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Musik / Konzert

Mut, Optimismus und Flexibilität - poolbar Festival eröffnet in Corona-Zeiten
poolbar Festival eröffnet mit umfangreichem Corona-Sicherheitskonzept
Musik / Konzert
24.07.2020 Peter Ionian

Kulturveranstalter leben jedes Jahr mit vielen Unabwägbarkeiten, sind es gewohnt, Risiken einzugehen, müssen immer flexibel und aufmerksam sein und auf aktuelle Situationen reagieren. Aber dieses Jahr erlebte die Kultur bei uns eine Achterbahnfahrt wie noch nie in Friedenszeiten. Mit dem kompletten Herunterfahren unseres gesellschaftlichen und kulturellen Lebens aufgrund der Corona-Pandemie, geschah ein massiver Einschnitt. Am Anfang war das prägende Wort „abgesagt!“. Die allermeisten Kulturveranstalter haben auch trotz der Lockerungen ihren Betrieb nicht wieder aufgenommen. Denn mit den gültigen Abstandsregeln, den notwendigen Sicherheitskonzepten und der unklaren Haftungsfrage, ist für viele das Veranstalten entweder wirtschaftlich nicht tragbar oder rechtlich zu unsicher. Deshalb bleiben die meisten Großveranstaltungen abgesagt. Als eines der wenigen hat sich das poolbar Festival jedoch vorgenommen, trotzdem zu veranstalten und hat dafür das gesamte Veranstaltungskonzept auf die Corona-Sicherheitsbestimmungen ausgerichtet. Gestern Donnerstag, 23. Juli hat das Festival in diesem außergewöhnlichen Jahr eröffnet.

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Schubert im Gewand der Folk music – die „Erlkings“ wurden bei der Schubertiade von den meisten Zuhörenden stürmisch gefeiert
Bryan Benner und die "Erlkings" transferierten Schubertlieder in die Popmusik und ernteten damit bei der Schubertiade Hohenems stürmischen Applaus. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
21.07.2020 Silvia Thurner

Bryan Benner ist ein viel beachteter Singer-Songwriter mit einer großen Liebe zum romantischen Lied. Mit seiner Band, den „Erlkings“, mischt der aus den USA stammende Bariton in Wien die Szene auf. Nun präsentierten die Musiker im Markus-Sittikus-Saal ihre ganz eigenen Interpretationen bekannter Schubertlieder. Das Publikum ging begeistert mit und feierte Bryan Benner, der auch als hervorragender Conférencier gute Unterhaltung bot. Doch trotz der ehrlich nachempfundenen Begeisterung für Schubert‘sche Gesänge, hinterließen die „Erlkings“ auch einen widersprüchlichen Eindruck, denn manche Werkdeutungen kamen als gar zu oberflächlicher Klamauk daher.

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Mit Liedern eindrückliche Welt(sichten) eröffnen – Konstantin Krimmel und Daniel Heide gaben einen faszinierenden Liederabend mit Schillervertonungen von Franz Schubert
Der Bariton Konstantin Krimmel und Daniel Heide am Klavier wurden bei der Schubertiade herzlich gefeiert. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
18.07.2020 Silvia Thurner

Das mit Spannung erwartete Debüt des Baritons Konstantin Krimmel bei der Schubertiade Hohenems war ein eindrückliches Erlebnis für die Zuhörenden und ein großer Erfolg für den aus Ulm stammenden Sänger. Mit einer differenzierten Gesangskunst formte er die melodischen Linien und deutete die Liedinhalte emphatisch aus. Einen wesentlichen Anteil an den spannenden Darbietungen hatte Daniel Heide am Klavier. Er begleitete nicht nur, sondern stellte den psychologisch ausdeutenden Unterbau der Kompositionen mit viel Gespür für das Wesen der Lieder dar.

