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Musik / Konzert

Musik aus Japan - fern und doch so nah an der europäischen Tradition
Ein gut eingespieltes Duo - Gerhard Ganahl und Martin Vallaster
Musik / Konzert
07.06.2009 Silvia Thurner

Seit fast zwanzig Jahren musizieren der Gitarrist Gerhard Ganahl und der Flötist Martin Vallaster gemeinsam auf der Bühne. Unbeirrt ihrer musikalischen Überzeugung folgend, stellen sie themengebundene Programme zusammen, denen aufwendige Recherchen voraus gehen. Seit genau 140 Jahren pflegen Österreich und Japan diplomatische Beziehungen miteinander. Dies war für „Flutar“ der Ausgangspunkt des Konzertes „Spring in Japan“, in dem sie in der Landesbibliothek zahlreiche, hierzulande unbekannte japanische Komponisten und ihre Werke präsentierten.

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Mit zeitkritischen Werken in bester Gesellschaft - zwei Werke von Hans-Udo Kreuels uraufgeführt
Mohamad Ehtemam, Hans-Udo Kreuels und Payam Taghadossi in der Villa Grünau
Musik / Konzert
25.05.2009 Silvia Thurner

Payam Taghadossi (Cello), Mohammad Ehtemam (Klarinette) und Hans-Udo Kreuels verbindet eine Künstlerfreundschaft. Gemeinsam musizierten sie im Salon der Villa Grünau in Kennelbach Werke von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Michael Glinka. Im Mittelpunkt standen die Uraufführungen der beiden Kompositionen „Klage an mein Volk“ und „Day after“ von Hans-Udo Kreuels, die er seinen Musikpartnern auf den Leib geschrieben hatte. Besondere Aufmerksamkeit fand der erst 20-jährige Payam Taghadossi unter anderem mit Kreuels’ „Klage an mein Volk“.

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Schauspielmusik im Konzertsaal - „Concerto Stella Matutina“ ließ Wünsche offen
"Concerto Stella Matutina" beim zweiten Abonnementkonzert
Musik / Konzert
24.05.2009 Silvia Thurner

Die Qualität der Konzerte des Barockorchesters „Concerto Stella Matutina“ schraubte die Erwartungen ständig nach oben. So erwartete ich das zweite Abonnementkonzert mit Theatermusik aus den Semi-Opern „The Indian Queen“, „The Prophetess, or the History of Dioclesian“ und „The Fairy Queen“ von Henry Purcell mit Spannung. Doch dieses Konzert zeichnete sich nicht durch die vorher gesetzten Standards aus. Der Devise folgend, dass auch ein größeres Ensemble ohne Dirigenten die Musik konturenreich gestalten kann, musiziert das Barockorchester oft unter der Leitung der Konzertmeisterin Silvia Schweinberger. Der Verzicht auf eine übergeordnete Instanz hatte bei diesem Konzert jedoch zur Folge, dass den Werkdeutungen weitgehend die Plastizität fehlte. Der Countertenor Markus Forster gestaltete die Lieder mit klarer Linienführung und musikalischer Aussagekraft.

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Appenzeller Dancefloor - Die Schweizer Band "Import-Export" auf ausgefallenen Wegen
"Import-Export" bot eine nicht alltägliche musikalische Performance
Musik / Konzert
21.05.2009 Silvia Thurner

Eine kreative Gruppe Musiker und Performancekünstler reiste aus der Schweiz an, um aus dem Spielboden für einen Abend einen ‚Ballroom’ zu machen. Zu hören bzw. zu sehen waren die geistreiche Musik des Ensembles „Import-Export“ und eine außergewöhnliche Videoinstallation des Künstlerduos „Anyma“ und Merkwerk. Besondere Aufmerksamkeit lenkte der preisgekrönte Videobass auf sich.

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„Paradiesseits“ - Gerald Futscher und das Aktionstheater Ensemble beim Bregenzer Frühling
"Paradiesseits" mit herausragenden SchauspielerInnen besetzt
Musik / Konzert
17.05.2009 Silvia Thurner

Der Komponist Gerald Futscher widmete sich in den vergangenen zwei Jahren einem brisanten Thema, der Liebe und Sexualität im hohen Alter. Er komponierte eine Oper, die im Rahmen des Bregenzer Frühlings vom Aktionstheater Ensemble unter der Regie von Martin Gruber uraufgeführt worden ist. Wohl aus finanziellen Gründen oder auch aufgrund eines Unverständnisses darüber, was eine Oper auszeichnet, wurde das Stück zu einem Theater mit Musik. Ein ausgezeichnetes Schauspielerensemble mit Martina Ambach, Babett Arens, Sylvia Eisenberger, Florentin Groll, Erik Leidal, Maria Urban sowie Eduard Wildner machten diese Produktion auf der Werkstattbühne des Festspielhauses zum Erlebnis. In den Zwischenräumen eines mitunter recht plakativen Textes von Andreas Staudinger entwickelten sich Beziehungsgeschichten, die Schwachstellen unserer Gesellschaft an die Oberfläche transportierten. Die Musik von Gerald Futscher verströmte in einer beeindruckend transparenten Interpretation des „ensemble plus“ unter der Leitung von Kasper de Roo eine eigenständige, mitreißende Aussagekraft.

