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Musik / Konzert

Die Faszination eines Pioniergeistes - Morton Subotnick gewährte Einblicke in seine künstlerische Denkwelt der vergangenen fünfzig Jahre
Morton Subotnick, Pionier der Computermusik, erklärte die Funktionsweise des Buchla-Synthesizers
Musik / Konzert
07.08.2010 Silvia Thurner

Bei einem Vortragskonzert im Club der Werkstattbühne hatten Interessierte die Möglichkeit, den amerikanischen Komponisten Morton Subotnick und seine kompositorische Denkwelt kennen zu lernen. Er steht mit seiner Kammeroper „Jacob’s Room“ inhaltlich im Zentrum des diesjährigen KAZ-Programmes. Auf sympathische und unterhaltsame Weise erläuterte der Komponist seinen Weg zur elektronischen Musik. Dabei kamen sein Pioniergeist und seine kompositorische Energie, mit der er sich die Elektronik zunutze machte, gut zum Ausdruck. Das Werk „Silver Apples of the Moon“ machte Subotnick Anfang der 60er Jahre berühmt. Nun gab es eine bemerkenswerte Aufführung zusammen mit dem Berliner Videokünstler Lillevan.

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In Trance mit „Kunst aus der Zeit“ - Musikalische Einblicke in eine vergangen geglaubte Zeit im Seestudio
Das "österreichische ensemble für neue musik" musizierte unter der Leitung von Titus Engel engagiert und mit Ausdruckskraft
Musik / Konzert
05.08.2010 Silvia Thurner

Zum Konzert des „österreichischen ensembles für neue musik“ bei den Bregenzer Festspielen wurden die BesucherInnen in ein ungewöhnliches Ambiente geführt. Am Boden, mit dicken Polstern gewappnet, und auf einladenden Teppichen sitzend, wurde zur Musik von John Adams und Fausto Romitelli geladen. Das Publikum nahm die Einladung an und fühlte sich teilweise zurückversetzt in eine längst vergessene Zeit der Hippiekultur und Flower-Power-Bewegung.

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Wunsch nach mehr - Auch der zweite Konzertabend mit MusicAeterna und Teodor Currentzis wurde stürmisch gefeiert
Das Kammerorchester MusicAeterna zog auch im Festspielhaus das Publikum in seinen Bann
Musik / Konzert
03.08.2010 Silvia Thurner

Das zweite Konzert mit dem Kammerorchester MusicAeterna, das im Rahmen der diesjährigen Bregenzer Festspiele für Gesprächsstoff sorgte, fand im Festspielhaus statt. Auf dem Programm stand das letzte vollendete Werk von Mieczyslaw Weinberg, eine Rhapsodie über Moldawische Themen sowie Beethovens „Fünfte“. Die Weinberg-Kompositionen boten weitere Einblicke in sein vielschichtiges Schaffen. Beethoven wurde vom bereits bejubelten Dirigenten Teodor Currentzis entschlackt und wieder bemerkenswert individuell gedeutet.

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Tanzender Klangzauberer bei den Bregenzer Festspielen - Jubel für den Dirigenten Teodor Currentzis und sein Kammerorchester der Oper Nowosibirk MusicAeterna
Das Kammerorchester MusicAeterna spielte ein eindringliches und beglückendes Konzert
Musik / Konzert
02.08.2010 Silvia Thurner

Einen atemberaubenden Konzertabend genossen gestern die ZuhörerInnen mit dem Kammerorchester der Oper Nowosibirsk MusicAeterna. Was im Programmheft nach einem unspektakulären Ereignis klang, entpuppte sich dank des charismatischen Dirigenten Teodor Currentzis als Glücksgriff der Bregenzer Festspiele. Begeisterte Zustimmung fand die Flötistin Maria Fedotova als Solistin in Weinbergs Flötenkonzert. Mozarts allseits bekannte Symphonie Nr. 40 wirbelte in erfrischend individueller Gestalt durch die trockene Akustik im Kornmarkttheater.

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Chor-Orchesterwerke von Mieczyslaw Weinberg bei den Bregenzer Festspielen - Musik, die auch Völker verbindende Botschaften transportiert
Orchestermatinee bot eine Fülle von Klangerlebnissen © Bregenzer Festspiele, Karl Forster
Musik / Konzert
01.08.2010 Fritz Jurmann

Die Weinberg-Schiene bei den Bregenzer Festspielen wird immer intensiver. Bei der zweiten Orchestermatinee der Wiener Symphoniker am Sonntag, wieder unter ihrem ehemaligen Chefdirigenten Vladimir Fedoseyev, gab es mit dem Requiem und der Symphonie Nr. 6 ausschließlich zwei groß disponierte und groß besetzte Chor-Orchesterwerke des polnisch-russischen Komponisten. Beide sind Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts entstanden, beide geprägt auch von seinen schicksalhaften Erinnerungen an Kriegsereignisse. Fast zu viel an bedrückenden Emotionen für einen sonnigen Sonntagvormittag.

