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Musik / Konzert

Interpretation zeitgenössischer Musik als kreativen Akt wertschätzen – der Vorarlberger Kulturpreis 2022 stellt sieben Musiker:innen in den Mittelpunkt
Sieben Mal wurde der Vorarlberger Kulturpreis bisher ausgelobt. Nach dem Jazz im Jahr 2017 gilt das Interesse nun der Interpretation zeitgenössischer Musik.
Musik / Konzert
29.06.2022 Silvia Thurner

Bereits zum achten Mal loben die Dornbirner Sparkasse und das Casino Bregenz in Kooperation mit dem Land Vorarlberg und dem ORF den Vorarlberger Kulturpreis aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Hauptpreis sowie zwei Förderpreise (2.500 Euro) gehen nach einem aufwendigen Nominierungsverfahren an Künstler:innen, deren hohes Potential wertgeschätzt und weiter gefördert werden soll. In jedem Jahr werden Kunstschaffende aus unterschiedlichen Sparten vor den Vorhang geholt, im Herbst steht die Interpretation zeitgenössischer Musik im Mittelpunkt des Interesses. Die Initiatoren und Organisatoren Martin Jäger, Markus Klement, Bernhard Moosbrugger und Winfried Nussbaummüller gaben in der Stadtbibliothek Dornbirn die Namen der sieben Nominierten bekannt. Hanna Bachmann, Raphael Brunner, Nikolaus Feinig, Matthias Kessler, Paul Moosbrugger, Guy Speyers und Monica Tarcsay erhalten eine Carte blanche für das Auswahlverfahren, das im September im ORF Funkhaus über die Bühne gehen wird.

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Rendezvous mit Schubertwerken – Musiker:innen rund um die Familie Barenboim boten zwar gute Unterhaltung, doch der Funke sprang nicht so recht über
Michael Barenboim (Violine), Yulia Deyneka (Viola), Kian Soltani (Violoncello) sowie Nabil Shehata (Kontrabass) und die Pianistin Elena Bashkirova setzten bei der Schubertiade Schwarzenberg einen unterhalsamen Schlusspunkt. (Foto: Schubertiade)
Musik / Konzert
27.06.2022 Silvia Thurner

Zum Abschluss der Junikonzerte bei der Schubertiade Schwarzenberg musizierte ein hochkarätig besetztes Quintett. Neben Michael Barenboim (Violine) musizierten Yulia Deyneka (Viola), Kian Soltani (Violoncello) sowie Nabil Shehata (Kontrabass) und die Pianistin Elena Bashkirova. Das reine Schubertprogramm mit früher Kammermusik sowie berühmten Werken, wie die „Arpeggione-Sonate“ und das „Forellenquintett“, bot zwar Abwechslung und eine gute Unterhaltung, doch die hohen Erwartungen an die renommierten Musiker:innen und ihre Werkdeutungen wurden enttäuscht.

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Vorstellung der kommenden Saison der Bregenzer Meisterkonzerte
Am 23.6 wurde zur Pressekonferenz geladen. (Foto: Landeshauptstadt Bregenz)
Musik / Konzert
23.06.2022 Manuela Cibulka

In der am 23. Juni abgehaltenen Pressekonferenz der Bregenzer Meisterkonzerte wurde vom Kulturservice der Landeshauptstadt Bregenz die kommende Saison der seit nunmehr über 35 Jahren bestehenden Konzertreihe in Bregenz präsentiert. Heuer und im kommenden Jahr soll mit dem vielfältigen Programm vermehrt auch junges Publikum angesprochen und im Festspielhaus begrüßt werden.

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„Schauen, ob ich ich bin“ – die Schurken verleihen mit ihrem neuen Musiktheater „Vergissmeinnicht“ dem Älterwerden eine freudvolle Zuversicht
Martin Schelling (Klarinette), Martin Deuring (Kontrabass), Stefan Dünser (Trompete) und Goran Kovacevic (Akkordeon) begeben sich im Konzertstück „Vergissmeinnicht" auf eine Reise in die Vergangenheit, weil ihnen die Gegenwart nicht mehr viel zu bieten hat. Bei der Präsentation im Bregenzer Festspielhaus gab es viel Applaus. (Fotos: Anja Köhler)
Musik / Konzert
21.06.2022 Silvia Thurner

