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Musik / Konzert

Theater fürs Ohr – vielfältige Hörerlebnisse mit dem Vokalensemble „The Present“ im KUB
Johanna Zimmer, Olivia Stahn, Amélie Saadia, Tim Karweick und Martin Gerke setzten im Rahmen der Festtage im Festspielhaus Werke der Renaissance und der Gegenwart geistreich zueinander in Beziehung. Das KUB Foyer bot dem Vokalensemble beste akustische Bedingungen. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
20.08.2020 Silvia Thurner

Das Vokalensemble „The Present“ machte im Kunsthaus Bregenz die Beziehungen zwischen Sprache und Musik sowie deren Vermittlungsebenen und musikhistorischen Verbindungslinien mit variantenreichen Kompositionen der Renaissance sowie des 20. und 21. Jahrhunderts erlebbar. Johanna Zimmer, Olivia Stahn (Sopran), Amélie Saadia (Alt), Tim Karweick (Tenor) und Martin Gerke (Bariton) boten eindrückliche und humorvolle Werkdeutungen von John Dowland, Claudio Monteverdi sowie Orlando Gibbons und Musik unserer Zeit von Sidney Corbett, Cathy Berberian, Catherine Lamb und Luciano Berio.

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Nach der Schockstarre trumpft das SOV bei den „Festtagen“ mit einem kräftigen Lebenszeichen auf
Das Symphonieorchester Vorarlberg, seit Jahrzehnten neben den Wienern Symphonikern das zweite Festspielorchester, gestaltete bei den Festtagen eine umjubelte Sonntagsmatinee.
Musik / Konzert
16.08.2020 Fritz Jurmann

Mit einer mitreißenden „Siebten“ von Beethoven schlug das Symphonieorchester Vorarlberg bei seiner Sonntagsmatinee im gut besuchten Festspielhaus mit einem Schlag alle Bedenken in den Wind, diese „Festtage“ seien bloß ein Stück Pseudo-Festival, ein billiger Ersatz für die aus Coronagründen heuer abgesagten Bregenzer Festspiele. Entscheidend für diesen grandiosen Höhenflug war die Idee der Festspiele, dem SOV erstmals den internationalen Stardirigenten Enrique Mazzola beizugeben, der schon mit Orchesterkonzerten, der Hausoper „Moses in Egypt“ von Rossini 2017 und im Vorjahr als „Rigoletto“-Dirigent am See die Wiener Symphoniker zu glänzenden Leistungen animiert hatte. Mit ihm hat nun auch unser Symphonieorchester gleich bei dessen Debüt seinen Meister gefunden.

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Eine musikalische Seelenwanderung nach innen – der Bassbariton Florian Boesch und die Musicbanda „Franui“ hinterließen einen großen Eindruck
Florian Boesch und die Musicbanda Franui führten bei den Festtagen im Festspielhaus musikalisch und visuell die Vergänglichkeit vor Augen. (Foto: Anja Köhler)
Musik / Konzert
16.08.2020 Silvia Thurner

Mit ihrem Programm „Alles wieder gut“ eröffneten die Musicbanda Franui und der Bassbariton Florian Boesch die „Festtage im Festspielhaus“. Der Zyklus, bestehend aus Liedbearbeitungen von Mahler, Schubert, Schumann und Brahms, spannte einen eindrücklichen dramaturgischen Bogen über das Naturerleben, die Liebe in all ihren Facetten und versinnbildlichte die Vergänglichkeit. Vielschichtig und aussagekräftig füllte Florian Boesch die musikalisch stimmigen Arrangements von Andreas Schett und Markus Kraler mit Leben. Verstärkt wurden diese Erfahrungen durch das Video von Jonas Dahlberg, in dem das Interieur eines Schlafzimmers allmählich von der Bildfläche verschwand.

