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Musik / Konzert

Jeder für sich, aber alle gemeinsam - „The Fonda/Stevens Group“ - kurzweilig und mit einem guten Gespür für musikalische Proportionen
Die "Fonda/Stevens Group" bot geistreiche musikalische Interaktion © Thurner
Musik / Konzert
30.10.2009 Silvia Thurner

Der Bassist Joe Fonda, der Pianist Michael Jefry Stevens, der Perkussionist Harvey Sorgen und der Trompeter Herb Robertson sind ein eingefleischtes musikalisches Team, musizieren sie doch schon seit über fünfzehn Jahren in Quartettbesetzung zusammen. Ihre außergewöhnlich kreative musikalische Kommunikation miteinander war im Rahmen der Jazz& Reihe am Dornbirner Spielboden zu erleben. Ein auffallend harmonischer Grundcharakter und viele bemerkenswerte improvisatorische Passagen, die vor allem durch das facettenreiche und zugleich spektakuläre Spiel des Trompeters belebt wurden, kennzeichneten die Musik.

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Das Spiel mit musikalischen Traditionen erforderte enorme Vielseitigkeit - das Südwestdeutsche Kammerorchester stellte diese eindringlich unter Beweis
Das SWD Kammerorchester Pforzheim unter Sebastian Tewinkel begeisterte mit großer Ausdrucksvielfalt
Musik / Konzert
25.10.2009 Silvia Thurner

Zur dritten Auflage des Festivals „Zeitklänge“ engagierten die Kuratoren Alfred Huber und Wolfgang Lindner das „Südwestdeutsche Kammerorchester“ Pforzheim mit seinem in Vorarlberg bestens bekannten Chefdirigenten Sebastian Tewinkel. Das Orchester agierte nicht nur vielseitig, sondern auch mit einer bewundernswert ausgewogenen Klangkultur. Dabei reichte das Programmspektrum von Johann Sebastian Bach über Alfred Schnitte und György Ligeti bis hin zum Vibraphonkonzert von Wolfgang Lindner. Das Publikum goutierte den überlangen Konzertabend mit begeistertem Applaus.

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In Festlaune - bejubeltes Brassspektakel mit dem Akkordeonisten Goran Kovacevic und „Sonus Brass“
Zum Jubiläum lud "Sonus Brass" Goran Kovacevic ein
Musik / Konzert
11.10.2009 Silvia Thurner

Sein fünfzehnjähriges Jubiläum feierte das Blechbläserquintett „Sonus Brass“ beim diesjährigen Brassspektakel in der Bludenzer Remise gebührend und mit einem Publikum, das von Beginn an in Feierstimmung war. Der Konzertabend entwickelte sich spannend, erreichte den Höhepunkt mit einer gelungenen Uraufführung von Volker Plangg und endete mit jazzigem Bigbandsound, der die ZuhörerInnen zu Begeisterungsstürmen hinriss. Zum Jubiläumskonzert hatten Stefan Dünser, Attila Krako, Andreas Schuchter, Wolfgang Bilgeri und Harald Schele den viel beachteten Akkordeonisten Goran Kovacevic eingeladen. Die Klangmischung dieser konträren Instrumentenpartner bot besondere musikalische Anreize, die die Musiker voll auskosteten. Bemerkenswert ist der Werdegang des „Sonus Brass Ensemble“. Einesteils begeisterten die musikalische Vielseitigkeit und das Niveau, andernteils wirkt die musikalische Ausrichtung im Vergleich zu früheren Programmen eher am Zeitgeist orientiert.

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Musikalisch gefrorene Zeit - Alexander Moosbrugger zeigte seine Qualitäten als Programmgestalter und Organist mit eindringlicher Kraft
Auf Tuchfühlung mit den geerdeten Tönen
Musik / Konzert
06.10.2009 Silvia Thurner

Im dicht gedrängten Konzertkalender erregte das Programm des Orgelkonzertes mit Alexander Moosbrugger meine Aufmerksamkeit. An der Riegerorgel in der Schwarzacher Pfarrkirche interpretierte der in Berlin lebende Komponist und Organist neue und alte Werke von Ruth Zechlin, Buxtehude, Bach und Mendelssohn-Bartholdy sowie Improvisationen. Dass das Programm „durchkomponiert“ war, versteht sich für den stets bedacht agierenden Musiker von selbst, so wurde das Konzert in einem überaus spannenden Bogen und in einem Guss geformt.

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Michel Godard im Profil - Der Porträtabend beim ProFILE Jazz Festival hinterließ einen zwiespältigen Eindruck
Einfallsreicher Groove mit "ImpertinAnce"
Musik / Konzert
28.09.2009 Silvia Thurner

Der Tubist Michel Godard hat schon einige Male am Dornbirner Spielboden gastiert. Zum Porträtabend im Rahmen des ProFILE Festivals fanden sich deshalb viele Fans ein, die den originellen Musiker begeistert begrüßten. Michel Godard musizierte unter anderem mit dem Vibraphonisten Frank Tortiller und dem Perkussionisten Patrice Heral im Trio „ImpertinAnce“. Vor allem diese Formation riss das Publikum mit starken Kompositionen mit. Der Reiz der beiden anderen Sets mit der Sängerin Linda Bsiri und der Band „Cousins Germains“ erschöpfte sich jedoch schnell, so dass die hohen Erwartungen nicht erfüllt wurden.