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Weinbergs satirische Oper „Das Portrait“ bei den Bregenzer Festspielen - Ein doppelbödiges Sittenbild von zeitloser Gültigkeit
"Das Portrait" begeisterte das Premierenpublikum © Bregenzer Festspiele / Karl Forster
Musik / Konzert
01.08.2010 Fritz Jurmann

Das hat man an diesem Ort noch nicht erlebt. Vor dem Theater am Kornmarkt stauen sich Samstagabend die Massen. Etliche Leute halten Täfelchen in der Hand „Suche Karten!“, so wie in Bayreuth oder Salzburg - hier aber für ein unbekanntes Stück, von dem man bis vor kurzem nicht einmal den Namen des Komponisten kannte. Das Weinberg-Fieber scheint um sich zu greifen.

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Ein Schmelztiegel musikalischer Einflüsse - „Majimaz“ bot in der Villa Falkenhorst gute Unterhaltung
Das Ensemble "Majimaz" präsentierte Musik und appellierte an die Humanität zwischen den Kulturen
Musik / Konzert
31.07.2010 Silvia Thurner

Eine erdige Stimme, ein schönes Ambiente, engagierte Musiker und ein erlesenes Programm mit jüdischen und sephardischen Liedern sowie arabischer Musik waren die besten Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Konzert. In der Villa Falkenhorst gastierte das Ensemble „Majimaz“ rund um die Sängerin Simone Klebel-Pergmann.

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„Die Stille ist ungeboren“ - Musik und Poesie bei den Bregenzer Festspielen als sinnenreiche Ergänzung des Gesamtprogramms
Das EOS Quartett überzeugte mit seiner virtuosen Spielart
Musik / Konzert
26.07.2010 Silvia Thurner

„Musik und Poesie“ ergänzt den Schwerpunkt rund um den Komponisten Mieczyslaw Weinberg bei den Bregenzer Festspielen. Besonders die Kammermusik und die Lyrik waren für viele Komponisten und Schriftsteller, die Repressalien politischer Machthaber ausgesetzt waren, Ausdrucksformen ihrer persönlichen Weltsicht. In diesem quasi geschützten Raum legten auch Mieczyslaw Weinberg und Ossip Mandelstam ihre ureigenen, großteils auch autobiografischen Gedanken nieder. Der Kammermusikabend stieß auf großes Interesse und hinterließ einen berührenden und nachhaltigen Eindruck.

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"Traumzeit und Traumdeutung" - ein herausragendes Musikereignis nicht am Formarinsee, sondern in der Tennishalle
Jorge E. López' "Traumzeit und Traumdeutung" musste ins Ausweichquartier
Musik / Konzert
26.07.2010 Silvia Thurner

Die Eröffnung der diesjährigen „Kunst aus der Zeit“-Schiene bei den Bregenzer Festspielen war für das Organisationsteam, den Komponisten Jorge E. López sowie das Collegium Novum Zürich in erster Linie eine Zitterpartie. Zahlreiche wetterfeste und kulturbegeisterte Menschen trafen sich in Lech, um am Formarinsee eine einmalige musikalische Aktion, nämlich „Traumzeit und Traumdeutung“ von Jorge E. López zu erleben. Weil das Wetter zu ungewiss und das Risiko für die hochempfindlichen Instrumente zu groß war, musste die sinfonische Aktion jedoch in den Sportpark in Lech verlegt werden. Dabei erfuhren die Zuhörenden eindringlich, was sie aufgrund der Wetterkapriolen tatsächlich versäumt hatten. Das Collegium Novum Zürich unter der Leitung von Michael Wendeberg stellte bei dieser Performance ihre Professionalität unter Beweis.

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Die netten Melancholiker von nebenan - Nada Surf beim Feldkircher poolbar-Festival
Spielfreudig und unprätentiös – Daniel Lorca und Matthew Caws
Musik / Konzert
26.07.2010 Thorsten Bayer

Es ist schwer, diese Band nicht zu mögen. Als die Verantwortlichen des Feldkircher poolbar-Festivals Nada Surf vorschlugen, die üblichen 75 Minuten zu spielen, hatten die drei New Yorker etwas dagegen: Eine halbe Stunde länger sollte es schon sein.

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