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Musik / Konzert

„Im Spiel verrinnt die Zeit wie im Flug, denn sie steht still“ – Klaus Christa und sein Team legen ein vielschichtiges Pforte-Programm 2022 vor
Klaus Christa präsentierte im Feldkircher Pförtnerhaus das reichhaltige Pforte-Programm 2022. "Spiele auf dem Weg" lautet das Motto, das viele spielerische Zugänge offenlegt.
Musik / Konzert
18.10.2021 Silvia Thurner

Die Kammermusikreihe „Musik in der Pforte“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einer umfassenden musikalisch-kreativen und sozialen Kulturinitiative entwickelt, die ihresgleichen sucht. Klaus Christa präsentierte im Rahmen eines Pressegesprächs im Feldkircher Pförtnerhaus das umfangreiche Pforte-Programm 2022 und ließ mit manchen neuen Ideen aufhorchen. Unter dem Leitgedanken „Spiele auf dem Weg“ stehen sechs Abonnementkonzerte. Komponistinnen spielen eine wesentliche Rolle in den Programmen, sei es auf der Konzertbühne, in Kompositionsaufträgen oder in Einspielungen wiedergefundener Werke. Mit Hauskonzerten und einem neu ins Leben gerufenen „Mutmacherkonto“ engagiert sich die Pforte überdies auch sozial.

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Imposant und vital ausgestaltete Bachkantaten – Das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Alfredo Bernardini
Das Concerto Stella Matutina unter der Leitung von Alfredo Bernardini boten gemeinsam mit Elisabeth Wimmer, Veronika Vetter (Sopran), Franz Vitzthum,  Lisa Weiss (Alt), Michael Feyfar und Markus Schäfer (Tenor) sowie Matthias Helm und Dominik Wörner (Bass) beim vierten Abokonzert in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kulturbühne AmBach eine geistreiche und erbauende Unterhaltung.
Musik / Konzert
17.10.2021 Silvia Thurner

Mit einem zweiteilig angelegten Konzert warteten Alfredo Bernardini und das Concerto Stella Matutina beim vierten Abonnementkonzert auf. Das Motto „Streitende Götter, tönende Pauken“ war zugleich Programm. Gemeinsam mit hervorragenden Gesangssolist:innen stellten die Musiker:innen die beiden weltlichen Bachkantaten „Geschwinde, ihr wirbelnden Winde!“ sowie „Tönet, ihr Pauken! Erschallet Trompeten!“ in den Raum der Kulturbühne AmBach. Die Werkdeutungen boten eine erfrischende musikalische Unterhaltung und gewährten amüsant aufbereitete Einblicke in die Kompositionsgeschichte.

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Antonio Vivaldi zur Eröffnung der Bregenzer Meisterkonzerte – Fabio Biondi und „Europa Galante“ musizierten unter nicht idealen Bedingungen
Fabio Biondi und "Europa Galante" eröffneten die Bregenzer Meisterkonzerte mit Barockmusik.
Musik / Konzert
15.10.2021 Silvia Thurner

Die aktuelle Saison der Bregenzer Meisterkonzerte eröffnete der Geiger Fabio Biondi mit seinem Orchester „Europa Galante“. Bei ihrem Auftritt im großen Saal des Bregenzer Festspielhauses stellten der 60-jährige Primgeiger und seine Kolleg:innen den Venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi mit zwei Konzertouvertüren, einem Streichkonzert sowie vier Violinkonzerten in den Mittelpunkt. Die Konzentration auf lediglich einen Komponisten, die reine Streicherbesetzung mit Cembalo und Laute und insbesondere die für die Aufführung von Barockmusik nicht besonders geeignete Raumakustik im großen Saal des Bregenzer Festspielhauses ließen Wünsche offen.