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Die Wahrheit in der Musik ausdrücken – frenetischer Jubel für Kian Soltani und Aaron Pilsan bei der Schubertiade Hohenems
Kian Soltani und Aaron Pilsan musizierten an zwei Abenden bei der Schubiertiade Hohenems und lösten mit ihren faszinierenden Werkdeutungen Jubelstimmung aus. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
17.07.2020 Silvia Thurner

Mit einem sympathischen Lachen betraten der Pianist Aaron Pilsan und der Cellist Kian Soltani die Bühne im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems und hatten das freudvoll wartende Publikum bereits nach den ersten Tönen des fröhlich aufsteigenden Eingangsthemas aus Strawinskis „Suite Italienne“ auf ihrer Seite. So vielschichtig in der Programmgestaltung und so feinsinnig in der musikalischen Ausdeutung, getragen von einem gemeinsamen musikalischen Atem, gab es bislang auch Beethovens Cellosonate op. 102/2, die Klaviersonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch und Piazzolla „Le Grand Tango“ hierzulande selten zu hören.

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Einander musikalisch begegnen – bunt bestückter „Pfortebalkon“ im Winzersaal in Klaus
Musikerinnen und Musiker, die seit Jahren die "Musik in der Pforte" begleiten, sowie die Vocale Neuburg spielten beim Fest & Konzert "D'Zit isch do" im Winzersaal in Klaus auf.
Musik / Konzert
12.07.2020 Silvia Thurner

Klaus Christa lud zahlreiche Freunde der „Pforte-Familie“ sowie Studierende des Vorarlberger Landeskonservatoriums zu einem musikalischen Beisammensein mit anschließender Jamsession. Leider spielte das Wetter nicht mit, so dass das openair geplante Fest im Winzersaal in Klaus über die Bühne gehen musste. Zu erleben war ein vielseitiges Programm mit Musikerinnen und Musikern aus unterschiedlichen Stilrichtungen, unter anderem Simon Frick (Geige), David Soyza (Vibraphon), Elias Menzi (Hackbrett), der Singer-Songwriter Martin Lindenthal sowie Oskar Egle und die Vocale Neuburg.

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Abwechslungsreiche Klangfindung und Tongebung – Mathias Johansen am Violoncello und die Pianistin Yukie Takai ließen keine Wünsche offen
Mathias Johansen unterrichtet am Vorarlberger Landeskonservatorium. Gemeinsam mit der Pianistin Yukie Takai eröffnete er die Feldkircher Schattenburgkonzerte und bot ein inspirierendes Konzerterlebnis.
Musik / Konzert
08.07.2020 Silvia Thurner

Der in Vorarlberg bestens bekannte Cellist Mathias Johansen eröffnete, am Klavier begleitet von Yukie Takai, die traditionellen „Feldkircher Schattenburg Konzerte“. Die Veranstalter gaben sich alle Mühe, um im Rittersaal eine schöne und unbekümmerte Konzertatmosphäre zu gewährleisteten. Die gute Werkauswahl setzte gleich zu Beginn mit Maria Bachs Cellosonate aus dem Jahr 1924 einen gewichtigen Markstein und wurde mit der feinsinnig interpretierten Sonate op. 69 von Ludwig van Beethoven hervorragend abgerundet.

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„Verrückte Idee“ nimmt Gestalt an – „Festtage“ als künstlerisches Lebenszeichen der abgesagten Festspiele
Das spektakuläre Bühnenbild am See zu Verdis „Rigoletto“ aus dem Vorjahr muss heuer im Winterschlaf bleiben.
Musik / Konzert
30.06.2020 Fritz Jurmann

Einen Tag, nachdem die Stadt Bregenz ihr sommerliches Kulturprogramm präsentiert hatte, gingen am Dienstag auch die Bregenzer Festspiele mit ihren ganz anders gearteten „Festtagen im Festspielhaus“ an die Öffentlichkeit. Die Festspiele wollen nach der offiziellen Absage des heurigen Festivalsommers mit einem bereits zu 80 Prozent ausverkauften „Rigoletto“ am See als Zentrum laut Intendantin Elisabeth Sobotka mit diesem Programm bewusst ein starkes „künstlerisches Lebenszeichen“ setzen.

