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Musik / Konzert

Das Concerto Stella Matutina faszinierte mit vitalen und klangsinnlichen Werkdeutungen
Das "Concerto Stella Matutina" stellte den böhmischen Komponisten und Trompeter Pavel Vejvanovsky in den Mittelpunkt und begeisterte in der Kulturbühne amBach.
Musik / Konzert
15.05.2021 Silvia Thurner

Nach Monaten der Abstinenz vom Konzertbetrieb setzte das „Concerto Stella Matutina“ mit einem erlesenen Programm einen erfrischenden Markstein an den Beginn der neuen Saison. Unter dem Motto „Pavel, der Feldtrompeter“ widmete sich das Orchester dem mährischen Komponisten Pavel Vejvanovsky. Herbert Walser-Breuß kennt die Qualitäten Vejvanovskys, Trompeter und Kapellmeister des Fürsten Carl Liechtenstein-Castelcorn von Ölmütz, seit Jahrzehnten. Er stellte eine erlesene Werkauswahl zusammen, und unter seiner Leitung begeisterte das CSM mit einer vielgestaltigen Instrumentierung und einer feinfühligen Spielart. Die variantenreichen Kompositionen im barocken Stil verströmten allesamt einen melodisch-melancholischen Charakter. Poesievoll wurden die Trompeten, Posaunen und Streicher nicht in einen klanglichen Gegensatz, sondern in eine Beziehung zueinander gestellt.

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Nach dem Jahr der Pandemie trumpft das SOV mutig mit glänzenden Programmideen für die nächste Saison auf
Nach einer durch die Pandemie arg dezimierten letzten Saison hofft das Symphonieorchester Vorarlberg mit neuen Ideen auf Besserung der Situation (© SOV/Gerhard Klocker)
Musik / Konzert
14.05.2021 Fritz Jurmann

Wollte man in der Sprache der Musik bleiben, könnte man so etwas wie die abgelaufene Saison beim Symphonieorchester Vorarlberg ohne Bedenken auch als „Tragische Symphonie“ bezeichnen, wie sie etwa ein Franz Schubert mit seiner Symphonie Nr. 4 geschaffen hat. Ein solches Werk der Tonkunst würde freilich niemals jene Tragödie umschreiben, wie sie sich um das SOV in Zeiten der Pandemie wirklich zugetragen hat. Denn da war nicht nur das Covid-19-Virus, das letztlich nur eines von sechs geplanten Abo-Projekten zugelassen hat. Es waren vor allem auch das Unverständnis der Gesundheitsbehörden in Vorarlberg, die mit überzogenen Sicherheitsmaßnahmen und ohne jedes Verständnis für die Bedürfnisse von Kunst und Kultur darüber hinaus vieles zunichtegemacht haben. Die Veranstalter wurden damit zur ganz kurzfristigen Absage bereits geplanter und geprobter Projekte gezwungen, während im übrigen Österreich weit weniger einschneidende Maßnahmen angewandt wurden.

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Mit einem persönlichen Zeit-Ort-Stempel – Der Lyriker Gerald Rauscher und der Komponist Thomas Heel setzten Wort und Ton geistreich in Beziehung zueinander
Der Lyriker Gerald Rauscher, Hubert Sander (Perkussion), Bertram Müller (Trompete, Flügelhorn und Sprecher), Thomas Heel (Posaune, Melodica, Sprecher), Emmanuel Schöch (Posaune) und Patrik Haumer (Trompete, Flügelhorn, Melodica und Sprecher) eröffneten die Saison des Kulturvereins "Illitz" mit einer vielschichtigen Performance. (v.l.n.r.)
Musik / Konzert
09.05.2021 Silvia Thurner

„Kontumaz“, eine alte Bezeichnung für Quarantäne, nennt Thomas Heel sein neuestes Projekt. Beeindruckt von dem im vergangenen Jahr veröffentlichten Gedichtband „Wenn der Schnee reift“, lud der Komponist und Musiker den Lyriker Gerald Rauscher zur Zusammenarbeit ein. Der Kunstverein „Illitz“ initiierte die musikalische Lesung an einem reizvollen Ort. Die Tischlereiwerkstatt von Werner Salzgeber in Tschagguns bot ein schönes Ambiente für die anregende, aber teilweise auch anstrengende Begegnung von Text und Musik.