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Heldeninnen und Antihelden im Solo und im Tutti – Das Ensemble PulsArt unter der Leitung von Benjamin Lack begeisterte mit Musik unserer Zeit
Im Ensemble PulsArt des Vorarlberger Landeskonservatoriums unter der Leitung von Benjamin Lack waren sich alle ihrer kammermusikalischen Eigenverantwortung bewusst. So stellten die Studierenden spannende Werkdeutungen in den Raum. (Fotos: Victor Marin)
Musik / Konzert
11.10.2021 Silvia Thurner

Nach der letztjährigen Corona-Zwangspause setzte das Ensemble PulsArt am Vorarlberger Landeskonservatorium ein markantes Zeichen mit einem gut zusammen gestellten Programm und Energie geladenen Werkdeutungen. Mit Spannung wurde die Uraufführung des Flötenkonzertes von Martin Skamletz erwartet. Gemäß dem Leitgedanken Lehrer-Schüler-Verhältnisse abzubilden, erklang auch das Werk „Für 16“ von Herbert Willi. Darüber hinaus bildete das Ensemblestück „Path of Uneven Stones“ von Linda Catlin Smith sowie „The Viola in My Life“ ihres Lehrers Morton Feldman spannende inhaltliche Klammern. Gefeiert wurden die Solistinnen Héléna Macherel an der Flöte und die Bratschistin Imgesu Tekereler. Benjamin Lack leitete engagiert, motivierend, souverän moderierend und musikalisch höchst inspiriert durch das Programm und dirigierte die Studierenden.

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Verspielte Experimentierräume - Rosi Spezial live im Vogelfreiraum Rankweil
Verspielte Experimentierräume - Rosi Spezial im Vogelfreiraum
Musik / Konzert
11.10.2021 Peter Ionian

Vergangenen Samstag kam es zu einer Fusion zweier Experimentierräume. Der erste der beiden ist tatsächlich ein Ort, nämlich der Vogelfreiraum in Rankweil. Hier wird Leerstand mitten im Dorfzentrum bespielt und Raum geschaffen für Begegnung und kulturelle Vielfalt. Der zweite Experimentierraum war ein künstlerischer. Denn ein Konzert von Rosi Spezial ist was Spezielles, ein Gesamtkunstwerk, das experimentelle Schau-, Fühl- und Klangräume erschafft.

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Natur und Farben in Musik gesetzt – das „Ensemble Plus“ unter der Leitung von Thomas Gertner gab im Magazin 4 in Bregenz ein erfrischendes Konzert
Das Ensemble Plus unter der Leitung von Thomas Gertner musizierte mit viel Elan von der Natur inspirierte und auf die Natur verweisende Kompositionen im etwas hellhörigen Magazin 4.
Musik / Konzert
10.10.2021 Silvia Thurner

Seit zwanzig Jahren bietet das „Ensemble Plus“ ein Abonnementprogramm, spielt selten zu hörende Werke unserer Zeit, vergibt Aufträge an Vorarlberger Künstler:innen und präsentiert die neu entstandenen Kompositionen. Der Ensembleleiter Guy Speyers erinnerte anlässlich „20 Jahre sul palco“ an das langjährige Wirken von Andreas Ticozzi, verweilte aber nicht in der Vergangenheit, sondern lenkte den Blick sogleich in die Gegenwart. Im Mittelpunkt des Abends stand die Uraufführung des Sextetts „Nachtschattengewächse“ von Michael Amann. Flankiert wurde das poesievolle Werk von Kompositionen, die Naturbilder und Naturgewalten in Musik fassten. Unter der Leitung von Thomas Gertner erklangen gute Werkdeutungen, die die Zuhörenden ganz unmittelbar mitten hinein ins Geschehen führten.

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Musiktheater Vorarlberg landete Volltreffer: Beste Musical-Unterhaltung mit „My Fair Lady“ auf Vorarlbergerisch
Anfang und Schluss des Stückes lässt Regisseurin Maria Kwaschik im Zirkusmilieu spielen, das einfach Leben für Eliza.
Musik / Konzert
09.10.2021 Fritz Jurmann

Beim Musiktheater Vorarlberg wird wieder gespielt, nach der Operette „Die Fledermaus“ vor dem Pandemie-Jahr widmet sich die Dreispartenbühne diesmal dem Musical. Frederick Loewes „My Fair Lady“ ist angesagt, ein Standardstück des Genres, das dank der darin enthaltenen Hitparade unsterblich gewordener Songs fast 70 Jahre überdauert und nur bei der Jugend etwas von seiner Popularität eingebüßt hat. Das war auch bei der Premiere am Freitag in der ausverkauften Kulturbühne AmBach der Fall, wo sich das Publikum von einer spritzig aufgepeppten Inszenierung, einer musikalisch hochkarätigen Umsetzung und einer gerade nach Corona unglaublich spielfreudigen Besetzung zu Standing Ovations und Begeisterungsstürmen hinreißen ließ.