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Musik und soziales Engagement leben – das Weltklänge-Team begeisterte zum Abschluss einer interkulturellen Musikwoche für Kinder
Zum Abschluss des "interkulturellen Musiksommers" luden das Weltklänge-Team und der "Weltklänge Kinderchor" in den schönen Garten der Villa Kunstsinn in Bregenz.
Musik / Konzert
15.08.2020 Silvia Thurner

Studierende des Landeskonservatoriums haben vor drei Jahren zusammen gefunden und eine großartige interkulturelle musikalische Initiative gegründet. Im Verein „Weltklänge“ wurden bereits zum dritten Mal sozial benachteiligte Kinder aus unterschiedlichsten kulturellen Lebenswelten eingeladen, beim „interkulturellen Musiksommer“ ein paar Tage miteinander zu verbringen, zu musizieren, zu singen und Spaß zu haben. Zum Abschluss gab’s ein herzerfrischendes Konzert im schönen Garten der Bregenzer „Villa Kunstsinn“. Ganz unmittelbar stellte sich eine ausgelassene Stimmung ein. Diese wurde unterstrichen durch den unkonventionellen Auftritt von „Messis Cellogruppe“, die den Abend mit Volksmusik aus vielen Ecken dieser Welt bereicherte.

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„Carmen“ in Werdenberg: Wenn sich der Tod in die Liebe schleicht
Carmens erster Auftritt: Kathrin Walder in ihrem Tanzelement
Musik / Konzert
10.08.2020 Anita Grüneis

Sie haben es gewagt und das Publikum ist dankbar dafür: Die Aufführung der Oper „Carmen“ bei den Werdenberger Schloss-Festspielen entwickelt sich zum Publikumsliebling. Die ersten beiden Vorstellungen waren ausverkauft und auch die restlichen acht sind auf dem besten Weg dorthin. Dabei ist diese Produktion nicht spektakulär, sie ist eher bodenständig und bietet einen unterhaltsamen Abend mit der bekannten Musik von Georges Bizet, der selbst den Erfolg seiner Oper nicht mehr erlebte; er starb bereits mit 36 Jahren kurz nach der Wiener Aufführung, die seinem Werk zum Durchbruch verhalf.   

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Bezau Beatz 2020 „Limited Edition“ – Limitiert war nur die Anzahl der FestivalbesucherInnen
Das Adelphi Quartett begeisterte zum Auftakt mit Strawinsky, Haydn und Schostakowitsch (alle Fotos: © Stefan Hauer)
Musik / Konzert
10.08.2020 Peter Füssl

„Kreativität ist immun und wird auch wieder ein Ventil finden“, zeigte sich Bezau Beatz-Mastermind Alfred Vogel in einem Interview in der aktuellen KULTUR-Zeitschrift vor dem Festival optimistisch. Tatsächlich sind am 7. und 8. August seine Erwartungen – und wohl auch jene der meisten der 100 Bezau-Beatz-Fans – voll aufgegangen, denn limitiert waren in der Remise des Wälderbähnles nur die Besucherzahlen. Musikalisch wurde ein breites Spektrum an hochkarätigen Acts präsentiert, die sich weder um Genregrenzen noch um kommerzielle Gesichtspunkte großartig zu scheren scheinen und dadurch musikalische Aspekte und Perspektiven eröffnen, die alles andere als gewöhnlich sind. Genau dafür lieben aufgeschlossene Musik-Fans mit offenen Ohren und einem Faible für das etwas Andere die Bezau Beatz! Dementsprechend groß war die Freude, dass Vogel das ursprünglich Corona-bedingt abgesagte Festival doch noch stattfinden ließ – in an die sicherheitsmäßigen Gegebenheiten adaptierter Form, aber vom künstlerischen Anspruch her kompromisslos.

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Kunterbunte Mixtur neuer Kompositionen – der Wiener Concert-Verein unter der Leitung von Peter Schreiber erntete viel Applaus
Der Wiener Concert-Verein unter der Leitung von Peter Schreiber fand im Rahmen von "Zeitklang im Museum" viel Zustimmung beim Publikum.
Musik / Konzert
06.08.2020 Silvia Thurner

Der Einladung zum zweiten Konzert der Reihe „Zeitklang im Museum“ folgten viele Musikinteressierte. Vor ausverkauftem Haus musizierte der Wiener Concert-Verein ein Sammelsurium von neuen Werken österreichischer Komponistinnen und Komponisten. Drei Uraufführungen von Ursula Erhart Schwertmann, Sarah Marie Leonard und Thomas Thurnher bereicherten das Konzert im vorarlberg museum. Unter der Leitung von Peter Schreiber spielten die Musikerinnen und Musiker mit vollem Einsatz und stellten sich auch großen Herausforderungen.