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Ein stimulierendes musikalisches Gesamterlebnis – begeisterte Jubelstimmung nach einem in vielerlei Hinsicht eindrücklichen Pforte-Kammerkonzert
Pavel Zalejski sowie SongHa Choi an den Violinen, die Cellistin Kajana Packo sowie Danusha Waskiewicz und Klaus Christa an den Bratschen interpretierten Werke von Johanna Müller-Hermann, Julia Lacherstorfer und Antonin Dvorak. Ihre mitreißenden Werkdeutungen versetzten die Zuhörenden in Staunen und zogen sie in ihren Bann. (Foto: Fritz Jurmann)
Musik / Konzert
07.05.2021 Silvia Thurner

Das Pforte-Team reagiert flexibel auf die Unwägbarkeiten der Zeit und so konnte die Kammermusikreihe „Musik in der Pforte“ wieder Fahrt aufnehmen. Weil ursprünglich engagierte Mitwirkende nicht nach Österreich einreisen konnten, lud Klaus Christa den in Vorarlberg sehr geschätzte Geiger Pavel Zalejski sowie SonghHaChoi (Violine), Danusha Waskiewicz (Viola) und die Cellistin Kajana Packo zum gemeinsamen Musizieren ein und landete damit einen Volltreffer. Auf dem Programm unter dem Leitgedanken „Aus einer anderen Welt“ standen neben Dvoraks Streichquintett, op. 97, die Uraufführung des neuesten Werkes „Atma“ von Julia Lacherstorfer sowie ein wiederentdecktes Streichquintett, op. 7 der Wiener Komponistin Johanna Müller-Hermann. Das geist- und humorvolle Werk versetzte die Zuhörenden in Staunen. So wurde das zweite Abonnementkonzert sowohl im Hinblick auf die Werkauswahl als auch wegen der überragenden Spielweise des Ensembles ein großes Hörerlebnis.

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Musik im hier und jetzt mit Freude gespielt und von aufmerksamen Zuhörenden gut aufgenommen – David Soyza und Elias Menzi improvisierten im Dornbirner TiK
Der Saal im TiK in Dornbirn bot eine feine Atmosphäre für die klangfarbenreichen Improvisationen von David Soyza am Vibraphon und Elias Menzi am Hackbrett.
Musik / Konzert
01.05.2021 Silvia Thurner

Seit zehn Jahren wird am letzten Tag im April der „Internationale Tag des Jazz“ gefeiert. Der Vibraphonist David Soyza und Elias Menzi am Hackbrett luden am frühen Abend ins TiK in Dornbirn und stellten ihr neues Projekt namens ZEZI vor. Die beiden kreativen Musiker begegneten einander bei „Musik in der Pforte“ und machten dort die Erfahrung, dass sie sich in der Improvisation ausgezeichnet verstehen und ergänzen. Während David Soyza als Perkussionist quasi im Jazz sozialisiert ist, widmet sich Elias Menzi vornehmlich der Volksmusik. Im Vorabendkonzert erfuhren die Zuhörenden, wie sich diese beiden musikalischen Genres inspiriert und klangsinnlich ergänzen.

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Ungebrochener Optimismus bei den Bregenzer Festspielen: Gespielt wird ab 3000 erlaubten Besuchern am See
Die originell mit Elementen aus den Produktionen von See und Haus dekorierte Werkstattbühne bot den Rahmen für eine Präsentation des Programms der Bregenzer Festspiele für ihre heurige Jubiläumssaison, über dem wegen Corona unausgesprochen das Motto „Sein oder nicht sein“ schwebt. (© Bregenzer Festspiele/Anja Köhler)
Musik / Konzert
28.04.2021 Fritz Jurmann

Es gibt immer noch Überraschungen, auch für einen altgedienten Journalisten, der seit vielen Jahren jeweils im November über die Programmpräsentation der Bregenzer Festspiele für die kommende Saison berichtet. Schuld ist Corona, das Virus, das diesmal alles über den Haufen geworfen hat. So war zuletzt das im Herbst 2019 von den Festspielen selbstbewusst präsentierte, unglaublich vielfältige Programm zur 75. Jubiläumssaison 2020 nach Ausbruch der Pandemie schon im März des Jahres Makulatur und wurde später zum gut gemeinten, aber eher bemühten Reader‘s Digest-Programm einer „Festwoche“ eingedampft. Ein Blick nach Salzburg hätte gezeigt, wie man auch in Pandemiezeiten richtig Festspiele macht.   Für die kommende Saison 2021 haben anhaltende Infektionszahlen und damit einhergehende Maßnahmen die Verantwortlichen der Festspiele vorsichtig werden lassen, und so fand die Programmpräsentation nun mit fünfmonatiger Verspätung erst diesen Mittwoch statt. Es war die erste in der Geschichte der Festspiele, in der das Ausloten der erlaubten und wirtschaftlich noch sinnvollen Spielmöglichkeiten der Festspiele mindestens ebenso spannend war wie die Ankündigung der großteils bereits bekannten Inhalte von Produktionen, die aus dem Jubiläums-Programm für 2020 ins heurige Jahr übernommen werden und keine großen Überraschungen mehr bieten.