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Eine anregende musikalische Stunde - die Pfarrkirche Nüziders bot den Raum für das erste Konzerte der Reihe „Klassik plus“
Eigentlich sollte es das siebente Konzert der Reihe "Klassik plus" in diesem Jahr sein. Doch nun schätzte sich der Initiator und Bratschist Guy Speyers glücklich, zusammen mit Yukiko Tezuka an der Violine und Detlef Mielke am Violoncello in der Pfarrkirche Nüziders endlich wieder musizieren zu können.
Musik / Konzert
20.06.2020 Silvia Thurner

Der Konzertkalender füllt sich nun langsam wieder. Ideale Bedingungen für die derzeit vorgeschriebenen Sitzregelungen bieten Pfarrkirchen. Deshalb eröffnete der Initiator und Bratschist Guy Speyers die Kammerkonzertreihe „Klassik plus“ in der Pfarrkirche Nüziders. Zusammen mit der Geigerin Yukiko Tezuka und dem Cellisten Detlef Mielke erklangen Werke von Bach, Rognoni und Mozart. Bei dieser Gelegenheit war der hierzulande als Stimmführer im Symphonieorchester Vorarlberg bestens bekannte Detlef Mielke als sensibler Solist mit Bachs erster Cellosuite zu erleben. Den Höhepunkt des Abends bildete das anregend musizierte Streichtrio (KV 563) von W. A. Mozart.

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Neubeginn und Vollendung: Nach Corona-Stillstand tritt beim SOV der neue Chefdirigent McFall an, Petrenko finalisiert seinen Mahler-Zyklus
Präsident Manfred Schnetzer (li) und der neue Geschäftsführer Sebastian Hazod steuern das Projekt SOV gekonnt auch durch unsichere Corona-Zeiten. (Foto SOV/Stephan Militz)
Musik / Konzert
17.06.2020 Fritz Jurmann

Monatelang war es im Land durch die Corona-Krise ungewollt still gewesen um das Symphonieorchester Vorarlberg, dieser längst zum unverzichtbaren Schlachtschiff im Kulturleben des Landes gewordenen Einrichtung. Doch umso intensiver wurde in dieser Zeit im Hintergrund gewerkt. Unter Präsident Manfred Schnetzer war die Organisation mit Geschäftsführer Sebastian Hazod und seinem Team eifrig um die Bewältigung der durch den Entfall der letzten beiden Abo-Konzerte aufgetretenen Probleme bemüht und hat zeitgleich ein sehr ambitioniertes und mutiges Programm für die kommende Saison 2020/21 auf die Beine gestellt, das mit vielen Überraschungen und Highlights auftrumpft. Die Presse-Präsentation erfolgte am Mittwochvormittag im Hotel Schwärzler in Bregenz.

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Sich die Zukunft miteinander vorstellen und sie gemeinsam gestalten – die Montforter Zwischentöne bieten Raum, um Erlebtes neu zu reflektieren
Die Sommerausgabe der Montforter Zwischentöne steht unter dem Leitgedanken "Umwege gehen". Unter anderem bietet der "Salon Paula", der über den ganzen Sommer 2020 hinweg stattfindet, die Gelegenheit, mit politisch Verantwortlichen und Kulturschaffenden in einem privaten Umfeld in Kontakt zu treten.  (Foto: Victor Marin)
Musik / Konzert
10.06.2020 Silvia Thurner

Die Montforter Zwischentöne sind bekannt für experimentierfreudige Performances. Auch auf gesellschaftspolitische Veränderungen reagieren die künstlerischen Leiter Hans-Joachim Gögl und Folkert Uhde in ihrer Programmgestaltung spontan. Dass die Sommerausgabe der Montforter Zwischentöne auf die derzeitige gesellschafts- und kulturpoltische Situation Bezug nehmen wird, ist naheliegend. So sind in einem stark erweiterten „Salon Paula“ politisch Verantwortliche des Landes zum persönlichen Diskurs in private Haushalte eingeladen. Neben Reflexionen auf die sehr erfolgreichen „Begräbnisreden“ von Alice Lagaay, Thomas Macho und Peter Schaar gibt es einen musikalischen Stadtrundgang mit dem Symphonieorchester Vorarlberg und in Kooperation mit dem Poolbar Festival. Der Technik-Oscarpreisträger Bernd Bickel und Maximilian Hirn von der Weltbank Washington sind im Rahmen der „temporären Universität“ zu Gast.

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