war auch das Dornbirner Kulturhaus bis auf den letzten Platz besetzt und das letzte „Dornbirn Klassik“ Konzert der Saison ging in euphorischer Stimmung mit ebenso spektakulären wie inspirierenden Werkdeutungen von Gustav Mahler / Benjamin Britten, Avner Dorman und Robert Schumann über die Bühne.

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Mit Sensibilität und Strahlkraft – Yunus Kaya begeisterte vor allem mit Brahms und Saygun
Yunus Kaya musizierte auf Einladung der Chopin Gesellschaft Vorarlberg im Feldkircher Pförtnerhaus mit viel Aussagekraft. (© Stefan Man)
Musik / Konzert
06.05.2022 Silvia Thurner

Unter dem Leitgedanken „Vom Bosporus bis zur Alster“ präsentierte der in Vorarlberg bestens bekannte Pianist Yunus Kaya im Rahmen eines Recitals bei der Chopin Gesellschaft Vorarlberg Werke von Chopin, Mozart, Saygun und Brahms. Dass der ausdrucksstark musizierende und sympathische Pianist besonders bei Brahms zu Hause ist, kam im zweiten Konzertteil besonders zur Geltung. Überdies stellte Yunus Kaya den zahlreichen Konzertbesucher:innen den türkischen Komponisten Ahmed Adnan Saygun vor. Die virtuos ausgedeutete Sonatina Op. 15 war eine echte Entdeckung.

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Geistreich, poesievoll und aufrüttelnd – durchkomponierter Liederabend von Ulla Hahn und Kit Armstrong bei der Schubertiade Hohenems
Kit Armstrong war bei einer literarisch-musikalischen Performance im Rahmen der Schubertiade Hohenems am Klavier und als Komponist zu erleben. Die Sopranistin Samantha Gaul und der Tenor Mauro Peter verliehen unter anderem fünf Uraufführungen ein starkes musikalisches Profil. (© Schubertiade Hohenems)
Musik / Konzert
05.05.2022 Silvia Thurner

Das Wasser als Sinnbild des menschlichen Lebens und der Umwelt bildete die Inspiration für einen geistreich komponierten Literatur- und Liederabend im Rahmen der Schubertiade Hohenems. Im Mittelpunkt standen fünf Uraufführungen des Pianisten und Komponisten Kit Armstrong nach Texten von Ulla Hahn. Der Komponist spielte am Klavier mit einem bewundernswert feinen musikalischen Ausdruck. Ihr Debüt bei der Schubertiade gab Samantha Gaul mit ihrem kristallklaren Sopran und der Tenor Mauro Peter sang mit einem warmen Timbre. Weil die Autorin Ulla Hahn erkrankt war, wurden ihre Rezitationen als wenig begeisternde „Notlösung“ eingespielt.

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Symphonische Landschaftsbilder des hohen Nordens – die Nürnberger Symphoniker unter der Leitung von Ari Rasilainen kamen erst allmählich in eine inspirierte Spiellaune
Die Nürnberger Symphoniker unter der Leitung von Ari Rasilainen interpretierten beim letzten Bregenzer Meisterkonzert der Saison selten zu hörende Kompositionen von Jean Sibelius und Kurt Atterberg. Erst allmählich kam das Orchester aus seiner routinierten, eher freudlos wirkenden Musizierhaltung heraus. (© Udo Mittelberger)
Musik / Konzert
02.05.2022 Silvia Thurner

Beim letzten Abonnementkonzert der Bregenzer Meisterkonzerte der aktuellen Saison waren die Nürnberger Symphoniker unter der Leitung von Ari Rasilainen mit klangschwelgerischen Orchesterwerken zu Gast im Bregenzer Festspielhaus. Im Mittelpunkt stand die quirlige Cellistin Raphaela Gromes mit Tschaikowskys „Rokoko Variationen op. 33". Die Orchestermusiker:innen wirkten zu Beginn etwas missmutig, tauten aber zusehends auf und steigerten sich in der zweiten Konzerthälfte energiegeladen hinein in die Klangmassen der „Symphonie Nr. 3" des schwedischen Komponisten Kurt Atterberg.

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