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Leidenschaftlich erzählt und virtuos ausgestaltet – die Pianistin Hanna Bachmann wurde im Feldkircher Pförtnerhaus herzlich gefeiert
Hanna Bachmann musizierte auf Einladung der Chopin Gesellschaft im Feldkircher Pförtnerhaus und begeisterte das Publikum. (Foto: Stefan Man)
Musik / Konzert
26.04.2021 Silvia Thurner

Seit vergangenem Oktober war es der Pianistin Hanna Bachmann nicht mehr möglich, vor Publikum zu musizieren. Die Chopin-Gesellschaft lud sie ein, und so erlebten hundert Zuhörende im Feldkircher Pförtnerhaus ein inspiriertes Klavier-Recital. In Beethovens Klaviersonate Nr. 30, op. 109 sowie den vier Scherzi von Frederic Chopin waren die virtuose Vielseitigkeit und die Kraft der musikalischen Ausdeutung der erst 28-jährigen Musikerin eindrücklich erlebbar. Weiters machte die Pianistin mit den mitteilsamen „Variations on an Original Theme“ die Begegnung mit der englischen Komponistin Ethel Smyth möglich.

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Zuerst eine hervorragende Wettbewerbsidee und am Ende ein erfrischendes Preisträgerkonzert
Im Feldkirchen Pförtnerhaus gaben die beim interdisziplinären "Musik Plus" Wettbewerb des Rotary Clubs ausgezeichneten Musikerinnen und Musiker beeindruckende Einblicke in ihre Künste. Ein Sonderpreis wurde Hannah Eberle und ihrem Team für das Projekt "Momentaufnahme" zuerkannt.
Musik / Konzert
21.04.2021 Silvia Thurner

„Musik Plus“ nannten die Rotary-Clubs Feldkirch und Bludenz und die Initiatoren Anselm Hartmann und Thomas Ludescher einen spartenübergreifenden Wettbewerb, um Künstlerinnen und Künstlern in der derzeitigen Situation Wertschätzung, finanzielle Unterstützung und ein Podium zu bieten. Die beiden ersten Preise ergingen an das Ensemble „Caminos nuevos“ mit der Tänzerin Silvia Salzmann und David Helbocks „Random|Controll“ zusammen mit der Sprachkünstlerin Yasmin Hafedh. Renate Bauer und ihr Ensemble wurden für ihr Projekt „Du musst dein Leben ändern“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Sonderpreise erhielten Hannah Eberle für ihr Konzept „Momentaufnahme“ sowie die Flötistin Consuelo Sara García Moreno. Im Feldkircher Pförtnerhaus stellten die Preisträgerinnen die prämierten Projekte in Kurzperformances vor. Sie begeisterten, inspirierten und versetzten die Zuhörenden in Staunen.

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Mit Elan musiziert, viel Energie entfaltet – das Symphonieorchester Vorarlberg unter der Leitung von Leo McFall und Miriam Feuersinger strahlten viel Tatendrang aus
Endlich wieder Orchestermusik live zu spielen, tat den Orchestermusikerinnen und Orchestermusikern des Symphonieorchesters unter der Leitung ihres neuen Chefs Leo McFall hörbar gut - und den hundert begeisterten Zuhörenden in der Kulturbühne amBach auch.
Musik / Konzert
18.04.2021 Silvia Thurner

Die Kulturbühne AmBach in Götzis hat sich bereits im vergangenen Herbst als idealer Aufführungsort für Orchesterkonzerte mit Publikumsbeschränkung bewährt. Nun haben der Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, Sebastian Hazod, und Leo McFall, der neue Chefdirigent, die Initiative ergriffen und zum Orchesterkonzert eingeladen. Enthusiastisch formten die Musikerinnen und Musiker die Werke und machten gleichzeitig erlebbar, wie gut sie mit ihrem neuen Chef kommunizieren. Auf dem Programm standen Wagners „Siegfried Idyll“ sowie die vierte Symphonie von Felix Mendelssohn Bartholdy. Zudem gestaltete die Sopranistin Miriam Feuersinger Mozart-Arien aus Motetten sowie das „Laudamus te“ aus der großen Messe in c-Moll.

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Variantenreiche Kompositionen und Spielarten – Das Ensemble plus unter der Leitung von Thomas Gertner musizierte im Magazin 4 mit großer Aussagekraft
Das Ensemble plus eröffnete die neue Konzertsaison im Bregenzer Magazin 4 mit einem abwechslungsreichen Programm unter der Leitung von Thomas Gertner.
Musik / Konzert
18.04.2021 Silvia Thurner

Endlich konnte Guy Speyers als neuer Leiter des Ensemble plus in die neue Abonnementsaison starten. Dabei wurde die neue Heimstätte, das Magazin 4 in Bregenz, erstmals bespielt, und die Raumatmosphäre sowie die Akustik boten beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Konzert. Im Zentrum standen Streichquartette von Johannes Wohlgenannt Zincke und die Uraufführung des Werkes „Via vitae“ von Gerda Poppa. Die Musikerinnen und Musiker des Ensemble plus musizierten bestens disponiert und in einem guten Austausch miteinander.

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