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Den Traum lustvoll geträumt – Das Vienna Art Orchestra präsentierte sein neuestes Programm
Das Vienna Art Orchestra kombiniert in "Third Dream" Jazz und Klassik
Musik / Konzert
17.05.2009 Silvia Thurner

Mit Spannung wurde der Auftritt des „Vienna Art Orchestra“ am Dornbirner Spielboden erwartet. Schon seit einiger Zeit ging die Meldung durch die Medien, dass Mathias Rüegg „sein“ Orchester neu formiert hat und sich weg vom Bigband-Sound hin zum klassisch orientierten Kammerorchester bewegt. In der vollen Orchesterbesetzung wurde sehr schnell klar, dass Mathias Rüegg vor allem die Klangfarbenvielfalt und deren Verschmelzungen in den unterschiedlichsten Zusammenklängen von Streichern, Holz- und Blechbläsern ausreizen möchte. Die kompositorische Handschrift von Matthias Rüegg passt hervorragend zu dieser Formation. Kompositorisch weniger überzeugend wirkten die kammermusikalischen Werke, angenehme Unterhaltungsmusik ohne Ecken und Kanten.

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Musik über Leben und Tod
Beijing Symphony Orchestra
Musik / Konzert
11.05.2009 Silvia Thurner

Im Rahmen der Bregenzer Meisterkonzerte gastierte das „Beijing Symphony Orchestra“ in Bregenz. Das Orchester aus China präsentierte unter anderem das neueste Werk von Guo Wenjing. Die aussagekräftige Komposition „The Rite of Mountains“, ein Konzert für Perkussion und Orchester, wurde dem Perkussionisten Li Biao auf den Leib geschrieben. Dieser faszinierte das Publikum mit seiner Werkdeutung, der überragenden Meisterschaft an der Marimba und den Perkussionsinstrumenten sowie seinem sympathischen Auftreten. Das Konzert war vor allem auch deshalb ein beeindruckendes Erlebnis, weil das erst vor wenigen Monaten entstandene Auftragswerk von Guo Wenjing als Höhepunkt des Abends gefeiert wurde - und dies neben berühmten Werken von P.I. Tschaikowsky und M. Mussorgsky.

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Anna, Otto und Guntram im Clowncerto
Anna und Otto spielen mit
Musik / Konzert
11.05.2009 Silvia Thurner

Guntram Simma ist seit Jahrzehnten ein Pionier in Sachen Musikvermittlung. Dieses Schlagwort ist seit einiger Zeit ein Lieblingsthema derer, die junge Leute in den Konzertsaal bringen und sie für die klassische Musik begeistern wollen. Nicht selten erhalten die jungen KonzertbesucherInnen jedoch eine musikalische Wissensvermittlung, anstatt eines unmittelbar wirkenden musikalischen Erlebnisses. Kürzlich trat Guntram Simma mit dem Jugendsinfonieorchester sowie der Clownfrau Tanja Simma und dem Clown Georg Wacks auf die Bühne des Dornbirner Kulturhauses. Viele sind gekommen, und alle waren begeistert.

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Die Innen- und Außensicht der Dinge
Albrecht Mayer bei "DornbirnKlassik"
Musik / Konzert
01.05.2009 Silvia Thurner

Das vierte Abonnementkonzert von „DornbirnKlassik“ war ein besonderes Ereignis, weil in diesem Rahmen das neueste Werk von Georg Friedrich Haas zur Uraufführung gelangte. Das Münchener Kammerorchester unter der Leitung von Alexander Liebreich spielte das Auftragswerk „Unheimat“ konzentriert und brachte die vielgestaltige musikalische Ausdruckskraft des G.F. Haas gut zur Geltung, zumal die programmatische Grundidee unmittelbar erlebbar gemacht wurde. Der Oboist Albrecht Mayer genießt Weltruhm und diesem wurde er mit Richard Strauss’ Oboenkonzert mehr als gerecht. Während die erste Konzerthälfte begeisterte, enttäuschte die zweite die Erwartungen, besonders im Hinblick auf die Uraufführung von „Sein und Meinen“ des Schweizer Komponisten Roland Moser.

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Stehende Ovationen für Sophie Hunger
Sophie Hunger - ihre Songs sind Rohdiamanten
Musik / Konzert
29.04.2009 Peter Füssl

Mit zwanzigminütiger Verspätung betritt sie sichtlich nervös die Bühne und intoniert den ersten Song. Sophie Hunger, 1983 in Bern geboren, wird dank ihrer neuesten, beim Major-Label Universal erschienenen CD „Monday’s Ghost“ zu den Toptalenten in der derzeit so angesagten Branche der jungen Singer-Songwriterinnen gezählt. Zurecht, wie sich zeigte, denn eine Stunde später forderte das Publikum mit frenetischem Applaus vier Zugaben.

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