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Ein geistreiches musikalisches und literarisches Vergnügen – das Ensemble plus hinterließ im KUB einen großen Eindruck
Nach dem eindrücklichen Konzert freuten sich Andreas Ticozzi, Christian Futscher, Nikolaus Brass, Gerald Futscher, Guy Speyers und Anja Nowotny-Baldauf über den begeisterten Applaus im voll gesetzten KUB-Foyer.
Musik / Konzert
02.08.2020 Silvia Thurner

Nach der mehrmonatigen Zwangspause meldete sich das Ensemble plus mit einem starken Lebenszeichen zurück auf dem Konzertpodium. Der Bratschist und Ensembleleiter Guy Speyers hat dazu Kompositionen von Gerald Futscher und Nikolaus Brass zusammengestellt, die ausgezeichnet in das überakustische Foyer des Kunsthauses Bregenz passten und von Andreas Ticozzi und Guy Speyers an den Bratschen, der Flötistin Anja Nowotny-Baldauf und Gerald Futscher am Harmonium hervorragend interpretiert wurden. Ergänzend dazu bereicherten die hintergründigen Texte des Autors Christian Futscher den dichten Ablauf im voll besetzten Auditorium.

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Werdenberger Schlossfestspiele mit «Carmen»: Liebe, Freiheit und Tod - Auf in den Kampf! 
Regisseur Kuno Bont (links) beobachtet die Szene zwischen Carmen (Kathrin Walder) und der eben entdeckten Micaela (Brigitta Simon)
Musik / Konzert
28.07.2020 Anita Grüneis

Es ist ein Wagnis, das Regisseur Kuno Bont und die Verantwortlichen der Werdenberger Schlossfestspiele eingehen. Bis 27. Mai wussten sie alle nicht, ob Bizets Oper «Carmen» als zweite Opernfestspielproduktion am Werdenberger See aufgeführt werden kann. Der Aufwand für die Sicherheit der Mitwirkenden und der erwarteten Gäste war groß: So entstand eine Opernarena mit drei Tribünen für das Publikum und auch auf der Bühne wurde Platz geschaffen. Schließlich müssen sich darauf bis zu 70 Personen tummeln – da wird es mit dem Sicherheitsabstand schon schwierig. Aber diese «Carmen» ist nun auf einem guten Weg, in jeder Beziehung. Am 8. August soll Premiere sein. Ein Probenbesuch.

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Gefällige und humorvolle Musik unserer Zeit bei „Zeitklang im Museum I“
Ines Schüttengruber am Klavier, Jacqueline Roscheck an der Violine und Katharina Plankensteiner an der Viola musizierten im vorarlberg museum in Kooperation mit der ÖGNM neue Werke von österreichischen Komponistinnen und Komponisten.
Musik / Konzert
26.07.2020 Silvia Thurner

Es ist bereits eine lieb gewonnene Tradition, dass im Sommer Musikerinnen und Musiker des Wiener Concert-Vereins im vorarlberg museum neue Werke österreichischer Komponistinnen und Komponisten präsentieren. Dieses Jahr gastierten Ines Schüttengruber (Klavier), Robert Gillinger (Fagott), Jacqueline Roscheck (Violine) und Katharina Plankensteiner (Viola) in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Neue Musik (ÖGNM) in Bregenz. Die Musikerinnen und Musiker beeindruckten durch ihre Einsatzbereitschaft und ihr hervorragendes musikalisches Niveau. Mit den dargebotenen Kompositionen boten sie eine gute Unterhaltung, allerdings fehlten nicht wenigen der präsentierten Werke musikalische Anreize wie bislang nicht gekannte kompositorische Ideen oder auch Überraschungsmomente, die die Aufmerksamkeit auf sich lenkten.

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