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Musik / Konzert

Puccinis „Madame Butterfly“: Gefeierte Festspielpremiere, die einiges auf den Kopf stellte
Wie ein zerknittertes Blatt Papier stellt sich bei „Madame Butterfly“ am See heuer die Spielfläche dar, Symbol auch einer Ästhetik der neuen Einfachheit ohne viel technisches Zutun.
Musik / Konzert
21.07.2022 Fritz Jurmann

Wenn Ereignisse zusammentreffen wie ein neues Kapitel in der Bühnen-Ästhetik am See und ein Gewitter, das zum Abbruch dieser Veranstaltung führt, dann ist das wohl ein besonderes Ereignis, wie man es in der über 75-jährigen Geschichte der Bregenzer Festspiele kaum ein zweites Mal findet. So geschehen am Mittwoch bei der ausverkauften Premiere der diesjährigen Inszenierung von Puccinis Oper „Madame Butterfly“, die einiges auf den Kopf stellte und unter diesen Umständen erst gegen Mitternacht mit Standing Ovations der Hauskartenbesitzer im Festspielhaus endete.

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Musikalisches Lustwandeln in den Londoner Vauxhall Gärten – das Barockensemble Apollo’s Cabinet gab ein unterhaltsames Konzert
Apollo's Cabinet mit Ella Bodeker (Sopran), Teresa Wrann (Blockflöte), Harry Buckoke (Viola da Gamba) und Thomas Pickering (Cembalo, Block- und Traversflöte) führte in die englischen Gärten des 17. Jahrhunderts und bot erfrischende und abwechslungsreiche Werkdeutungen.
Musik / Konzert
20.07.2022 Silvia Thurner

Die schwüle Abendluft passte hervorragend zum Thema eines Konzertes, zu dem das aus England stammende Barockensemble Apollo’s Cabinet in die evangelische Pauluskirche in Feldkirch lud. Gemeinsam mit der Sopranistin Ella Bodeker musizierte die Blockflötistin Teresa Wrann, begleitet von Harry Buckoke an der Viola da Gamba und dem vielseitigen Thomas Pickering am Cembalo, der Block- sowie Traversflöte. Mit Werken, unter anderem von Händel, Purcell und Pepusch, führten die Musiker:innen das Publikum musikalisch abwechslungsreich in die Londoner Gärten von Vauxhall und boten gute Unterhaltung.

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Lange nachklingende Klavierkunst mit Tiefgang – Aaron Pilsan löste bei der Schubertiade Hohenems Jubelstimmung aus
Aaron Pilsan bescherte den Zuhörenden im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems faszinierende Hörerlebnisse und gute Laune. (Foto: Schubertiade).
Musik / Konzert
18.07.2022 Silvia Thurner

Der Pianist Aaron Pilsan zog bei seinem Recital im Rahmen der Schubertiade Hohenems durch seine sympathisch kommunikative Art und mit seinen faszinierenden Werkdeutungen die Zuhörenden in seinen Bann. Gut durchdacht legte der Musiker die Werkfolge mit einer inhaltsreichen Dramaturgie aus Spannung, Ausdrucksgehalt und humorvoller Unterhaltung an. Den Rahmen bildeten eine frühe Beethovensonate sowie Schuberts späte Sonate in c-Moll. Die fantastisch dargebotene Wandererfantasie (D760) stellte den Höhepunkt dar und für Heiterkeit sorgte eine Haydnsonate.