In ihren Musiktheaterproduktionen für Menschen jeden Alters wenden sich die Schurken oft gesellschaftlich relevanten Themen zu. Ihre neueste Produktion trägt den Inhalt schon im Titel. „Vergissmeinnicht“ handelt vom Alter und von der Demenz. Im Bregenzer Festspielhaus spielten und musizierten Martin Deuring (Kontrabass), Martin Schelling (Klarinette), Goran Kovacevic (Akkordeon) und Stefan Dünser (Trompete) mit einer bewundernswerten Selbstverständlichkeit und näherten sich dem komplexen Thema sensibel und klangsinnlich an. Die musikalische Werkauswahl brachte eine große Palette von Emotionen auf die Bühne und zum Publikum. Inspirierende Ideen trugen die Inszenierung, sodass die Schurken per Schiff, im Bus und in der Straßenbahn fahren und ihr Zelt an schönen Orten der Erinnerung aufschlagen konnten.

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Bedrohlichen Szenarien eine wirkmächtige Musik entgegengehalten – das Collegium Instrumentale, Guntram Simma und Lea Birringer gaben einen intensiven Konzertabend
Das Collegium Instrumentale unter der Leitung von Guntram Simma setzte mit seiner Energie geladenen Spielart und der geistreichen Werkauswahl ein eindrückliches Zeichen.
Musik / Konzert
20.06.2022 Silvia Thurner

Zum Saisonsabschluss der Aboreihe Dornbirn Klassik konzertierte das Collegium Instrumentale Dornbirn unter der Leitung von Guntram Simma im Dornbirner Kulturhaus. Auf das Programm setzte der weitsichtige musikalische Leiter auch Werke, die gut in unsere Zeit passen. Das gegenseitige Zuhören und Füreinanderdasein seien die Quintessenz der menschlichen Gesellschaft sowie der Kulturen und auch der Musik, betonte Guntram Simma. Die Musizierhaltung der Orchestermitglieder und die hervorragenden Werkdeutungen machten diesen Leitsatz unmittelbar erlebbar. Das berühmte Violinkonzert von Max Bruch spielte Lea Birringer mit einer berührenden und eindrücklichen Aussagekraft.

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Mutig, aufgeschlossen und erfrischend – der Orchesterverein Götzis sowie Yunus Kaya und Darius Grimmel hinterließen einen tiefen Eindruck
Der Orchesterverein Götzis gab unter der Leitung von Benjamin Lack in der Kulturbühne AmBach ein vielgestaltiges und hervorragend musiziertes Konzert. (Fotos: Arno Wohlgenannt)
Musik / Konzert
20.06.2022 Silvia Thurner

Der Orchesterverein Götzis gab nach zwei Jahren Zwangspause wieder die traditionelle Matinee in der Kulturbühne AmBach und stellte einmal mehr unter Beweis, welche große Bereicherung dieses Kammerorchester für die Kultur in Vorarlberg ist. Viele junge Musiker:innen finden hier eine Möglichkeit, Orchestererfahrungen zu sammeln. Darius Grimmel erhielt einen Kompositionsauftrag und dessen Werk „Black Water“ wurde mit großem Erfolg uraufgeführt. Ebenso wurde der Pianist Yunus Kaya eingeladen, zusammen mit den Orchestermusiker:innen das Klavierkonzert von Ferruccio Busoni zu interpretieren. Die Werkdeutung begeisterte und wurde stürmisch gefeiert. Am Pult stand Benjamin Lack, der das Orchester mit viel Esprit und großem Aufforderungscharakter leitete.

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Kraftvolle Musik zwischen Utopia und „Supaman“ – Jubel für Lorenz Raab und David Helbock beim Festival Encuentro in St. Gerold
David Helbock und Lorenz Raab spielten beim Festival "Encuentro" im voll besetzen Wyberhus der Propstei St. Gerold eigene Kompositionen und begeisterten mit ihrer unterhaltsamen und virtuosen Spielart das Publikum. (Foto: Angela Lamprecht)
Musik / Konzert
18.06.2022 Silvia Thurner

Der Pianist David Helbock und der Trompeter Lorenz Raab verstehen sich hervorragend und sind bestens aufeinander eingespielt. Dies stellten sie in der Propstei St. Gerold beim zweiten Konzert des neu ins Leben gerufenen Festivals Encuentro eindrücklich unter Beweis. Präsentiert wurden vielgestaltige Werke der beiden Musiker, die sie bereits auf den beiden als Duo publizierten Alben eingespielt haben. Miteinander führten sie inspirierte musikalische Dialoge, heizten sich gegenseitig ein, improvisierten übereinander zugeschanzte, musikalische Phrasen und hatten viel Spaß am gemeinsamen Gestalten. Die gute Laune übertrug sich sogleich auf das konzentriert zuhörende Publikum im voll besetzten Wyberhus.