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Georg Breinschmid ist musikalisch souverän und durchtrieben, intelligent, besessen, vielseitig, witzig... Beim proFILE Jazz Festival am Spielboden Dornbirn bot er beste Unterhaltung und begeisterte das Publikum
Georg Breinschmid ist stets eine Einheit mit seinem Bass
Musik / Konzert
27.09.2009 Silvia Thurner

Wenn der Kontrabassist Georg Breinschmid am Podium steht, ist dies immer ein Ereignis. Im Rahmen des proFILE Jazz Festivals 2009 war der in vielerlei Hinsicht bemerkenswerte Musiker mit drei Formationen am Dornbirner Spielboden zu erleben. Die musikalische Vielseitigkeit, gepaart mit seinem Humor und dem teilweise dadaistischen Programm war beeindruckend, nicht nur in der kompositorischen Ausdruckskraft, sondern auch im Hinblick auf die souveräne Spielart des Musikers. Seine Lust am Spiel und sein Einverständnis mit seinem Kontrabass waren während des gesamten Konzertabends erlebbar.

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Klangzauberin mit Geige, Schicksal einer Füchsin und ins Wanken geratende Glückseligkeit waren mit dem Symphonieorchester Vorarlberg zu erleben
Patricia Kopatchinskaja ließ die Funken sprühen
Musik / Konzert
24.08.2009 Silvia Thurner

Zum Abschluss der diesjährigen Bregenzer Festspiele konzertierte das Symphonieorchester Vorarlberg und überzeugte nicht nur mit einer durchdachten Werkauswahl, sondern auch durch die vielgestaltigen Interpretationen. Am Pult stand der ausdrucksstark agierende Chefdirigent Gérard Korsten. Die charismatische Patricia Kopatchinskaja wurde als Solistin des zweiten Violinkonzertes von Karol Szymanowski bejubelt. Viel Zustimmung erhielt auch die Mezzosopranistin Katarina Karnéus, die „Des Hafis Liebeslieder“ sang.

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Judiths abenteuerliche Reise mit dem wunderlichen Znirp - Kinder- und Musiktheater vom Feinsten bei den Bregenzer Festspielen
Judith und Znirp in ihrer eigenen Welt
Musik / Konzert
10.08.2009 Silvia Thurner

Nachdem die Erwachsenen gut bedient werden, realisierten die Bregenzer Festspiele im Rahmen des Jugendprogrammes das Tanzstück „bachianas brasileiras“ mit Musik von Heitor Villa-Lobos. Damit begeisterten sie nicht nur die jungen BesucherInnen, sondern auch die Erwachsenen. Auf mehreren Ebenen wurden die Träume von Judith erzählt, die mit ihrem Znirp auf eine Reise nach Brasilien geht und dort allerhand Lustiges und Skurriles erlebt.

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Spielt weiter und werdet berühmt! - Begeisterndes Abschlusskonzert des Streichorchestercamps von „Musik in der Pforte“ mit Alexandra Ruth Rappitsch
Abschlusskonzert des "Musik in der Pforte" Streichorchestercamps
Musik / Konzert
09.08.2009 Silvia Thurner

„Musik in der Pforte“ ist längst mehr als eine Abonnementkonzertreihe. Erstmals wurde in der vergangenen Woche ein Streichorchestercamp für Kinder und Jugendliche angeboten. Als Kursleiterin war die sehr erfolgreiche Violinpädagogin Alexandra Ruth Rappitsch eingeladen, die eine Woche lang mit den jungen MusikerInnen ein abwechslungsreiches und niveauvolles Konzertprogramm einstudierte. In der Zimmerei Nenning in Hittisau präsentierte sich das Streichorchester und versetzte die zahlreichen KonzertbesucherInnen ins Staunen.

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Kompositionen vom Dirigentenpult aus formen - das erstmals angebotene Dirigentenforum ist eine Bereicherung der Programmvielfalt bei den Bregenzer Festspielen
Johannes Kalitzke mit den Forumsteilnehmern
Musik / Konzert
09.08.2009 Silvia Thurner

Die Kuratorin Laura Berman initiierte im Rahmen des KAZ-Programmes ein Dirigentenforum mit dem Ensembleleiter und Komponisten Johannes Kalitzke. Eingeladen wurden Stipendiaten des Deutschen Musikrates, darunter auch der hierzulande bestens bekannte Markus Landerer. Zum Abschlusskonzert des Workshops kamen zahlreiche ZuhörerInnen ins Seestudio und erlebten dort das Engagement der Dirigenten Andreas Hotz, Daniel Huppert, Markus Landerer und Christian Schumann und des „Österreichischen Ensembles für Neue Musik“. Alle Werkdeutungen wirkten stringent durchdacht und gut einstudiert.

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