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Vorwärtsdrängen, ausbremsen und verweilen – das Mandelring Quartett und Isang Enders hinterließen einen zwiespältigen Eindruck
Das Mandelring Quartett und der Cellist Isang Enders erhielten im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems viel Applaus für Werkdeutungen, die als Ganzes betrachtet nicht immer stimmig wirkten. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
16.07.2022 Silvia Thurner

Sechsmal konzertierte das deutsche Mandelring Quartett bereits bei der Schubertiade in Schwarzenberg bzw. in Hohenems. Beim siebten Konzert im Markus-Sittikus-Saal interpretierten Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt, Andreas Willwohl und Bernhard Schmidt Haydns Streichquartett, op. 76/2. Der Cellist Isang Enders ergänzte das Quartett bei der Darbietung von Glasunows Streichquintett, op. 39 und Schuberts berühmtem Streichquintett in C-Dur. Die Werkdeutungen verströmten zwar individuelle Qualitäten, doch die teilweise sehr eigenwillige Spielart, insbesondere des Primgeigers, sorgte für Irritationen.

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Lieben und Leben im tiefen Strom der Zeit – Jubel für Andrè Schuen und Daniel Heide bei der Schubertiade Hohenems
Der Bariton Andrè Schuen und Daniel Heide am Klavier boten eine mitreißende Interpretation der fünfzehn Romanzen „Die schöne Magelone" von Johannes Brahms. Für den jubelnden Applaus dankten die Künstler mit Schumanns „Du bist wie eine Blume" und „Guten Abend, gut' Nacht" von Johannes Brahms und brachten mit diesen beiden Liedern eine zusätzliche Facette feinsinniger musikalischer Liedkunst ein. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
15.07.2022 Silvia Thurner

Mit den fünfzehn Romanzen „Die schöne Magelone“ von Johannes Brahms führten Andrè Schuen und Daniel Heide die Zuhörenden im Hohenemser Markus-Sittikus-Saal in die romantisch verklärte mittelalterliche Welt eines Ritters und seiner Geliebten. Gemeinsam hoben der Bariton und der Pianist die Brahms-Vertonungen von intimen Strophen und durchkomponierten Liedern bis in die Höhe konzertant ausgestalteter Opernszenen und zogen mit ihrer Werkdeutung die Konzertbesucher:innen vom ersten bis zum letzten Ton in ihren Bann.

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Klassik Krumbach – ein kleines aber feines Musikfestival im Bregenzerwald
Das Sextett vereinte alle bei diesem Festival mitwirkende Musiker: Natalia Sagmeister (Violine), die Brüder Georgy und Alexander Kovalev (Viola und Cello), Veronika Kopjova (Klavier), Zóltan Macsai (Horn) und Alex Ladstätter (Klarinette). (© Gabi Metzler)
Musik / Konzert
11.07.2022 Michael Löbl

Zwei außergewöhnliche Kammermusikkonzerte konnten alle Musikfreunde, die am vergangenen Wochenende den Weg nach Krumbach gefunden hatten, in der dortigen Pfarrkirche erleben.

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Das dringlichste Weltthema sinnlich erfahrbar gemacht – die Konzertlesung der Camerata Musica Reno im Theater Kosmos ließ niemanden kalt
Der Dirigent Tobias Grabher, die Solistin Xenia Rubin, die Musiker:innen der Camerata Musica Reno sowie Florian Schlederer und Katharina Rogenhofer freuten sich nach der intensiven Konzertlesung im Theater Kosmos über die große Zustimmung des Publikums.
Musik / Konzert
10.07.2022 Silvia Thurner

Nach Konzerten, in denen sich der Orchestergründer und Dirigent Tobias Grabher den Komponisten Igor Strawinsky, Richard Strauss und Paul Hindemith gewidmet hat, stellte er nun mit der Camerata Musica Reno ein brennendes Thema in den Mittelpunkt einer Konzertlesung: Die Klimakrise. Eine ausgezeichnete musikalische Dramaturgie sowie die klug dargebotenen, zugleich anschaulichen und informativen Wortbeiträge von Katharina Rogenhofer und Florian Schlederer boten eine dichtes Gesamterlebnis. Sensibel unterstrichen und kommentierten die hervorragende Violinistin Xenia Rubin sowie das ausgezeichnet agierende Orchester mit Werkdeutungen von Johanna Doderer, Antonio Vivaldi, Joseph Haydn und Edward Grieg das stringente Programm im ausverkauften Saal des Theater Kosmos.

