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Musik / Konzert

Die Pianistin Hanna Bachmann kreiert einen stimmungsvollen musikalischen Adventskalender
Bereits zum dritten Mal stellt Hanna Bachmann einen musikalischen Adventskalender zusammen. Mit vierundzwanzig Darbietungen sendet die Pianistin abwechslungsreiche Kurzperformances in die Wohnzimmer der Zuhörenden. (Foto: Nancy Horowitz)
Musik / Konzert
30.11.2022 Silvia Thurner

Im Jahr 2020 ersann Hanna Bachmann ein Musikprojekt, um während der Coronazeit Kontakt zu ihrem Publikum zu halten und über die ärgsten finanziellen Engpässe hinwegzukommen. Mit ihrer Idee eines musikalischen Adventskalenders fand sie begeisterte Zustimmung und erhielt damit die Möglichkeit, Liebhaber:innen der Klaviermusik mit vielseitigen Werkdeutungen durch die Vorweihnachtszeit zu begleiten. Nun geht die Musikerin mit ihrem Projekt bereits in die dritte Saison und startet am 1. Dezember eine neue Adventsaktion.

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Geburtstag und ein gutes Werk - Konzert des Komponisten Alfred Huber im vorarlberg museum
Der Komponist Alfred Huber (3.v.li.) mit seinem Sohn Benedikt (Kontrabass), Eszter Haffner (Violine) und Kristof Hrastnik (Percussion). (Foto: Bernhard Huber)
Musik / Konzert
28.11.2022 Michael Löbl

Ein Komponist möchte seinen 60. Geburtstag mit einem Benefizkonzert feiern, die gesammelten Spenden sollen selbstverständlich nicht ihm, sondern einem in Not geratenen, befreundeten Orchester zugute kommen. So geschehen am Samstagabend im vorarlberg museum in Bregenz.

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Die Exklusivität des Tangente-Jazz 
Die Brüder Jorge und Maikel Vistel, Francois Moutin und Florian Arbenz bei ihrem Konzert in der Tangente, bei dem sie viele Eigenkompositionen spielten
Musik / Konzert
28.11.2022 Anita Grüneis

Die elften Jazztage in der Tangente in Eschen sind Vergangenheit. In vier Konzerten zeigten vier verschiedene Bands auf, wie vielfältig sich der Jazz heutzutage präsentiert, wie abwechslungsreich und wie gehaltvoll er ist. Das Abschlusskonzert zum Motto „Conversation“ gestalteten die Musiker Jorge Vistel (tp), Maikel Vistel (ts), Francois Moutin (b) und Florian Arbenz (dr). Das Quartett brachte letztes Jahr eine CD mit dem Titel „Conversation #4 (Vulcanized)“ heraus, in der Tangente waren etliche Stücke davon zu hören. Es war ein Konzert voller Leidenschaft und Dynamik.

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Versuch über die Zukunft des Konzertlebens - neue Konzertformate der Montforter Zwischentöne im Alten Hallenbad und im Dom St. Nikolaus
Der Geiger Florian Willeitner hat speziell für das Format "Labor für Wandel" ein    eigenes Musikensemble zusammengestellt. (alle Fotos: Lucas Breuer)
Musik / Konzert
27.11.2022 Michael Löbl

Es geht um die Zukunft des Musiklebens. Nicht mehr und nicht weniger. Sind die traditionellen Konzertformate Symphoniekonzert, Liederabend oder Klavierrecital Schnee von gestern? Werden sie gemeinsam mit ihrem Publikum langsam aussterben und irgendwann nur noch als museales Kuriosum zu erleben sein? Wie soll die sogenannte E-Musik - gemeint ist alles, was nicht als dezidiert kommerziell bezeichnet werden kann - belebt und durch neue Ideen und Formate in die Zukunft geführt werden? Genau das ist das Thema der Montforter Zwischentöne. Sie sind ein Experimentalstudio für ungewöhnliche Kombinationen, Locations und Uhrzeiten.

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Am Ende triumphiert die Musik - Geniestreich des jungen Georg Friedrich Händel als Höhepunkt der Montforter Zwischentöne
Die Schönheit (Sunhae Im), das Vergnügen (Marine Madelin) und die Zeit (Jan Kobow) im Wettstreit (alle Fotos: Lilli Löbl)
Musik / Konzert
21.11.2022 Michael Löbl

Als zum Schluss nur mehr eine einsame Violine übrig bleibt - hinreißend gespielt von Maria Kubizek, der Konzertmeisterin dieses Abends - ist klar, wer den vorangegangenen zweistündigen Wettbewerb gewonnen hat: die Musik.

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International renommierte Musiker:innen in einer etwas unterkühlten Atmosphäre – Isabelle Faust, Philippe Herreweghe und das Orchestre des Champs-Élysées machten Station in Bregenz
Isabelle Faust und das „Orchestre des Champs-Élysées“  unter der Leitung von Phillipe Herreweghe musizierten in der Werkstattbühne des Bregenzer Festspielhauses mit viel Bedacht auf historische Stiltreue das Violinkonzert op. 53 von Antonin Dvorak und Brahms "Tragische Ouvertüre".
Musik / Konzert
19.11.2022 Silvia Thurner

Die Bregenzer Meisterkonzerte finden auch während der Umbauten im Bregenzer Festspielhaus statt, denn die Werkstattbühne stellt ein hervorragendes „Ausweichquartier“ dar. Dort musizierten das international viel beachtete Orchestre des Champs-Élysées unter der Leitung Philippe Herreweghe und die deutsche Violinistin Isabelle Faust zwei Konzerteinheiten. Die Atmosphäre in den schütter besetzten Reihen beim Spätabendtermin wirkten zuerst befremdlich. Doch der obertonreiche Klang der Orchestermusiker:innen, die auf historischem Instrumentarium spielten, und die authentische Spielart der Solistin machten die äußeren Umstände vergessen.