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Kreatives Musikcamp bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik
Die Musiker:innen des Ensemble Mosaik aus Deutschland stellten ihre Vielseitigkeit und ihr Können bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik eindrücklich unter Beweis, unter anderem mit dem Werk "Autophagy II" für Schlagzeug, Live-Elektronik und rückkopplungsgesteuerte E-Gitarren und Tam-Tam.
Musik / Konzert
08.10.2021 Silvia Thurner

Nach einjähriger Pause gastieren nun wieder zahlreiche internationale Musikschaffende bei den Bludenzer Tagen zeitgemäßer Musik (btzm). Zur Eröffnung präsentierte das Ensemble Mosaik unter der Leitung von Magnus Loddgard vier österreichische Erstaufführungen, darunter zwei Kompositionsaufträge der btzm. Dass in der jungen Komponistengeneration der Mix aus Electronics, Live-Elektronik, akustischer Musik sowie manipulierten Instrumenten selbstverständlich ist und originelle Zugänge möglich sind, war mit Kompositionen von Andrea Mancianti und Kelley Sheehan zu erleben. Sara Glojnaric setzte sich in ihrem Werk „sugarcoating“ mit der soziokulturellen, auch für die btzm relevanten Frage auseinander, was uns an Revivals und ‚Retro‘ begeistert.

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Mit großer poetischer Ausstrahlung – Jubel für Fatma Said, Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer und William Youn bei der Schubertiade Hohenems
Kurz vor der Verleihung des "Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2021" gastierte die Sopranistin Fatma Said bei der Schubertiade Hohenems. Sie zog die Zuhörenden mit Liedern von Louis Spohr und Franz Schubert in ihren Bann. Unter anderem zelebrierten Fatma Said und die Klarinettin Sabine Meyer mit William Youn am Klaver den "Hirt auf dem Felsen". (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
04.10.2021 Silvia Thurner

Die Sopranistin Fatma Said hat mit ihrer glockenklar fließenden Stimme und ihren ausdrucksstarken Lieddeutungen bei vorangegangenen Konzerten im Rahmen der Schubertiade Hohenems niemanden unberührt gelassen. Deshalb wurde ihr Auftritt in der laufenden Saison mit Spannung erwartet. Zusammen mit der Klarinettistin Sabine Meyer, dem Bratschisten Nils Mönkemeyer und dem Pianisten William Youn wurde eine vielseitige Werkauswahl geboten, unter anderem Raritäten von Louis Spohr und Carl Reinecke. Während im einen Abschnitt vor allem im Hinblick auf die Klangbalance Wünsche offen blieben, begeisterte die andere Konzerthälfte mit Schubertliedern und einem Variationssatz von Mozart voll und ganz.

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Husten im Konzert
Lautes und andauerndes Husten störte beim Konzert des Symphonieorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Kirill Petrenko.
Musik / Konzert
04.10.2021 Bettina Barnay

Achtung jetzt kommt ein Wutzappel, oder – etwas erwachsener ausgedrückt – ich ärgere mich. Ich ärgere mich schon lange über das Husten im Konzert, aber jetzt muss es raus. Konkreter Anlass ist das Konzert des Symphonieorchesters Vorarlberg unter der Leitung von Kirill Petrenko am 2. Oktober im Bregenzer Festspielhaus. Was heißt Konzert: ein Ereignis war das, eine dieser musikalischen und emotionalen Sternstunden, die man im Leben nie vergisst. Ein makelloser Abend wäre es geworden, wenn da nicht die Konzerthuster:innen gewesen wären.

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