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Opernstudio der Festspiele: Eine so kluge Fassbaender-Inszenierung verträgt sogar etwas Klamauk
Die große Sängerin und heute gefragte Regisseurin Brigitte Fassbaender (83) hat nach dem „Barbier von Sevilla“ 2018 bei den Bregenzer Festspielen mit Rossinis „Italienerin in Algier“ im Opernstudio ein weiteres Meisterwerk einer spannenden, turbulenten Inszenierung abgeliefert.
Musik / Konzert
09.07.2022 Fritz Jurmann

Das war schon recht ärgerlich im Vorjahr: Keine andere Aufführung der Bregenzer Festspiele 2021 musste wegen Corona abgesagt werden, nur die vier Aufführungen des Opernstudios mit Rossinis Buffo-Köstlichkeit „Die Italienerin in Algier“, weil ein Ensemblemitglied am Tag der Premiere positiv getestet worden war. Monatelange intensive Vorarbeiten und Proben waren mit einem Schlag wie weggewischt. Aber natürlich nur für den Moment, denn als man sich von der Schrecksekunde erholt hatte, begannen auch schon die Terminplanungen mit Solisten, Chor, Orchester und Bühne, um die Produktion möglichst unverändert als eine Art turbulente Ouvertüre vor den diesjährigen Festspielen neu anzusetzen. Und nach der grandios unjubelten Premiere am Freitag im vollbesetzten Kornmarkttheater lässt sich einhellig feststellen: Das Warten hat sich gelohnt!

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Erfolg für das sympathische Trio Klängle – David Solèr und Darius Grimmel entwarfen ein spannendes musikalisches Bühnenstück
Jessica Matzig als Fanny Mähr, der Spielleiter David Solèr, Simon Martin als Rudolf Dietrich sowie Laurenz Klein als Hannes Längle führten die Zuhörenden im Feldkircher Saumarkttheater in ein faszinierendes Pen-&-Paper-Rollenspiel.
Musik / Konzert
07.07.2022 Silvia Thurner

Der Kontrabassist und Komponist Darius Grimmel sowie der Spieleentwickler und Gamedesigner David Solèr haben eine Vorliebe für Pen-&-Paper-Rollenspiele. Ihre Begeisterung packten sie in ein musikgeschichtliches Setting in Feldkirch während der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts und verbanden es mit improvisierter Musik sowie Klaviermusik von Karl Bleyle. Viele Interessierte folgten der Einladung ins Feldkircher Saumarktheater und erlebten dort mit „Feldkirch 1872, von musik, glanz und gloria“ einen spannenden, spielerischen und hervorragend konzipierten Abend.

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Fröhliche Heiterkeit und leidenschaftliche Gefühle – das Ensemble Lago di Costanza stellte sich mit einem inspirierenden Konzert vor
Das Ensemble Lago di Costanza musizierte erstmals in der Abtei Mariastern-Gwiggen und bot unter der Leitung von Marc Kissóczy klangsinnliche Hörerlebnisse. (Foto: Editha Fetz)
Musik / Konzert
05.07.2022 Silvia Thurner

Im schönen Ambiente der Abtei Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler startete die Violinistin Editha Fetz eine eigene Konzertreihe. Unter der Leitung von Marc Kissóczy musizierte das neu formierte Ensemble di Lago Costanza Werke, die nicht jeden Tag zu hören sind. Die klangsinnlichen Kompositionen von Ottorino Respighi und Ermanno Wolf-Ferrari und die stringenten Werkdeutungen verströmten eine eindringliche Wirkung. Im Mittelpunkt stand die Sopranistin Sabine Winter. Sie gestaltete Respighis dramatisches Orchesterlied „Il Tramonto“ leidenschaftlich bewegt.

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