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Orges & The Ockus-Rockus Band in der Kulturwerkstatt Kammgarn
Orges & The Ockus-Rockus Band in der Kammgarn Hard
Musik / Konzert
13.11.2022 Peter Ionian

Wenn der Westbalkan bis nach Tirol und Vorarlberg reicht, dann ist das wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeint, sondern eine augenzwinkernde Eröffnungsformel für ein Konzertwochenende von Orges & The Ockus-Rockus Band in Westösterreich. Die kompakte Zweitagestour brachte die Band am vergangenen Freitag ins Kulturlabor Stromboli in Hall im Tirol und dann am Samstag Abend in die Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard.

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Veränderungen aus kulturellen Wurzeln herauskristallisiert – Ghalia Benali, Romina Lischka und Neva Özgen begeisterten in der Kulturbühne AmBach
Ghalia Benali, Neva Özgen an der Kemençe und Romina Lischka an der Viola da Gamba gaben in der Kulturbühne AmBach tiefe Einblicke in die Einheitlichkeit des Anfangs in unterschiedlichen Musikkulturen. (© Lucas Breuer)
Musik / Konzert
13.11.2022 Silvia Thurner

Das diesjährige Motto der Montforter Zwischentöne lautet „Sehnsucht und Verwandlung“. Übergänge werden dabei in vielfacher Form beschrieben. Einen musikalisch und visuell inspirierenden Ausdruck des Übergangs zelebrierten drei herausragende Musikerinnen in der Kulturbühne AmBach. Die tunesische Sängerin, Songwriterin, Schauspielerin und Designerin Ghalia Benali, die aus Österreich stammende Gambistin Romina Lischka sowie die türkische Musikerin Neva Özgen an der Kemençe traten in einen musikalischen Dialog, der zu den Wurzeln der arabischen und indischen Musikkultur sowie der europäischen Barockmusik führte. Zugleich fanden assoziationsreiche visuelle Verbindungen mit live zugespielten Videoprojektionen von Folkert Uhde statt.

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Extravagant und stimmgewaltig – Lady Blackbird begeistert beim Trans4JAZZ-Festival in Ravensburg
Das "Wakanda"-taugliche Hohepriesterinnen-Outfit von Lady Blackbird passt durchaus zur Tiefgründigkeit ihres expressiven Gesanges (Foto © Hans Bürklel)
Musik / Konzert
13.11.2022 Peter Füssl

Als Marley Munroe, die unter ihrem Künstlernamen Lady Blackbird um die Jahreswende mit dem fabelhaften Debütalbum „Black Acid Soul“ über alle musikalischen Genregrenzen hinweg für großes Aufsehen gesorgt hatte, die Bühne betrat, wähnte man kurzfristig auf wundersame Weise als Statist im neuen Wakanda-Film gelandet zu sein. Eine riesige Goldscheibe ragte über der Stirn der Sängerin in die Höhe und eine gleich große legte sich vom Hals abwärts über ihre Brust, ihre halblangen weißen Haare standen afrolook-mäßig vom Kopf ab, ihr Körper war in ein enganliegendes, transparentes Kleid gehüllt. Die bunten Neorokoko-Zuckerguss-Stuckaturen des Saales boten in Kombination mit den als Bühnendekoration dienenden, senkrechten, vielfarbigen Lichtstäben eine ideale, weil irgendwie surreale Kulisse für Lady Blackbirds extravagantes, afrofuturistisches Styling. Ihre Stimme hingegen ist jenseits jeglicher Fashion-Überlegungen schlicht und einfach eine Naturgewalt.

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Konstanten in der Veränderung – Jubel für den Pianisten Marino Formenti und seine intensive Kunst am Klavier
Marino Formenti stellte im Rahmen der Montforter Zwischentöne im KUB die spannende Frage "WoFür Elise?" und faszinierte durch eine spannende Werkzusammenstellung und eine bewundernswerte Spielart. (Foto: Lucas Breuer)
Musik / Konzert
11.11.2022 Silvia Thurner

Vor achtzehn Jahren bespielte der Pianist Marino Formenti bei einem Festspielkonzert alle Stockwerke des KUB und bot eine Performance, die sehr lange nachgewirkt hat. Nun gab der zurecht allseits gefeierte Pianist im Rahmen der Montforter Zwischentöne im Foyer des Kunsthauses Bregenz ein Recital und begeisterte die zahlreichen Zuhörenden auf allen Linien. Das Programm war bewundernswert kreativ und musikalisch stringent durchkomponiert. Die zugrundeliegende Idee und die tiefgründige Werkauswahl unter dem provokanten Titel „WoFür Elise?“ regten die Sinne an.

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