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Zeit für Musik und Begegnung an einem inspirierenden Ort – Pablo Barragán, Liisa Randalu und Mario Häring eröffneten das Festival Encuentro poesievoll
Zur Eröffnung des neu ins Leben gerufenen Festivals "Encuentro" in der Propstei St. Gerold gaben die Bratschistin Liisa Randalu, der Klarinettist Pablo Barragán und der Pianist Mario Häring ein unterhaltsames Konzert. (Fotos: Angela Lamprecht)
Musik / Konzert
18.06.2022 Silvia Thurner

Encuentro nennen die künstlerischen Leiter David Helbock und Khosro Soltani ein Festival, das zum ersten Mal in der Propstei St. Gerold stattgefunden hat. Vielgestaltige Begegnungen sollen stattfinden an diesem besonderen Ort, an dem Musik der Klassik und des Jazz zueinander in Beziehung gebracht werden. Beim Eröffnungskonzert musizierten der Klarinettist Pablo Barragán, die Bratschistin Liisa Randalu und Mario Häring am Klavier unterhaltsame und lyrische Werke von W.A. Mozart, Arvo Pärt, Rebecca Clarke und Robert Schumann. Mit ihrer gut aufeinander abgestimmten, ganz vom Geist der Kammermusik getragenen Spielart, begeisterte das Trio die Zuhörenden.

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Symphonische Chor- und Orchesterwerke wurden in der Basilika Bildstein emphatisch zelebriert
"Musica sacra" wurde in der Basilika Bildstein mit der As-Dur Messe von Franz Schubert (D 678) und Felix Mendelssohn Bartholdys 42. Psalm zelebriert. Ein Projektchor und ein Projektorchester sowie das Solist:innenquartett mit Birgit Plankel (Sopran), Lea Müller (Alt), Eric Price (Tenor) und Daniel Raschinsky (Bass) unter der Gesamtleitung von Benjamin Lack stellten geistreiche Werkdeutungen in den Raum.
Musik / Konzert
13.06.2022 Silvia Thurner

Der Verein Musica Sacra in der Basilika Bildstein bereichert das kulturelle Geschehen des Landes mit seinem Konzertangebot. Großereignisse waren in den vergangenen Jahren die Aufführungen von Haydns Schöpfung sowie des Messias von G.F. Händel. Nun wurden Schuberts As-Dur Messe sowie die Psalmvertonung Nr. 42 von Mendelssohn-Bartholdy geistreich kombiniert und interpretiert. Die Solist:innen Birgit Plankel (Sopran), Lea Müller (Alt), Eric Price (Tenor) und Daniel Raschinsky (Bass), das Projektorchester sowie der Chor Musica Sacra unter der Leitung von Benjamin Lack gaben alles und bescherten den Zuhörenden in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika ein eindrückliches und erbauendes Erlebnis.

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Freudvolles Lieben und Leiden – Jubel für die Sopranistin und Harfenistin Tanja Vogrin sowie das Concerto Stella Matutina
Die Sopranistin und Harfenistin Tanja Vogrin zog die Zuhörenden beim dritten Abonnementkonzert des Concerto Stella Matutina in der Kulturbühne AmBach in ihren Bann.
Musik / Konzert
13.06.2022 Silvia Thurner

Die Sopranistin und Harfenistin Tanja Vogrin und das Concerto Stella Matutina bescherten den Zuhörenden in der Kulturbühne AmBach einen poesievollen Abend. Auf die Frage: „Is love a sweet passion?“ gaben sie mit leidenschaftlichen Werkdeutungen vielgestaltige Antworten. Die Kantaten, Ouvertüren, Suiten und Lieder, unter anderem von Henry Purcell und Johann Christoph Pepusch, präsentierten die Sopranistin und die Orchestermusiker:innen lyrisch und mit feinsinnigen Klangfarbenkombinationen. Eine kluge Werkdramaturgie und die stimmige Lichtführung während des Konzertes verstärkten die positive und aufmerksame Stimmung im Saal.

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